Schreibvorrichtung an Verbrauchsmessern. Es sind schreibende Verbrauchsmesser bekannt geworden, bei welchen ein Schreib organ den Verbrauch in der einen Richtung, die Zeit in einer dazu querliegenden Richtung auf einen Papierstreifen aufzeichnet; wobei es in bestimmten Zwischenräumen jeweils in die Anfangslage zurückgeführt wird. Die von solchen Verbrauchsmessern gelieferten Schau linien haben etwa das Aussehen der Fig. 1 und werden besonders dann unübersichtlich, wenn die Bewegung des Papierstreifens mit geringem Vorschub erfolgt.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diesen Nachteil zu beseitigen. Die neue Schreibvorrichtung kann beispielsweise so eingerichtet sein, dass die Zeit auf den Papier streifen nicht oder nur auf der Grundlinie aufgezeichnet wird. Dies kann man in der Weise erreichen, dass das Schreiborgan ent sprechend dem Verbrauch bewegt und dann auf die Grundlinie zurückgeführt wird, worauf erst der Papiervorschub erfolgt. Man erhält in diesem Falle ein Bild entsprechend. der Fig. 2.
Eine Schreibvorrichtung, welche von dem lbTessgerät getrennt ist und von diesem in bekannter Weise ausgelöst wird, kann in besonders vorteilhafter Weise noch in dem Sinne verwendet werden, dass sie abwechselnd mit zwei oder mehreren -verschiedenen 112ess- geräten verbunden wird, beispielsweise mit einem Wirkverbrauchszähler und einem Blind- verbrauchszähler für Elektrizität. Man erhält dann Schaulinien nach Fig. 3, welche bei spielsweise den Wirkverbrauch .und den Blindverbrauch zum gleichen Zeitpunkt abzu lesen gestatten.
Die Verbindungen der End punkte der aufgezeichneten Linien stellen die gesuchten Schaulinien 'dar.
Bei den beschriebenen Ausführungsbei spielen wird der Verbrauch in Form gerader Linien aufgetragen, wobei angenommen ist, dass die Schreibvorrichtung gradlinig schreibt. Es könnte jedoch deren Bewegung in bekann- ter Weise auch bogenförmig erfolgen.
Ein solches Ausführungsbeispiel zeigen die Fig. 4-7 in. schematischer Darstellung. 1 ist der Papierstreifen, welcher längs seinem einen Rande mit einer Reihe von Löchern 2 versehen und über eine Walze 3 geführt ist. Die Walze 3 weist einen Kranz von konischen Stiften 4 auf, welche in die Löcher 2 eingreifen.
An einem Zahnrad 5 sitzt ein Arm 6 fest, an dessen freiem Ende ein Schreiborgan 7 angeordnet ist. Eine um die Achse des Zahnrades 5 gelegte und einerends an dieser, andernends am Lager der Achse feste Tor sionsfeder 8 sucht das Schreiborgan 7 immer gegen den mit den Löchern 2 versehenen Rand des Papierstreifens 1 hin zu bewegen. Mit dem Zahnrad 5 steht ein Zahnkolben 9 in Wirkungsverbindung, welcher Zahnkolben 9 ein Ganzes mit einem Kronrad 10 bildet. Das Kronrad 10 kämmt mit einem Zahn kolben 11, dessen Achse 12 von dem nicht dargestellten Messgerä t angetrieben ist.
Der Zahnkolben 9 sitzt mit dem Kronrad 10 an einem Hebel 13, welcher mit zwei weiteren Hebeln 14, 15 auf einer Welle 16 festsitzt.
17 ist ein Nocken, welcher von einem nicht dargestellten Uhrwerk aus angetrieben wird. Mit diesem Nocken 17 wirkt ein scherenartiges Hebelwerk 18, 19 zusammen. Von diesen Hebeln ist 19 an einem festen Bolzen 20 gelagert, während 18 bei 21 am Hebel 19 gelagert ist. Eine am Hebel 18 angreifende Zugfeder 22 hält die Hebel 18, 19 immer mit ihren freien Enden gegen den Nocken 17 anliegend.
An dein Ende des Hebels 18, welches dem am Bolzen 20 gelagerten Ende des Hebels 19 entspricht, ist ein Stift 23 vor gesehen, welcher durch eine Stange 24 mit dein Hebel 14 verbunden ist. Der Stift 23 wirkt gleichzeitig auf die Feder 25 einer Kontakteinrichtung 26, welche Kontaktein- riehtung in den Stromkreis eines zum auto matischen Aufziehen des Uhrwerkes dienenden Elektromotors eingeschaltet ist.
Der Hebel 15 steht durch eine Zugstange 26' mit einem Schalthebel 27 in Verbindung, welcher Schalthebel 27 lose auf der Achse der Walze 3 sitzt und mit einer Sperrklinke 28 auf ein fest auf der Achse sitzendes Sperrad 29 einwirkt.
Liegen die 13ebel 18, 19, wie in der Fig. 4 gezeigt, annähernd auf dem höchsten Punkt des Nockens 17 auf, so decken die Hebel 18, 19 einander, der Kontakt in der Kontakteinrichtung 26 ist unterbrochen, so dass der Aufzugsmotor stillsteht, und der Zahnkolben 9 steht mit dem Zahnrad 5 im Eingriff. In dieser Stellung wirkt also das Messgerät auf das Schreiborgan 7, und dieses zeichnet den Verbrauch auf dem Papier streifen 1 auf. Gleitet nun im Verlauf der Drehung des Noekens 17 der etwas kürzere Hebel 18 vom höchsten Punkt des Nockens auf den tiefsten Punkt desselben, so schwingt der Hebel 18 unter der Einwirkung der Feder 22 um den Punkt 21 (Fig. 6).
Hier durch wird einerends der Zahnkolben 9 aus dem Zahnrad 5 herausgehoben und der Schalt hebel 27 gesenkt, anderseits wird durch Frei gabe der Feder 25 seitens des Stiftes 23 die Kontakteinrichtung 26 geschlossen. Es erfolgt also einerseits eine Entkupplung des Schreib- organes 7 vorn Messgerät, so dass das Schreib organ unter dem Einfluss der Torsionsfeder 8 auf die Grundlinie zurückgeführt und dort durch einen nicht dargestellten Anschlag arretiert wird, anderseits wird der Aufzugs motor eingeschaltet und dadurch das Uhr werk wieder aufgezogen.
Im weiteren Verlauf der Drehung des Nockens 17 gleitet auch der Hebel 19 vom höchsten Punkt des Nockens herunter und es kommen unter Senkung des Gelenkpunk tes 21 die beiden Hebel 18, 19 wieder mit einander zur Deckung (Fig. 7). Durch diese Bewegung werden die Hebel 13 und 14 wie der gesenkt, und dementspreehend wird die Kontakteinrichtung 26 wieder geöffnet, der Zahnkolben 9 mit dein Zahnrad 5 in Eingriff gebracht und gleichzeitig der Schalthebel 27 angehoben. Es erfolgt also die Stillsetzung des Aufzugsmotors, die Kupplung des Schreib- organes und gleichzeitig die Weiterschaltung des Papierstreifens.
Um die Empfindlichkeit der beschriebenen Vorrichtung zu erhöhen, könnte dieselbe auch mit "unterdrücktem Nullpunkt" ausgeführt werden, so dass nur derjenige Teil des Ver brauchs aufgezeichnet wird, welcher ein bestimmtes, nicht interessierendes Minimum übersteigt. Die Nullinie würde in diesem Falle überhaupt aus dem Diagramm entfallen.
Writing device on consumption meters. There are writing consumption meters are known in which a writing organ records consumption in one direction, the time in a direction transverse thereto on a strip of paper; whereby it is returned to the starting position at certain intervals. The show lines supplied by such consumption meters have approximately the appearance of FIG. 1 and are particularly confusing when the movement of the paper strip takes place at a low feed rate.
The purpose of the present invention is to eliminate this drawback. The new writing device can be set up, for example, in such a way that the time is not recorded on the paper strip or is only recorded on the baseline. This can be achieved in such a way that the writing element is moved in accordance with consumption and then returned to the baseline, whereupon the paper advance takes place. In this case, an image is obtained accordingly. of Fig. 2.
A writing device that is separate from the lb measuring device and triggered by it in a known manner can also be used in a particularly advantageous manner in the sense that it is alternately connected to two or more different measuring devices, for example to an active consumption meter and a blind consumption meter for electricity. 3 is then obtained, which, for example, allow the active consumption and the blind consumption to be read at the same time.
The connections of the end points of the recorded lines represent the sight lines sought.
In the exemplary embodiments described, consumption is plotted in the form of straight lines, assuming that the writing device writes in a straight line. However, their movement could also take place in an arc in a known manner.
Such an embodiment is shown in FIGS. 4-7 in a schematic representation. 1 is the paper strip which is provided with a row of holes 2 along its one edge and is guided over a roller 3. The roller 3 has a ring of conical pins 4 which engage in the holes 2.
An arm 6 is firmly seated on a gear 5, at the free end of which a writing element 7 is arranged. A placed around the axis of the gear 5 and one end on this, the other end on the bearing of the axis fixed gate sion spring 8 seeks the writing element 7 always against the edge of the paper strip 1 provided with the holes 2 to move. A toothed piston 9 is in operative connection with the gearwheel 5, which toothed piston 9 forms a whole with a crown wheel 10. The crown wheel 10 meshes with a toothed piston 11, the axis 12 of which is driven by the measuring device, not shown.
The toothed piston 9 sits with the crown wheel 10 on a lever 13 which, with two further levers 14, 15, is fixed on a shaft 16.
17 is a cam which is driven by an unillustrated clockwork. A scissors-like lever mechanism 18, 19 cooperates with this cam 17. Of these levers 19 is mounted on a fixed pin 20, while 18 is mounted at 21 on the lever 19. A tension spring 22 acting on the lever 18 always holds the levers 18, 19 with their free ends resting against the cam 17.
At your end of the lever 18, which corresponds to the end of the lever 19 mounted on the bolt 20, a pin 23 is seen, which is connected to your lever 14 by a rod 24. The pin 23 acts at the same time on the spring 25 of a contact device 26, which contact device is switched into the circuit of an electric motor that is used to automatically wind the clockwork.
The lever 15 is connected by a pull rod 26 'to a switching lever 27, which switching lever 27 sits loosely on the axis of the roller 3 and acts with a pawl 28 on a ratchet wheel 29 firmly seated on the axis.
If the levers 18, 19, as shown in FIG. 4, are approximately at the highest point of the cam 17, the levers 18, 19 cover each other, the contact in the contact device 26 is interrupted so that the elevator motor stands still, and the toothed piston 9 is in engagement with the gear 5. In this position, the measuring device acts on the writing element 7, and this records the consumption on the paper strip 1. If, in the course of the rotation of the cam 17, the slightly shorter lever 18 slides from the highest point of the cam to its lowest point, the lever 18 swings under the action of the spring 22 around the point 21 (FIG. 6).
Here through one end of the toothed piston 9 is lifted out of the gear 5 and the switching lever 27 is lowered, on the other hand, the contact device 26 is closed by the release of the spring 25 on the part of the pin 23. On the one hand there is a decoupling of the writing organ 7 from the measuring device, so that the writing organ is guided back to the base line under the influence of the torsion spring 8 and is locked there by a stop (not shown), on the other hand the elevator motor is switched on and thereby the clockwork wound up again.
In the further course of the rotation of the cam 17, the lever 19 slides down from the highest point of the cam and the two levers 18, 19 come back to coincide with each other while lowering the joint point 21 (FIG. 7). As a result of this movement, the levers 13 and 14 are lowered again, and accordingly the contact device 26 is opened again, the toothed piston 9 is brought into engagement with the gearwheel 5 and, at the same time, the switching lever 27 is raised. The elevator motor is stopped, the writing element is coupled and the paper strip is switched on at the same time.
In order to increase the sensitivity of the device described, the same could also be carried out with a "suppressed zero point", so that only that part of the consumption is recorded which exceeds a certain minimum that is not of interest. In this case, the zero line would be omitted from the diagram at all.