CH96575A - Elektrisches Läutewerk. - Google Patents
Elektrisches Läutewerk.Info
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Description
Elektrisches Läutewerk. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein elektrisches Läutewerk, bei welchem ein den Glockenklöppel bildender Solenoidkern in einer stromleitenden Hülse mit Spielraum geführt ist und sein mit einer Kontaktfeder zusammenwirkendes Ende zu einer Spitze ausgebildet ist, derart, dass er beim Auf treffen auf die Feder zwangsweise gegen die Hülse gedrückt und dadurch mit dieser lei tend verbunden wird.
Hierdurch wird ein sicherer Kontakt- schluss erzielt, ohne dass das Einpassen des Kernes in die Hülse erforderlich ist.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. 1 und 2 ein elektrisches Läutewerk mit einer. Solenoidkernführung gemäss dem ersten Aus führungsbeispiel in Vorderansicht bei abge hobenem Gehäuse und im Querschnitt bei aufgesetztem Gehäuse samt Glockenschale.
Die Fig. 3 und 4 zeigen ein Läutewerk mit einer Solenoidkernführung gemäss dem zwei ten Ausführungsbeispiel in Vorder- und Sei- tenansicht bei durch Herausbrechung sicht bar gemachter Führungseinrichtung. Fig. 5 ist eine Unteransicht auf die Kontaktfeder und den Solenoidkern nach Fig. 4.
Auf der aus Blech gepressten, scheiben förmigen Grundplatte 1 ist der aus dem So lenoid 2, dem beweglichen Solenoidkern 3 und der Kontaktfeder 4 bestehende Schlag mechanismus durch die Träger 5, 6 isoliert befestigt. In den Spulenkasten 7 aus nicht leitendem Material ist eine mit dem Träger 3 leitend verbundene Metallhülse 8 eingesetzt, in welcher der Solenoidkern 3 mit Spielraum geführt ist. An die Metallhülse 8 schliesst sich eine kurze Isolierhülse 9 von ein wenig grösserem lichten Durchmesser an, die an einem ausgebauchten Auge 10 des Trägers 6 befestigt ist und verhindert, dass der Solenoid- kern 3 mit dem Auge 10 des Trägers 6 in leitende Berührung kommt.
Der Schlagkopf 11 sitzt auf dem nichtleitenden obern Ende 12 des Solenoidkernes 3, dessen unteres Ende in eine Spitze 13 ausläuft. Durch die Spitze 13 wird der Kern 3 beim Auftreffen auf die Kontaktfeder 4 zwangsweise so schräg ge stellt, dass er mit seinem leitenden untern Teil die Hülse 8 unbedingt berührt. Damit diese Berührung möglichst reibungslos vor sich geht, und auch die Feder 4 und Spitze 13 durch Funkenbildung nicht einseitig ab genützt werden, ist an dem freien Ende der Feder 4 eine Kugel 14 drehbar angebracht.
Um ein Durchfallen des Solenoidkernes 3. durch zu starkes Ausweichen der Feder gänzlich auszuschliessen, kann man gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 bis 5 die Spitze 13 an zwei Kugeln 14' auftreffen lassen, die an dem Steg 15 einer bügelförmig gebogenen Feder 16 drehbar sitzen.
Die Wirkungsweise des Läutewerkes ist folgende: Beim Schliessen des Läutewerkstromes geht derselbe durch die Leitung 17, die So lenoidwindungen, den Träger 6 in die Fe der 4 bezw. 16 und von dieser in den Solenoid- l:ern' 3, dann durch die Hülse 8 und den Trä ger 5 in den Rückleitungsdraht 18. Hierbei wird das Solenoid erregt und hierdurch der Kern 3 durch eine Öffnung 19 im Gehäuse 20 gegen die dasselbe mit geringem Zwischen raum umgebende Glocke 21 geschleudert, wo bei der Stromkreis unterbrochen und durch den herabfallenden Kern 3 wieder geschlos sen wird, worauf sich das Spiel wiederholt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrisches Läutewerk, dadurch gekenn zeichnet, dass ein den Glockenklöppel bilden der Solenoxdkern in einer stromleitenden Metallhülse mit Spielraum geführt ist und sein mit einer Kontaktfeder zusammenwir- l:endes Ende zu einer Spitze ausgebildet ist, derart, dass er beim Auftreffen auf die Fe der zwangsweise gegen die Hülse gedrückt und dadurch mit dieser leitend verbunden wird. UNTERANSPRüCHE 1.Elektrisches Läutewerk nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass, um die Reibung zwischen Kontaktfeder und Spitze des Kernes möglichst zu verringern und um eine einseitige Abnützung dieser Teile zu verhindern, auf der Feder eine mit der Spitze in Berührung kommende Kugel drehbar angebracht ist. 2. Elektrisches Läutewerk nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass, um ein Durchfallen des Solenoidkernes zu ver hindern, eine Feder mit zwei drehbaren Kugeln vorgesehen ist, auf welche die Spitze beim Herabfallen des Kernes auf trifft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT96575X | 1920-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH96575A true CH96575A (de) | 1922-10-16 |
Family
ID=3616127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH96575D CH96575A (de) | 1920-06-28 | 1921-05-23 | Elektrisches Läutewerk. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH96575A (de) |
-
1921
- 1921-05-23 CH CH96575D patent/CH96575A/de unknown
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