CH96411A - Stromabnahmeeinrichtung bei elektrischen Bahnen. - Google Patents

Stromabnahmeeinrichtung bei elektrischen Bahnen.

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CH96411A
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    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/18Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
    • B60L5/22Supporting means for the contact bow
    • B60L5/28Devices for lifting and resetting the collector
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


      Stromabnahmeeini#ichtung    bei elektrischen     Bahnen.       Bei vielen Brücken und besonders bei  längeren zweigleisigen Tunnels von Eisen  bahnen reichen     Konstruktionsteile,    Mauerwerk  oder dergleichen seitlich bis knapp an das  Profil des lichten Raumes des Fahrzeug  bereiches heran.

   Wird die Bahn mit elek  trischer     Oberleitung    ausgerüstet, können die       elektrischen    Eisenbahntriebfahrzeuge nicht     reit     den üblichen 1,80 bis 2,40 Meter breiten  Stromabnehmern allein ausgestattet werden,  da dieselben durch die an das Profil heran  reichenden     Hindernisse    zertrümmert würden  und anderseits der Fahrdraht ausserhalb des       Lichtraumprofiles,    mit Rücksicht auf die seit  lichen Hindernisse oberhalb des Lichtraum  profiles angebracht werden muss.  



  Es können daher an solchen Stellen nur  schmale Stromabnehmer, welche seitlich nicht  über das     Lichtraumprofil    hinausragen, ver  wendet werden. Würde man auch auf der  freien unbehinderten Strecke nur schmale  Stromabnehmer verwenden, müsste die Anzahl  der Maste, welche die Oberleitung tragen, viel  grösser als bei Verwendung von breiten Strom  abnehmern angesetzt werden, was 'eine ge  wichtige Verteuerung der Streckenausrüstung  bedingen würde.    Gemäss der nachstehend beschriebenen       Erfindung    sind auf einem Eisenbahntriebfahr  zeug mindestens zwei Stromabnehmer ver  schiedener Breite vorgesehen, von welchen  Stromabnehmern der schmälere selbsttätig  seine höchste Stellung einzunehmen bestrebt  ist und der breitere durch eine selbsttätig  wirkende Hubvorrichtung gehoben wird.

   Die  Stromabnehmer sind miteinander derart in  Verbindung, dass beim Senken des schmäleren  Stromabnehmers infolge tieferer Lage der       Fahrdrahtleitung    die Hubvorrichtung des brei  teren Stromabnehmers selbsttätig ausser Wirk  samkeit gesetzt und dadurch das Senken des  letzteren herbeigeführt wird.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere beispiels  weise Ausführungsformen dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen das eine derselben in  Seitenansicht und Draufsicht;     Fig.    3 zeigt eine  Einzelheit in einem Längs- und Querschnitt;       Fig.    4, 5 und 6 veranschaulichen je ein anderes  Ausführungsbeispiel, wobei nur die zum Ver  ständnis der Erfindung erforderlichen Teile  gezeigt sind.  



  Beim     Ausführungsbeispielnach        Fig.1    und 2  ist ein Druckzylinder 16 an einer Druckluft  rohrleitung 17 angeschlossen und enthält einen      Kolben 16', welcher unter dem     Einfiuss    von       Drucli:luft    stehend mittelst der Schubstange 15  den Winkelhebel 12 in der in     Fig.    1 in vol  len Linien gezeichneten Stellung hält. Der  Winkelhebel 12 ist mit der einen Achse des  Unterteils des Stromabnehmers 6 starr ver  bunden und mittelst der     Lenker    10 und He  bel 11 mit dem Hebel 13 zwangsläufig in Ver  bindung, welcher auf der Achse des andern  Unterteils des Stromabnehmers 6 festsitzt.

    Durch den auf den Kolben 16' wirkenden  Druck wird der Stromabnehmer 6 entgegen  der Kraft der Feder 18 und seinem Eigen  gewicht gehoben und das Schleifstück 9 all  den auf freier Strecke in der höchsten Lage 1  \befindlichen Fahrdraht     angepresst.     



  Ein um die horizontale Achse 19 dreh  barer schmaler Stromabnehmer 20 wird durch  zwei Federn 23 und 24 in seiner vertikalen,  also höchsten Stellung gehalten, ohne jedoch  den Fahrdraht in seiner Hochlage 1 zu er  reichen. Die Achsen beider Stromabnehmer  sind in Lagern 14 und 25 gelagert, welche  isoliert auf dem Dache eines nicht gezeich  neten Eisenbahntriebfahrzeuges aufgestellt  sind.  



  Der schmale Stromabnehmer 20 wird,  wenn der Fahrdraht sich aus der Lage 1 in  die Lage 2 senkt, je nach der Fahrtrichtung  entgegen der Zugwirkung einer der Federn  23 und 24 in die rechte oder linke Lage 21  gedreht, wobei er mittelst der Schubstange 26  einen Hebel 27 aus der senkrechten Lage in  die Lage 28 dreht. Der Hebel 27 sitzt fest  auf der Achse des Kückens eines Steuer  hahnes 30, der an die     Druckluftleitung    17  angeschlossen ist. Das     Hahnkücken    besitzt  eine     achsiale,    ins Freie führende Bohrung 30'       (Fig.    3) und zwei Ausschnitte 32.

   In den  Stellungen 28 des Hebels 27 befindet sich  eine der untern Kanten der Ausschnitte 32  dicht oberhalb der Mündungskante 34 der  an die     Druckluftleitung    17 angeschlossenen  Bohrung 33, aus welcher etwas Druckluft  durch den einen der Ausschnitte 32 und die  Bohrung 30' hindurch ins Freie entweichen  kann.     Demzufolge    wird der Druck auf den  Kolben 16' verringert, so dass der breite Strom-         abnehmer    6 infolge seines Eigengewichtes  und der Wirkung der Feder 18 in die Lage 7  gesenkt wird, in welcher er mit dem Fahr  draht ausser Berührung ist, so dass die     Strom-          abnahme    nur durch den schmalen Strom  abnehmer erfolgt.  



  Kommt der Fahrdraht weiter bis in seine  tiefste Lage 3 herunter, so gelangt der schmale  Bügel 20 in die Lage 22 und der Hebel 27  in die Lage 29, in welcher einer der Aus  schnitte 32 des     Hahnkückens    die Rohrleitung  17 mit der Atmosphäre vollständig in Ver  bindung hält.  



  Die Pressluft entweicht demzufolge un  gehindert aus der Rohrleitung 17 und aus  dein Zylinder 16. Der breite Stromabnehmer  sinkt durch sein Eigengewicht und die Wir  kung der Feder 18 in seine tiefste Lage 8,  in welcher das Schleifstück 9 vom Fahrdraht  um das Stück 5 entfernt liegt.  



  In der tiefsten Lage des Fahrdrahtes ist  es vorteilhaft, parallel zu ihm einen geerdeten  Draht 39 so weit vom Gleismittel entfernt zu  spannen, dass er unbedingt ausserhalb des Be  reiches des schmalen, jedoch im Breiten  bereiche des breiten Stromabnehmers liegt       (Fig.    2).     Sollte    durch ein Versagen der Ver  bindungsvorrichtung zwischen den beiden  Stromabnehmern der breite Stromabnehmer 6  mit seinem Schleifstück 9 noch in der Hülle  der tiefsten Lage 3 des Fahrdrahtes sich be  finden, so verursacht er einen Kurzschluss  zwischen Fahr- und Erddraht und das Eisen  bahntriebfahrzeug wird stromlos. Durch die  üblichen an demselben vorhandenen Vorrich  tungen wird der Fahrzeugführer auf die Stö  rung aufmerksam gemacht.  



  Zwischen dein Druckzylinder 16 und dem  Steuerhahn 30 ist in die     Druckluftleitung    17  ein Hahn (Ventil) 31 eingeschaltet, welcher  bei allfälligem     Uudichtwerden    des Steuer  ventils 30 die Rohrleitung 17 abzusperren  und auf unbehinderter Strecke die Fahrt fort  zusetzen gestattet.  



  Wird zum     Hube    des breiten Stromab  nehmers statt Druckluft Federkraft oder ein  Elektromagnet oder eine mechanische Hub-           vorrichtung    verwendet, so kann eine Vorrich  tung     sum    Entspannen der Feder, beziehungs  weise Ausschalten des     Zugmagnetstromes,     beziehungsweise der     Hubvorrichtung    vorhan  den sein, welche vom schmalen     Stromabnehmer     20 sinngemäss gesteuert wird.  



  Es kann dies auf mehrere Arten, beispiels  weise wie nachstehend anhand der     Fig.    4-6  beschrieben, bewerkstelligt werden.  



  In     Fig.    4 ist eine Vorrichtung für elektro  magnetischen Hub des breiten Stromabnehmers  mittelst eines     Zugmptors    43 gezeichnet. Die  Stromabnehmer sind nicht ersichtlich. Die am  schmäleren Stromabnehmer     angelenkte    Schub  stange 26 betätigt den Hebel 27, welcher den  Kontakt 47 trägt. Der Winkelhebel 12 des  breiten Stromabnehmers ist durch die Stange  15 mit einem Hebel 40 gekuppelt, welcher  durch das Zugseil 41, das auf der Seiltrom  mel 42 eines Elektromotors 43 aufgewickelt  ist, während des Betriebes des letzteren in  der zum Hochhalten des breiten Stromab  nehmers geeigneten Stellung gehalten wird.  Der Hebel 27, der Elektromotor 43 und ein  feststehender Kontakt 48 sind durch Leitun  gen 44 in den Stromkreis einer Batterie 49  eingeschaltet.

   Der Stromkreis derselben kann  mittelst Schalter 45 von Hand geschlossen  und unterbrochen werden, wenn die Kontakte  47 und 48 miteinander in Berührung stehen.  Der Kontakt 46 ermöglicht ein Schliessen des  Stromkreises von Hand, auch wenn die Kon  takte 47 und 48 sich nicht berühren ; er er  möglicht also ein Anheben des breiten Strom  abnehmers, wenn der schmale Stromabnehmer  oder die Kontaktvorrichtung 47, 48 versagen  sollten. Der Kontakt 47     schloift    auf dem fest  gelagerten Kontakte 48 nur so lange, als der  schmale Stromabnehmer sich innerhalb der  Lagen 21     (Fig.    1) befindet. Geht er tiefer,  von 21 bis 22, so verlässt der Kontakt 47 den       Kontakt    48 und wird dadurch der Stromkreis  47\7-44-43-44- 45-49 --44-48-47  unterbrochen.

   Bei     Öffnung    des Stromkreises  fällt der breite Stromabnehmer in seine tiefste  Lage.  



  In     Fig.    5 ist statt des Zugmotors 43 und  der Seilscheibe 41 ein     Zugsolenoid    51 vor-         handen,    dessen Kern 50 mit dem Hebel 40  gekuppelt ist. Die Wirkungsweise dieser Vor  richtung ist gleich wie bei der eben beschrie  benen, indem beim Unterbrechen des Strom  kreises der Batterie 49 infolge Senkens des  selbsttätig in seiner Höchstlage gehaltenen       schmäleren    Stromabnehmers über die Lage 21  hinaus die     Hubvorrichtung    des breiteren.       Stromabnehmers    ausser Wirksamkeit gesetzt  und der letztere demzufolge in seine tiefste  Lage gesenkt wird.  



  Statt Ruhestrom könnte auch Arbeits  strom verwendet werden.  



  Wird der Hub des breiteren Stromab  nehmers mechanisch bewirkt, so könnte die  in     Fig.    6 gezeichnete Vorrichtung zum Aus  schalten der     Hubvorrichtung    verwendet wer  den. Der mit dem schmäleren Stromabnehmer  durch die Stange 26 gekuppelte Hebel 27  ist durch einen Lenker 61 mit einer Klinke 60  verbunden, die ihrerseits in der Hochlage des  breiteren Stromabnehmers mit einem Sperr  haken 58 in Eingriff ist, welcher in einem  Lager 57 verschiebbar geführt und an einem  Hebel 55     angelenkt    ist. Derselbe ist einer  seits durch eine Feder 54, den Hebel 40, die  Stange 15 und den Hebel 12 mit dem brei  teren Stromabnehmer und anderseits durch  das Zugseil 59 mit der nicht gezeichneten  mechanischen Hubvorrichtung in Verbindung.  



  Kommt der schmale Stromabnehmer in  die Lage 21     (Fig.    1) und 27 in die Lage 28  oder darüber hinaus, so kommt die Klinke 60  mit dem Sperrhaken 58 ausser     Eingriff.    Der  Hebel 55 schwingt aus der ausgezogenen in  die strichpunktierte Lage 63, die Hubfeder 54  wird     entspannt    und der breite Stromabnehmer  sinkt in seine tiefste Lage.  



  Statt nur eines breiten oder schmalen  Stromabnehmers könnten auch mehrere breite  oder schmale Stromabnehmer gleicher Wir  kungsweise vorhanden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stromabnahmeeinrichtung bei elektrischen Bahnen, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Eisenbahntriebfahrzeug mindestens zwei Stromabnehmer verschiedener Breite vorge sehen sind, von welchen Stromabnehmern der schmälere selbsttätig seine höchste Stellung einzunehmen bestrebt ist und der breitere durch eine selbsttätig wirkende Hubvorrich tung gehoben wird, und dass die Stromab nehmer miteinander derart in Verbindung stehen, dass beim Senken des schmäleren Stromabnehmers infolge tieferer Lage der Fahrdrahtleitung die Hubvorrichtung des brei teren Stromabnehmers selbsttätig ausser Wirk samkeit gesetzt und dadurch das Senken des letzteren herbeigeführt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Stromabnahmeeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem schmäleren Stromabnehmer zwangs läufig verbundene Steuervorrichtung eine Rohrleitung für Druckluft beherrscht; an welcher Rohrleitung ein Druckluftzylinder angeschlossen ist, in welchem ein mit dem breiteren Stromabnehmer zwangsläufig in Verbindung stehender Kolben spielt. 2.
    Stromabnahmeeinrichtung nach Patent- arisprnch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der die Druckluftrohrleitungbeherrschenden Steuer vorrichtung und dem Druckluftzylinder ein Durchlass- und Abschlussorgan eingebaut ist, um im Falle des Versagens der Steuer vorrichtung bei hoher Fahrdrahtlage die Rohrleitung von Hand absperren und die selbsttätige Steuerung des breiten Strom abnehmers abstellen zu können. 3.
    Stromabnahmeeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb des Bereiches des schmäleren Stromabnehmers an den Stellen, bei denen der Fahrdraht in seiner Tiefenlage sich befindet, ein Erdungsdraht parallel zum Fahrdraht gespannt ist; um beim Verkehr in doppelgleisigen, mit Oberleitung be fahrenen, für die Stromabnahme durch den breiteren Stromabnehmer behinderten Stel len einen Kui#zschlufä und damit Strom losigkeit des Triebfahrzeuges zu bewirken.
CH96411D 1921-04-04 1921-04-04 Stromabnahmeeinrichtung bei elektrischen Bahnen. CH96411A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015022008A1 (de) * 2013-08-12 2015-02-19 Schunk Bahn- Und Industrietechnik Gmbh Stromübertragungsvorrichtung

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WO2015022008A1 (de) * 2013-08-12 2015-02-19 Schunk Bahn- Und Industrietechnik Gmbh Stromübertragungsvorrichtung
CN105555582A (zh) * 2013-08-12 2016-05-04 崇德铁路工业技术有限公司 电流传送装置
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