CH96552A - Elektrischer Schalter. - Google Patents

Elektrischer Schalter.

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CH96552A
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rotatable cover
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Lorand Franz
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Lorand Franz
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Description


  Elektrischer Schalter.    Gegenstand der Erfindung ist ein elek  trischer Schalter, bei welchem ein drehbarer  Deckel das Ein-     bezw.    Ausschalten des oder  der Stromkreise bewirkt.  



  Der elektrische Schalter hat gemäss der  Erfindung auf der untern Fläche des drehbaren  Deckels und auf der obern Fläche des Schalter  unterteils angeordnete, in der Umfangsrichtung  wellenförmig ansteigende, den     Schalterdeckel          bei    seiner Drehung gegen Federwirkung vom  Schalterunterteil entfernende, zusammenwir  kende Erhebungen und eine gegen eine den  drehbaren Deckel auf den Schalterunterteil  drückende Feder wirkende, eine mit dem  Deckel gemeinsam sich drehende Überbrückung  ständig auf die obere Fläche des Schalter  unterteils drückende Feder.

   Die Anordnung  des Schalters ist hierbei     zweckmässigerweise     derart, dass eine in der Ebene der     obern     Fläche des Schalterunterteils angeordnete, mit  dem drehbaren Deckel "zwangsläufig verbun  dene und ständig auf die obere Fläche des  Schalterunterteils gedrückte     Stromüberbrük-          kung    vorgesehen ist und mit dieser Strom  überbrückung zusammenwirkende, aus der    Ebene der obern Fläche des Schalterunterteils  ein wenig hervortretende Kontakte verwendet  werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt die Unteransicht des dreh-.  \baren Deckels, in       Fig.    2 ist die Seitenansicht     bezw.    Ver  tikalschnitt des Schalters dargestellt;       Fig.    3 zeigt die Oberansicht,       Fig.    4 die Unteransicht des Schalterunter  teils; in       Fig.    5 ist die Oberansicht der Stromüber  brückung veranschaulicht, während in .       Fig.    6 und 7 die das momentane     Ein-          bezw.    Ausschalten bewirkenden, auf dem  drehbaren Deckel     bezw.    auf dem Schalter  unterteil . angeordneten zusammenwirkenden  Erhebungen schematisch dargestellt sind.  



  Der aus Isolierstoff bestehende drehbare  Deckel ist mit 1, die aus der Unterseite des  Deckels hervortretenden,     wellenlinienförmig     ansteigenden Erhebungen von kleinerer Kon  struktionshöhe sind mit 3 (bei der vorliegenden           Ausführungsforen    vier), der aus Isolierstoff  bestehende Schalterunterteil mit 2, die aus  der obern Fläche des Schalterunterteils hervor  tretenden, mit den Erhebungen 3 zusammen  wirkenden und mit denselben in Form über  einstimmenden Erhebungen mit 4 bezeichnet.  Der Deckel 1 ist mit einem     Griff    5 versehen  und aus seiner     untern,    Fläche ragt ein Fort  satz 6, dessen Querschnitt von einem zentri  schen Kreis abweicht, z. B. die Form eines  Vierecks hat.

   Dieser     Fortsatz    6 setzt sich in  dem zylindrischen Teil 7. fort. Der Teil 7,  der die Drehachse des Schalterdeckels bildet,  geht durch die Bohrung 8 des Schalterunter  teils 2. In dem Schalterunterteil 2 sind bei  der vorliegenden Ausführungsform zwei     Metall-          kontakte    derart befestigt, dass ihr Oberteil  aus der obern Fläche des Schalterunterteils  ein wenig hervorragt, -während in den im  untern Teil ausgebildeten Bohrungen die  stromleitenden Drähte in     bekannter    Weise  befestigt werden.  



  Bei der vorliegenden     Ausführungsform     werden die     Metallkontakte    9 in den Schalter  unterteil 2 geschraubt und die Leitungsdrähte  mittelst der Schrauben 10 befestigt. Die       Ausbildung    der Metallkontakte und die Be  festigung der Leitungsdrähte kann, ohne das  Wesen der Erfindung zu berühren, von der  dargestellten Ausführungsform abweichen.  



  Die auf die obere Fläche des Schalterunter  teils 2 gelegte, aus Metall bestehende Über  brückung 11 besitzt eine viereckige Öffnung  12, durch welche der einen viereckigen Quer  schnitt besitzende     Fortsatz    6 des Schalter  deckels 1 gesteckt wird, so dass beim Ver  drehen des Deckels 1 auch die damit zwangs  läufig verbundene Überbrückung verdreht wird.  



  Der Schalterunterteil wird     mittelst    der  durch die Ansätze 13 geführten Schrauben  auf die Wand oder auf eine beliebige Grund  platte befestigt.  



  Der Deckel 1 wird auf den Schalterunter  teil 2 durch eine Spiralfeder 14 gedrückt, die  sich auf den     -Unterlagering   <B>15</B> stützt. Dieser  Ring wird auf den zylindrischen Teil 7 ge  schoben und in seiner Lage durch einen in    die Querbohrung des zylindrischen Teils 7  geschobenen Stift oder     Vorstecker    16 gesichert.  



  Der     Fortsatz    6 des Schalterdeckels 1 ist  von einer Spiralfeder 17 umgeben, deren  oberste Windung sich auf die     untere    Fläche  des Schalterdeckels 1 stützt     bezw.    in die  ringförmige Nut 18 der untern Fläche des  Deckels sich hineinlegt, während die unterste       Windung    der Spiralfeder 17 die     Stromüber-          brückung    ständig     auf    den Schalterunterteil e  drückt.  



  Die stärkere Spiralfeder 14 und die schwä  chere 17 wirken einander entgegen, so     dass     der Deckel nur mit der     Differenz    der Feder  kräfte gegen den     Schalterunterteil    2 ge  drückt wird.  



  Die     Wirkung    des Schalters ist die folgende  Der Deckel 1 wird durch den Griff ü  verdreht. Die     einander    gegenüberliegenden       Erhebungen    3 des Deckels 1 werden auf die  unter denselben liegenden gleichförmigen  Erhebungen 4 des Unterteils allmählich hinauf  gleiten und den Deckel 1 vom Schalterunter  teil 2 koaxial     entfernen.    Infolge dieser Ver  drehung wird die Feder 14 stärker zusammen  gedrückt,     während    die Belastung der Feder  17 vermindert wird, wobei die Reibung zwi  schen den Berührungsflächen der Erhebungen  3 und 4 infolge des stärkeren Zusammen  drückens der Feder 14 allmählich     zunimmt,

       so dass der Deckel 1 in dem Masse der ko  axialen Fortbewegung vom Schalterunterteil t  immer schwerer verdreht werden kann, bis  zu jener Stellung, in welcher die Scheitel  punkte der zusammenwirkenden Erhebungen  3 und 4     übereinandergelangt    sind. Bei einer  weiteren Verdrehung gleiten die Erhebungen  plötzlich voneinander ab, so dass die infolge  der Widerstandsabnahme freiwerdende Kraft,  die den     Griff    drehte; den Deckel 1 plötzlich  weiterbewegt und dadurch die Unterbrechung  des Stromkreises so schnell bewirkt, dass ein  nennenswerter elektrischer Bogen nicht ent  stehen     kann.     



  Die besonderen Vorteile des Erfindungs  gegenstandes den bekannten Schaltern gegen  über liegen darin, dass 1. der Schalter aus      wenig Bestandteilen billig erzeugt werden  kann ; 2. die stromleitenden Teile sind keiner  ungünstigen mechanischen Inanspruchnahme        <  < urgesetzt;    3. die Federn werden zur Leitung  des elektrischen Stromes nicht benützt; 4.

    infolge des plötzlichen Ein- und     Ausschaltens          .des    elektrischen Stromes ist die Entstehung  eines nennenswerten elektrischen Bogens aus  geschlossen, was eine wesentliche Erhöhung       .der    Lebensdauer des Schalters sichert; 5. der  Deckel kann in beiden Richtungen verdreht       wverden,    was besonders bei der Schaltung       =von    mehreren Stromkreisen einen Vorteil bietet.  



  Der Schalter kann ohne Zerlegung der  einzelnen Bestandteile montiert werden. Die  Schrauben<B>10</B> sind     zweckmäwig    derart ange  ordnet, dass sie durch einen beim Einschnitt  <B>19</B> eingeführten Schraubenzieher angezogen  werden.  



  Beim Schalten von mehreren Stromkreisen  sind die einzelnen     Stromüberbrückungen    von  einander isoliert auf den     Fortsatz    6 geschoben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Schalter, bei welchem ein dreh barer Deckel das Ein--bezw. Ausschalten des oder der Stromkreise bewirkt, gekennzeichnet durch auf der untern Fläche des drehbaren Deckels und auf der obern Fläche des Schal terunterteils angeordneten, in der Umfangs richtung wellenförmig ansteigende, den Schal terdeckel bei seiner Drehung gegen Feder wirkung vom Schalterunterteil entfernende, zusammenwirkende Erhebungen und durch eine gegen eine den drehbaren Deckel auf den Schalterunterteil drückende Feder wir kende, eine mit dem Deckel gemeinsam sich drehende Überbrückung zur Ein- bezw. Um schaltung des Stromkreises ständig auf die obere Fläche des Schalterunterteils drückende Feder.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Schalter nach dem Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine in der- Ebene der obern Fläche des Schalterunter teils angeordnete, mit dem drehbaren Deckel zwangsläufig verbundene und ständig auf die obere Fläche des Schalterunterteils gedrückte Stromüberbrückung und durch. mit dieser Stromüberbrückung zusammen wirkende, ans der Ebene der obern Fläche des Schalterunterteils ein wenig hervortre tende Kontakte.
    2. Elektriscber Schalter nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Anschluss der Strom zuführungsdrähte an die aus dem Schalter unterteil hervortretenden Kontakte in einer Ausnehmung am Boden des SchalteruPter- teils erfolgt und die Befestigungsorgane von aussen zugänglich sind, so dass das Anbringen und das Abnehmen des Schalters ohne Zerlegung desselben vorgenommen werden kann.
CH96552D 1920-09-30 1921-05-03 Elektrischer Schalter. CH96552A (de)

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