CH96974A - Einrichtung zum Kippen der Ladebrücke von Motorlastwagen. - Google Patents

Einrichtung zum Kippen der Ladebrücke von Motorlastwagen.

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CH96974A
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CH
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oil
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pumping station
lifting device
pressure
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Gerber Julius
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Gerber Julius
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/16Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by fluid-operated mechanisms
    • B60P1/165Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by fluid-operated mechanisms tipping movement about a fore and aft axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description


  Einrichtung zum Kippen der Ladebrücke von Motorlastwagen.    Unter den bis heute bekannten Einrich  tungen zum Kippen der Ladebrücke von  Motorlastwagen haben die durch vom Motor  erzeugten hydraulischen Druck betätigten  sich in der Praxis als die zuverlässigsten  erwiesen.  



  Solche Vorrichtungen wurden bisher der  art in das Fahrzeug eingebaut, dass ein  horizontal in der Läugsaxe desselben liegen  der Zylinder einen Kolben enthielt, welcher  entweder gelenkig mit einer Pleuelstange  oder fest mit einem Kreuzkopf verbunden  war; im ersteren Falle wirkte diese Pleuel  stange; im zweiten Falle eine am erwähnten  Kreuzkopf befestigte solche auf einen Win  kelhebel, der dann entweder direkt oder  unter Zwischenschaltung mehrerer anderer  Hilfsorgane die Ladebrücke angriff. In beiden  Fällen ist man dabei gezwungen, beträcht  liche Zapfendrücke und Biegungsmomente  mit in Kauf zu nehmen, welche schwere  und kräftige Hub- und Druckorgane erfordern.  Man hat bisweilen die Anzahl dieser Organe  verdoppelt, um dadurch die einzelnen der  selben nach Möglichkeit zu entlasten; doch    wird damit die ganze Anlage komplizierter  und teurer.

   Weiters können derartige Ein  richtungen wegen ihres grossen Platzbedarfes  und der hohen erzeugten Drücke nur mit  Schwierigkeiten oder überhaupt nicht in  solchen Wagen untergebracht werden, die  nicht von Anfang an dafür vorgesehen waren.  



  Es besteht auch die Möglichkeit, den  Druckzylinder senkrecht unter der Lade  brücke aufzustellen; diese Ausführung ist  vorteilhaft in Anbetracht ihrer günstigen  Wirkungsweise, weil dabei die Kolbenstange  ganz oder annähernd tangential an den von  der Brücke während ihres Aufstieges be  schriebenen Kreisbogen wirken kann. Ferner  bietet diese Anordnung den Vorzug, dass die  Kolbenstange ohne Vermittlung von Hebeln,  Stangen und dergleichen die Ladebrücke  in ihrer Mitte angreift. Dabei ist aber Be  dingung, dass das untere Ende des Druck  zylinders derart im Rahmen des Fahrgestells  eingebaut sei, dass derselbe sich nach jeder  Seite hin gleich gut neigen kann. Dasselbe  gilt vom obern Ende der Kolbenstange in  bezug auf ihre Befestigung an der Ladebrücke.

        Die Ursache, weshalb diese an sich emp  fehlenswerte Konstruktion noch nicht ange  wendet worden ist, ist darin zu suchen, dass  sich entweder bei relativ grossem und dem  zufolge günstigem Abstand der Hubvorrich  tung von dem Drehzapfen eine lange Lauf  bahn für den Kolben ergab, aus welcher eine  lange Bauart des Druckzylinders resultiert,  was wegen der tiefliegenden Unterkante des  letzteren eine Gefahr für das Fortkommen  des Wagens, wie auch für die Einrichtung  selbst bedeutet, oder aber bei kurz gewähltem  Abstand wiederum die grossen unerwünschten  Drücke entstehen, welche durch das hohe  Übersetzungsverhältnis zwischen den Längen  der erzeugenden und der erzeugten Bewegung  hervorgerufen wird.  



  Nach vorliegender Erfindung ist diesem  Übelstand dadurch abgeholfen, dass der mit  Druckflüssigkeit beschickte Zylinder einen  zweiten sogenannten Auszugzylinder enthält,  welcher einem Kolben und einer Kolbenstange  als Führung dient, so dass die Hebevorrich  tung bei ineinandergeschobenen Gliedern wenig  Platz beansprucht und sich daher auch nach  träglich noch zum Anbringen an gewöhnlichen  Motorlastwagen eignet, und anderseits eine  relativ grosse Hubhöhe aufweist.  



  Ausser den genannten Nachteilen der  heutigen Kippeinrichtungen sind noch andere  zu verzeichnen. Es ist wünschenswert, die  Druckflüssigkeit auch in motorlose Anhänge  wagen überleiten zu können und auch solche  mit Kippeinrichtungen zu versehen; überdies  sind bis heute die Ölpumpwerke von den  Ölreservoirs getrennt ausgeführt, wodurch  nicht nur Platz verloren geht, sondern auch  das Pumpwerk der Gefahr der Verschmutzung  und des Verschleisses ausgesetzt und ferner  die Montage der Anlage umständlicher wird.  



  Schliesslich kann es vorkommen, dass aus  irgend einem Grunde die Ladebrücke in  ihrer Aufstiegsbewegung gehemmt wird, bei  spielsweise dann, wenn die Verriegelung der  abnehmbaren Stützpunkte der Ladebrücke,  beziehungsweise der Drehzapfen, eine inkor  rekte ist; in diesem Falle wird die Druck-    flüssigkeit an der relativ schwächsten Stelle  durchbrechen und, je nach den Umständen,  beträchtlichen Schaden verursachen.  



  Die letztgenannten Nachteile können da  durch eliminiert, beziehungsweise die Vor  teile dadurch erreicht werden, dass man die  die Druckflüssigkeit führende Rohr- oder  Schlauchleitung mit einer abstellbaren Ab  zweigleitung versieht, an welcher dann bei  Verwendung der Vorrichtung an Anhänge  wagen ein Anschluss angebracht ist, welcher  das Öl in diese letzteren überzuleiten ge  stattet, des weiteren dadurch, dass man die  Förderpumpe direkt in das benötigte     Ölreser-          voir    einbaut, und endlich dadurch, dass man  bei einem eventuellen Überdruck die Gefahr  ausschliesst, indem man das Ölpumpwerk mit  Ventilen ausrüstet, die die Druckflüssigkeit  aus dem Druckraum des Pumpwerkes ent  weichen lassen.  



  Auf der Zeichnung ist eine Art der Aus  führung beispielsweise veranschaulicht.  



  Fig. 1 zeigt einen Schnitt in der Rich  tung A-B der Fig. 2, wobei sowohl die  Ruhelage, wie die beiden seitlichen Kipplagen  des Wagenkastens angedeutet sind;  Fig. 2 stellt eine Teilansicht eines Wagens  dar; worin der Wagenkasten in der Ruhe  lage, wie auch in der nach rückwärts nei  genden Kipplage ersichtlich ist;  Fig. 3 veranschaulicht einen Querschnitt  durch das Ölpumpwerk und dessen Antrieb  in einem grösseren Massstab, während  Fig. 4 die Hebevorrichtung selbst darstellt.  Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich,  ist die Ladebrücke p ebensowohl nach der  Rückseite, wie auch nach der rechten und  der linken Längsseite des Wagens hin     kipp-          bar.    Die Hebevorrichtung neigt sich dabei  bloss nach der betreffenden Kippseite hin,  ohne ihren Standort zu verlassen.

   Zu diesem  Zwecke sind die obere und die untere Extre  mität der     Vorrichtung    als     Kugelkalotten    aus  gebildet und dementsprechend in Kugelpfan  nen gelagert. Es sind Supporte y, z und     zi     vorgesehen, auf welchen die Brücke beim  Entleeren sich drehen kann, und zwar je      nach Wunsch, nach der rechten oder linken  Längsseite, wie auch nach der Rückseite des  Lastwagens hin, zum Beispiel beim Kippen  nach rückwärts dreht sich die Brücke auf  Zapfen y.

   Eine aus der Zeichnung nicht er  sichtliche Verriegelung leistet bei dieser  Operation Gewähr, dass, falls der Schwer  punkt der Last in der Mitte der Brücke oder  gar an einem noch näher am Führersitz ge  legenen Punkte sich befindet, die Brücke  nicht etwa wegen des ungünstigen Überge  wichtes sich nach der falschen Seite, also  nach dem Führersitze zu, entleeren kann.  Wünscht man jedoch nach einer der beiden  Längsseiten hin zu kippen, so werden die  der betreffenden Seite gegenüberliegenden  Supporte z, respektive z1 entsichert, wogegen  die andern, gesichert, als Drehpunkte benutzt  werden. Die Hebevorrichtung selbst steht,  wie aus der Zeichnung hervorgeht, senk  recht unter der Ladebrücke, und zwar so;  dass ihre Vertikalaxe durch den Kreuzungs  punkt der Längs- mit der Queraxe der Brücke  geht.

   Sie besteht, wie schon eingangs er  wähnt, aus einem nach jeder Seite neigbaren  Druckzylinder n, der einen Auszugzylinder q  enthält, welcher, einem Kolben und einer  Kolbenstange r als Führung dient, so dass  die Vorrichtung in ihrer Ruhelage wenig  Platz beansprucht und anderseits in der  Arbeitsstellung eine verhältnismässig grosse  Hubhöhe erreicht, so dass die Einrichtung  nicht nur an neuen, besonders für diesen  Zweck konstruierten, sondern auch an bereits  gebrauchten Wagen nachträglich noch ange  bracht werden kann.  



  Die den hydraulischen Druck erzeugende  Ölpumpe kann, wie in Fig. 3 der Zeichnung  angegeben, beispielsweise eine Kolbenpumpe  sein; doch kann auch eine Zahnradpumpe  dafür gewählt werden. Ihr Antrieb wird ent  weder durch ein Zahnräderpaar oder aber  durch ein Kettengetriebe ermöglicht; dabei  kann die Kraft sowohl von einer geeigneten  Stelle der Schwungradwelle, wie auch vom  Wechselgetriebe abgeleitet werden. Das Pum  pengehäuse i wird auf eine aus der Zeichnung  nicht ersichtliche Art im Ölbehälter v be-    festigt. Dank dieser Anordnung ist das  Pumpwerk gegen Verschmutzung und Ver  schleiss geschützt und, falls der Antrieb der  selben vom Wechselgetriebe aus bewerk  stelligt wird, ist man der Sorge um die  Schmierung der Anlage gänzlich enthoben,  und ausserdem wird die Montage derselben  dadurch wesentlich vereinfacht.

   Vom Kreuz  stück m1 aus kann eine abstellbare Abzweig  leitung abgehen; welche dann mit dem Pump  werk kommuniziert und die Druckflüssigkeit  auch in motorlose Anhängewagen überzuleiten  gestattet, damit auch solche durch Motor  kraft gekippt werden können. Das Pumpen  gehäuse i ist mit Hochdruckventilen o und o1  versehen, die bei gefahrdrohendem Überdruck  das 01 aus dem Druckraum der Pumpe in  das Ölreservoir v zurückfliessen lassen.  



  Zur Inbetriebsetzung der Einrichtung wird  mittelst der Stange a das mit der Axe b  rotierende Kupplungsorgan c in das Gegen  stück am Zahnrade d eingerückt, wodurch  letzteres in Drehung versetzt wird, und das  Zahnrad e und somit das Pumpwerk antreibt.  Die Pumpenaxe f besitzt zwei Exzenter  scheiben, welche je eine Pleuelstange g und  g1 und somit die gelenkig mit diesen ver  bundenen Kolben h und h1 im Pumpengehäuse i  oszillierend antreiben, wodurch die Hebe  vorrichtung mit Öl gespiesen wird. Das Letz  tere tritt beim Hochgehen der Kolben durch  die Einlassventile k und k1 in den Pumpen  körper i ein, und wird durch die Auslass  ventile l und l1 ausgestossen, wobei die Ein  lassventile sich schliessen. Das Öl gelangt  dann durch das Rohr m in den Arbeitszy  linder n.

   Das Kreuzstück m1 dient bei Ver  wendung der Vorrichtung an Auhängewagen  als Anschluss für eine Rohr- oder Schlauch  verbindung mit diesen. Zwei Überdruckventile  o und     o1    werden derart eingestellt, dass die  selben während der Zeit, während welcher  die Ladebrücke p im Aufstieg begriffen ist,  geschlossen bleiben.     In    der Normalstellung  der Ladebrücke p befindet sich der Auszug  zylinder q der Hebevorrichtung mit seiner  Unterkante zu     unterst    im Arbeitszylinder     n,     ferner liegt die Unterseite des Kugelkopfes      der Kolbenstange r auf der Oberseite des  Auszugzylinders q. Wenn das vom Pumpwerk  geförderte Öl das Innere des Arbeitszylinders  n anzufüllen beginnt, so drückt dasselbe den  Auszugzylinder q in die Höhe.

   Der Letztere  kann jedoch nicht hochgehen, ohne die Kol  benstange p zwangsläufig mitzunehmen, weil  dieselbe oben auf dem Auszugzylinder q auf  sitzt. Sobald der Auszugzylinder q gegen die  Unterseite der Bronzebüchse s stösst, hat er  seine äusserste Stellung erreicht, und es ist  nun der Kolben durch den steigenden Öl  druck gezwungen, ebenfalls hochzugehen,  bis seine Oberseite oben am Auszugzylinder q  angelangt ist. In diesem Moment ist die  höchste Stellung der Kolbenstange r und  des auf derselben gelenkig befestigten     Sup-          portes    t erreicht; infolgedessen ist auch der  Wagenkasten p vermittelst des U-Trägers u  auf seinen höchsten Neigungswinkel, also in  die Kipplage gebracht worden.

   Weil nun die  Hebevorrichtung nicht weiter expandieren  kann, so steigt der Öldruck gleichzeitig im  Arbeitszylinder n und im Pumpengehäuse i.  Die beiden Überdruckventile o und o1 lassen  das nun unter einem höheren als dem höchsten  Betriebsdrucke stehende Öl der zunächst  noch funktionierenden Pumpe wieder in das  Ölreservoir v zurückfliessen. Um die Brücke p  in der Kipplage zu erhalten, kann das Pump  werk weiter laufen oder auch abgestellt  werden, indem das Öl aus dem Arbeitszy  linder n nicht durch die Ventile l und l1 in  den Ölbehälter v zurückfliessen kann. Erst  wenn durch Drehung eines Griffes u ein  Hahn x geöffnet wird, kann der Ölinhalt der  Hebevorrichtung sich wieder in das Reservoir  v ergiessen; auf diesem Rückwege muss der  selbe eine verjüngte Düse durchströmen,    welche' einen zu raschen Niedergang der  Ladebrücke verunmöglicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Kippen der Ladebrücke von Motorlastwagen durch vom Motor erzeug ten hydraulischen Druck, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Hebevorrichtung ohne Vermittlung von Hebeln direkt in der Mitte der Ladebrücke angreift und einen nach jeder Kippseite der Brücke neigbaren Druck zylinder aufweist, der einen Auszugzylinder enthält, welcher einem Kolben und einer Kolbenstange als Führung dient, so dass die Hebevorrichtung einerseits bei ineinander geschobenen Gliedern wenig Platz beansprucht und sich daher zum Anbringen auch nach träglich an gewöhnlichen Motorlastwagen noch eignet und anderseits eine relativ grosse Hubhöhe aufweist. UNTERAN SPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel, welche die die Hebevorrichtung betätigende Druckflüssig keit auch in motorlose Anhängewagen überzuleiten gestatten. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ölpumpwerk in ein Ölreservoir eingebaut ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ölpumpwerk mit Ven tilen ausgerüstet ist, die bei gefahrdrohen- dem Überdruck ein Entweichen des Öls aus dem Druckraum des Pumpwerkes gestatten.
CH96974D 1921-06-04 1921-06-04 Einrichtung zum Kippen der Ladebrücke von Motorlastwagen. CH96974A (de)

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