CH97969A - Verfahren zur Herstellung von Elektroden. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Elektroden.Info
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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Description
Verfahren zur Herstellung von Elektroden. Der grösste Übelstand, auf den man bei der Herstellung von Elektroden stösst, besteht darin, dass infolge bis jetzt noch nicht voll ständig abgeklärter Ursachen während des Herstellungsvorganges an und in den Elek troden mehr oder weniger tief gehende Längs- und Querrisse entstehen.
Während die Längsrisso für den Elektrodenverbrau- cher weniger sehädlicli sind, so können Elek troden mit Querrissen überhaupt nicht oder nur mit der Gefahr verwendet werden, dass ein mehr oder weniger grosser Teil der Elek troden während des Betriebes abbricht, in das Schmelzgut fällt und dieses verunreinigt, was zu Schaden und Kosteil Anlass gibt. Es hat sich gezeigt, dass die Querrissbildung hauptsächlich bei Elektroden von grösserem Durchmesser vorkommt.
Gegenstand < vorliegender Erfindung ist nun ein Verfahren, um diesem Übelstand der Rissbildung entgegenzutreten und besteht darin, class die Elektroden zweiteilig her gestellt werden, wobei ein äusserer Teil als Umhüllung eines innern kompakten Kernes dient.
Nach diesem Verfahren können rissfreie Elektroden beliebiger Abmessungen herge stellt werden, gleichgültig, ob dieselben einen runden, viereckigen, rechteckigen oder an ders geformten Querschnitt aufweisen und gleichgültig, ob die Elektroden mit oder ohne Nippelverschraubung zur Verwendung kom men sollen. Auch der Kern kann sowohl rund, als auch quadratisch, rechteckig im Querschnitt sein oder eine sonstige geeignete Form aufweisen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausf üh- rruigsbeispiele von nach dem Verfahren her gestellten Elektroden im Querschnitt darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 das erste, und Fig. 2 das zweite Ausführungsbeispiel.
Bei der Herstellung nach dem Verfahren gemäss Erfindung verfährt man beispiels weise so, dass man in ein zylindrisches Rohr aus _ Elektrodenkolile von zum Beispiel 00 mm äusserem und 150 mm innerem Durchmesser unter Zuhilfenahme von plasti scher ungebrannter Elektrodenmasse in Pa- stenform, z. B. Graphit, Kohle mit Wasser glas, als Schmiermittel, eine im Querschnitt runde Elektrode von 150 mm Durchmesser hineinschiebt.
In rig. 1 ist eine solche Elek trode im wagrechten Schnitt dargestellt und ist zwischen dem zylindrischen Rohr 1 und dem Kern 2 die Elektrodenmasse 3 vorhan den, welche eventuelle Zwischenräume zwi- sehen den beiden Teilen 1 und 2, also zwi schen Rohr und vollem Kern ausfüllt, so dass Widerstände nicht entstehen können. Wäh- rend des Gebrauches einer solchen zusammen- ,(;
eschobenen Elektrode erhärtet die Elektro- denpaste bezw. das Schmiermittel, so dass da durch die ganze Elektrode gewissermassen ho mogen, bezw. die Zweiteiligkeit aufgehoben wird und während der Herstellung der Elek trode Rissbildung vermieden wird. Durch den Fortgang des Brennprozesses während des Gebrauches der Elektrode tritt eine innre Verbindung der beiden Teile durch die Er 1: < irtung des Schmierriiittels ein.
Ein Vorteil des Verfahrens gemäss Erfin dung liegt darin, dass beide Teile, aus denen eine Elektrode ursprünglich besteht, getrennt. für sich leichter ohne Querrisse hergestellt werden können. Infolge der kleineren Di mensionen wird sowohl das zylindrische Rohr, als auch der innere kleine Kern keine Querrisse mehr aufweisen.
-Wie Fig. 2 zeit, können Umhüllung und Kern auch einen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
Der Kern kann auch mit der bekannten Nippelversehraubung ausgerüstet sein, so dass eine Elektrode mit der nächsten bequem ver bunden werden kann.
Nach dem Verfahren gemäss Erfindung kann man sowohl gewöhnliche Kohlenelekiro- de>n, wie auch Graphitelektroden, herstellen. Bei den letzteren besteht noch die Möglich keit, dass der innere Kern nicht graphitiert zii sein braucht, wodurch eine Verbilligung der Elektrode erreicht wird.
Selbstverständlich können derart zusam- inenschiebba.re Elektronen in allen Dimen- sionen hergestellt werden. Allerdings lohnt sich die Anwendung dieses Verfahrens in der Regel nur bei Elektroden grösserer Dureh- inesser, z. B. von solchen über 2110 mm Dureli- messer oder 200 mni quadratisch oder reeht- eckig.
Claims (1)
- PATEN TANSPIttrCIIN I. Verfahren zur Herstellung von Elektro- den, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden zweiteilig tiergestellt werden, -wobei ein äusserer Teil als Umhüllung eines innern hoinpakteit Kernes dient.1I. Elektrode nach dem Verfahren. gemäss Patentanspruch I hersestellt, bestehend aus einer äussern Umhüllung und einem in diese satt einges:;liobenen Kern unter Vermittlung eines Binde- und Schmier mittels zwischen Kern und Limhiillun(r.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97969T | 1921-06-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97969A true CH97969A (de) | 1923-02-16 |
Family
ID=4355734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97969D CH97969A (de) | 1921-06-10 | 1921-06-10 | Verfahren zur Herstellung von Elektroden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97969A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0142476A3 (de) * | 1983-11-11 | 1985-08-14 | ELETTROCARBONIUM S.p.A. | Vorgebackene Kohlenstoffkompositelektrode für elektrische Lichtbogenöfen |
-
1921
- 1921-06-10 CH CH97969D patent/CH97969A/de unknown
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