CH96070A - Umlaufende elektrische Maschine mit verschiedener primärer und sekundärer Polzahl. - Google Patents

Umlaufende elektrische Maschine mit verschiedener primärer und sekundärer Polzahl.

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CH96070A
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Torda Dr Theodor
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  Umlaufende elektrische Maschine mit verschiedener primärer und sekundärer Polzahl.    Die Erfindung fusst auf der Erkenntnis,  dass, falls die Anzahl der Pole der Primär  wicklung einer elektrischen Kommutator  maschine ein ungerades Vielfaches der Pol  zahl bildet, für die der Trommelanker ge  wickelt ist, die in dem induzierten Teil auf  tretenden elektromotorischen Kräfte sich  ebenso zu einer fortlaufenden sinoidalen Zeit  kurve zusammensetzen, wie wenn der primäre  und sekundäre Teil der Maschine die gleiche  Polzahl besitzen würden und dass sich hier  bei die Vorteile ergeben, dass das Feld des  für die niederste Polzahl gewickelten Ankers  auf verschiedene Polzahlen umgeschaltet wer  den kann, womit die verschiedenartigsten Wir  kungen erzielt werden.

   So zum Beispiel kann  man bei Wechselstromkommutatormotoren  durch Umschaltung der Polzahl die     Trans-          formator-E.    M. K. unter den Bürsten den  Anforderungen der Betriebsverhältnisse an  passen, während bei Kommutator-Strom  erzeugern oder Umwandlern die Klemmen  spannung und bei Motoren die Umlauf  geschwindigkeit in weiten Grenzen in einer  ökonomischen Weise geändert werden kann,    wobei die Ausnützung der magnetischen  Kraftlinien für jede Polschaltung in dem  vollen Masse erreicht wird wie bei einer nor  malen Maschine ohne Polumschaltung.  



  Gemäss der Erfindung ist also die  Primärwicklung derart auf verschiedene Pol  zahlen umschaltbar, dass ihre Polzahl gleich  oder ein ungerades Vielfaches der Polzahl ist,  für die der Trommelanker gewickelt ist.  



  Die durch die Erfindung ermöglichten Ver  hältnisse gelten nicht nur für Wechselstrom  maschinen, sondern auch für Gleichstrom  erzeuger und für Kommutatormaschinen im  allgemeinen, zum Beispiel für     Gleichstrom-          oder    Wechselstrom-Kommutatormotoren.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des.  



  Fig. 1 zeigt einen Gleichstrom-Neben  schlussgenerator mit sechspoligem Felde und  zweipoliger Armatur, auf dessen Kommuta  tor zwei diametral gegenüberliegende Bür  sten     B,    und     Bz    schleifen. In den Leitern  der Ankerwicklung sind die Richtungen der  E.     M.        K.    in der allgemein üblichen Weise      durch Punkte und Kreuze für Schaltstellung I  angedeutet. An der hintern Seite des An  kern sind die Spulen durch diametrale Leiter  miteinander verbunden.

   K ist ein Umschal  ter, der in seiner Stellung III die sechs Feld  spulen N, S1, N, S, N1, S derart parallel  schaltet, dass durch die in der Richtung der  einfachen Pfeile verlaufenden Ströme ein  sechspoliges Feld entsteht, während in der  Stellung II des Umschalters die Feldspulen  N1 und S1 kurzgeschlossen werden, so dass  ein zweipoliges Feld N N-S S entsteht, und  endlich werden in der Stellung I des Um  schalters die Feldspulen in Reihe geschaltet  unter gleichzeitiger Umkehrung der Strom  richtung in den Spulen N1 und S1, so dass,  wie dies die mit doppelten Pfeilen angegebe  nen Stromrichtungen zeigen, sich an der einen  Seite der Bürstenebene lediglich Nordpole,  an der andern Seite der Bürstenebene aber  bloss Südpole befinden, das heisst das Feld  zweipolig ist.  



  Infolgedessen wird der Generator in der  Stellung III des Umschalters K nur einen  Drittel der Spannung liefern, die in der  Stellung I erzeugt wird. Der Übergang zwi  schen den einzelnen Spannungsstufen kann  durch andere bekannte Mittel, zum Beispiel  Widerstandsregelung, bewirkt werden. Diese  Polumschaltung lässt sich auch für Genera  toren mit Hilfspolen oder Kompensation ver  wenden.  



  Da die Wicklungen der Magnete bei der hö  heren Spannung in Reihe, bei der niedrigeren  Spannung jedoch parallelgeschaltet sind, so  ist die Zahl der Ampèrewindungen in  beiden Fällen die gleiche, und dementspre  chend auch der Kraftfluss, abgesehen davon,  ob die Sättigung eine grössere oder geringere  ist.  



  Fig. 2 zeigt als Beispiel einen Wechsel  strom-Reihenschluss-Kommutatormotor, mit  sechspoligem Feld und zweipoliger Armatur  und zwei diametral gestellte Bürsten. K ist  der Polumschalter. Beim Anlassen befindet  sich der Polumschalter in der Stellung I und  dementsprechend ist der primäre Teil auf    sechs Pole geschaltet. Dies bringt den Vor  teil mit sich, dass beim Anlassen die infolge  der Transformatorwirkung in den durch die  Bürsten kurzgeschlossenen Spulen auftretende  elektromotorische Kraft im Verhältnis ein  Drittel kleiner ist als bei den Motoren ge  bräuchlicher Bauart, was für die Kommutie  rung günstiger ist.  



  Sobald der als Beispiel angeführte Reihen  schlussmotor seine normale Geschwindigkeit  erreicht hat, wird der Umschalter K in die  Stellung III gebracht, wodurch der primäre  Teil auf zwei Pole umgeschaltet wird. In die  sem Falle bezweckt die Polumschaltung keine  Änderung der Umlaufgeschwindigkeit; viel  mehr soll das Anlassen in der sechspoligen  Schaltung lediglich die Transformatoren  wirkung vermindern. Infolge des Kurz  schliessens der Spulen N1 und S1 in der  Mittelstellung II des Umschalters erfolgt die  Umschaltung stossfrei, insbesondere, wenn  man andere bekannte Regelungsmittel (Wi  derstände, Transformator) heranzieht.  



  Bei Kommutatormaschinen hat man in  Verbindung mit der der Erfindung gemäss  ausgeführten Polumschaltung weder die Stel  lung, noch die Polarität der Bürsten zu  ändern.  



  So zum Beispiel entspricht für sämtliche  Polzahlen des Feldes eines zweipolig ge  wickelten Ankers der gemäss der Erfindung  in einem zwei-, sechs-, zehn-, vierzehn- oder  achtzehnpoligen Felde laufen kann, ein unter  180  gestelltes Bürstenpaar und für eine     vier-          polige    Armatur bei sämtlichen Polzahlen 4,  12 und 20 des Feldes genügen zwei unter 90   gestellte Bürstenpaare.  



  Der Umstand, dass ein oder mehrere Bür  stenpaare bei allen Polzahlen mit unver  änderter Stellung und Polarität beibehalten  werden, ermöglicht leicht die Ausführung der  Polumschaltung während des Betriebes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umlaufende elektrische Kommutator- maschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärwicklung derart auf verschiedene Pol zahlen umstellbar ist, dass ihre Polzahl gleich oder ein ungerades Vielfaches der Polzahl ist, für die der Trommelanker gewickelt ist. UNTERANSPRUCH: Elektrische Kommutatormaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärwicklung durch Umtauschen der Polarität einzelner, einander diametral gegen- überliegender Pole derart umgeschaltet wer den kann, dass durch die Änderung der Pol zahl die Grösse der gesamten Polflächen un verändert bleibt.
CH96070D 1920-10-26 1921-01-22 Umlaufende elektrische Maschine mit verschiedener primärer und sekundärer Polzahl. CH96070A (de)

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CH96070A true CH96070A (de) 1922-09-01

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CH96070D CH96070A (de) 1920-10-26 1921-01-22 Umlaufende elektrische Maschine mit verschiedener primärer und sekundärer Polzahl.

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