CH96741A - Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine. - Google Patents

Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine.

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CH96741A
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cylinder
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Aktiengesellschaft Fuer Tie Co
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Tiefbohrtechnik U Maschinenbau
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  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description


  Mehrzylindrige     Verbrennungskraftmaschine.       Gegenstand der Erfindung bezieht sich  auf mehrzylindrige, mit     Einblasedruckluft     arbeitende     Verbrennungskraftmaschinen    mit  Kompressoren für die Erzeugung der     Ein-          bla"eluft.    Durch die Erfindung soll das An  lassen solcher Maschinen erleichtert werden,       welehes    dadurch erschwert ist,     dass    infolge  des kalten Zustandes der Maschine die für  den Betrieb erforderliche     Einblasespannung     nicht erreicht werden kann.

   Die Erfindung  besteht darin,     dass    mindestens einer der Ar  beitszylinder an mindestens einen der     Luft-          einblasekompressoren,    die bei normalem Be  trieb die     Einblaseluft    der andern     Arbeitzylin-          der    liefern,     angesehlossen    ist, derart,     dass    der  Arbeitszylinder beim Anlassen mit einer grö  sseren     Einblaseluftmenge    arbeiten kann, als  für den normalen Betrieb erforderlich ist.  



  Es kann daher die Inbetriebsetzung durch  einen Arbeitszylinder dadurch bewerkstelligt  werden,     dass    dieser während der     Anlass-          periode    die im Betrieb für eine Mehrheit von  Arbeitszylindern bestimmte     Einblaseluft    allein  erhält, wodurch trotz des kalten Zustandes    der Maschine die er     forderliche        Einblasespan-          nung    erreicht wird und die Maschine an  laufen kann.  



  Die Zeichnung veranschaulicht den Erfin  dungsgegenstand in drei beispielsweisen     Aus-          fühningsformen:     In     Fig.   <B>1</B> und 2 ist als Ausführungsbei  spiel eine     Vierzylindermaschine    mit einer ge  meinsamen, als     Einblaseleitung    wirkenden Ver  bindungsleitung zwischen den     Arbeits-    -und       Kompressorzylindern    dargestellt, bei welcher  für<B>je</B> zwei Arbeitszylinder ein gemeinsamer       Lufteinblasekompressor    vorgesehen ist, dessen       Druckhubenden    mit den Verdichtungsenden  der Arbeitszylinder wenigstens angenähert  zusammenfallen.  



  Die Arbeitszylinder sind mit<B>- 1,</B> 2,<B>3</B> und  4 und die kleineren     Kompressorzylinder    mit  <B>5</B> und<B>6</B> bezeichnet. Letztere sind am Ma  schinenende nebeneinander angeordnet. Die  Arbeitszylinder<B>1</B> und 4 werden von dem  Kompressor<B>6</B> und die Arbeitszylinder 2 und<B>3</B>  von dem Kompressor<B>5</B> mit     Einblaseluft    ver  sehen.      Die Kolben, Treibstangen und Kurbel  zapfen tragen die gleiche Bezeichnung wie die  einzelnen Zylinder, zu denen sie gehören.  Sämtliche Zylinder sind durch eine gemein  schaftliche     Einblaseleitutig   <B>7</B> verbunden.

   Die  Anordnung ist, wie in     Fig.    2 gezeigt ist, der  art getroffen,     dass    die Kurbelzapfen<B>1,</B> 4 und<B>6</B>  gleichgerichtet und gegen die     Kurbelzapfen     2,<B>3</B> und<B>5</B> um<B>180 '</B> oder angenähert um  <B>180 0</B> versetzt sind. Jedes Verdichtungsende  der     Arbeitszylindtr    fällt daher mit einem       Druckhubende    eines der     Kompressorzylinder     zusammen.  



  Bei der Inbetriebsetzung werden die     Ein-          blaseluftventile    der Zylinder<B>1,</B> 2 und<B>3</B> ge  schlossen, so     dass    die von den Kompressoren       ei-zeugte        Einblaseluft    nur in den Zylinder 4  übertreten kann, welcher sich den Kompres  soren am nächsten befindet.

   Dieser Zylinder  erhält somit während der     Anlassperiode    aus  der     Einblaseluftleitung    die vierfache Menge       Einblaseluft,    und der in der     Einblaseleitung     hierdurch erzeugte höhere     Einblasedruck    be  wirkt,     dass    die Maschine auch in kaltem Zu  stande rasch und sicher angelassen werden  kann.

   Der Zylinder 4 eignet sich aus dem  Grunde am besten für die     Herbeiführung    der  ersten Verbrennungen, weil die     Einblaseluft     den Verbrennungsraum auf dem kürzesten  Wege erreicht und die Zeit, während welcher  sich die     Einblaseluft    in der Verbindungs  leitung abkühlen kann, auf ein Minimum be  schränkt ist.  



  Die     Fig.   <B>3</B> und 4 zeigen eine beispiels  weise Ausführungsform einer     Sechszylinder-          maschine.    Die Arbeitszylinder<B>1,</B> 2,<B>3,</B> 4,<B>5</B>  und<B>6</B> und die kleineren     Kompressorzylinder     <B>7, 8</B> und<B>9</B> sind so aufgestellt,     dass    sieh jeder       Kompressorzylinder    in der Mitte zwischen  zwei Arbeitszylindern befindet. Die Kurbel  zapfen, Kolben und Treibstangen eines jeden  Zylinders tragen die gleiche Bezeichnung wie  die Zylinder.

   Die Kurbelzapfen sind paar  weise gleichgerichtet und um 120<B>0</B> gegenein  ander versetzt, und zwar stehen, wie in     Fig.    4  gezeigt ist, die Zapfen<B>1,</B> 2 und<B>7</B> unter 120     11     gegen die Zapfen<B>3,</B> 4 und<B>8</B> und diese wieder  unter 120' gegen die Zapfen<B>5, 6</B> und<B>9.</B> Die    entsprechenden Zylinder zerfallen demnach in  drei Gruppen von<B>je</B> zwei Arbeitszylindern  und einem     Kompressorzylinder,    wobei in jeder  Gruppe jedes Verdichtungsende eines Arbeits  zylinders mit dem     Druckhubende    des     Kom-          pressors    zusammenfällt.

   Für jede Gruppe ist  eine selbständige Verbindungsleitung als     Ein-          blaseluftleitung    vorgesehen, so     dass    die Ma  schine drei Leitungen<B>10, 11</B> und 12 besitzt.  Es kann dabei- beim Anlassen jener Arbeits  zylinder, in welchen die ersten Zündungen       ei-folgen    sollen, nur mit einem Kompressor in  Verbindung gesetzt werden,<B>Z.</B> B. in der ersten  Zylindergruppe der Arbeitszylinder<B>1</B> mit dem  Kompressor<B>7.</B> Die übrigen Zylinder sind durch  Schliessen der     Einblaseluftventile    ausser Be  trieb gesetzt.

   Wenn<B>der</B> Zylinder<B>1</B> sich im  Betriebe befindet, werden die Zylinder<B>3</B>     und     <B>5</B> angelassen und nach dem Auftreten von  Verbrennungen in den letzteren erst die<B>Zy-</B>  linder 2, 4 und<B>6.</B>  



  Die     Fig.   <B>5</B> veranschaulicht eine Ausfüh  rungsform. einer Maschine mit vier     Arbeits-          und    zwei     Kompressorzylindern,    deren Ver  bindungsleitung in das Auspuffrohr verlegt  ist, um die     Einblaseluft    vor Wärmeverlusten  zu schützen.  



  Die Arbeitszylinder<B>1,</B> 2,<B>3</B> und 4 und die       Kompressorzylinder   <B>5</B> und<B>6</B> besitzen eine ge  meinsame Verbindungsleitung<B>7,</B> die durch das  Auspuffrohr<B>8</B> geschützt ist, in welcher sie  während des Betriebes durch die Abgase er  wärmt wird.  



  Eine weitere Möglichkeit, den     Einblase-          druck    beim Anlassen     züi    erhöhen, besteht  darin,     dass    man die Verbindungsleitung mit  verdichteter Arbeitsluft, die den Arbeitszylin  dern entnommen wird, zusätzlich auffüllt.  Dies kann dadurch     ei-reicht    werden,     dass    die       Einblaseleitung    einer Gruppe von zwei Ar  beitszylindern und einem     Kompressorzylinder     mit gleichlaufenden Kolben an die Arbeits  zylinder einer zweiten Gruppe mit entgegen  gesetzt laufenden Kolben angeschlossen wird.  



       Fig.   <B>5</B> zeigt beispielsweise eine solche Aus  führungsform einer     Vierzylindermaschine.   <B>-</B>  Die Zylinder<B>1</B> und, 4 sind an den Kom  pressor<B>5</B> und die Zylinder 2 und<B>3</B> an den      Kompressor<B>6</B> angeschlossen, und zwar durch  voneinander getrennte Verbindungsleitungen<B>7</B>  Lind<B>8.</B> Die Kurbelzapfen der miteinander ver  bundenen Zylinder sind<B>je</B> gleichgerichtet und  um etwa<B>180 '</B> gegeneinander versetzt. Die  Leitung<B>7</B> ist mit den Arbeitszylindern 2 und  <B>3</B> und die Leitung<B>8</B> mit den Arbeitszylin  dern<B>1</B> und 4 unter Vermittlung von     Rück-          schlagventilen    verbunden.

   Da<B>je</B> zwei zusam  mengehörige Arbeitszylinder den beiden an  dern vorauseilen, so können die Verbindungs  leitungen mit     Arbeitssluft    gefüllt werden. Es  kann bei jedem Verdichtungshub eine be  stimmte Menge von     Arbeitluft    in die Ver  bindungsleitungen überströmen und letztere  auf die höchste Verdichtungsspannung der  Arbeitszylinder auffüllen. Es kann daher wäh  rend der     Anlassperiode    ein hoher     Einspritz-          druck    dadurch erreicht werden,     dass    die Ver  bindungsleitungen<B>7</B> und<B>8</B> zunächst zusätz  lich mit Arbeitsluft gefüllt werden.

   Das Ein  spritzorgan jenes Arbeitszylinders einer Gruppe,  welchem keine     Einblaseluft    zugeführt wird,  ist während dieses Vorganges geschlossen,  wodurch der anzulassende Arbeitszylinder vor  jeder Einspritzung drei Ladungen erhalten  kann.  



  Die Kompressoren können einfach oder       doppeltwirkend    ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPIRUCH: Mehrzylindrige Einspritz-Verbrennungs- kraftmaschine mit Kompressoren für die Er- zeugung der Einblaseluft, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens einer der Arbeits zylinder an mindestens einen der Kompres soren, die bei normalem Betrieb die Einblase- luft der andern Arbeitszylinder liefern, ange schlossen werden kann, derart, dass der be treffende Arbeitszylinder beim Anlassen mit einer grösseren Einblaseluftmenge versehen worden kann,
    als für den Dormalen Betrieb erforderlich ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Maschine nach Patentanspruch mit einem Kompressor für<B>je</B> zwei Arbeitszylinder, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompres sor wahlweise nur mit einem oder mit jedem der beiden zugehörigen Arbeitszylin der zusammenwirken kann. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gruppe von Ar beitszylindern mit ihrem zugehörigen Korn- pressor unter Vermittlung ihrer Einblase- leitung an die Arbeitszylinder einer andern Gruppe mit entgegengesetzt laufenden Kol ben angeschlossen ist derart, dass die Ar beitszylinder der einen Gruppe durch die Arbeitszylinder der andern Gruppe zusätz lich gefüllt werden können.
CH96741D 1916-11-23 1921-03-24 Mehrzylindrige Verbrennungskraftmaschine. CH96741A (de)

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