CH96888A - Chiffriervorrichtung. - Google Patents

Chiffriervorrichtung.

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CH96888A
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    • G09CCIPHERING OR DECIPHERING APPARATUS FOR CRYPTOGRAPHIC OR OTHER PURPOSES INVOLVING THE NEED FOR SECRECY
    • G09C1/00Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system
    • G09C1/06Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system wherein elements corresponding to the signs making up the clear text are operatively connected with elements corresponding to the signs making up the ciphered text, the connections, during operation of the apparatus, being automatically and continuously permuted by a coding or key member
    • G09C1/08Apparatus or methods whereby a given sequence of signs, e.g. an intelligible text, is transformed into an unintelligible sequence of signs by transposing the signs or groups of signs or by replacing them by others according to a predetermined system wherein elements corresponding to the signs making up the clear text are operatively connected with elements corresponding to the signs making up the ciphered text, the connections, during operation of the apparatus, being automatically and continuously permuted by a coding or key member the connections being mechanical

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Description


  Chiffriervorrichtung.    Gegenstand der Erfindung ist eine  Chiffriervorrichtung, das heisst eine Vor  richtung zur Umwandlung von Worten und  Sätzen der offenen Sprache in Geheimschrift  und umgekehrt. Der Erfindungsgegenstand       unterscheidet    sich von den bisher bekannt  gewordenen Chiffriervorrichtungen, bei wel  chen die Verwandlung der offenen Sprache  in die Geheimschrift und die umgekehrte  Verwandlung durch Einzelaustausch der  Schriftzeichen erfolgt, das heisst bei welchen  Buchstabe für Buchstabe der offenen Spra  che oder der Geheimschrift verwandelt wird.

    grundsätzlich dadurch, dass mit ihr jedesmal  eine fortlaufende Buchstaben- oder Zeichen  folge eingestellt und als Ganzes in die     CTe-          heimschrift    oder umgekehrt in die Schrift  sprache     verwandelt    werden kann.

   Die Ein  '     stellung    der Buchstaben- oder Zeichenfolge  sowohl der offenen Sprache, als auch der Ge  heimschrift erfolgt an den gleichen Schrift  zeichenträgern, und die Umwandlung wird  dann durch Drehung dieser Schriftzeichen  träger bewirkt, derart, dass an den gleichen       Schriftzeichenträgern    auch die verwandelte    Schrift, nämlich im einen Falle an Stelle der  sinngemässen Buchstaben- oder Zeichenfolge  der offenen Sprache die sinnlose     Buchstaben-          oder    Zeichenfolge der Geheimschrift,

   im an  dern Falle an Stelle der sinnlosen     Buchstaben-          oder    Zeichenfolge der Geheimschrift die sinn  gemässe Buchstaben- oder Zeichenfolge der  offenen Sprache an der     Ablesestelle    der       Schriftzeichenträger    erscheint.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    zwei     Aus-          führungsbeispiele    der Erfindung, und zwar  ist in den     Fig.    1 bis 3 eine möglichst ein  fache Ausführungsform gezeigt, während die       Fig.    4 bis 15 eine den praktischen Anforde  rungen mehr entsprechende Ausführungsform  wiedergeben.  



  Bei der in     Fig.    1 im Längsschnitt, in       Fig.    2 in Draufsicht bei abgenommener Ge  häusedecke und in     Fig.    3 im Querschnitt dar  gestellten Ausführungsform ist 1 das aus  einem rechteckigen Kasten bestehende Ge  häuse der Vorrichtung. In     demselben    sind  eine Welle 2, sowie vier Achsen 3, 4, 5 und 6  parallel hintereinander gelagert. Die Welle     \l     trägt auf ihrem durch die eine Seitenwand      des Gehäuses heraustretenden Ende eine  Handkurbel 7 und kann mittelst     derselben     gedreht werden, während die Achsen 3, 4, 5, 6  gegen Drehung gesichert sind.

   Jede der vier  Achsen 3, 4, 5, 6 trägt eine gleiche Anzahl  von Scheiben 8, welche auf den Achsen frei  drehbar, aber     unverschiebbar    sind. Die Schei  ben 8 bilden die     Schriftzeichenträger;    auf  ihrer Mantelfläche sind in gleichmässigen Ab  ständen die Buchstaben des Alphabetes, Zah  len und andere Schriftzeichen angebracht.  



  Mit jeder der auf den Achsen 4, 5 und 6  sitzenden Scheiben 8 ist ein Zahnrad 9 fest       verbunden.    Die Zahnräder der auf der Achse 4  sitzenden Scheiben 8 kämmen mit den un  mittelbar benachbarten Zahnrädern der auf  der Achse 5 sitzenden Scheiben, diese wieder  um mit den unmittelbar     benachbarten    Rä  dern 9 der Scheiben auf der Achse 6.

   Mit  jeder     Scheibe    8 auf der Achse 3 sind da  gegen zwei Zahnräder 10 und 11 fest ver  bunden, von welchen die Zahnräder 10 mit  den Zahnrädern 9 auf der Achse 4 kämmen,  wodurch immer je vier     hintereinanderliegende     Scheiben 8 miteinander gekuppelt sind, wäh  rend die auf gemeinsamer Achse nebenein  ander, das heisst in der gleichen Reihe lie  genden Scheiben 8 voneinander     unabhängig     sind. Die Zahnräder 11 kämmen mit Zahn  rädern 12, welche auf der Welle 2 fest  gekeilt sind, so dass durch Drehung der  Welle 2 sämtliche     Schriftzeichenträger    oder  Scheiben 8 gemeinsam gedreht werden kön  nen.

   Damit die Zahnräder der vier Scheiben  reihen ausser Eingriff miteinander gebracht  und dadurch alle Buchstabenreihen unabhän  gig voneinander eingestellt werden können,  sind die Scheiben 8 durch auf den Achsen  sitzende Abstandsröhrchen 13 im richtigen  Abstand voneinander gesichert, und die Ach  sen 3 und 5 sind mit den darauf sitzenden  Scheiben und Zahnrädern in der     Achsenrich-          tung    in den Längswänden des Gehäuses ver  schiebbar angeordnet, so dass sie samt den  darauf sitzenden Scheiben und Zahnrädern  gegenüber der Welle 2 und den Achsen 4, 6,  sowie den darauf sitzenden Scheiben und Rä  dern verschoben werden können.

   Die Achsen    3, 5 tragen zur leichteren Verschiebung auf  ihrem einen Ende einen Knopf 14, während  auf ihre entgegengesetzten, mit einem Bund       versehenen    Enden je ein aussen am Gehäuse  gelagerter Riegel 15 einwirkt, um die Achsen  bei eingerückten Rädern in ihrer Stellung  sichern zu können.  



  Die Einstellung der     Schriftzeichenträ        ger     oder Scheiben 8 erfolgt durch im Deckel 16  des Gehäuses geführte Druckstangen 17,  welche am     obern    Ende mit einem Druck  knopf 18 versehen sind, am untern Ende da  gegen Schaltklinken 19 tragen, welche beim  Niederdrücken der Stangen 17 in die Zahn  räder 9 der Scheiben 8 eingreifen und diese.  dadurch schrittweise drehen. Die Druck  stangen werden jedesmal durch Federn 20  in ihre obere     Endstellung    zurückgeführt und  darin gehalten. Die Schaltlänge der Klin  ken 19 ist dabei so gewählt, dass bei jedem  Niederdrücken der Stangen 18 die zugehörige  Scheibe 8 um     ein    Schriftzeichen weiter  geschaltet wird.

   Von unten in die, Zahn  lücken der Zahnräder 9 eingreifende federnde  Schnäpper 21 sichern die Scheiben 8 in der  jeweils eingenommenen Stellung, ohne aber  ihre Weiterschaltung zu behindern.  



  Die Zahnräder 10 der auf der Achse  sitzenden Scheiben 8 und die Zahnräder 12  auf der     Antriebs-%,xxelle    2 sind keine vollen  Zahnräder: ihre Zahnkränze sind vielmehr  mit durch' Fortlassen von Zähnen geschaffe  nen Unterbrechungen versehen, deren Länge  und Anordnung auf den einzelnen Rädern  eine ganz verschiedene ist. Dadurch wird er  zielt, dass bei Drehung der Antriebswelle \  die auf einer gemeinsamen Achse, das heisst  in einer Reihe     nebeneinanderliegenden    Schei  ben um ganz verschiedene Winkelbeträge ge  dreht werden, so dass jede der in einer Reihe       nebeneinanderliegenden        Scheiben    8 eine an  dere Verstellung erfährt.  



  Im Gehäuse 16 sind endlich oberhalb der  Scheiben 8 vier Reihen von Schaulöchern 22  vorgesehen, durch welche die     jleweils    oben  befindlichen Schriftzeichen der Scheiben 8  sichtbar sind, und aussen an der einen Längs  wand des Gehäuses 1 sind     neben    der Kurbel           Kontrollmarken    23 vorgesehen, welche als  Anhaltspunkte für die Ausgangsstellung der  Kurbel und für den Betrag der Kurbeldre  hung dienen.  



  Die auf der Achse 3 sitzende Scheiben  reihe dient zur Einstellung eines     Stich-          vfortes        (Parolewortes),    das zweckmässig so  siel Buchstaben enthält, als die Zahl der  Scheiben auf dieser Achse beträgt, wohin  gegen die Scheibenreihen auf den Achsen  4, 5 und 6 zur Einstellung und Umwand  lung der zu übermittelnden Nachricht die  nen.  



  Die Umwandlung der offenen Sprache  in die Geheimschrift erfolgt in folgender  Weise:  Nachdem durch     achsiale    Verschiebung  der Achsen 3 und 5 die Zahnräder sämtlicher  Scheiben ausser Eingriff gebracht sind, wird  an den Scheiben der Achse 3 das vereinbarte  Stichwort eingestellt, indem die     Scheiben    mit  Hilfe der Druckstangen 17 und Schaltklinken  19 gedreht werden, bis in den Schaulöchern  22 die entsprechenden Buchstaben erscheinen.  Hierauf wird an den Scheiben der Achsen 4,  5 und 6 die zu übermittelnde, aus Worten,  Sätzen und Zahlen der offenen Sprache be  stehende Nachricht eingestellt, indem auch  diese Scheiben mittelst der Druckstangen 17  und Schaltklinken 19 gedreht werden, bis in  den zugehörigen Schaulöchern die gewünschte  Buchstaben- und Zeichenfolge erscheint.

   Als  dann werden durch entgegengesetzte Verschie  bung der Achsen 3 und 5 sämtliche Zahn  räder wieder eingerückt, worauf die Kurbel 7,  welche vor dem     Wiedereinrücken    der Zahn  räder in eine vereinbarte Ausgangsstellung  gebracht war, um     einen    vereinbarten Win  kelbetrag oder eine vereinbarte Tourenzahl  gedreht wird. Hierdurch erfahren die Schei  ben 8 der Achsen 4, 5 und 6 unter Vermitt  lung der unterbrochenen Zahnkränze der Rä  der 12 und 10 eine ganz unregelmässige Ver  stellung, so dass unter den Schaulöchern 22  eine sinnlose Buchstaben- und Zeichenfolge,  die Geheimschrift, erscheint. Diese wird nun  dem Empfänger der Botschaft übermittelt.

      Die Auflösung der Geheimschrift, das  heisst ihre Umwandlung in die offene Sprache,  erfolgt mit Hilfe einer genau gleichen Vor  richtung in folgender Weise:  Zunächst werden wieder durch     achsiale     Verschiebung der Achsen 3 und 5 sämtliche  Zahnräder ausser Eingriff miteinander ge  bracht, worauf die Antriebskurbel 7 in die  vereinbarte Ausgangsstellung gebracht und  an     "der    Scheibenreihe der Achse 3 das ver  einbarte Stichwort eingestellt wird. Nach  Einrückung der Zahnräder wird nunmehr die  Kurbel 7 um den vereinbarten Winkelbetrag  oder die vereinbarte Tourenzahl gedreht, und  alsdann werden alle Zahnräder durch Ver  schiebung der Achsen 3 und 5 erneut ausser  Eingriff gebracht.

   Nunmehr     wird    an den  Scheiben der Achsen 4, 5 und 6 die Buch  staben- und Zeichenfolge der übermittelten  Geheimschrift eingestellt. Nachdem dann alle  Zahnräder wieder in Eingriff gebracht sind,  wird die Kurbel 7 in ihre Ausgangsstellung  zurückgedreht, wodurch die Buchstaben  scheiben der Achsen 4, 5 und 6 je um den  gleichen Betrag, aber im umgekehrten Sinne  verstellt werden, als dies bei der Umwand  lung der Worte der offenen Sprache in die  Geheimschrift geschehen ist. Dadurch er  scheint unter den Schaulöchern 22 an den  Scheiben 8 der Achsen 4, 5, 6 an Stelle der  eingestellten sinnlosen Buchstaben- und Zei  chenfolge die sinngemässe Buchstaben- und  Zeichenfolge der offenen Sprache, das heisst  die Botschaft ist an den Schaulöchern 22 in  offener Sprache ablesbar.  



  Die Auflösung der Geheimschrift ist, wie  ohne weiteres ersichtlich, nur demjenigen  möglich, der eine mit der Vorrichtung des       Aufgebers    der Botschaft genau übereinstim  mende Maschine besitzt und der ausserdem  sowohl die vereinbarte Ausgangsstellung, als  auch den vereinbarten Betrag oder die Zahl  der Kurbeldrehungen und     endlich    auch das  vereinbarte Stichwort oder die Parole kennt.  Dadurch ist die Auflösung der Geheimschrift  durch Unbefugte, selbst wenn sie im Besitz  einer Chiffriermaschine sind, vollständig  ausgeschlossen.

        Da bei dem Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1 bis 3 die     hintereinanderliegenden     Scheiben der Achsen 4, 5 und 6 jedesmal um  den gleichen     Winkelbetrag    gedreht werden,  muss zur Vermeidung der Gefahr einer Auf  lösung der Geheimschrift anhand der regel  mässig wiederkehrenden Schriftzeichen die  Buchstabenfolge wenigstens auf den Schei  ben der Achse 6 eine andere sein als auf den  Scheiben der Achsen 4 und 5.     Dagegen        k,3nn     die Buchstabenfolge auf den Scheiben der  Achse 4 und 5 die gleiche sein, weil diese  Scheiben wohl um den gleichen Betrag, aber  im entgegengesetzten Sinne gedreht werden.

    Ebenso kann die Buchstabenfolge auf den  auf gemeinsamer Achse nebeneinander sit  zenden     Scheiben    die gleiche sein, weil jede  der in einer Reihe     nebeneinanderliegenden     Scheiben um einen andern Winkelbetrag  verstellt wird. Die Sicherheit gegen un  befugte Auflösung der Geheimschrift ist so  mit: die denkbar grösste, da. gleiche Zeichen  der Geheimschrift niemals gleichen Zeichen  der offenen Sprache entsprechen.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    4 bis 15       ist    in den     Fig.    4 und 5 je im Längsschnitt  dargestellt. wobei die Zahnräder in     Fig.    4  eingerückt, in     Fig.    5 dagegen ausgerückt  sind.  



       Fig.    6 ist eine Draufsicht der Vorrich  tung; die       Fig.    7 und 8 zeigen die Ein- und Aus  rückvorrichtung für das Rädergetriebe in  zwei. verschiedenen Stellungen, während die       Fig.    9 bis 12 das Rädergetriebe mehrerer       hintereinanderliegender        Schriftzeichenschei-          ben    in Seitenansicht und Oberansicht in zwei  verschiedenen Winkelstellungen der Räder  wiedergeben;       Fig.    13 und 14 zeigen einen Teil der Vor  richtung im Längsschnitt und in Draufsicht  bei ausgerücktem Getriebe;

         Fig.    15 endlich veranschaulicht die Wei  terschaltung     bezvy.    Einstellung der Schrift  zeichenträger oder -Scheiben.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    4 bis 15  sind im Gehäuse 1 die Welle 2 und fünf  Achsen 3, 4, 5, 6 und 24 parallel hinter-    einander angeordnet. Die Welle 2 dient als  Antriebswelle; sie trägt an ihrem durch einen  Schlitz 60 aus dem Gehäuse heraustretenden  Ende die Handkurbel 7, während auf den  Achsen 3, 4, 5, 6 und 24 je eine gleiche  Anzahl von     Schriftzeichenträgern        bezw.     -Scheiben 8 lose drehbar, aber     unverschieb-          bar    angeordnet sind.

   Jede Scheibe ist hier  mit zwei Zahnrädern 25, 26 fest verbunden,  von welchem das Rad 25 einen vollen Zahn  kranz, das Rad 26 dagegen einen unterbroche  nen Zahnkranz besitzt, das heisst mit unregel  mässigen     Gruppen    von Zähnen besetzt ist.  Die vollen und die unterbrochenen Zahnräder  sind an den     hintereinanderliegenden    Schei  ben 8 gegeneinander versetzt, so dass bei  spielsweise an der Achse 3 die vollen     Zahn-          1    25 rechts und die     unterbrochenen     r     äder     Zahnräder 26 links von den Scheiben 8 sich  befinden, auf der Achse 4 dagegen die unter  brochenen Zahnräder rechts, die vollen Zahn  räder links von den Scheiben usw.

   Es steht  also immer ein volles Zahnrad einem unter  brochenen Zahnrad     gegenüber.    Die Zahnräder  stehen nicht im unmittelbaren Eingriff, viel  mehr erfolgt ihre Kupplung durch auf Zwi  schenachsen 27, 28. 29, 30, 31 drehbare, aber       unverschiebbare        Ritzel    32, wobei die in der  Längsrichtung der Maschine hintereinander  liegenden     Ritzel    abwechselnd links und rechts  von den Scheiben angeordnet sind, so dass die  unterbrochenen Zahnräder auf der Achse 3  mit den vollen Zahnrädern der Achse 4, die  unterbrochenen Zahnräder der Achse 4 da  gegen mit den vollen Zahnrädern der Achse 5  um. gekuppelt sind. Mit den vollen Zahn  rädern der Achse 3 kämmen auf der An  triebswelle 2 befestigte Zahnräder 33.

   Wird  die Kurbelwelle 2 gedreht, so treiben ihre  Räder 33 die vollen Zahnräder 25 der Schei  ben 8 mit auf der Achse 3, welche wiederum  mittelst ihrer unterbrochenen Zahnräder 26  die vollen Zahnräder der Scheiben 8 auf der  Achse 4 treiben, usw. Dadurch wird nicht  nur jede der auf gemeinsamer Achse neben  einander angeordneten Scheiben 8 um einen  andern Winkel gedreht, sondern auch alle  hintereinander angeordneten Scheiben erfah-           ren    eine andere Winkelverstellung. Die       Schriftzeichenscheiben    8 auf der Achse 3  dienen zur Einstellung des Stichwortes.

    Durch Einstellung eines solchen, bei Ge  brauch der Vorrichtung, werden die Aus  Pangsstellungen der unterbrochenen Zahn  räder dieser Scheiben voneinander     verschie-          den--,    darum stellen diese Zahnräder die mit  ihnen verbundenen     Schriftzeichenscheiben     verschieden ein,     obsehon    sie gemeinsam um  den gleichen Winkelbetrag gedreht werden,       cla    die     Zahnräder    33 volle Zahnkränze     be-          ;ltzell.     



  Die     Ritzel    32 sollen gleichzeitig dazu  dienen, bei der Verdrehung der Scheiben 8  zum     Ztvecke    der Umwandlung der eingestell  ten Buchstabenfolge oder Zeichenfolge der       C;        eheimschrift,    oder umgelehrt, die getriebe  nen vollen Zahnräder 25 und     damit    die Schei  ben 8 in ihrer jeweiligen Stellung zu sichern,       v.        enn    die     Ritzel    32 infolge der Unter  brechungen der treibenden Zahnräder 26 mit  diesen ausser Eingriff kommen, das heisst       -wenn    die treibenden Räder leer arbeiten.

       Zlz          diesem    Zwecke sind die     Ritzel    32 auf der  Hälfte ihrer Breite voll verzahnt, auf der       andern    Hälfte ist jeder zweite Zahn entfernt       (Fig.    9 bis 12). Die     Ritzel    sind also gewisser  massen mit     zn,ei    in der Zahnstellung über  einstimmenden Zahnkränzen versehen, von  welchen der eine nur halb so viel Zähne be  sitzt als der andere.

   An. den Unterbrechungs  stellen der Zahnkränze der treibenden Räder  26 sind     Iireisbogenstücke    34 angeordnet, die  die Zahngruppen verbinden und die gleiche  Höhe haben wie die Zähne und so breit sind  wie derjenige Teil der Zähne der     Ritzel    32,  welcher nur die halbe Zähnezahl besitzt,  welchen 'feilen der     Ritzel    32 diese Kreis  bogenstücke auch gegenüberstehen. Solange       eine    Zahngruppe     cler        treibenden    Räder zur       Wirkung    kommt     (Fig.    9 und 10), kämmen  beide Zahnkränze des     Ritzels    sowohl mit  dem treibenden Rad 26, als auch dem ge  triebenen Rad 25.

   Während der Leerarbeit  des treibenden Rades, das heisst wenn das       Ritzel    einer     Unterbrechung    des Zahnkranzes  des letzteren gegenübersteht, greift das die    Zahngruppen des treibenden Rades verbin  dende Bogenstück in eine der durch Fort  lassung jedes zweiten Zahnes gebildeten  Lücken der einen     R,itzelhälfte    ein (Füg. 11  und 12), wodurch das     Ritzel    an der Drehung  verhindert ist.

   Da das     Ritzel    aber dauernd  mit dem     benachbarten    vollen Zahnrad kämmt,  so wird auch dieses und damit die zugehörige  Scheibe 8 während der Leerarbeit des trei  benden Rades festgestellt, so dass Fehler in  der Verwandlung der Buchstaben- oder       Schriftzeichenfolge    durch unbeabsichtigte  Drehung einer Scheibe nicht vorkommen  können. Die Sperrung der     Ritzel    durch die       Tireisbogenstücke    gewährleistet ferner stets  den richtigen Wiedereingriff der Verzahnun  gen der unterbrochenen Räder, sowohl bei der  Vorwärts-, als auch bei der     Rückwärtsdre-          hung    derselben.  



  Die     Ausrückung    der     Zahnrädergetriebe     erfolgt nicht durch     achsiale    Verschiebung  eines Teils der Achsen, sondern durch Ver  schiebung der Achsen quer zur Achsen  richtung. Zu diesem Zwecke sind die Achsen  3, 4, 5, 6, 24 nicht in den Gehäusewänden, son  dern je in zwei in Nuten 35 der Längswände  des     Gehäuses    1 geführten Wangen 36 be  festigt. In den Wangen 36 sind zugleich die  Achsen 27, 28, 29, 30 und 31 befestigt, und  zwar ist immer jede der Achsen 3, 4, 5, 6, 24  gemeinsam mit der     dahinterliegenden    Achse  27, 28, 29, 30     bezw.    31 an einem Wangen  paar befestigt.

   Jedes     Wangenpaar    ist durch  die Achsen und eine Anzahl Querstangen zu  einem starren Ganzen     verbunden    und bildet  so mit Ausnahme des die Achsen 5 und 29  tragenden     VTangenpaares,    das an den Ge  häusewänden ortsfest gehalten ist,     einen    in  der Längsrichtung des Gehäuses verschieb  baren Rahmen, so dass die     Zahnrädergetriebe     durch Verschiebung der     Wangenpaare    nach  entgegengesetzten Richtungen ausser     Eingriff     gebracht werden können.

   Die Verschiebung  der     Wangenpaare    erfolgt mit Hülfe zweier  in Nuten der einen Gehäuselängswand ge  führten Schubstangen 37     (Fig.    7 und 8)., welche  mit an ihren innern     Enden        gelagerten    Rollen 38  in     radialaSchlitze39    einer an der Gehäusewand      gelagerten     Kurbelscheibe    40 eingreifen, die  durch eine damit verbundene Handkurbel 41  gedreht     Urerden    kann. Die Schubstangen sind  mit Löchern 42 und Längsschlitzen 43 ver  sehen,. in welche an den verschiebbaren Wan  gen angeordnete Zapfen 44     (Fig.        13)    ein  greifen.

   Und zwar greifen die Zapfen der die  Achsen 4 und 6 tragenden Wangen in die  Schlitze 43, die Zapfen der die Achsen 3  und 26 tragenden Wangen dagegen in die  Löcher 42 ein. Wird die Scheibe 40 ent  gegen dem     Uhrzeigersinne    gedreht     (Fig.    8),  so werden zunächst die beiden die Achsen 3  und 27 und 6, 30 enthaltenden     Wangenpaare     und nach einer gewissen Verschiebung der  letzteren die die Achsen 4, 28 und 24, 31  enthaltenden     Wangenpaare    mitgenommen,  das heisst die vor und hinter den ortsfesten  Achsen 5, 29 liegenden     Achsenpaare    werden  nach entgegengesetzten Richtungen vom Ach  senpaar 5, 29 und voneinander entfernt.

   Da  mit sind alle     Ritzel    32 ausser Eingriff. mit  den     dahinterliegenden    vollen Zahnrädern 25       gebracht,    die     hintereinanderliegenden    Schei  ben 8 also entkuppelt     (Fig.    5 und 13). Das       Wiedereinrücken    der     Zahnrädergetriebe    er  folgt durch entgegengesetzte Drehung der       Scheibe    40, wobei die Achsen im umgekehr  ten Sinne wie vorher verschoben werden, bis  alle Räder wieder im Eingriff stehen.

   Die  Antriebswelle 2 ist in den die Achsen 3 und  3 7 tragenden     Wangenpaaren    gelagert,     wo-          bei    die Entkupplung ihrer Räder 33 von  den Rädern 25 der Achse 3 durch     achsiale     Verschiebung der Antriebswelle 2 erfolgt  Um eine     unbeabsichtigte    Drehung der Schrift  zeichenscheiben bei ausgerückten Zahnrädern  zu     verhindern,'werden    die Scheiben 8 durch  von unten gegen dieselben drückende Federn  45 gebremst     (Fig.    2 und 13).

   Die Federn 45  sind vorteilhaft an Wellen 46 befestigt, wel  che in dem zugehörigen     Wangenpaar    26  lagern und je einen Steuerhebel 47 tragen,  an dem eine Schubstange 48 angreift, deren  anderes Ende am Gehäuse 1 befestigt ist.  Die Anordnung der Schubstangen ist     dabei     derart, dass     b-i    Verschiebung der Wangen  paare zum Zweck der Entkupplung der Rä-         dergetriebe    die Federn 45 durch Drehung  der Wellen 46 gegen die     Schriftzeicheuschei-          ben    8 gedrückt werden, bei der entgegen  .gesetzten Verschiebung der Wangen, zum  Zwecke des     Wiedereinrückens    der Räder  getriebe, dagegen von den Scheiben 8 ent  fernt,

   das heisst ausser Wirkung gesetzt  werden.  



  Die Schaulöcher ?? sind in den die       Wangenpaare    36 oben verbindenden     Leisten.     49 angeordnet. welche an der Verschiebung  der Achsen teilnehmen. Dabei ist infolge  Anordnung der Zwischenräder 32 die     Mögiich-          keit    gegeben, die     Schriftzeichenscheiben    8  eben so gross oder grösser als die Zahnräder  25, 26 zu machen, so dass sie dicht an die  Schaulöcher herangeführt werden können,  damit das jeweils     oben    liegende Schrift  zeichen sich unmittelbar unter dem Schau  loch befindet.

   Zur     Abschliessung    der zwischen  den Leisten 49 verbleibenden Zwischenräume  dienen über die Ränder der Leisten 49 grei  fende Deckleisten 50, welche an den Wänden  des Gehäuses 1 so befestigt sind, dass sie die  Bewegung der Leisten 49 beim Ein- und     Aus-          riicken    der Rädergetriebe nicht hindern.  



  Zur Einzeldrehung der Schriftzeichen  scheiben 8 behufs Einstellung des Stichwortes  und der zu verwandelnden Botschaft dienen  an ihrem     obern    Ende mit Knöpfen 18 ver  sehene Stangen 17, die mit ihren untern, ab  gesetzten Enden in senkrechten Löchern von  flachen Stangen 51, welche die Wangen 36  eines jeden     Wangenpaares    verbinden, geführt,  während sie sich oben mit Hilfe von Längs  schlitzen 52 an den Achsen 27, 28, 29, 30, 31  führen. Um die     Schriftzeichenscheiben    8 so  wohl rückwärts, als auch vorwärts drehen  zu können, tragen die Stangen 17 je zwei ent  gegengesetzt gerichtete Schaltklinken 19,19a,  von" welchen die Klinke 19 von oben, die  Klinke 19a von unten in die vollen Zahnräder  25 eingreift.

   Die Stangen 17 können mit Hilfe  ihrer Knöpfe 18 sowohl niedergedrückt, als  auch angehoben werden. Sie werden durch je       eino        zweischenklige    Feder 53, welche an einer  die Wangen 36 verbindenden Stange 54 be  festigt und durch eine zweite Querstange 55      in ihrer Mittellage abgestützt ist, in einer  mittleren Höhenlage gehalten, indem die  Schenkel der Feder 53 von oben und unten  auf einen an der Stange 17 befestigten Zap  fen 56 drücken.

   Die Schaltklinken 19, 19a,  welche     v\=ieder    unter Wirkung von Federn  <B>57,</B> 57a stehen, werden in der     11I-        ittelstellung     der Stangen 17 durch Querstangen 58,     -58a     abgestützt, so dass sie dann nicht in die Ver  zahnung der Räder 25 eingreifen können.  Wird die Stange 1.7 dagegen gehoben oder  gesenkt, so gleitet die eine oder andere Klinke  19 oder 19a über oder unter der' Stange 58  oder 58a hinweg und greift in die Verzah  nung des Rades 25 ein, so dass dieses Rad  und die damit verbundene     Scheibe    8 im     einer!     oder andern Sinne um ein Schriftzeichen  weitergeschaltet werden kann.

   Für jede       Schriftzeichenscheibe    ist eine besondere  Schaltvorrichtung vorgesehen.  



  Die Handhabung der Vorrichtung nach       hig.    4 und 5 ist im wesentlichen gleich wie  die der Ausführungsform nach     Fig.    1 bis 3.  Nachdem die Rädergetriebe in der bereits       geschilderten    Weise entkuppelt sind, werden  zunächst die Scheiben 8 auf der Achse 3 auf  das Stichwort (Parole) eingestellt, worauf  die Scheiben 8 der Achsen 4, 5, 6 und 24  auf die zu verwandelnde Buchstabenfolge  der offenen Sprache eingestellt werden. Nach  dem dann .das Rädergetriebe wieder in Ein  griffstellung gebracht ist, wird die Kurbel 7  um eine vereinbarte Tourenzahl gedreht, wo  durch die Umwandlung der eingestellten  Worte oder Sätze der offenen Sprache in die  Geheimschrift erfolgt.

   Die Auflösung der  Botschaft wird ebenfalls in der in bezug auf  das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 bis 3  beschriebenen Weise bewirkt. Da die Kurbel  welle 2 volle Zahnräder trägt, ist eine be  stimmte Ausgangsstellung der Kurbel nicht  erforderlich; es braucht vielmehr nur die  Zahl der Kurbeldrehungen und das Schlag  wort vereinbart zu werden. Die Sicherheit  ist aber auch hier eine sehr grosse, da durch  die Einstellung eines andern Stichwortes an  den Scheiben der Achsen 3 die Ausgangs  stellung der treibenden Räder 26 auf dieser    Achse beliebig verändert werden kann, wo  durch sich in Verbindung mit der Wahl an  derer Drehzahlen an der Kurbel eine un  ausdenkbare Zahl von Variationen ergibt.

    Die Anordnung der Buchstaben- oder     Söhrift-          zeichenfolge    kann auf allen     Scheiben    8 ge  nau die gleiche sein, da auch die     hinterein-          anderliegenden    Scheiben je um einen andern  Winkelbetrag verdreht werden.  



  Natürlich ist die Erfindung nicht auf  die gezeichneten Beispiele beschränkt; viel  mehr sind im Rahmen des Patentanspruches  zahlreiche andere Ausführungen     möglich.     Die Vorrichtung kann auch mit einer Druck  vorrichtung versehen sein, um die Botschaft  in- offener, als auch in Geheimschrift un  mittelbar     abdrucken    zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Chiffriervorrichtung, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von. in mehreren Reihen neben- und hintereinander angeordneten Schrift- zeichenträgern, welche einerseits unabhängig voneinander gedreht werden können, um die umzuwandelnde Schriftzeichenfolge einzu stellen, anderseits mit Hilfe von damit fest verbundenen Zahnrädern mit einer gemein samen Antriebswelle gekuppelt werden kön nen, um die Schriftzeichenfolge durch gemein same Verdrehung der Schriftzeichenträger zu verändern, wobei Zahnräder eingeschaltet sind, welchen ungleich einzelne Zähne fehlen.
    so dass bei einer bestimmten Drehung der Antriebswelle die verschiedenen Schrift zeichenträger um verschiedene Winkelbeträge verstellt werden. UNTERANSPRüCHE 1. Chiffriervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zur Umwandlung der Schriftzeichen folge dienenden Schriftzeichenträgern und der gemeinsamen Antriebswelle eine.
    wei tere Reihe von drehbaren Schriftzeichen- trägern angeordnet ist, welche je mit einem vollen und einem mit Unterbre chungen versehenen Zahnrade versehen sind und einerseits unabhängig vonein- ander auf ein Stichwort eingestellt wer den können, anderseits mit ihren vollen Zahnrädern mit den Zahnrädern der An triebswelle und mit ihren unterbrochenen Zahnrädern mit den Zahnrädern der Um wandlungsschriftzeichenträger gekuppelt werden können.
    ?. Chiffriervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeic@net, dass die hintereinanderliegerden Schriftzeichenträger durch volle Zahn räder gekuppelt und die Schriftzeichen auf ihnen in nicht gleichen Reihenfolgen angeordnet sind. 3.
    Chiffriervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass mehrere der die Schrift zeichenträger tragenden Achsen in ihrer Achsenrichtung verschiebbar sind, um die Zahnräder behufs unabhängiger Ein stellung der Schriftzeichenträger ausser Eingriff zu bringen.
    Chiffriervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass je zwei hintereinander liegende Schriftzeichenträger durch aus einem vollen und einem unterbrochenen Zahnrade bestehende Zahnräderpaare ge kuppelt sind, so dass hintereinander liegende Schriftzeichenträger bei einer bestimmten Drehung der Antriebswelle um verschiedene Winkelbeträge verstellt werden. 5.
    Chiffriervorrichtung nach Patentanspruch und Lnteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die teils vollen, teils unterbrochenen Zahnräder der hinterein- anderliegenden Schriftzeichenträger durch Zwischenräder gekuppelt sind, die auf der einen Hälfte ihrer Breite die volle Zähnezahl haben, während auf der an dern Hälfte jeder zweite Zahn fehlt, und dass die Zahngruppen der mit Zahn unterbrechungen versehenen Zahnräder durch Kreisbogenstücke verbunden sind, die die Höhe, aber nur die halbe Breite der Zähne besitzen und die während der Leerarbeit der unterbrochenen Zahn- r;
    ider in die vergrösserten Zahnlücken der Ritzel eingreifen und dadurch die Zwischenräder und die damit kämmen den vollen Zahnräder gegen Drehung sichern. 6. Chiffriervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Achsen der Schrift zeichenträger in quer zur Aclienricli- tung verschiebbaren Rahmen angeordnet sind, um durch Querverschiebung der Rahmen oder Schlitten die die Schrift- zeiclienträger kuppelnden Rädergetriebe ausrücken zu können.
    Chiffriervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschieben der die Achsen der Schriftzeichenträger ent haltenden Rahmen zwei mit Hilfe einer Kurbelscheibe nach entgegengesetzten Richtungen verschiebbare Schubstangen angeordnet sind, die teils mit Löchern, teils mit Längsschlitzen versehen sind, in welche an den Rahmen angeordnete Zapfen eingreifen.
    B. Chiffriervorrichtun- nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass die Schau löcher in Teilen des Gehäusedeckels vor gesehen sind, welche mit den die Schrift zeichenträgerachsen enthaltendenEahmen verbunden sind und an deren Verschie bung teilnehmen. 9.
    Chiffriervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Einstellung der Schrift zeichenscheiben für jede eine besondere, auf- und abbewegliche Schaltstange vor gesehen ist, welche durch Federn in einer mittleren Höhenlage gehalten wird und welche zwei nach entgegengesetzten Richtungen wirkende, in der Mittel stellung der Schaltstange ausgerückte Schaltklinken trägt, von denen die eine durch Niederdrücken, die andere durch Anheben der ,Schaltstange mit dein. vol len Zahnrad des Schriftze-ichenträgers in Eingriff gebracht wird und diesen nach der einen oder andern Richtung weiter schaltet.
    10. Chiffriervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schriftzeichen träger bei Einstellung des Stichwortes und der zu verwandelnden Schriftzeichen- folge gegen unbeabsichtigte Drehung durch Bremsfedern gesichert sind, wel che auf einer für jede Scheibenreihe ge meinsamen Welle sitzen, die in dem die zugehörige Schriftzeichenträgerachse ent haltenden Rahmen gelagert ist und un- ter Vermittlung eines Steuerhebels und einer am Maschinengehäuse befestigten Schubstange bei der Verschiebung des Rahmens oder Schlittens derart gesteuert wird,
    dass die Bremsfedern beim Aus rücken des Rädergetriebes gegen die Schriftzeichenträger gedrückt., beim Wie dereinrücken des Rädergetriebes dagegen ausser Wirkung gesetzt werden.
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