CH96594A - Eisenbahnsignal. - Google Patents

Eisenbahnsignal.

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CH96594A
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CH
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signal
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Inventor
Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


  Eisenbahnsignal.    Die bisher gebräuchlichen Eisenbahn  signale beruhen auf der Anordnung einer  bestimmten Figur     (Semaphorarm,    kreisrunde  Scheibe), die je nach dem Sicherheitsgrade  der zu durchfahrenden Strecke eine bestimmte  Stellung im Raume einnimmt, Zum Beispiel  eine senkrechte, schräge oder     wagrechte    Stel  lung, deren jede eine bestimmte     Anweisung     an den Lokomotivführer darstellt. Für den  Nachtbetrieb müssen diese Signale durch ver  schiedenfarbige Lichter oder Lichtergruppen  ergänzt werden.

   In jedem Falle, sowohl bei  Tag, wie bei Nacht, muss der Lokomotiv  führer sich das Signal in den diesem ent  sprechenden Befehl übersetzen, was, wenn es  auch sehr einfach ist, doch Bruchteile einer  Sekunde dauert und gegebenenfalls, bei ge  schwächter Aufmerksamkeit, Verwechslungen  zur Folge haben kann. Den Gegenstand der  Erfindung bildet nun ein Eisenbahnsignal,  das, ohne unterschiedliche Einrichtungen für  den Tag- und Nachtbetrieb zu besitzen, bei  Tag und Nacht annähernd gleich schnell und  eindeutig erfasst werden kann, so dass es in  vielen Fällen geeignet ist, die bisher     gebrä    uch-    liehen, für Tag und Nacht verschiedene Ein  richtungen aufweisenden Signalvorrichtungen  zu ersetzen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    in Ver  bindung mit einem Schaltungsschema ver  anschaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Gesamtansicht des Signals,       Fig.    2 bis 4 eine Einzelheit bei verschie  denen Schaltungen, und       Fig.    5 das Schaltungsschema.  



  An einem     Maste    A, dessen Höhe sich  darnach richtet, ob das Signal ein Vor- oder  Hauptsignal darstellen soll, ist ein Kasten     ei     befestigt, in den ein Kabel B einmündet       (Fig.    1). An das Kabel B sind in besonderer  Schaltung eine Anzahl elektrischer Lampen C       (Fig.    2 bis 4) und eine Kontrollampe D       (Fig.    1 und 5) angeschlossen.

   Die Lampen C  liegen in einzelnen, gegeneinander abgeschlos  senen     Reflektorkästen    E,     El,   <I>E ,</I>     E',        E ,        E',     die in der aus     Fig.    1 bis 4 ersichtlichen Weise  zueinander     angeordnet    sind.

   Von den Lam  pen C sind je zwei in den     Reflektorkästen    E  und     E2    liegende Lampen und je eine in den           R.eflektorkästen        E'    und     E'        liegendo    Lampe  in Parallelschaltung an zwei in einem Strom  kreis liegende Leitungen F und F' ange  schlossen     (Fig.    ?).

   Ist der     Stromkreis,    in  dem die Leitungen F und F' liegen, geschlos  sen, so wird durch die erleuchteten     Reflektor-          kä.sten    E,     E-,   <I>E'',</I>     E'    ein bei Tag und Nacht  gleich gut sichtbares     H,    der Anfangsbuch  stabe des Signals "Halt", dargestellt.

   Ferner  liegen von den Lampen C zwei in dem Re  flektorkasten E angeordnete Lampen und  eine in dem     Reflektorkasten        E5    angeordnete  Lampe in Parallelschaltung an zwei in einem  Stromkreise liegenden Leitungen G und G'       (Fig.        Ö).    Ist der die Leitungen C und C'  enthaltende     Stromkreis    geschlossen, so wird  durch die erleuchteten     Reflektorkästen    E  und     E"    ein L, der Anfangsbuchstabe des  Signals     "Langsam    fahren", dargestellt.

    Schliesslich sind von den Lampen C zwei in  dem     Reflektorkasten    E liegende Lampen  und je eine in den     Reflektorkästen        E'    und       E'    vorgesehene Lampe an zwei in einem       Stromkreise    liegende Leitungen     1I    und H'  angeschlossen     (Fig.    4). Ist der die Leitungen  11 und H' enthaltende Stromkreis geschlossen,  so wird durch die erleuchteten Reflektor  kästen E,     El    und     E3    ein<B>F,</B> der Anfangs  buchstabe des Signals "Freie Fahrt", dar  gestellt.

   Zweckmässig erhalten die Lampen  jeder zu einem einzelnen Signale gehörenden  Lampengruppe eine der Signalbedeutung  entsprechende Färbung, so dass zum Beispiel  ein rot leuchtendes     H.,    ein     griin    leuchtendes<B>F</B>       imd    ein gelb leuchtendes L entsteht.  



  Wie im übrigen die Schaltung durch  geführt ist und welche sonstigen Anordnun  gen getroffen sind, ist durch     Fig.    5 ver  anschaulicht, und zwar für drei     hinterein-          anderliegende,    übereinstimmend ausgebildete  Signaleinrichtungen. In     Fig.    5 sind sämt  liche zu einem einzelnen Signal gehörigen  Lampen C durch eine einzige Lampe ersetzt.  Es ist das Signal "Halt" durch eine Lampe       CL,    das Signal "Langsam fahren" durch eine  Lampe C\ und das Signal     "Freie    Fahrt"  durch eine Lampe     C3    veranschaulicht. Die  Leitungen H' und     G'    sind je an einen Schalt-    klotz, 71 und J\, angeschlossen.

   Die beiden  Schaltklötze     71    und     J'    können     durch    einen  Schalthebel J mit einer zum- positiven Pole  einer - nicht dargestellten - Stromquelle  führenden Leitung     K    verbunden werden.  Die Leitungen G und     II    stehen über der  Spule eines Elektromagnetes<B>31</B> in Verbin  dung mit einer Leitung N, die zum ne     ativ    en  Pole der Stromquelle führt. Die Leitung F'  ist mit einer zum     positiven    Pole der Strom  quelle führenden Leitung P verbunden,  während die Leitung F über eine Unter  brechungsstelle<I>Q, Q'</I> zur Leitung N geführt  ist.

   Die Schaltklötze, Q. der Unterbrechungs  stelle sind durch ein     Stromschlussstück        Q1          überbrückbar.    Dieses steht einerseits unter  der      Tirkung    einer Feder R, die es in Be  rührung mit den     Schaltklötzen    Q zu halten  sucht, und anderseits unter dem Einfluss des  Elektromagnetes     :11,    der es entgegen der Wir  kung der Feder R von den Schaltklötzen Q  abzuheben vermag, wenn die Spule des  Elektromagnetes 11 von einem Strome durch  flossen wird.

   Die Lampengruppe     Cl    ist ausser  an die Leitungen N und P noch über die  Unterbrechungsstelle Q,     Q'    an eine     Akku-          mulatorenbatterie    T angeschlossen, die über  die Leitungen N und P dauernd an der nicht  dargestellten Stromquelle liegt.  



  Bei der in     Fig.    5 dargestellten Lage des       Schalthebels    7 ist., wie ohne weiteres zu er  kennen ist, der Elektromagnet     V1    stromlos.  Es wird somit durch das     Stromschlussstück    Q  unter der     -#Virküng    der Feder R die U     nter-          brec.hungsstelle   <I>Q, Q'</I> überbrückt, und das  Signal H ist sichtbar. Dieses Signal ver  schwindet, solange der Schalthebel I nicht  verstellt wird. auch dann nicht, wenn eine der  Zuführungsleitungen N und P irgendwie un  terbrochen wird. Denn in diesem Falle wird  die Lampengruppe Cl durch die     Akkumula-          torenbatterie    T gespeist.

   Eine Unterbrechung  der Zuleitungen N und P ist übrigens sofort  an dem Erlöschen der Kontrollampe D er  kennbar. Wird der Schalthebel J auf den  Schaltklotz     J'    umgestellt, so     wird    die Lam  pengruppe     C"    an die Stromquelle angeschlos  sen; es erscheint somit das Signal L.

   Gleich-      zeitig     -wird    aber durch den Elektromagneten  31 das     Stromschlussstück    Q' von den Schalt  klötzen Q abgehoben, so dass die Lampen  gruppe Cl ausgeschaltet     wird.    Wird der       Sehalthebel    J auf den Schaltklotz J\ um  geschaltet, so wird die Lampengruppe     Ca     aus- und die Lampengruppe     C3    eingeschaltet;  es erscheint somit das Signal F.

   Ist die Zu  leitung     G1    oder H' unterbrochen, so ist dies  daran erkennbar, dass bei der Einstellung des  Schalthebels J auf den Schaltklotz     J'    oder     J2     das Signal H eingeschaltet bleibt, da in die  sem Falle der Elektromagnet     111    stromlos und  daher wirkungslos ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eisenbahnsignal, . dadurch gekennzeichnet, dass elektrische Lampen so angeordnet und geschaltet sind, dass sie je nach der Einstel lung eines Schalters verschiedene, den zu gebenden Signalen entsprechende Buchstaben darstellen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Eisenbahnsignal nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lampen in Reflektorkästen gelagert sind, die entspre chend den zu bildenden Buchstaben an geordnet sind. 2.
    Eisenbahnsignal nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Stromkreise, in dem die das Haltsignal darstellenden Lampen liegen, eine durch ein' Stromschlussstück über= brückbare Unterbrechungsstelle vorgesehen ist und dass das Stromschlussstück unter dem Einfluss eines Elektromagnetes steht, der in dem die übrigen Signallampen ent haltenden Stromkreise liegt.
CH96594D 1920-05-10 1921-05-07 Eisenbahnsignal. CH96594A (de)

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CH96594A true CH96594A (de) 1922-10-16

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CH96594D CH96594A (de) 1920-05-10 1921-05-07 Eisenbahnsignal.

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