CH96531A - Verfahren zum Betrieb von Benzinmotoren. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Benzinmotoren.

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CH96531A
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A Sonderegger
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A Sonderegger
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M13/00Arrangements of two or more separate carburettors; Carburettors using more than one fuel
    • F02M13/06Arrangements of two or more separate carburettors; Carburettors using more than one fuel the carburettors using different fuels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren zum     Betrieb    von Benzinmotoren.         Zn    Anbetracht des hohen Benzinpreises  ist es     erwünscht,    in     Benzinmotoren    auch bil  ligere     Brennstoffe,    wie Schwer- oder Rohöle,       verbrennen    zu können.

   Die Lösung des- Pro  blems, Schweröle     allein    in Benzinmotoren zu  verbrennen, wurde schon verschiedentlich  versucht, so zum Beispiel dadurch, dass man  bei den     Rohölmotoren    ähnliche Konstruk  tionen mit hoher Kompression,     Glührohrzün-          dung,    Luftpumpe     etc.    anwandte, oder aber  indem man beheizte Vergaser oder Verdamp  fer von     ziemlich    komplizierter     Konstruktion          einbaute.    Alle diesen Mittel haben sich in  dessen nicht bewährt, die Motoren blieben zu  empfindlich gegenüber     Belastungs-    und  Temperaturschwankungen,

   um im Fahrzeug  betrieb mit Erfolg verwendet zu werden.  Versuche, ein Benzin-, Schwer- oder Rohöl  gemisch zu verwenden, scheiterten daran,  dass in wassergekühlten Motorzylindern der  für     Benzinbetrieb    übliche Kompressions  druck nicht ausreicht, das Schweröl rauchfrei  zu verbrennen, wenn auch die     Zündfähigkeit     des Gemisches mittelst Hochspannungszünd  kerze durch den Benzinzusatz ohne     besondere     Vorkehrungen gewährleistet ist.

      Dieser     Übelstand    soll nun behoben wer  den durch den Gegenstand -vorliegender Er  findung, ein Verfahren zum Betrieb von Ben  zinmotoren     mittelst    eines Gemisches von  Benzin mit Schwer- oder Rohölen, nach wel  chem das Gasgemisch     im    Motorzylinder wäh  rend der     Einströmung    und Kompression der       Einwirkung    eines Heizkörpers ausgesetzt     wird.     



  Die     Erfindung    hat weiter zum Gegen  stand eine     Vorrichtung    zur Ausführung obi  gen Verfahrens, bestehend aus einem im  Kompressionsraum des Motors angeordneten,  durch die Verbrennungswärme     bis        unter    den       Entflammungspunkt    des     Gemisches    erwärm  ten     Heizkörper.    Es kann unter Umständen  erwünscht sein, den Motor nach     Belieben    mit  Benzin allein und mit dem Gemisch von Ben  zin und Schweröl zu betreiben,

   man kann  dies erreichen durch Anwendung eines Dop  pelbehälters     nebst    Umschalthahn zur Ent  nahme von reinem Benzin oder     Benzin-Treib-          ölgemisch,    wobei ein Vergaser mit regulier  barer Düse vorgesehen ist, zum Zwecke, die  beim Betriebe mit Gemisch gegenüber reinem  Benzin nötige andere Düsenöffnung einstel  len zu können.      Dank ,dieser nach obigem Verfahren ar  beitenden Vorrichtung ist es möglich, bei  gleichbleibender oder sogar erhöhter Motor  leistung den Motor mit einem     Benzin-Rohöl-          gemisch,    z.

   B.<B>50:%</B> Benzin mit 50 %     Roh-          naphta,    zu betreiben und hierdurch grosse  Betriebsersparnisse zu verwirklichen, sowie  eine fast rauchlose Verbrennung zu erzielen.  Auch kann man den Motor beim Fahren in  Ortschaften durch entsprechende Umschal  tung .der     Brennstoffzufuhrleitung    und des  Vergasers lediglich =mit Benzin betreiben, so  dass die immerhin eine Belästigung bildenden  Auspuffgase     ider        Benzin-Rohölmischung    in  Wegfall kommen.  



  Der Heizkörper zur     Vorwärmung    des Ge  misches besteht     zweckmässigerweise    aus  Heizplatten, welche im Innern des Zylinder  kopfes befestigt und so dimensioniert sind,  dass sie das Gemisch nicht bis zum     Entflam-          mungspunkt    erwärmen.  



  In beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform zur Ausfüh  rung des Verfahrens nach der Erfindung  dargestellt, und zwar ist als Beispiel ein  Zweizylindermotor gewählt, wobei ein Zy  linder im Schnitt und der Brennstoff  behälter,     sowie    die diesen mit dem Motor  verbindende Brennstoffleitung nebst Um  schalthahn schematisch gezeichnet sind.  



  Im Kompressionsraum des Zylinders 1  sind     Heizplatten    2 angeordnet, welche innen  am Zylinderkopf     befestigt    sind. Diese Heiz  platten speichern einen Teil der Verbren  nungswärme in sich auf und wärmen damit  das frisch einströmende Gemisch unterhalb  des     Entflammungspunktes    an, worauf nach  Beendigung .des Kompressionshubes die Zün  dung durch die übliche Zündkerze erfolgt.  Der zweiteilige Brennstoffbehälter     ä    enthält  in der Abteilung 4 ein Gemisch von Benzin  mit irgend einem Roh-     bezw.    Schweröl, und  in :der Abteilung 5 reines Benzin.

   Die Brenn  stoffleitungen beider Abteilungen laufen im  Umschalthahn 6 zusammen, der mittelst Ge  stänges vom Führersitz aus betätigt wird  und von welchem eine Leitung weiterführt  zum Vergaser 7. Als Vergaser ist hier ein    Apparat jener Type dargestellt, welche eine  regulierbare Düsennadel für den Brennstoff  enthält, und zwar geschieht die Regulierung  derselben     mittelst    Gestänges vom Führersitz  aus. Zum Übergang von     Benzinbetrieb    auf  Gemischbetrieb und umgekehrt genügt also  eine entsprechende Umschaltung des Hahnes  6 und eine gleichzeitige Regulierung des  Vergasers 7, wobei beide der Einfachheit  halber ebenfalls gekuppelt oder sogar zusam  mengebaut sein können. Letztere Bauart  bietet sogar den Vorteil, dass eine falsche  Einstellung ausgeschlossen ist.

   Im Gestänge  sowohl des Hahnes, als des Vergasers wer  den in diesem Falle Spannschlösser angeord  net, um eine genaue Einregulierung zu er  möglichen.  



  Im übrigen ist der Aufbau des Motors der  allgemein übliche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Betrieb von Benzin motoren, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch von Benzin mit Schwer- oder Rohölen im Motorzylinder während der Einströmung und Kompression der Einwirkung eines Heizkörpers ausge setzt wird. II. Motor zur Ausführung ,des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass im Kompressionsraum des Motorzylinders ein durch :die Verbren nungswärme bis unter den Entflam- mungspunkt .des zugeführten Gemisches erwärmter Heizkörper angeordnet ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Motor nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch einen Doppelbehälter für ,das Gemisch und für reines Benzin nebst Umschalthahn, welcher die Entnahme von reinem Benzin oder Benzin-Treiböl- gemisch ermöglicht, wobei ein Regulier vergaser mit regulierbarer Düse vorge sehen ist, zum Zwecke, .die beim Betrieb mit Gemisch gegenüber reinem Benzin nötige andere Düsenöffnung . einstellen zu können. 2.
    Motor gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper aus mindestens einer Heizplatte besteht, wel- ehe am Innern des Zylinderkopfes be festigt ist.
CH96531D 1921-12-02 1921-12-02 Verfahren zum Betrieb von Benzinmotoren. CH96531A (de)

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