CH97917A - Nähzange für Sattler. - Google Patents

Nähzange für Sattler.

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CH97917A
CH97917A CH97917DA CH97917A CH 97917 A CH97917 A CH 97917A CH 97917D A CH97917D A CH 97917DA CH 97917 A CH97917 A CH 97917A
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CH
Switzerland
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sewing
pliers
jaw
frame
foot lever
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Inventor
Habisreutinger Otto
Original Assignee
Habisreutinger Otto
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68FMAKING ARTICLES FROM LEATHER, CANVAS, OR THE LIKE
    • B68F3/00Machines or equipment specially adapted for saddle-making
    • B68F3/04Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Nähzange    für Sattler.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Nähzange für     Sattler.     



  In beiliegender Zeichnung     sind    beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt mit teilwei  ser Ansicht, und       Fig.    2 eine Seitenansicht einer ersten Aus  führungsform;       Fig.    3 und 4 zeigen je ein weiteres Aus  führungsbeispiel zum Teil in Ansicht, zum  Teil im Schnitt.  



  Die Nähzange nach     Fig.    1 und 2 weist an  einem mit     Fussbrett    1 versehenen Gestell 2  eine feste Backe 3 auf; ferner ist am Gestell  2 mittelst Bolzen 4 eine bewegliche Backe 5       angelenkt.    An der Backe 5 ist eine Blattfeder  6 befestigt, welche     bestrebt    ist, die Backe 5  in der     gezeichneten    Lage zu halten. Am     hin-          tern    Ende .der Backe 5     ist,das    eine Ende eines  Lederriemens 7 befestigt, dessen anderes  Ende an einem Fusshebel 8 befestigt ist, der  drehbar auf einem Bolzen 9 des Gestelles 2  angeordnet ist.

   Der Fusshebel 8 steht seitlich  über das Gestell 2 vor, so     .dass    er mit dem    Fuss verstellt werden kann. Der Hebel 8 be  sitzt einen Zahn 10, der in eine am Gestell 2  befestigte,     zahnstangen.artige    Platte 11 ein  greifen kann. Der Hebel 8 besitzt zu diesem  Zwecke genügend Spiel auf dem Bolzen 9.  Der Riemen 7 ist über eine im Gestell 2 ,dreh  bar ,gelagerte Rolle 12     geführt.    Wird der  Hebel 8 mit dem Fuss aus der in     ider    Zeich  nung .dargestellten Lage nach unten     gedrückt,     so wird die Backe 5     entgegen    der Wirkung  der Feder 6 verstellt, so dass sich     das    Zangen  maul schliesst.

   Der Zahn 10 .gleitet dabei über  die Zahnung der Platte 11 und wird in letz  tere mit dem Fuss eingeschoben, sobald die  Zange .geschlossen ist, so     @dass        nunmehr    die       zwischen,den-    Backen 3, 5 eingebrachte Ware  festgehalten     wird.     



  Die Backen 3, 5 bestehen zweckmässig  aus biegsamem Holz, so. dass die Ware mit  elastischem Druck     gefasst        wird.       Beider Ausführungsform der Zange     nach          Fig.    3 ist zum Verstellen der Backen eine  Stange 15 vorgesehen, welche an ihrem     obern     Ende in einem Lagerstück zwei Rollen 16  trägt, ,die auf Flächen 17 laufen, welche nach      unten konvergieren und von denen die eine  an .der beweglichen Backe 5 vorgesehen ist.  Die Stange 15 ist mit ihrem untern Ende am  Fusshebel 18     angelenkt,    der drehbar auf einem  Bolzen 19 sitzt.

   Wird der Hebel 18 nach un  ten gedrückt entgegen der Wirkung einer  Feder 20, so wird das Zangenmaul geschlos  sen,     indem    die Rollen 16 :die Backe 5 ver  stellen, entgegen der     Wirl@ung    der Blattfeder  6. Zum Sichern des Hebels 18 ist wieder an  letzterem ein Zahn vorgesehen, welcher in  eine gezahnte Platte 11 eingreift, wie in  bezug auf     Fig.    1 und 2 dargestellt und be  schrieben.  



  Bei der Ausführungsform der Zange nach       Fig.    4 ist im Gestell 2 eine Stange 23 vor  geSehen, die den einen Arm eines Winkel  hebels bildet und oben mittelst zweier Len  ker 23 am Gestell 2 und an .der Backe 5 an  greift. Am Gestell 2 ist ferner eine     gezahnte     Platte 24 vorgesehen, in welche ein Zahn 25  des Winkelhebels 22 eingreift. Der Arm 26  des letzteren steht seitlich über das Gestell  vor, so dass der Hebel mit einem Fuss ver  stellt werden kann. Der Hebel 22, 26 ist     be-          strebt,    infolge seines Gewichtes den Zahn 25  in die Zahnung 24 .einzustellen. Wird mit  dem Fuss auf den Arm 26 gedrückt, so wird  die Stange 22 entgegen der Wirkung einer  Feder 27 nach unten gezogen, wobei die  Backe 5 um ihren Bolzen 4 geschwenkt wird.

    Nach Freigabe des Armes 26 tritt letzterer  in die Zahnung 24 und hält die     Nähzange          geschlossen.     



  der Backe 5,     bezw.    statt eines Kniegelenkes,  Statt zweier Lenker, 22 zum Verstellen  kann auch ein einarmiger Hebel vorgesehen  sein. Es können auch     statt    der Ausführung  nach     Fig.    3 an den Teilen 3     und    5 Rollen  vorgesehen werden, auf welche ein an der  Stange 15 angeordneter Keil     verschiebbar    ist.  Die Backen 3, 5 können aus Metall bestehen,  wobei die     obern    Enden dann zweckmässig mit  Holz- oder     Fiberb.a.cken    versehen werden.    Bei sämtlichen beschriebenen Ausfüh  rungsformen stehen nur wenige Teile über  das Gestell vor, so dass das Arbeiten durch    vorstehende Teile nicht gehemmt wird.

   Der  Nähdraht     etc.    kann sich nicht fangen.     Ebenso     ist der Raum zwischen den Teilen 3, 5 frei,  so dass     verhältnismässig    grosse     Stücke    fest  gespannt werden können. Anderseits kann       .die.Nähzange    vom Arbeiter leicht zwischen  ,die Beine genommen werden. Seine Abmes  sungen werden zweckmässig derart gewählt,  dass der Arbeiter bei der     Arbeit    aufrecht  sitzen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nähzange für Sattler, mit zwei an einem Gestell angeordneten, zum Festspannen der Ware bestimmten Backen, von denen die eine beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verstellen der beweglichen Backe ein Fusshebel vorgesehen ist, der zum Halten der Zange in der Klemmstellung arretiert ist.
    UNTERANSPRücHE: 1. Nähzange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Klemmbacke auf einem Bolzen drehbar gelagert; ist und unter der Wirkung einer Feder steht, und dass den Fusshebel mit der Backe durch ein Zugorgan verbunden ist, das Ganze derart, dass durch Nieder drücken des Fusshebels die bewegliche Backe entgegen der Wirkung der Feder in die Tilemmla.ge verstellt werden kann.
    2. Nähzange nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, cla.ss zum Arretieren des Fusshebels dieser mit einem Zahn und :das Gestell mit einer Zahnstange versehen ist, in welcher ,der Zahn eingreifen kann. 3. Nähzange na b. Patentanspruch, bei wel- ,eher .die bewegliche Backe drehbar gela gert ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verstellung der beweglichen Ba.eke zwi schen dieser und dem Gestell ein Spreiz- körper verstellt wird. 4.
    Nähzange nach Patentanspruch und Un- teransprüehen 1 und 2, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt und mit Bezug -darauf be schrieben. 5. Nähzange nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, wie in Fig. 3 dargestellt und mit Bezu; darauf beschrieben. 6. Nähzange nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, wie in Fig. 4 dargestellt und mit Bezug darauf beschrieben.
CH97917D 1921-10-16 1921-10-16 Nähzange für Sattler. CH97917A (de)

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