CH97611A - Stickmaschine. - Google Patents

Stickmaschine.

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CH97611A
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CH
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cutting
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Eberhardt Hans
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Eberhardt Hans
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/08Thread-tensioning arrangements
    • D05C11/10Guides, e.g. resilient

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Stickmaschine.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Stickmaschine mit zweispitzigen Nadeln  nach Art der     Handstickmaschine    und mit  Einrichtung zum gleichzeitigen Ersetzen aller       abgestickten        Nädlinge.    Dieselbe besitzt eine  vor die     Kluppen    schwingbare, über die ganze  Breite der     Alaschine    verlaufende     Suchneidvor-          richtung    zum gleichzeitigen Abschneiden der  Knoten aller     abgestickten        Nädlinge.    Ferner  besitzt sie seitlich und in der Höhe verschieb  bare     Schienen    zur Befestigung neuer,

   unter  Bremsung stehender Fadenstücke mit einfachen  Knoten an den Nadeln, nach Einfädeln dieser  Fadenstücke in die Nadelöhren durch Haken.  Weiter besitzt sie eine zweite, über die ganze  Breite der Maschine verlaufende     Schneidvor-          richtung    zum Abschneiden der     abgestickten          Nädlinge    vom Stoff und zum Abschneiden  der neu eingefädelten Fadenstücke vom Vor  ratsfaden.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dar  gestellt und zeigt:       Fig.    1 die linke Seite des obern Teils  der Stickmaschine,         Fig.        111    grösser eine Einzelheit dieses Ma  schinenteils in perspektivischer Darstellung in  zwei verschiedenen Stellungen,       Fig.        1b    eine weitere Einzelheit dieses       Maachinenteils    in     Vörderansicht,          Fig.    2 die rechte Seite des     obern    Teils  der Stickmaschine;       Fig.3    ist eine Ansicht in Richtung des  Pfeils C der     Fig.    1;

         Fig.    4 ist eine Detailvariante zu     Fig.1,    und       Fig.    5 eine Draufsicht auf einen Teil  derselben;       Fig.        5@    zeigt eine Einzelheit eines Teils  der     Fig.    2 in Draufsicht;       Fig.    6 zeigt Teile der     Einfädeleinrichtung     im Schnitt,       Fig.    7-12 Teile derselben in verschiede  nen Stellungen,       Fig.    13-18 zu den     Fig.    7-12 gehörige       Draufsichten,          Fig.    19 den fertigen Knoten;

         Fig.20    einen Teil der     Fadenklernmvor-          richtung,    und       Fig.    21-23 Teile aus     Fig.    6 in Vorder  ansicht     bezw.    Draufsicht.      In     Fig.    1 ist     lA    ein fester und     2A    ein,  wie später erläutert ist, verstellbarer Support.  Die     Nadelkluppen    N sind je ein Teil einer  Stange     1°,    welche im Support     2A    und einem  Lager     3A    drehbar und     achsial    verschiebbar  gelagert ist.

   Die Stange 1, besitzt an ihrem  vordern Teil eine Längsnut     1,,        (Fig.    1 und 9);  im vordern Teil der Nut     1a,    ist das     Hämmerli     2 der     Kluppe    gelagert und hinter diesem  längsverschiebbar ein Keil 4, der     hinten    eine  Nase hat, welche durch die     Durchbrechung     der Stange 1, bei 7 hindurchgeht. Die Nase  ist dabei kürzer als der Schlitz bei 7, um  die Längsbewegung des Keils zur Stange 1,  zu ermöglichen.

   Das Hämmerchen 2 hat  hinten eine     Abschrägung        1b,    welche     voll    vorn  nach hinten und oben geht, und unter welche  eine vordere     Abschrägung    des Keils 4 greift,  zur Schliessung des Hämmerchens     (Fig.    1).       All    dem unten über die Stange 1, vorstehen  den hintern Nasenteil 4 greift ein durch eine  Feder     7"    gegen einen losen Ring 5 anliegen  der, verschiebbarer Ring 6 an. Die Verschieb  barkeit des losen Ringes 6 dein     Stickgrund          zti    ist durch die Nase des Keils 4 begrenzt.

    Der lose Ring 5 besitzt     eilte    Keilnut, in  welche der Keil 4 eingreift, wodurch der       Ring    5 an einer Selbstdrehung verhindert wird,  nicht aber an einer Verschiebung. Er kann  sich also ungehindert zwischen der Nase des  Keils 4 und einem Hebel 38 verschieben,  wenn die Stange     1"    in der Stellung nach       Fig.    2 ist. Bewegt sich die Stange 1, in die  Stellung nach     Fig.    1, so wird der lose Ring 5  an die Nase des Keils 4 und den Ring 6  angelegt.

   Ein Hebel 38, bei jeder Stange     1a,     der durch die Teile 40, 41 und 42     (Fig.    1, 2)  von einer schwingenden Welle 43 pendelnd  um einen Drehzapfen 39 bewegt wird, kann  die Ringe 5 und 6     vom-        Stickgrund    St weg  verschieben und damit den Keil 4 zum Lockern  der     Kluppe    IV zurückziehen, so dass die  konische Nadel unter das Hämmerchen 2  eindringen kann. Eine Feder     7a,    bringt die  Ringe 6 und 5 wieder in die vordere Schliess  stellung.  



  Zwischen zwei feste Bünde 8 und 9 der       Stange   <B>1,</B> greift eine Winkelschiene     22"    mit    im Rapport sitzenden Ausschnitten     (Fig.        1''),     welche auf einer Schubstange 23 festsitzt,  und durch einen Hebel 24 vermittelst einer  schwingenden Welle 25 vorwärts und rück  wärts bewegt werden kann. Auf der Winkel  schiene     22a,    sind stellenweise Stangen 22  befestigt, welche seitliche Zapfen     22b    besitzen,  zu einem später beschriebenen Zweck.  



  An dem dem     Stickgrund    abgewendeten  Ende jeder Stange     1"    ist ein Stift 11 ange  ordnet, welcher     beiderends    in Schlitze 10  einer Hülse 13 eingreift, welche drehbar, aber       unverschiebbar    in dem Support     3A    gelagert  ist. In die Hülse 13 ist ein Zapfen 14     ein-          gewindet,    und auf diesem Zapfen ist ein  Winkelrad 15 befestigt, welches in ein Winkel  rad 16 eingreift. Alle Winkelräder 16 sind  auf der Triebwelle 17 befestigt. Dreht sich  die Welle 17, so wird durch das Winkelge  triebe je eine der Hülsen 13 und durch die  Enden des Stiftes 11 die Stange 1, mit ihrer       Kluppe    N gedreht.

   Die Stange 1, nimmt  durch den über ihren Umfang vorstehenden  Teil des Keils 4 auch einen drehbaren, aber  nicht längsverschiebbaren Zylinder     1\2l    mit       lind    wickelt den Faden auf diesen auf. Diese  Drehung     kann    bei jeder Stellung der     Kluppen     erfolgen.  



  Es sind 44 und 51 zwei     Fadenleiterstangen.     Die     Fadenleiterstange    51 sitzt fest an mehre  ren Hebeln 52, welche über die Maschinen  länge verteilt und auf     eitler    Welle 54 lose  gelagert sind.

   Die     Fadenleiterstange    51 wird  bei der Vorwärts- und     Rückwärtsbewegung     der     Kluppen,    welche     voll    der     Winkelschiene          22"    aus erfolgt, da die Zapfen     22b    der     all    der  Winkelschiene     2r2;,    festen Stange 22 je in  einen Schlitz 53 eines Armes des Hebels 5\3  eingreifen, aufwärts und abwärts bewegt, und  zwar abwärts bis auf die Nadeln     bezw.    den  Faden     (Fig.    2), damit derselbe     geradelt    Aus  zug aus dem     Stoff    hat.

   Dies ist nötig, weil  sonst durch die     Fadenleiterstange    44, welche  durch die Welle 46 und die Hebel 45     eilte          Schwingung        voll    zirka 80   aus der Stellung  nach     Fig.    1 in diejenige nach     Fig.    2 macht,  der Faden schräg ausgezogen würde.      Gleiche Teile, wie die bisher beschriebenen;  befinden sich auch in dem in     Fig.    2 darge  stellten rechten Teil der Maschine.  



  In     Fig.    2 ist die     Gegenkluppe        Ns    in einer  Stellung dargestellt, bei welcher der Faden 36  ausgezogen ist. Die     Fadenleiterstange    44 ist  in der obern Stellung und geht nun zurück.  Eine Klemmvorrichtung 47, welche eine feste  Backe und eine in     Fig.    2 hinter ihr liegende,  horizontale, bewegliche und federnde Backe       besitzt,    ist in der Stellung nach     Fig.    2 ge  schlossen. Sie wird geschlossen, sobald der  Faden 36 ausgezogen ist, also die Stellung  nach     Fig.    2 erhalten hat.

   Sie bleibt geschlossen,  während die Hebel 45 durch die Welle 46  in die Lage nach     Fig.    1 zurück gehen und  die Wicklungen des Fadens 36 auf dem  Zylinder 12 nicht mehr durch die Fadenleiter  stange 44 straff gehalten werden. Die Klemm  vorrichtung hat den Zweck, die Windungen  des Fadens auf dem Zylinder straff zu halten,  erlaubt aber in geschlossener Stellung wegen  _ der Federung der einen Backe den Abzug  des Fadens vom Zylinder. Die Klemmvor  richtung 47     öffnet    sich, sobald sich die ent  sprechende Klemmvorrichtung 47 auf der  andern Seite der Maschine schliesst und der  Faden 36 die in     Fig.2    dargestellte Lage  erreicht hat.  



  In     Fig.    1 sind 26 die Bohrer und 27 die       Stüpfel,    deren Schienen je mit Haltern 28, 29  auf Stangen verschiebbar sitzen, welche in       Fig.    1 vor und hinter den Stangen 30 liegen,  welch letztere eine Schiene 37 für die     Feston-          gabeln    tragen. Von einer schwingenden Welle  35 aus werden durch Lenker 33 mit An  griffstücken 31 die     Stüpfel,    und von einer  schwingenden Welle     36"    aus vermittelst Hebeln  34 und Angriffstücken 32 die Bohrer bewegt.

    In     Fig.    2 ist -     31a    eine schwingende Welle,  welche durch Hebel 32" am Zapfen     33"    an  greift. Der     Zäpfen        33a    ist fest am beweg  lichen Support     2A        (Fig.    2), welcher durch  Ausschwingen der Welle     31a    samt den Zylin  dern 12 etwas vom Stoff entfernt werden  kann.

   Dies findet nur dann statt, wenn man  die Fadenende von Hand in die Klemmen 70  einlegen     will.    So ist dann mehr Platz zwischen         Stoff    und Zylindern     geschaffen.    Beim Sticken  befindet sich der     Support    stets in der Stellung  nach     Fig.    2, kann sich also während dieser  Zeit nicht auf den ortsfesten Bolzen     331,     verschieben.  



  Hebel 55 sind fest auf der Welle 54 an  geordnet, welch letztere sich um<B>180'</B> drehen  kann. 57 ist eine über die ganze Maschinen  länge laufende Winkelschiene, welche an den  Hebeln 55 stellenweise festgeschraubt ist. An  der Schiene 57 ist parallel eine Schiene 56       (Fig.    1 und     111)    so angeordnet, dass letztere  sich auf Zapfen     56a    zur Schiene 57 seitlich  verschieben lässt, in Längsrichtung derselben.

    Rechtwinklig an der Schiene 57 und an der  Schiene 56 ist je ein einseitig     geschliffenes          Stahlband    58 und     58a,    fest, welches je Schneid  zacken     58"    besitzt, die zum Abschneiden des       abgestickten    Fadens     (Nädlings)    zwischen Kno  ten 207 und Nadelöhr dienen. Die Schienen  56 und 57 sind mit Löchern     57"    versehen,  zum Durchtreten der     Kluppenspitzen:     94     (Fig.    2) ist eine der Spulen, von denen  die neuen     Nädlinge    abgenommen werden.

   Sie  befinden sich bei einem     Einfädelapparat    E       (Fig.    2), der eine Welle 61 besitzt, mit im  Abstand voneinander liegenden Zahnrädern 62,  welche je in eine Zahnstange 63 eingreifen.  Die Zahnstangen 63 tragen je einen Support  64. An den Supports ist eine Achse 65  gelagert, auf welcher drehbar und längsver  schiebbar eine Schiene 66 sitzt. Diese hat  im     Rapportabstand    aus je zwei Zinken     66"     bestehende Gabeln     (Fig.    7 und 9), welche als       Schlingehalter    für die Fäden 36 dienen.

   An  den     Supports    64 ist ferner eine Schiene 67       (Fig.    22) vermittelst in Winkelschlitze 67b  der Schiene eingreifenden Zapfen<B>67,1</B> der  Supports verschiebbar, welche im Rapport  Federklemmen 70 besitzt. An den Supporten  ist ferner durch Zapfen 68d und Winkel  schlitze     68b        (Fig.    21) eine Schiene 68 mit  Fadenösen     68a    verschiebbar gelagert.  



  An einer ortsfesten Traverse 72     (Fig.    6  und 20) sind im Rapport Scheibenklemmen 73  angeordnet. Durch letztere werden die Fäden  zeitweise festgeklemmt.      Direkt neben der     Stoffbahn        St    ist eine  zweite, über die ganze Breite der Maschine  verlaufende     Schneidvorrichtung    an Hebeln 74  angeordnet, welch letztere sich um Zapfen 75  drehen können. Diese     Schneidvorrichtung     besitzt zwei Stahlbänder 76 und 77 mit  schneidenden Zacken, welche durch Hin- und  Herschieben des Bandes 77, wie nachher be  schrieben,     dieFadenstückeabschneiden    können.  



  Häkchen 79, für jede Nadel eines, sitzen  an Hebeln 81     (Fig.    2), welche um eine Welle  82 drehbar sind. Die 'Hebel ruhen auf einer  mit ihnen zugekehrten, schrägen Stufen     ver-          sehenen,    quer zu ihnen liegenden Flacheisen  schiene 90 auf. Die Höher- und Tieferstellung  der Häkchen 79 und der Hebel 81 ist durch  Längsverschiebung der     Flacheisenschiene    90  von irgend einem Exzenter zur richtigen Zeit  möglich. Es ist 86 eine Querschiene     (Fig.    16,  2 und     5y),    welche irgendwie in Längsrichtung  verstellt werden kann.

   Diese Schiene 86 hat  dort, wo Stangen 22 sich befinden,     bajonett-          artige    Ausschnitte     86"        (Fig.        5n)    mit Nasen 86b.  In diese Ausschnitte treten die Stangen 22  jeweils beim Vorschieben der Stangen     1"    ein.  Durch Verstellung der Schiene 86 in Längs  richtung können die Stangen 22 zur Schiene  86 in die Lage gebracht werden, die in     Fig.        511     punktiert angegeben ist. In der ersteren übt  eine Bewegung der Stangen 22 in Richtung  des Doppelpfeiles     z    keinen Einfluss auf die  Schiene 86 aus.

   In der letzteren Lage aber  stossen die Stangen 22 nach kurzem freiem  Auswärtsgang gegen die Nasen     86b    und  nehmen so die Schiene 86 quer zu ihrer  Längsrichtung mit. Die Schiene 86 ist an  Stangen 83 gelagert, welche quer zur Längs  richtung der Maschine verschiebbar gelagert  sind. Alle Stangen 83 sind durch die Welle  82 miteinander verbunden, auf welch letzterer  lose drehbar     irn    Rapport die Hebel 81 sitzen.  Federn 89 ziehen die Stangen 83 und so die  Hebel 81 in ihre Endstellung in Richtung zur  Ebene des Stoffes     St    hin in die Lage, in  welcher sie in     Fig.    2 durch ausgezogene Linien  dargestellt sind.  



  Auf jeder     Kluppenstange    1, sitzt, bei  Drehung durch den Keil 4 mitgenommen,    aber gegen     achsiale    Verschiebung gesichert,  ein     Fadenaufwicklungszylinder    12. Dieser hat,  wie in     Fig.    2 ersichtlich ist, vorn Einschnitte  oder Zähne zum Erfassen des Fadens, wenn  derselbe beim Ausziehen des Fadens auf den  sich dann drehenden Zylinder aufgewickelt  wird. Dieses Ausziehen des Fadens, sowie  auch die Verkürzung des Fadenauszuges nach  jedem Stich gehört nicht in den Rahmen der  vorliegenden Erfindung und ist daher nicht  gezeichnet und beschrieben.  



  Die Wirkungsart der     Einfädelvorrichtung     ist folgende  Sind die Fäden der Maschine beinahe  aufgestickt, so dass ein neues Fadenstück in  jede Nadel eingefädelt werden soll, so stellt  der Sticker die Maschine still, und zwar so,  dass die Nadeln auf derselben Seite sind, wie  die     Einfädeleinrichtung        .E.    Nun wird das  Gatter mit dem     Stickstoff        St    so verstellt, dass  die     abgestickten        Nädlinge    in den Bereich der  Schere 76, 77 kommen und so vom Stoff  abgeschnitten werden.

   Trotz des Stillstandes  der     Maschine    ist es dem Sticker noch immer  möglich, in bekannter Weise durch Drehung  eines Handrades einzelne Stickmechanismen  zu bewegen. Zunächst dreht er zum Beispiel  durch Drehung einer Handkurbel die Welle  54 so, dass die     Abschneidevorrichtung        56--58     vor die     Kluppen    zu liegen kommt. Nun wird  die     Kluppenbewegung    auch von Hand aus  bewerkstelligt, wobei dann die     Kluppen    der  in     Fig.    1 dargestellten Maschinenseite, der  sogenannten linken Seite, durch die Löcher       57"    treten und die Nadeln durch diese hin  durch auf die letztgenannte Maschinenseite  ziehen.

   Dann bewirkt der Sticker zum Beispiel  auch von Hand aus eine Verschiebung der  Schienen 56 und 57 zueinander, so dass eine       Stellung    der Schienen und der     Kluppen    zu  einander eintritt, wie sie in     Fig.        111    links  gezeichnet ist. Hierdurch werden die Fäden  36 an den Löchern     57n    zwischen den Schienen  56 und 57 festgeklemmt.

   Bei der Rückver  schiebung der Winkelschiene 56 werden nun,  nachdem die Schienen 56, 57 vorher etwas  angehoben worden sind     (Fig.        1     links), die  Fäden zwischen den Nadelöhren und den           Xnoten    207 durch die     Sclrneidzacken    58,  durchgeschnitten. Nun werden die Schienen  56, 57 wieder in die Stellung nach     Fig.    1  umgeschwungen. Die     abgestickten        Nädlinge,     welche während des Schneidens von den  Schienen 56 und 57 wieder eingeklemmt  worden sind, können nun von einer die Stick  maschine bedienenden Person während des       weiter    erfolgenden Stickers herausgezogen  werden.

   Die Reste der Schlaufen, welche  noch in den Nadellöchern hängen bleiben,  fallen später beirr Passieren des     Stickbodens     heraus oder werden durch die Häkchen 79  beim später beschriebenen Einfädeln entfernt.  



  Jetzt soll die     Neueinfädelung    beginnen.  Dabei stehen die nun in Tätigkeit tretenden       Einfädelteile    zuerst in der Stellung nach     Fig.    7  und 13, wobei die Häkchen .79 sich in der  Stellung befinden, in welcher sie in     Fig.    2  in vollen Linien dargestellt sind. Der Sticker  schaltet nun eine nicht dargestellte     Kupplung     ein, wodurch die Maschine wieder motorisch  in Gang gesetzt wird. Die Bewegung der  Maschine ist bis zur vollendeten     Einfädelung     eine möglichst langsame, was zum Beispiel  durch konische Riemenscheiben vom Motor  aus ermöglicht ist.

   Die Nadeln, welche sich  noch auf der linken Maschinenseite befinden,  werden langsam auf die rechte Seite     abg:ge-          ben.    Während dessen erfolgt folgendes:  Von einer nicht dargestellten     Exzenter-          welle    aus wird die Schiene 66 bei einstweiliger  Beibehaltung ihrer schrägen Lage nach     Fig.    6  in die Stellung nach     Fig.8    nach links ge  schoben, wodurch die Zinken     66a    die von den  Bremsen 73 kommenden, durch je eine Faden  öse     68a    gehenden Fäden, welche     einerends     in den Fadenklemmen 70 festgehalten sind,

    in die Stellung nach     Fig.    8 und 14 bringen  unter Abzieheng von Faden von den Faden  spulen 94. Hierauf wird die Schiene     66b          (Fig.    6 und 23) längsverschoben. Diese hat  stellenweise Stufen<B>66,1</B>     (Fig.    23), welche die  Schiene 66 unter Überwindung des Druckes  von Federn     66f        (Fig.    8) nun aus der in     Fig.    6  mit ausgezogenen Linien gezeichneten Lage  in die durch strichpunktierte Linien darge  stellte Lage 66, bringen, also auch aus der    Lage nach     Fig.    14 in diejenige nach     Pig.    15.

    Nun     werden    durch die Zahngetriebe 61, 63  von einem     Exzenter    aus die Supports 64  gehoben, wodurch auch die     Schienen    66 und  68 gehoben werden. Die Schiene 67 bleibt  aber in ihrer Stellung, da die Zapfen 67d       (Fig.22)    in den vertikalen Schenkeln der  Winkelnuten 67b sich nach oben ohne Ein  wirkung auf die Schiene 67 verschieben  können. Es tritt also die Stellung nach       Fig.    9 und 15 ein. Hierauf werden die  Schienen 68 und 66 maschinell nach rechts  in die Stellung nach     Fig.    10 und 16 ver  schoben, wodurch jedes Fadenende unten  durchgezogen und so eine Schlaufe gebildet  wird.

   Bei der Schiene 68 ist diese Verschie  bung möglich, da die     wagrechten    Schenkel  der Winkelschlitze     68b        (Fig.    21) sich auf den       Zapfen   <B>68,1</B> verschieben können. Hierauf  bleiben die Schienen 66 und 68 in ihrer Lage,  während die Schiene 67 von einem     besonderen,     nicht dargestellten     Exzenter    aus schräg nach  oben links bewegt wird, in die Stellung, in  welcher sie in     Fig.    11 und 17 dargestellt ist.  Die schrägen Schenkel der Winkelschlitze     67b          (Fig.    22) lassen diese Bewegung der Schiene  67 zu.

   Bis jetzt befindet sich die vorn an  den Hebeln 81 feste, über die ganze Maschinen  länge laufende Schiene     79a,    an welcher die  Häkchen 79 angeordnet sind, ebenso wie  während des Stickers in der Stellung, in  welcher sie in     Fig.    2 in ausgezogenen Linien  dargestellt ist. Nun erfolgt eine Längsver  schiebung der Schiene 86     (Fig.    2 und 5a).  Hierdurch tritt diese Schiene in die Lage, in  welcher sie in     Fig.        5a    durch     punktierte    Linien  angedeutet ist.

   Infolgedessen nehmen die  Stangen 22 bei ihrer Auswärtsbewegung,  nach kurzem Leergang an die Nasen     86b     anstossend, die Stangen 86 nach rechts mit,  wodurch auch die Stangen 83, die Welle 82,  die Hebel 81 und die Haken 79 nach rechts  in die in     Fig.    2 punktierte Lage mitgenommen  werden.

   Die Anordnung des freien Spiels  zwischen den Stangen 22 und den Nasen     86b     ist aus dem Grunde vorgesehen, dass der Weg  der Haken     .79    kürzer ist als derjenige der       Kluppen;    denn es ist nicht angängig, dass      die Haken 79 so nahe an den Stoff heran  treten wie die     Kluppen        I4:    Gleichzeitig mit  dieser     Rückwärtsbewegung    der Haken 79  erfolgt eine Verschiebung der Stange 90 in  ihrer Längsrichtung, wodurch die Schiene     79"     mit     d;,n    Haken in ihre Stellung senkrecht  über den Nadelöhren gesenkt wird, in die  Stellung     nach-Fig.    11.

   Jeder Sattel 796 setzt  sich auf eine Nadel auf. Die Nadeln haben  dabei bereits den grössten Teil ihres Weges  von links nach rechts zurückgelegt und befin  den sich ungefähr in der der in     Fig.    2 punk  tierten     Kluppe        entsprechenden    Lage rechts  vom     Stoff    oberhalb der     Einfädeleinrichtung.     Nun ist jedes Fadenende in den Bereich eines       Hakens    79 gebracht, der durch das Nadelöhr  geht, wobei er etwa in demselben noch vor  handene     Fadenreste        ausstöfät.    Hierauf wird  von irgend einem Exzenter aus die Schiene 90  wieder zurückgezogen,

   so dass auch die Schiene       79"    wieder mit den Haken in die Höhe geht,  wodurch die nun eingefädelten     Fadenenden     durch die Reibung     zwischen    den     Haken    79  und den Sätteln 796 mit hochgezogen werden.  Während die Haken 79 in die Höhe gehen  und in die     strichpunktierte    Lage nach     Fig.    2       kommen,    vollenden die Nadeln ihren Weg  von links nach rechts, bis dorthin, wo eine  solche in     Fig.    2 mit ausgezogenen Linien  dargestellt ist. Jedes Fadenende wird immer  noch im Haken 79 festgehalten.

   Die Abwärts  und Aufwärtsbewegung der Haken     findet     während der Rückwärtsbewegung derselben  vom     Stoff    weg statt. Die Drehung der       Zylinder    12 ist während der     Einfädelperiode          arretiert.    Sind die Häkchen in der in     Fig.    2       punktierten    Lage angelangt, dann erfolgt  durch eine kurze Drehung der Zahnräder 61  eine nochmalige Hebung der Schiene 66 aus  der Stellung nach     Fig.    11 in die Stellung  nach     Fig.    12.

   Die Schienen 67 und 68  behalten dabei ihre Höhenlage bei, jedoch  werden die Schienen 66 und 68 etwas seitlich  nach links verschoben, wie dies aus einer       Vergleichung    ihrer Stellung in     Fig.    12 zu  derjenigen in     Fig.    11 hervorgeht. Die Zapfen       67,r    und     68,r    gleiten in den senkrecht, be  ziehungsweise schräg aufwärtsgehenden     linken       Schenkeln der     Schlitze,    676 und     68r,.    Durch  diese Bewegungen wird je eine Schlaufe vor  je eine     Kluppe    gestellt. Nun beginnt die  Bewegung der Nadeln wieder von rechts nach  links.

   Jede     Kluppe    tritt mit ihrer Nadel  durch ihre Schlaufe     \?06    gemäss     Frg.    12 und 18.  Durch     Rückdrehung    der Zahnräder 61 senkt  sich nun die Schiene 66 so tief, bis die       (fabeln        66a    ans der Schlaufe geschlüpft sind.       Unterdessen    gelangten die     Häkchen    79 wieder  in die in     Fig.    2 mit ausgezogenen Linien       dargestellte    Stellung.

   Die Schiene 86     (Fig.    2  und     511)    wird von     irgend    einem Exzenter aus  in die voll ausgezogene     Stellung    nach     Fig.5a     verschoben, und die     Stangen    22 haben wieder  freien Weg, so dass die Organe 79,     79a,    81,  82, 83, 86 und 89 in Ruhestellung verbleiben,  bis wieder eingefädelt wird.

   Nun werden die  Nadeln von den     gegenüberliegenden        Kluppen          abgenommen.    Hierbei ist die     Brerr.svorrich-          tung    73 durch den Zug an der Stange 71  von     irgend    einem Exzenter aus geschlossen,  so dass einfache Knoten 207 nun in Form       nach.        Fig.    19     zusammengezogen    werden und  durch den Stickstoff gehen. Alle Teile der       Einfädelvorrichtung    gehen dann in die Stellung  nach     Fig.    6 zurück.

   Nach dem Auseinander  gehen der     Kluppen    und dem     Knotenanzug     erfolgt auch die     Aufwickelung    des Fadens  auf den Zylinder 12 der     linken    Maschinen  seite     (Fig.    1). Durch das Abwärtsgehen der  Schiene 67 in die Normalstellung wird der  Faden wieder unter die Federklemme 70  eingelegt. Nachdem einige Stiche gemacht  sind, erfolgt durch die Schere 76, 7 7 von  einem Exzenter aus die Trennung des einge  fädelten     Fadenstückes    von dem zwischen der  Spule 94 und der     Klemme    70 liegenden Faden  teil, indem man es wieder durch     Senken    des  Gatters in den Bereich der Schere bringt.  



  Die Ableitung der einzelnen     Bewegungen     von der Hauptantriebswelle aus erfolgt durch  an sich bekannte, bewegliche     Übertragungs-          mechanismen,    wie Kurvenscheiben, Nuten  scheiben, Exzenter und dergleichen.  



  An Stelle des     Winkelradgetriebes    15, 16  kann auch, wie     Fig.    4 und 5 erkennen lassen,      ein Stirnrad 98 angeordnet sein; dessen Zähne  in ein gelochtes Band 97 eingreifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stickmaschine mit zweispitzigen Nadeln nach Art der Handstickmaschine und mit Einrichtung zum gleichzeitigen Ersetzen aller abgestickten Nädlinge, gekennzeichnet durch eine vor die Kluppen schwingbare, über die ganze Breite der Maschine verlaufende Schneid- vorrichtung zum gleichzeitigen Abschneiden der Knoten aller abgestickten Nä dlinge, ferner gekennzeichnet durch seitlich und in der Höhe verschiebbare Schienen zur Befestigung neuer,
    unter Bremsung stehender Fadenstücke mit einfachen Knoten an den Nadeln, nach Ein fädeln dieser Fadenstücke in die Nadelöhren durch Haken, weiter gekennzeichnet durch eine zweite, über die ganze Breite der Maschine verlaufende Schneidvorrichtung zum Abschnei den der abgestickten Nädlinge vom Stoff und zum Abschneiden der neu eingefädelten Faden stücke vom Vorratsfaden.
CH97611D 1921-12-09 1921-01-05 Stickmaschine. CH97611A (de)

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