CH97946A - Betriebsverfahren für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Betriebsverfahren für Verbrennungskraftmaschinen.

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CH97946A
CH97946A CH97946DA CH97946A CH 97946 A CH97946 A CH 97946A CH 97946D A CH97946D A CH 97946DA CH 97946 A CH97946 A CH 97946A
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sep
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fluid
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explosion
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Ripert Jacques
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Ripert Jacques
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  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

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  Betriebsverfahren für     Verbrennungskraftmaschinen.       Es ist bereits vorgeschlagen worden, Was  serdampf oder Druckluft in das Zylinder  innere von Verbrennungsmotoren einzufüh  ren, um den Wirkungsgrad derselben zu er  höhen. Des weiteren ist es bekannt, Wasser  oder Wasserdampf in die Zylinder     soleher     Motoren     hineinzurlrüoken,    zum Zweck der In  nenkühlung dieser Zylinder. Hierbei erfolgt  die Zuführung dieser Substanzen nur in  einem kurzen Augenblick ödes Verfahrens, sei  es am Ende der Verdichtung oder im Augen  blick ;der Explosion oder unmittelbar nach       erf        olgter    Verbrennung.  



  Im Gegensatz zu diesen bekannten Ver  fahren geht die Arbeitsweise gemäss der Er  findung derart vor sieh,     dass    die Eröffnung  des     Zuführungsorganes    für ein in den     Ar-          beitsprozess    des Motors eingeführtes Fluidum  gegen Ende der Verdichtung erfolgt und über  den Zeitraum der Verbrennung des Gemisches  hinaus aufrecht erhalten bleibt. Hierdurch  kann,<B>je</B> nach der     Druchhöhe    des     Fluidum#i.     zweierlei erreicht werden:  <B>1.</B> Hat das Fluidum, z. B.

   Dampf, einen  Druck, der geringer ist     alsder    zulässige Ex-         plosionsdruck,    so wird verhindert,     dass    der  bei der Explosion entwickelte Druck eine  bestimmte     Höchstgrenze    Überschreitet; die an  sich unwirtschaftliche obere     Diagrammspitze     des     Arbeitsdiagramms    kommt in Wegfall;  die Druckbeanspruchung     J.er    Gestänge wird  eine geringere und der Arbeitsgang stossfreier.  



  2. Wird das Fluidum mit einem Druck.  zugeführt, der über der, durch den Kolben  herbeigeführten Verdichtung der Zylinder  ladung liegt, so wird, wenn das Fluidum  durch Dampf oder ein Gasgemisch gebildet  ist, erreicht,     dass    der erhöhte Druck eine  selbsttätige Zündung herbeiführt.  



  Das in den     Arbeitsprozess    eingeführte  Fluidum kann -beispielsweise durch ein Zu  satztreibmittel gebildet sein.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist eine, zur  Ausführung des     Verfa'hreils    geeignete     Motor-          anlage        schematiseli    im Längsschnitt     veran-          schaulicUt.     



  In dem. in bekannter Weise     mib    einem  Kühlmantel     verselienen    Zylinder<B>1</B> spielt der  Kolben 2. Die Zuführung des     Brennstoffluft-          gemisches    in den Zylinder erfolgt     durchdas       
EMI0002.0001     
  
    Einlass,;-c-iiiii, <SEP> <B>3,</B> <SEP> #vährend <SEP> die <SEP> Ableitun,- <SEP> der
<tb>  Auspuff-a,e <SEP> durch <SEP> die <SEP> Kanäle <SEP> 4 <SEP> bewiAt
<tb>  wird.
<tb>  



  In <SEP> den <SEP> Oberteil <SEP> des <SEP> Zylinders <SEP> ist <SEP> eiii <SEP> an
<tb>  einem <SEP> Ende <SEP> <B>5'</B> <SEP> offener <SEP> Rohrhörper <SEP> <B>5</B> <SEP> eing  bauf, <SEP> welcher <SEP> mit <SEP> seinem <SEP> -ausserhalb <SEP> des <SEP> Zy  linders <SEP> lie,#,enden <SEP> Ende <SEP> an <SEP> eine <SEP> Rohrsehlange
<tb>  <B>)</B> <SEP> angeschlossen <SEP> ist, <SEP> die <SEP> als <SEP> Ausgleichbehälter
<tb>  <B>C</B>
<tb>  oder <SEP> Dampfkessel <SEP> in,der <SEP> noch <SEP> züi <SEP> beschreiben  den <SEP> \Weise <SEP> wirkt. <SEP> Zwischen <SEP> dem <SEP> Rohrhörper
<tb>  <B>5</B> <SEP> und <SEP> dem <SEP> Kessel <SEP> <B>6</B> <SEP> ist <SEP> ein <SEP> oesteuertes <SEP> Ventil
<tb>  <B>7</B> <SEP> eincebauf.
<tb>  



  Anstatt <SEP> die <SEP> Rolirschlan,-e <SEP> <B>6</B> <SEP> ausserhalb <SEP> des
<tb>  Zylinders <SEP> anzuordnen, <SEP> kann <SEP> sie <SEP> oder <SEP> eine <SEP> an  flere <SEP> geeignete <SEP> Bebälteranordnung, <SEP> flie <SEP> dem
<tb>  gleichen <SEP> Zwech <SEP> dient. <SEP> in <SEP> der <SEP> '#Vitndunr <SEP> des
<tb>  Zylinders <SEP> oder <SEP> im <SEP> Zylinderkopf <SEP> Lintergebraebt
<tb>  sein.
<tb>  



  Ebenso <SEP> kann <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> eines <SEP> Rohrkörpers
<tb>  eine <SEP> Anzahl <SEP> von <SEP> Rohren <SEP> an,-ebracht <SEP> wer  flen. <SEP> ausserdem <SEP> kann <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> des <SEP> Rohres <SEP> <B>5</B>
<tb>  iipcl <SEP> der <SEP> darcestellfen <SEP> Crestaltunn, <SEP> des <SEP> Zviiii  deroberteils <SEP> eine <SEP> andere <SEP> Anordnun- <SEP> wählt
<tb>  werden, <SEP> welche <SEP> den <SEP> Verlauf <SEP> des <SEP> im <SEP> fol.-(Irleii
<tb>  zu <SEP> schildernden <SEP> Verfahrens <SEP> zulässt.

   <SEP> Beispiels  v#-pi3e <SEP> lunin <SEP> der <SEP> Z,#,lindercleelzel <SEP> mit <SEP> einem <SEP> ent  z#-Preehendem <SEP> Hohlraum <SEP> versehen <SEP> -ein, <SEP> der <SEP> an
<tb>  Stelle <SEP> des <SEP> nach <SEP> Ader <SEP> Ausführunu
<tb>  innerhalb <SEP> des <SEP> Explosionsraumes
<tb>  Rolires <SEP> 5 <SEP> tritt <SEP> und <SEP> mit- <SEP> einer <SEP> Kaiialöfftiune# <SEP> <B>.5'</B>
<tb>  ill <SEP> diesen <SEP> Explosionsraum <SEP> münflet.
<tb>  



  Die <SEP> geilt <SEP> fokrendernlasser.
<tb>  vor <SEP> 4ch:
<tb>  Der <SEP> sich <SEP> flem <SEP> Zylinderkopf <SEP> nähernde <SEP> Kol  b#n <SEP> 2 <SEP> verdichtet <SEP> die <SEP> Laduiu, <SEP> die <SEP> in
<tb>  fer <SEP> 'Weise <SEP> aus <SEP> einem <SEP> brennbaren <SEP> CT(,misch, <SEP> ce  benenfalls <SEP> auch <SEP> aus <SEP> reiner <SEP> Luft <SEP> besteht.
<tb>  <I>ge</I>
<tb>  GeAen <SEP> Ende <SEP> dieser <SEP> Verdichtunlo# <SEP> wird <SEP> unter
<tb>  P,enut7uno, <SEP> des <SEP> oesteuerten <SEP> Ventils <SEP> <B>7</B> <SEP> und <SEP> clez
<tb>  -Rohres <SEP> <B>5</B> <SEP> eine <SEP> Verbindung <SEP> zwisehen <SEP> dem
<tb>  TZezz:

  ,el <SEP> <B>C)</B> <SEP> un.,1 <SEP> dem <SEP> Motorzylinder <SEP> <B>1</B> <SEP> her.gestellt.
<tb>  niese <SEP> Verbinduno, <SEP> hält <SEP> nach <SEP> der <SEP> Enfziinrlliny
<tb>  1,in#-ere <SEP> oder <SEP> kürzere <SEP> Zeit <SEP> an. <SEP> Der <SEP> sieh <SEP> hierbei
<tb>  Aspielenfle <SEP> Vorcang <SEP> ist <SEP> verschirden, <SEP> je <SEP> naeh
<tb>  ;

  -]er <SEP> Ein4ell-LiTilo, <SEP> des <SEP> Steuerventils <SEP> <B>7,</B> <SEP> dessen
<tb>  un-1 <SEP> Schlusszeitplinlzt, <SEP> mit
<tb>  <B>_II</B> <SEP> sieh <SEP> bekannten <SEP> Mitteln <SEP> einstellbar <SEP> ist. <SEP> Es
<tb>  kann <SEP> sein, <SEP> dass, <SEP> je <SEP> nach <SEP> der <SEP> Steuerung <SEP> dieses
<tb>  <B>b</B>     
EMI0002.0002     
  
    Ventils, <SEP> ani <SEP> <B>E</B> <SEP> nfle <SEP> (leii <SEP> Verdichtung <SEP> in <SEP> dem
<tb>  Rohr <SEP> <B>5</B> <SEP> sif-li <SEP> eine <SEP> Gas-emisehladung <SEP> befindei.
<tb>  oder <SEP> von <SEP> dem <SEP> vorlieri(ren <SEP> Arbeits(ran- <SEP> her
<tb>  LI <SEP> <B>I'</B> <SEP> n
<tb>  eine <SEP> Dampfmerge. <SEP> --e-,ebenenfalls <SEP> auch <SEP> ein
<tb>  <B>C</B> <SEP> 'eiiiisch <SEP> <B>T</B> <SEP> von <SEP> Dampf <SEP> und <SEP> Gas.
<tb>  



  Der <SEP> Dampf <SEP> wird <SEP> in <SEP> dem <SEP> Kessel <SEP> <B>6</B> <SEP> erzeugd,
<tb>  entweder <SEP> durch <SEP> die <SEP> Auspuffi-ase <SEP> oder <SEP> durch
<tb>  die <SEP> Ab-#värme <SEP> der <SEP> Zylinderwand, <SEP> oder <SEP> durch
<tb>  beliebi" <SEP> andere <SEP> ITeiziiii"".
<tb>  



  <I>t#</I>
<tb>  Der <SEP> Betrieb <SEP> ist <SEP> hierbei <SEP> davon <SEP> abhäno,i-o-.
<tb>  ob <SEP> der <SEP> Druch <SEP> im <SEP> Kessel     
EMI0002.0003     
  
    <B>A)</B> <SEP> -eringer <SEP> ist <SEP> als <SEP> der <SEP> Explosionsdruül,-,
<tb>  oder
<tb>  B) <SEP> höher <SEP> ist <SEP> als <SEP> die <SEP> durch <SEP> den <SEP> Kolben
<tb>  herbei-eführte <SEP> Verflichtuno# <SEP> der <SEP> Ladung.
<tb>  In <SEP> dem <SEP> F <SEP> all <SEP> <B>A</B> <SEP> bewirht <SEP> -lie <SEP> zur <SEP> Explosion
<tb>  --ebra-chte <SEP> Ladun-. <SEP> dass <SEP> die <SEP> in <SEP> dem <SEP> Rohr <SEP> <B>5</B> <SEP> be  finrIliche <SEP> Dampfmün-ge <SEP> gegen <SEP> das <SEP> Ventil <SEP> <B>7</B>
<tb>  zu, <SEP> bezw.

   <SEP> durch <SEP> das <SEP> o-ei-)ffiiet(, <SEP> Ventil <SEP> <B>7</B> <SEP> -e-en
<tb>  den <SEP> Kessel <SEP> <B>C)</B> <SEP> zurückIgedrückt <SEP> wird.
<tb>  



  Querschnift <SEP> und <SEP> Form <SEP> des <SEP> Rohres <SEP> <B>5</B> <SEP> sind
<tb>  so <SEP> Igewählt, <SEP> dass <SEP> 'bei <SEP> normaler <SEP> Explosinn. <SEP> die
<tb>  Explosionso'ase <SEP> selbst <SEP> nicht <SEP> in <SEP> den <SEP> Kessel <SEP> ein  drin.gen <SEP> können, <SEP> sondern <SEP> lediglich <SEP> den <SEP> in <SEP> dem
<tb>  Rohr <SEP> <B>-5</B> <SEP> befindlieben <SEP> Dampf <SEP> vor <SEP> -,ich <SEP> liersehie   ei,.

   <SEP> Der <SEP> Durebmüsser <SEP> des <SEP> Rohres <SEP> wird <SEP> hier  bei <SEP> zwechmässia <SEP> go <SEP> berechnet, <SEP> (lass <SEP> vor <SEP> dem
<tb>  <I>n</I>
<tb>  Ventil <SEP> <B>7</B> <SEP> aueli <SEP> während <SEP> der <SEP> Explosion <SEP> noch
<tb>  eine <SEP> 1)iiiipfiapn-e <SEP> verbleibt, <SEP> so <SEP> dass
<tb>  das <SEP> Ventil <SEP> bierdureh <SEP> vor <SEP> der <SEP> Berührung <SEP> -mit
<tb>  clen <SEP> bleibf.
<tb>  Eillü <SEP> 'Wald <SEP> <B>des</B> <SEP> DurebInessers <SEP> be  wirld <SEP> dass <SEP> eine <SEP> vor7(,itioe-Nfiseliiiii  cler <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  i <SEP> iinür,iiill-) <SEP> <B>de,</B> <SEP> Polir(":z <SEP> <B>-5</B> <SEP> be; <SEP> der <SEP> Explosion
<tb>  %vir(1, <SEP> <B>(IA</B> <SEP> "11,o <SEP> in <SEP> dem <SEP> Rohr <SEP> <B>5</B> <SEP> ein(,
<tb>  eler <SEP> <B>G#Icze</B> <SEP> erf01-0,1-.
<tb>  



  Erst <SEP> wenn <SEP> unter <SEP> Zurückgang <SEP> Kol  bens <SEP> <B>? <SEP> J*(#</B> <SEP> E-vpi,n-iop. <SEP> der <SEP> Laching <SEP> erfol--f,
<tb>  irift <SEP> Oler <SEP> Dampf <SEP> durch <SEP> die <SEP> Üffnuing <SEP> <B>5'</B> <SEP> aus
<tb>  (lüm <SEP> Rohr <SEP> <B>J)</B> <SEP> in <SEP> den <SEP> Z-#-Iiiicl"p <SEP> <B>1</B> <SEP> und <SEP> nimmt <SEP> an
<tb>  rIer <SEP> E.x-Pansion <SEP> teil, <SEP> wobei <SEP> er <SEP> darch <SEP> die <SEP> Be  rührung <SEP> mit <SEP> den <SEP> verbrannten <SEP> Gasen <SEP> in <SEP> der
<tb>  sieli <SEP> ü-berhitzt. <SEP> Die <SEP> StenerumT <SEP> des <SEP> <B>Ver-</B>
<tb>  tils <SEP> <B>7</B> <SEP> regAlf <SEP> die <SEP> Dampfmenge. <SEP> welche <SEP> in <SEP> der
<tb>  Expansion <SEP> teilnimmt.

           Durch Regelung der Dampftemperatur im  Kessel<B>6</B> hat man es in der Hand, das Ver  hältnis des Kesseldruckes zum Explosions  druck zu regeln.  



  In dem Falle B, wobei der Kesseldruck  höher ist als der     Verdielitungsdruch:    im<B>Zy-</B>  linder<B>1,</B> drückt der, bei     geöffnetein    Ventil<B>7</B>  <B>n</B>  aus dem Kessel<B>6</B> kommende Dampf den In  halt des Rohres<B>5</B> in den Zylinder<B>1</B> und  Dampf strömt aus dem Kessel<B>6</B> nach.

   Hier  durch wird der durch den     Kolbenli-ab   <B>be-</B>  wirkte Verdichtungsdruck im Zylinder noch  gesteigert, und zwar gegebenenfalls bis zu  einer solchen Höhe,     dass    eine     Selbstentzfin-          clung    des Gasgemisches erfolgen kann, ohne       dass    es einer     besondern        Zündvorrielituno,        be-          en     darf.  



  Sobald die Explosion eintritt, pflanzt sich  der     Explosionsidruck,    Ader auch im Falle B       na,tur-gemäss#    höher ist als der Kesseldruck,  durch das Rohr<B>5</B> nach dem Kessel<B>6</B> zu fort,  ähnlich wie dies bei<B>A</B> beschrieben worden ist.  Bei beginnender Expansion tritt Ader Inhalt  des Rohres<B>5</B> wieder in den Zylinder<B>1</B> zu  rück     und    Dampf strömt aus dem Kessel<B>6</B>  nach.  



  Bei einer besondern Ausführungsform der       Erfindiing        kann,durch        den    Dampf Brennstoff  in     den    Zylinder eingeführt werden, welcher  an einer geeigneten     Stelledes    Rohres<B>5,</B> z. B.  nach     dem        A-Listrit-t3encle,   <B>5"</B> eingespritzt; wird.  Diese     Ausführiingsform    kommt in Betracht,  wenn beabsichtigt ist, den Zylinder     ii-tir    mit  Luft     züi    lallen.

   Wenn bei dieser     Ausfithrungs-          form    der Brennstoff gegen Ende     -der    Ver  dichtung in     das    Rohr<B>5</B> eingeführt wird, so  wird die in dieses Rohr eindringende     Laft     mit dem Brennstoff sich mischen, während  der von dem vorherigen Arbeitsgang in dem  Rohr<B>5</B> zurückbleibende Dampf von der ver  dichteten Luft vor sich her gedrückt wird.  



  Bei beiden Ausführungsformen<B>A</B>     und    B  ermöglicht also das     Zwiselienrohr   <B>5</B> eine     wirk-          saine        Schichfung    zwischen der Ladung des  Zylinders<B>1</B> und dem aus dem Kessel<B>6</B>     hoim-          menden    Dampf.    Ferner kann man das Rohr<B>5</B> und den  Kessel<B>6</B> derart anordnen,     dass    einige ihrer  Teile überhitzt oder abgekühlt werden, um  einen örtlich     niehr    gesättigten oder mehr  überhitzten Dampf zu erhalten.

   Anstatt den  Kessel<B>6</B> als     Dampfkessel    auszubilden, kann  derselbe durch den Betrieb des Motors selbst  allmählich mit Verbrennungsprodukten an  gefüllt werden, die sieh im Kessel bis zu  einem bestimmten Höchstmass zusammen  drücken und dann die gleiche Aufgabe er  füllen, wie bei     denf    oben besprochenen Aus  führungsbeispiel der Dampf.  



  Gemäss einer weiteren     Ausführuingsform     der Erfindung kann ausser dem Kessel<B>6</B> ein       Druckluftbehälter    Verwendung finden,     der     mit dein Verdichtungsraum des Zylinders<B>1,</B>  unter Verwendung der gleichen Steuerung<B>7,</B>  verbunden- wird, wie dies oben hinsichtlich  des Kessels<B>6</B> beschrieben worden ist. Der       Anschluss    eines     Druckluftbehälters    hat in  diesem Falle insbesondere Bedeutung für das  Anlassen des Motors. Sobald derselbe in     Gano-          gesetzt    ist, wird der     Druckluftbeliälter    abge  schaltet und der Kessel<B>6</B> eingeschaltet.

   Der  selbe arbeitet dann in der oben     gekennzeich-          lieten    Weise als Dampfkessel oder als     Aus-          gleiehbehälter,    der mit Verbrennungsgasen       O-efüllt    ist-.  



  Die Erfindung kann in einer weiteren  Ausführungsform auch derart Anwendung  finden,     dass    überhaupt von einem Dampf  kessel Abstand genommen wird. In diesem  Falle würde in das entsprechend zu     cHmeii-          sionierende    Rohr<B>5</B> Wasser einzuführen sein,  und zwar etwa von dem Zeitpunkt des Zylin  derauspuffes an. Während der Dauer der  Verdichtung wird hierbei das Wasser durch  die Verdichtungswärme verdampft. Die Ex  plosion verdichtet den auf     #diese    Weise in  dem Rohr<B>5</B> erzeugten Dampf. Bei der Ex  plosion treten die oben gekennzeichneten Wir  kungen auf, indem die Explosionsgase in das  freie Rohrende<B>5'</B> eintreten und den Dampf  vor sieh herschieben.

   Bei der     darauffolgen-          clen    Expansion tritt, wie oben beschrieben,  der Dampf hinter den     Crasen    aus dem Rohr<B>5</B>  in den Zylinder<B>1.</B>

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH 1:</B> Betriebsverfahren für Verbrennungskraft- maschinen, beidenen ein Fluidum in den Ar- beitsprozess des Motors eingeführt wird, da durch gekennzeichnet, dass die Eröffnung des Zuführungsorganes für das Fluidum gegen Ende fler Verdichtung erfolgt und über den Zeitraum der Verbrennung !des Gemisches hinaus aufrechterhalten b16ibt. PATENTANSPRUCH II: Zur Ausübung des Verfahrens na:
    ell Pa- tentanspruc'h I geeignete Verbrennungskraft- inaschine, bei welcher mittelst eines gesteuer- fen Ventils der Arbeitszylinder mit einem Kessel in Verbindung sieht, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen,dem gesteuerten Ventil und dem Zylinderinnern eine gegen letzteres clauernd offene Zwischenleitung eingeschaltet ist, in der eine Schiebtung des Fluidums und cler Verbrennungsgase erfolgt,
    so dass in die- !;#er Zwischenleitung eine Vermengung der selben nieht stattfindet, diese Vermengung #,ielmehr erst im Zylinder während der Ex pansion vor siel-i geht.
    UNTERANSPRüCHE-. <B>1.</B> Betriebsverfahren nach Patentansprucli <B>1,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass der Druck, #cles Fluidums gerinoer ist als der Explo sionsdruck, so dass der bei der Explosion entwickelte Druch eine bestimmte Höchst grenze nicht überscUreitet. 2.
    Befriebsverfahren nach Patentansprucli I, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluidum, welclies mit einem, über der durch den Kolben herbdigeführten Höchstverdielt- tung liegenden Druck zugeführt wird, eine erhöhte Verdichtung der Ladung er zeugt, die zu deren Entzündung benutzt werden kann.
    <B>3.</B> Betriebsverfahren nach Patentansprucli I, #dadurch gekennzeichnet, dass das Fluidum in einem Kessel gebildet -wird, unter Ver wendung von kleinen Mengen der Explo sionsgase, die ihm bei jedem Arbeitsgang durch die Zwischenleitung zugefülirt wer den. 4. Betriebsverfahren nach Patentansprueli I, dadurcli gekennzeichnet, dass der Zeitpunkt des Schlusses und der Eröffnung des Ab- schlussorganes regelbar ist.
    <B>5.</B> Verbrennungskraftmaschine nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anlassen des Motors ein Druckluft- behälter dient, der an die Zwischenleitung angeschlossen ist, unter Benutzung des gleiehen Steuerventils wieder Kessel.
    <B>6.</B> Verbrennungskraftmaselline- nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der gegen das Zylinderinnere zu offene Hohlkörper mit einer Brennstoffeinspritz- vorrichtung versehen ist, so dass,der Zylin der des Motors bis zum Ende der Verdic'h- tung nur mit Luft geladen zu werden braucht und die Bildung des Gasluftge- misches in dem Ilohlhörper erfolgt.
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