CH96237A - Verfahren zur Erzeugung von Arbeitskraft. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Arbeitskraft.

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CH96237A
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K25/00Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for
    • F01K25/08Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using special vapours

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Description


  Verfahren zur Erzeugung von Arbeitskraft.    Die     Erfindung    betrifft die Erzeugung von  Arbeitskraft in einer     wirtschaftlicheren    und       wirksameren    Weise, als dies bei der Umwand  lung von Wasser in Dampf der Fall ist, und  das Wesen der Erfindung besteht     darin,    dass  die in den Dampfkessel einer     Dampfmaschi-          nenanlage    eingeführte Flüssigkeit Alkohol  statt Wasser ist.  



  Unter     demBegriff    Alkohol     wirdAolzalkohol     von grosser     Konzentration    verstanden     (Äthyl-          alkohol),    absoluter Alkohol, Alkohol, der  etwas mit Wasser verdünnt     ist,    denaturierter  Alkohol (eine Mischung, welche     Athylalkohol,     Methylalkohol oder andere     Denaturierungs-          mittel    enthält) und ähnliche Flüssigkeiten.

    Diese Flüssigkeiten zeichnen sich gegenüber  Wasser dadurch aus, dass die Wärmemenge,  welche erforderlich ist, um zum Beispiel Al  kohol bei gewöhnlicher, atmosphärischer Tem  peratur in Alkoholdämpfe von gewünschter  Temperatur und gewünschtem Druck zu ver  wandeln, nur ein Bruchteil der Wärmemenge  ist, die     verwendet    werden muss, um Wasser  dampf zu erzeugen. Dieser Unterschied rührt  daher, dass die spezifische Wärme des flüs  sigen Alkohols geringer ist als die spezifische    Wärme des flüssigen Wassers, und dass die       Verdampfungswärme    des Alkohols viel klei  ner ist als die des Wassers.  



  Bei     einer        beispielsweisen    Ausführungs  form der Erfindung wird Alkohol in     einen     gewöhnlichen Dampfkessel von bekannter  Bauart eingeführt, z. B.     in.    einen solchen, der  für gewöhnlich zur Erzeugung von Wasser  dampf verwendet wird, und -Wärme wird dem  Kessel in der üblichen Weise zugeführt, wo  durch .der Alkohol in Dampf verwandelt       wird,    und dieser Dampf wird auf den er  wünschten     Arbeitsdruck    gebracht, ein Druck,  der bei Betrieb von     Dampfmaschinen    üblich  ist. Der Alkoholdampf wird dann in den Ex  pansionsraum der Dampfmaschine gebracht.

    Dieser Alkoholdampf bewegt den Kolben und  bedingt so die Arbeitsweise der Dampf  maschine, genau so     wie    bei Wasserdampf.  Der Auspuff von .der Maschine     wird        dann    in  einen     Kondensator    eingeleitet, wo er zu einer  Flüssigkeit kondensiert, und diese Flüssigkeit  wird dann zum Wiedergebrauch in den Kes  sel eingeführt. Natürlich müssen kleine Men  gen von Alkohol von Zeit zu Zeit zugeführt  werden, um die Verluste auszugleichen, die      beim Handhaben durch     Entweichen    und durch  andere Ursachen auftreten. Der Dampfkessel       und    die Maschine können von beliebiger Bau  art sein.

   Durch die Anwendung von Alkohol  dampf wird     eine    bedeutende     Verbesserung    in  der Wirksamkeit der     Dampfmaschine    erzielt  im Vergleich zur Anwendung von Wasser  dampf. Die     Anwendung    von Alkoholdampf  ist reinlicher, weil der Dampfkessel nicht an  gegriffen oder verrostet wird, wie dies bei  Wasser der Fall ist. Dadurch wird die  Lebensdauer des Dampfkessels und der zu  gehörigen Teile verlängert. Da der Alkohol  viel leichter verdampft,     kann    der Dampf  kessel auch von kleinerem     Fassungsvermögen     sein bei einer bestimmten Leistung, als wenn  Wasser angewendet wird. Daraus ergibt sieh  eine Ersparnis     in    der Grösse des Kessels.  



  Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass  der Alkohol bei gewöhnlichen Temperatur-         verhältnissen    nicht einfriert, so dass auch  selbst bei Nichtgebrauch der Dampfkessel  nicht zufriert.  



  Versuche haben festgestellt, dass die  Wärmemenge, welche dem Kessel durch Aus  strahlung verloren geht, per Zeiteinheit. bei  Alkohol .etwa ein Zehntel beträgt gegenüber  Wasser,     bedingt    durch die niedrigere spezi  fische Wärme und durch die niedrigere  (Latente)     Verdampfungswärme    des Alkohols.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung von Arbeits kraft, dadurch gekennzeichnet, dass Alkohol unter Druck verdampft wird und dass die Alkoholdämpfe in eine Dampfmaschine ge leitet werden.
CH96237D 1921-05-10 1921-05-10 Verfahren zur Erzeugung von Arbeitskraft. CH96237A (de)

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