CH96273A - Vorverdichter bei Fahrzeug-Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Vorverdichter bei Fahrzeug-Verbrennungskraftmaschinen.

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CH96273A
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Daimler-Motoren-Gesellschaft
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Daimler Motoren
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      Vorverdichter    bei     Fahrzeug-Yerbrennungs(iraftmaschinen.       Bei     Verbrennungskraftmaschinen    für Fahr  zeugantrieb, bei welcher, ein Verdichter zur       Erzeugung    von vorverdichteter Luft vorhan  den ist, soll der V     orverdichter    in den meisten  Fällen nicht dauernd, sondern nur dann ar  beiten, wenn eine Leistungssteigerung er  wünscht ist. Der Motor saugt also, während  der     Vorverdichter    nicht im     Betriebe    ist, die  Luft in der üblichen Weise von aussen an.  



  Um bei einem solchen Motor zu verhin  dern, dass beim Einschalten des     Vorverdich-          ters    die Luftzuführung zum Motor zeitweilig  unterbrochen wird, wird gemäss der Erfin  dung das     Abschlussorgan    an der Saugleitung  für die vom Motor angesaugte Luft beim       Einschalten    erst dann verstellt, wenn die  Kupplung für den     Vorverdichter    eingerückt  ist.

   Zweckmässig ist die Einrichtung derart,  dass das     Abschlussorgan    nur langsam ge  schlossen werden kann, damit, nachdem der       Vorverdichter    eingerückt ist, die nach aussen  führende     Luftansaugeöffnung    noch voll ge  öffnet ist, so dass die von dem     Vorverdichter     geförderte Pressluft zunächst durch diese         Offnung    zum grossen Teil nach aussen ab  bläst und erst mit dem allmählichen Schlie  ssen der     Luftansaugeöffnung    der     Vorverdichter     mehr und mehr zur Wirkung gelangt. Es  werden hierdurch Stösse im Betriebe der Ma  schine beim Einschalten des     Vorverdichters     vermieden.

   Wenn das Absperrorgan für die  nach aussen führende     Luftansäugeöffnung    in  irgend eine Zwischenlage eingestellt, seine  Lage nicht selbsttätig verändert, kann es  auch als Regelungsorgan für die Zuführung  von Luft aus dem     Vorverdichter    dienen, in  dem es, solange es nicht ganz geschlossen ist,  je nach seiner Einstellung einen mehr oder  weniger grossen Teil der vom     Vorverdichter     geförderten Luft nach aussen entweichen lässt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



  Der     Vorverdichter        cc    wird vom Motor<I>b</I>  unter Vermittlung der     Kupplung    c angetrie  ben. Das Schaltglied     cl    wird von einem um  den Zapfen d drehbaren Hebel e, an welchen  eine Zugstange<I>f</I> mit Feder<I>f'</I> angeschlossen      ist, ein- oder ausgerückt. Die Zugstange f  steht mit einem um den Zapfen g drehbaren       Hebel        h    in Verbindung, der an eine Mutter<I>i.</I>  angeschlossen ist. Die Mutter i verschiebt sich  auf einem Gewinde am Ende einer Spindel 1,  die durch das Steuerrohr     hindurchgeführt    ist  und mittelst eines auf dem     Steuerrade    ange  ordneten Hebels k gedreht werden kann.  



  Unterhalb der     Mutter        i    ist auf einem nicht  mit Gewinde versehenen Teil der Spindel 1  ein Klotz     in,    drehbar und     achsial    verschiebbar  angebracht, welcher durch eine Feder r in  seine obere     Endlage    gedrückt wird. Dieser  Klotz     7n    ist an einem um den Zapfen     7a    dreh  baren Hebel o angeschlossen, der durch eine  Zugstange an einem auf dem Zapfen p ge  lagerten zweiarmigen Hebel s angreift.

   Der  obere Arm dieses Hebels wirkt auf ein in der  vom Kompressor a nach den Arbeitszylindern  führenden Druckleitung     L    angeordnetes Ab  sperrorgan     q    ein,     -welches    eine in dieser Lei  tung befindliche     Luftansaugeöffnung        q'    be  herrscht.  



  Beim Verstellen des Hebels     k    auf einem  zugehörigen Segment wird durch Drehung  der Spindel<I>1</I> die Mutter i nach unten bewegt  und hierdurch wird zuerst mit Hilfe des  Hebels     7!    der Zugstange f mit Feder<I>f'</I> und  des Hebels e die Kupplung c     c'    für den An  trieb des Kompressors a eingerückt.  



  Wird nach dem Einrücken der Kupplung  der Hebel     k,    weitergedreht, so stösst die Mut  ter     i    mit einem Ansatz     i'    gegen den Klotz     an          und    nimmt diesen mit. Hierdurch wird mit  Hilfe des Hebels o der Zugstange und des  Hebels s das Absperrorgan     q    für die in der    Leitung     t    befindliche     Luftä,nsaugeöffnung   <I>q'</I>  mehr und mehr geschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nur zeitweilig arbeitender Vorverdiehter bei Fahrzeug-Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschluss- organ an der Saugleitung für die.vom Motor angesaugte Luft beim Einschalten des Vor verdichters erst verstellt wird, nachdem die Kupplung für den Vorverdichter eingerückl ist, so dass die Luftzuführung zum Motor nicht unterbrochen wird.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Vorverdichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Absperr organ zwecks Regelung der Luftzufüh rung bei Vorverdichtung, in irgend eine Zwischenlage verstellt, in der es die nach aussen führende Luftansaugeöffnung nicht ganz geschlossen hat, sich nicht selbst tätig weiter verstellt, so dass je nach sei ner Einstellung ein mehr oder -weniger grosser Teil der vom Vorverdichter ge förderten Luft nach aussen entweichen kann.
    2. Vorverdichter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskupplung für den Vor verdichter und das Absperrorgan für die Aussenluftansaugung an ein gemeinsames Schaltgestänge angeschlossen sind.
CH96273D 1919-12-13 1920-11-01 Vorverdichter bei Fahrzeug-Verbrennungskraftmaschinen. CH96273A (de)

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CH96273A true CH96273A (de) 1922-10-02

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