CH97078A - Fusseisen. - Google Patents

Fusseisen.

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CH97078A
CH97078A CH97078DA CH97078A CH 97078 A CH97078 A CH 97078A CH 97078D A CH97078D A CH 97078DA CH 97078 A CH97078 A CH 97078A
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CH
Switzerland
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spur
foot
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footrest
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English (en)
Inventor
Brunner Ernst
Original Assignee
Brunner Ernst
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C15/00Non-skid devices or attachments
    • A43C15/06Ice-gripping devices or attachments, e.g. ice-spurs, ice-cleats, ice-creepers, crampons; Climbing devices or attachments, e.g. mountain climbing irons
    • A43C15/068Climbing devices or attachments, e.g. glacier crampons, mountain climbing irons

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Fusseisen.    Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  für Bergsteiger,     Gebirgssoldaten,    Wildheuer,  Waldarbeiter usw. bestimmtes Fusseisen mit  einem an einer Fussauflage     angelenkten,    zwei  armigen Hebel, der an jedem Ende auf einen  Sporn einwirkt.  



  Bei bekannten     Fusseisen    dieser Art ist  der genannte Hebel gestreckt und an jedem  Ende entweder selbst mit einem Sporn aus  gebildet oder lose durch eine     Aussparung     eines solchen gesteckt. Im Gegensatz hierzu  bildet gemäss vorliegender Erfindung dieser  Hebel nach unten einen stumpfen Winkel,  und ist er mit jedem Ende an den zugehörigen  Sporn     angelenkt.     



  Dank dieser winkelförmigen Ausbildung  des Hebels ist für dessen beide Enden und  damit für die an sie     angelenkten    Sporen  gegenüber früher ein bedeutend grösserer  'Unterschied in der Höhenlage erhältlich; die  Fussauflage bleibt also an bedeutend steilerem  Abhang immer noch annähernd     wagrecht.     Zudem ist die Stellung der einzelnen Sporen  an und für sich zweckmässiger als früher,  und dadurch, dass sie     unmittelbar    an den  Hebel     angelenkt    sind, erhalten sie besseren    Halt und können sie den Bewegungen des  Hebels besser folgen.

   Das Fusseisen wird,  was in Anbetracht seiner Zweckbestimmung  ausserordentlich wichtig ist, in seiner Wirk  samkeit wesentlich sicherer und zuverlässiger,  zudem dauerhafter als die bekannten Fuss  eisen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel dieses Fusseisens dargestellt, und  zwar durch     Fig.    1 von hinten, mit teilweisem  Schnitt;     Fig.    2 ist der Grundriss des Fuss  eisens,     Fig.    3 eine Seitenansicht,     Fig.    4 ein       wagrechter    Schnitt nach der Linie     IV-IV     von     Fig.    1.  



  a ist der als Fussauflage dienende Bügel.  Er setzt sich zusammen aus zwei Einzel  bügeln     cal,        a",        die_durch    Bolzen<I>b',</I>     b1,        b2    in  gegenseitigem Abstand gehalten und fest mit  einander verbunden sind. Uni den in der  Symmetrieebene des Bügels gelegenen Bolzen     b=     ist zwischen den Einzelbügeln     a1,        a2    ein zwei  armiger Hebel c drehbar, dessen zwei Arme  nach unten einen Winkel von etwa 135     11   <B>-</B>  miteinander bilden.

   Jeder Arm greift mit  seinem freien Ende in eine Aussparung e  eines an seinem untern Rande mit keilförmigen      Zacken     g    besetzten Spornes f und ist hier  um einen Stift d drehbar. Das obere Ende  jedes Spornes f liegt zwischen den Einzel  bügeln     a1,    a= und trägt lose einen Stift h;  der mit seinen Enden seitlich über den Sporn  vorsteht und in einer Nut     i    geführt ist, die  sich auf der Innenseite jedes Einzelbügels  befindet. Der Stift     h,    wird auf dem Sporn<I>f</I>  gehalten vermittelst eines über ihn umge  bogenen, am Sporn befestigten Blechstückes     k,     jedoch so, dass er sich leicht drehen -kann.

    Am untern Ende jeder Nut     i    befindet sich  eine     Ausbuchtung    1, in welche in der unter  sten Stellung des Spornes<I>f</I> der Stift     h    ein  fällt unter der Wirkung einer den Sporn nach  aussen drückenden Feder in, die mit ihrem  obern Ende am Bügel a befestigt ist. Die  Feder     m    drückt gegen den Sporn mit zwei  ihre Seitenteile bildenden Lappen in. Der  mittlere Lappen     rral    der Feder ist in der aus       Fig.    1 ersichtlichen Weise einwärts gebogen  und bestimmt, unter die Rundung des mitt  leren Teils des Schuhes zu greifen, um eine  Drehung des letzteren im Bügel zu verhindern.  



  Die Sporen f sind unten stark verbreitert,  und zwar in der Weise, dass, wie besonders  aus     Fig.    4 ersichtlich, die Bügel     a1,    a= an  dem verbreiterten Teil des in seiner Höchst  lage befindlichen Spornes einen Gegenhalt  finden. .Dies ist vorteilhaft, weil naturgemäss  der     bergseits    befindliche Teil der Bügel durch  das Gewicht des sich normalerweise mehr  gegen die Bergseite als nach aussen haltenden  Mannes stärker belastet und daher stärker  beansprucht ist.  



  Der eine Einzelbügel, vorliegend a -, ist       auf    der Aussenseite mit dem Ansatz     _p    ver  sehen, der in zwei je mit einem Zacke)) g  versehene Lappen ausläuft und dazu     be-          stimmt    ist, dem Schuhabsatz als Unterlage  zu dienen. Ein ähnlicher Ansatz kann am  Einzelbügel     a1    zwecks Unterstützung des     vor-          dern    Teils des Schuhes angebracht sein.

   Die       Schuhauflagefläche    dieses letzteren Ansatzes  wird     zweckmässigerweise    gleich hoch ange  ordnet, wie diejenige am Bügel a. während  der hintere Ansatz, wie aus     Fig.    1 ersieht  lieh ist, etwas tiefer liegt.    Aus     Fig.    1 ist ersichtlich, dass bei An  wendung des vorliegenden Fusseisens der Fuss  selbst an einem steilen Abhang immer noch  eine annähernd     wagrechte    Unterlage besitzt.       Dadurch    wird die Neigung des Fusses zum  Kanten und Verrenken, die sonst beim Gehen  an steilen Halden vorliegt, vermieden und  einem Ermüden der Muskeln an den Fuss  knöcheln vorgebeugt.  



  Statt des einen Winkelhebels c könnte  man auch zwei solche Hebel nebeneinander  anordnen. Dies kommt namentlich in Betracht,  wenn ein solcher Hebel nicht gegossen, son  dern gepresst, also zum Beispiel aus Stahl  hergestellt werden soll.  



  Sodann kann es sich empfehlen, den oder  die     Wir)kelhebel    c nach oben und unten hin  messerartig     zuzuschärfen,    damit er bei seiner  Drehung Schnee, der allfällig zwischen die  Bügel     a1,        a=    eingedrungen ist, zerteilen kann.  Auch lassen sich auf der Unterseite der Bügel  Schutzbleche oder dergleichen anbringen, um  das Eindringen von     grösserer)    Mengen Schnee  zu verhindern.  



  Das Fusseisen liesse sich auch in der Weise  ausführen, dass als Fussauflage eine beidseitig       aufwärtsgebogene,    in der Mitte annähernd  flache Platte aus starkem Blech benutzt  würde, deren     aufwärtsgebogene    Enden durch  Aussparungen der Sporen auf die Aussenseite  der letzteren geführt und hier mit einem die  Sporen hinterfasenden Stift versehen sind.  Die Sporen wären an ihrem obern Ende an  einem zweiarmigen Hebel gelagert, dessen  Drehachse sieh in dein oben befindlichen  Mittelteil eines metallischen Bogenstückes be  fände, das in seinen     abwärtsgerichteten    Enden  durch     anziehbare    Gurten oder dergleichen mit  der Fussauflage verbunden wäre.

   Die durch  die Aussparungen der Sporen geführten Enden  der Auflageplatte würden     zweckmässigerweise     etwas schmäler gehalten als der mittlere Teil.  Zu diesem Zwecke könnte man zum Beispiel  an den Enden der Platte beidseitig durch  Längsschnitts Lappen bilden und aufbiegen,  so dass sie als Federn wirken und die Sporen  von innen her gegen das auf ihrer Aussen  seite befindliche, entsprechende Ende der      Platte     bezw.    den dort befindlichen Stift  drücken könnten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fusseisen für Bergsteiger, Gebirgssoldaten, Wildheuer usw. mit an einer bügelförmigen Fussauflage angelenktem, zweiarmigem Hebel, der mit jedem Ende auf einen am Fussauf- lagebügel geführten Sporn einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Hebel nach unten einen stumpfen Winkel bildet und mit jedem Ende an den zugehörigen Sporn angelenkt ist. UNTERANSPRf1CHE 1.
    Fusseisen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der zwei Sporen auf seinem obern Ende, das sich zwischen zwei Bügeln (a', <I>a. )</I> befindet, die die Fuss auflage bilden, lose einen mit beiden Enden seitlich über den Sporn vorstehenden Stift (h) trägt, der mittelst eines über ihn um gebogenen; am Sporn befestigten Bleches (1c) drehbar gehalten ist und mit den Enden je in einer an dein benachbarten Bügel befindlichen Nut (z) rollen kann. 2.
    Fusseisen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sporn gegen sein unteres Ende hin in der Weise über beide Bügel hinaus ver breitert ist, dass er in seiner Höchstlage an den Bügeln anliegt und ihnen als Wider lager dient. 3. Fusseisen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichna, dass einer der Bügel unten einen senkrecht zur Bügelebene auswärtsgerichteten, unten mit Zacken besetzten Fortsatz (p) trägt, der bestimmt ist, dem Absatz des Schuhes als Unterlage zu dienen. 4.
    Fusseisen nach Patentanspruch und .Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Fussauflage an den Bügeln (ai, a2) eine Blattfeder (m) be festigt ist, aus der den Längsrändern ent lang zwei den benachbarten Sporn in seiner tiefsten Stellung durch Andrücken des an seinem obern .Ende lagernden Stiftes (h) in einer an den Bügeln befindliche Rast sichernde Lappen (in) und dazwischen ein nach innen gerichteter Lappen (m2) aus gepresst sind, wobei- dieser Lappen so an geordnet und ausgebildet ist,
    dass er den in das Fusseisen eingesetzten Schuh an der Rundung seines zwischen Absatz und Vorderschuh befindlichen Mittelteils unter fasst und zusammen mit dem andern Lap pen gegen Drehung in den Bügeln sichert.
CH97078D 1921-07-20 1921-07-20 Fusseisen. CH97078A (de)

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