CH95962A - Einrichtung zur Regelung der Gas- und Luftzufuhr bei Gaskochern. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Gas- und Luftzufuhr bei Gaskochern.

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CH95962A
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  Einrichtung zur Regelung der Gas- und Luftzufuhr bei Gaskochern.    Der Einstellhahn an Gaslochern lässt       zwischen    seinen Grenzstellungen     Mittelstufen     für die Flammengrösse zu, deren Einstellung  aber vollständig dem Gefühl überlassen ist.  Nach allgemeinen Erfahrungen werden Speisen  zunächst bei grösster -Flamme zum Kochen  gebracht und bei der Kochtemperatur über  eine gewünschte Zeit durch Kleinstellung der  Flamme erhalten. Die Einhaltung der Koch  temperatur erfordert eine verhältnismässig genau  bestimmbare Menge Gas. Bei einem Kocher  üblicher Grösse sind hierzu meist 40 Liter  Gas, auf die Stunde berechnet, erforderlich.  Eine solche genaue Einstellung ist aber bei  den gebräuchlichen Kochern nicht möglich.  



  Hiervon ausgehend stellt sich vorliegende  Erfindung die Aufgabe, eine solche Einstel  lung des     Hahnkückens    gegenüber einer Skala  zu ermöglichen, dass es jeweilen genau die       gewünschte    Gasmenge     durchlässt.    Zu diesem  Zweck ist das     Hahnküclen    mit einer Reihe  Bohrungen wachsenden Querschnittes versehen,  die in Übereinstimmung mit der Skala des       Hahnens    angeordnet sind und mit einer ge-         meinsamen    Düse nacheinander in Verbindung  gebracht werden können.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung in     Fig.    1 und 2 an einem  Gaskocher mit     Doppelsparbrenner    im senkrech  ten Schnitt     bezw.    Oberansicht dar;     Fig.    4 zeigt  die Abwicklung des     Halmkückens    -und     Fig.    3  eine Variante.  



  In dem     Kochergestell    a sind im gezeich  neten Beispiel der     Fig.    1 und 2 der Spar  brenner b und der ihn umgebende Haupt  brenner c angeordnet. Sie werden durch ihre  zugehörigen Kanäle b'     bezw.    c' über den ge  meinsamen Hahnen d gespeist, der in üblicher  Weise am     Kochergestell    a befestigt und an  die Gaszuleitung e angeschlossen ist. Das       Kücken   <I>d'</I> des     Hahnens   <I>d</I> ist mit einer Längs  bohrung und in seinem Mantel mit neben  einanderliegenden Bohrungen<I>f,</I>     g,    g" und     lt     von wachsender Grösse versehen, deren Durch  messer einer bestimmten Gasmenge in der  Stunde entspricht.

   Damit der Sparbrenner     b     für sich, unabhängig vom Hauptbrenner, mit  verschiedenen bestimmten Gasmengen beliefert      werden kann, beide Brenner aber auch zu  gleich gespeist werden können, enthält das       Hahukücken        d'    zunächst die Reihe der Boh  rungen g und daran anschliessend die zwei       übereinanderliegenden    Reihen der Bohrungen       !j",    h     (Fig.    4).

   Da die beiden Düsen g',     h'     für den Sparbrenner b     bezw.    den Haupt  brenner     r    hintereinander und in der Höhe der  Bohrungen     g,    g"     bezw.        h,    liegen, gestatten die  Bohrungen     g    zugleich mit den Bohrungen     h     den Zutritt des Gases zu beiden Brennern     b     und e. Sobald jedoch die Bohrungen g" vor  der     Diise    g' des Sparbrenners     b    eingestellt  werden, ist der Gaszutritt zur Düse     1i'    ab  gesperrt.  



  Das     Hahngehäuse    ist von einer Kammer     i     für den Zutritt der Erstluft zu den Düsen     g'     und     h    der beiden Brenner umgeben. Die Ver  bindung der Kammer     z    mit der Aussenluft  wird durch einen Drehschieber     h    gesteuert,  der mit dem     Hahnkücken    d' verbunden ist.  Die     Durchflussöffnungen    7' für den Zutritt  der Erstluft werden dadurch in Übereinstim  mung mit den Bohrungen des     Hahrrkückens     eingestellt.

   Die     Stellscheibe    d" des     Halrn-          kiiekens    d' trägt eine Skala der einstellbaren  Gasmengen in der Stunde.  



  Die     Auslassöffnungen    des Hauptbrenners c       können    beliebig nach aussen oder innen ge  richtet sein. Im gezeichneten Beispiel ist die  letztere Anordnung gewählt. Die zum Zutritt  der Zweitluft dienende     Öffnung        d    wird durch  einen Drehschieber     7n    gesteuert, der bei in'  gelagert ist und an Arm     )a'    einen Zahnbogen     )t     trägt.

   Dieser steht mit einem Zahnsektor o  auf einer Spindel o' des     Halmkückens    d' in       Eingriff.    Er wird in     Lbereinstimrnung    mit  den Bohrungen des     Kückens    eingestellt, damit  bei voller Flamme auch die Zweitluft in vollem  Ausmass zutreten kann.  



  Eine bis an den Hauptbrenner c reichende       Schalet)    verhindert den freien, seitlichen Zutritt  der Luft zur Flamme.     >;m    den seitlichen  Zutritt der Luft regeln zu können, ist am  Grunde der Schale     1)    ein Drehschieber g ein  gebaut, durch den Schlitze     h    der Schale  gesteuert werden     kiinnen.    Der Drehschieber g  ist durch Stege r mit dem Schieber<B>gib</B> ver-         bunden    und wird gleichzeitig mit ihm ver  stellt.

   Durch die Regelung der Zweitluft und der  seitlich zutretenden Luft wird auch die     Strö-          nrungsgeschwindigkeit    der Heizgase bestimmt,  also besonders bei kleiner Flamme vermindert,  so dass die Heizgase vollkommener ausgenutzt  werden.  



  Bei     einfachen    Brennern wird das     Hahn-          kiicken        d'        zweckmässig    nur mit einer Reihe  Bohrungen f wachsender Grösse ausgerüstet,  wie     Fig.    3 zeigt, die dann beim Einstellen  des     Kückens        d'    nacheinander mit der zum  Brenner     führenden    Düse Verbindung erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Regelung der Gas- und Luftzufuhr bei Gaskochern, dadurch gekenn zeichnet, dass das Halrukiieken eine Reihe Bohrungen wachsenden Querschnittes aufweist, die in Übereinstimmung mit einer Skala des Hahnens angeordnet sind und mit einer ge meinsamen Düse nacheinander in Verbindung gebracht werden können, so dass das Hahn- kücken gegenüber der Skala so eingestellt werden kann, dass es jeweilen genau die ge wünschte Gasmenge durchlässt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Einrichtung zur Regelung nach Patentan spruch, mit Erst- und Zweitluftzutritt, da durch gekennzeichnet, dass beim Einstellen des Halmkückens dieses letztere gleich zeitig mittelst eines .Schiebers den Zutritt der Erstluft steuert. 2. Einrichtung zur Regelung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Einstellen des Hahnkückens dieses letztere gleichzeitig den Zweitluftzutritt mittelst eines in dem Weg der Zweitluft angeordneten Schiebers regelt. 3.
    Einrichtung zur Regelung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der seitliche Luft zutritt zur Flamme gleichzeitig mit dem Zutritt der Erst- und Zweitluft durch Verstel lung des Hahnkückens geregelt werden kann.
CH95962D 1920-05-15 1921-02-26 Einrichtung zur Regelung der Gas- und Luftzufuhr bei Gaskochern. CH95962A (de)

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CH95962D CH95962A (de) 1920-05-15 1921-02-26 Einrichtung zur Regelung der Gas- und Luftzufuhr bei Gaskochern.

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