CH97430A - Verfahren und Vorrichtung zum Prägen von Stereotypmatrizen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Prägen von Stereotypmatrizen.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41D—APPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
- B41D1/00—Preparing or treating stereotype matrices
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Prägen von Stereotypmatrizen. Gemäss der Erfindung wird gleichzeitig mit der Prägung der Stereotyptnatrize der jenige Teil der letzteren, welcher nachher in der Giessform dem Metalleinlauf zugekehrt ist, mit einer schräg abstehenden Randpartie versehen. Diese Randpartie wird bei der Ein spannung der Matrize in die Giessform zwi schen entsprechend abgeschrägte Flächen des an der Metalleinlaufseite der Giessform ange- gebrachten Matrizenschlosses geklemmt und ermöglicht dadurch die Verwendung eines Schlosses, welches keine Verengung des Metalleinlaufes bedingt, also die Vorteile der erleichterten- Matrizenlösung und bequemen Plattenentnahme sichert, ohne dass man den Nachteil des undichten Anliegens der Matrize unmittelbar unterhalb des Schlosses mit in den Kauf nehmen muss. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel einer zur Ausführung des Verfahrens dienenden Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht in teilweisem Schnitt des einen Endes eines der Präge presse soeben entnommenen Stereotyp-Schliess- rahmens, in welchem ein Deckelsteg unter gebracht ist, Fig. 2 ist ein Grundriss des Deckelsteges für sich mit aufgeklapptem Deckel. Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine in die Giessform eingespannte Matrize. In Fig. 1 ist a die eine Leiste des Schliess rahmens, in welchem der Satz b und der auch als Schliesssteg verwendbare untere Teil c des Deckelsteges durch Schliessschrauben oder dergleichen gehalten wird. An dem Teil c ist der Deckel d gelenkig angebracht, so dali er sowohl in die niedergeklappte, als auch in die aufgeklappte Stellung (vergl. die ausgezogene und punktierte Stellung nach Fig. 1) gebracht werden kann. Die Matrize e wird auf den Satz b und teilweise unter den Deckel d gelegt, wobei die zur Verbindung des Deckels mit dem Steg o -dienenden Lappen f Anschläge zur Sicherung der geraden Stellung der Matrize auf dem Satz bilden können. Nach dem Niederklappen des Deckels d wird das Ganze in die Presse gebracht und die Matrize wie üblich geprägt. Hierbei erhält der Matrizen teil, welcher unter dem Deckel d liegt, eine schräg abstehende Randpartie g, die bei der Verwendung der Matrize zum Giessen von Platten in das Matrizenschloss h. (Fig. 3) ein- gespannt wird. Obwohl die Vorderkante dieses Schlosses nicht über die Matrizen oberfläche hervorragt, ist der Vorsprung i, gegen welchen die Vorderfläche der Matrizen- kante anliegt, infolge seines durch die Ab schrägung bedingten, etwa dreieckigen Quer schnittes sehr widerstandsfähig, so dass die Matrize fest angezogen werden kann und da her unter der Wucht des einfliessenden Metalls keine Verschiebung erleidet, sondern selbst beim Giessen einer grösseren Anzahl von Platten stets die gleiche Stellung im Schloss und so mit in der Giessform beibehält, wie dies für den Mehrfarbendruck notwendig ist. Wie ferner in Fig. 3 dargestellt, wird die Matrize durch die schräge Lage der Klemmflächen des Schlosses nicht von der Giessform ab gebogen, sie liegt vielmehr mit ihrer ganzen Fläche an. Schliesslich bietet der Deckelsteg die Möglichkeit, die Matrize mit einer Ein prägung zu versehen, welche als Richtschnur beim Abschneiden der Matrize dient. Die Verbindung zwischen dem Deckel d und Steg e kann natürlich durch ein Scharnier oder dergleichen an einem Ende erfolgen oder ganz fortfallen, in welchem Falle der Deckel als besondere Leiste auf den Steg gelegt wird.
Claims (1)
- PATE NTAh'SPRtCHE I. Verfahren zum Prägen von Stereotypma- trizen, dadurch gekennzeichnet, dass gleich zeitig mit der Prägung der Matrize eine schräg abstehende Randpartie an letzterer gebildet wird, die dazu bestimmt ist, in das Matrizenschloss der Giessmaschine ein gespannt zu werden. II. Schliessrahmen zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen zur Bildung der schräg abstehenden Randpartie der Matrize bestimmten Deckelsteg, welcher den Satz auf der einen Seite abstützt.UNTERANSPRUCH: Schliessrahmen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelsteg Anschläge zur Erleichterung des Geradlegens der Matrize besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97430T | 1921-07-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97430A true CH97430A (de) | 1923-01-16 |
Family
ID=4355189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97430D CH97430A (de) | 1921-07-05 | 1921-07-05 | Verfahren und Vorrichtung zum Prägen von Stereotypmatrizen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97430A (de) |
-
1921
- 1921-07-05 CH CH97430D patent/CH97430A/de unknown
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