CH97986A - Einrichtung an Telephonographen, Diktierphonographen und ähnlichen Apparaten mit zwei Walzen, zum selbsttätigen Überleiten des Gespräches von einer Walze auf die andere. - Google Patents

Einrichtung an Telephonographen, Diktierphonographen und ähnlichen Apparaten mit zwei Walzen, zum selbsttätigen Überleiten des Gespräches von einer Walze auf die andere.

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CH97986A
CH97986A CH97986DA CH97986A CH 97986 A CH97986 A CH 97986A CH 97986D A CH97986D A CH 97986DA CH 97986 A CH97986 A CH 97986A
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CH
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rollers
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Driebergen Namloo Maatschappij
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Namlooze Vennootschap Finanzie
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Description


  Einrichtung an     Telephouographen,        Diktierphonographen    und ähnlichen Apparaten  mit<B>zwei</B> Walzen, zum selbsttätigen Überleiten des Gespräches von einer  Walze auf die andere.    'Um die Aufnahmefähigkeit von     Telepho-          nographen,        Diktierphonograplien    und     ähn-          liehen    Apparaten zu erhöhen, ohne die Walze  auswechseln zu brauchen, hat man sie schon  mit zwei Walzen     ausuerüstet,    die     nacheinan-          C     der besprochen werden,

       und    bei denen der  Übergang des Gespräches von einer Walze  auf die andere selbsttätig erfolgt. Gemäss, der  Erfindung wirkt jeder Dosenschlitten am  Ende seines Arbeitsweges nacheinander     auf     zwei Kontakte. Der erste dient zum Schliessen  des Stromkreises eines Motors für die andere       )YalzC    und zum Einschalten von deren       Schreibilose,    der zweite hingegen zum Unter  brechen des Stromkreises eines eigenen Mo  tors und zum Abschalten der eigenen     Schreib-          (lose.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der<B>LA</B>     inrichtung    an einem     Telephono-          g   <B>-</B>     r        aphen        in        Fig.   <B>1</B>     schematisch        im        Grundriss     veranschaulicht;     Fig.    2 ist das Schaltungs  schema.    Der dargestellte     Telephonograph    besteht  aus zwei vollkommen gleichen Hälften.

   Jede  derselben enthält eine Walze, A     bezw.   <B>A'</B> mit  einer     Sühreibdose    B     bezw,    B' und einer nicht  gezeichneten     Abhördose.    Die beiden Schreib  dosen werden von<B>je</B> einem Schlitten<B><I>C, C</I></B>       g   <B>-</B>     e        tra        gen,        der        durch        einen        nicht        gezeichneten     Antriebsmotor auf Stangen<B><I>D, D'</I></B> parallel zur  Walzenachse verschoben wird.

   Jeder Walze  <B><I>A, A'</I></B> sind ferner zwei Druckknöpfe<B>B,</B> F und  <B><I>E',</I></B> F', sowie ein von Hand zu     -bewe-ender     Schalter<B><I>G,</I></B>     G#'    zugeordnet. Die Druckknöpfe,  <B><I>E,</I></B><I> F</I>     bezw.   <B>9,</B> F' sind miteinander gekup  pelt und wirken beispielsweise in der Weise,       flass    durch Drücken des Knopfes<B>E</B>     bezw.   <B>E'</B>  der Arbeitszustand. der zugehörigen     Apparat-          Uälfte    hergestellt, dagegen durch Drückendes  Knopfes F     bezw.    F' wieder aufgehoben wird.

    Der Schalter<B>G</B>     bezw.        G'    liegt im Stromkreis  ,des zu der     betreffen-den        Apparathälfte        geliö-          ria,en    Elektromotors und nimmt nach dem  Umlegen in die     Arbeitssiellung    selbsttätig      wieder die Ruhestellung ein, in der er also  nicht geschlossen ist.  



  Jeder Schlitten enthält auf derjenigen  Stirnseite, die bei seiner     Arbeitsverseliiebun     t5  vorn liegt, zwei Stifte<I>H,<B>J</B></I>     bezl##,.        IT,        J',    die  nacheinander auf zwei Kontakte in dem La  gerbock<I>K, K'</I> einwirken.  



  Die     Wirkungsweise    soll anhand     de%          Schaltungssehemas        #,emäss        Fi-.    2 erläutert       t'        el     -werden.

   In ihr bedeutet<B>1</B>     bezw.   <B>l'</B> den Kon  takt, der durch Drücken des Knopfes<B>E</B>     bezw.     <B>E'</B> geschlossen und durch Drücken des Knop  fes F     bez-w.    F'     o-eöffnet    -wird. 2     bezw.    2' den  Kontakt des Schalters<B>G</B>     bezw.        G'.   <I>L, L'</I> sind  die Antriebsmotoren für die Walzen<B>A,<I>A.</I></B>       JL        JF    sind Relais, die jeder     Apparathälfte          zii-eoi,clilet    sind.

   Die Relais JH, N' enthalten  <B>je</B> zwei Kontakte<B>5, 6</B>     bezw.   <B>5'</B> und<B>6,</B> die im  Ruhezustand offen sind. Die durch die     Do-          sensehlitten   <B><I>C,</I></B>     C'    betätigten Kontakte sind  mit<B>3</B>     und    4     bezw.    3' und 4" bezeichnet. Im  allgemeinen ist<B>3</B> und<B>3'</B>     ceschlossen,    während       ZD     4 und 4'     Gleöffnet    ist.  



  Soll der     Telephonograph    in Benutzung  <B>t> -</B>  .genommen werden, so drückt     iuan    zunächst       beirle    Knöpfe<B><I>E, E'</I></B> -und schliesst dadurch die  Kontakte<B>1, 1'.</B> Ferner legt man den einen       rler    beiden Schalter<B><I>G,</I></B>     G'    um und schliesst da  durch zum Beispiel den Kontakt 2. Infolge  dessen fliesst Strom auf folgendem Wege:  Pluspol<B>7</B> des Netzanschlusses, M,<I>2,</I> L<B>1, 3,</B>  Minuspol<B>8 -</B> des Netzanschlusses.

   Der Motor       _T,    fängt daher     züi        laulen    an,     und    das Relais  !!-schliesst die beiden Kontakte<B>5, 6.</B> Der     zu          deni        r,#--ontal,-t    2;

   parallel     lieo#pncle    Kontakt<B>5</B>  hält den     Strorahreis        les    Motors L auch nach  Rückkehr des     Selialters   <B><I>G</I></B> in, die Ruhestel  lung,<B>d.</B>     li    nach     Öffnun-        des    Kontaktes 2       (reschlossen.    Über -den Kontakt<B>6</B> wird der  punktiert gezeichnete Stromkreis der     Schreib-          flose    B geschlossen, der mittelst der Klemmen  <B>9, 10</B> zum Beispiel an eine     Verstärkerlampe     angeschlossen ist.

   Die     Schreibflose    B     schreibt-          also    das Gespräch in die Walze<B>A</B> ein.     Nä-          herf    sieh der     Dosensehlitten   <B>C</B> dem Ende       #:,eines    Arbeitsweges;, so schliesst er zunächst  mittelst seines Stift<I>es</I> H den Kontakt 4, so       dass        f01.Yenfler    Stromkreis zustande kommt:

      <B>7, N',</B> 4,<I>L',</I><B>l', 3', 8.</B> Infolgedessen fängt  nunmehr auch der     31otor    L zu laufen an, und  das Relais     II'    schliesst seine beiden Kontakte,  <B>Y, 6.</B> 1     'ber    letzteren enthält nunmehr     auell     die     Sehreibdose    B' Strom.  



  Eine     ge-wisse    Zeit     lan-    arbeiten also die  beiden     Apparathalften    zusammen, und das  Gespräch wird in beide Walzen A,<B>A'</B>     einge-          ,chrieben.     



  Schliesslich öffnet jedoch der Stift<B>J</B> des  Dosenschlittens<B>C</B> den Kontakt<B>3,</B> wodurch  der Motor L und das Relais     JI    stromlos wer  den. Letzteres öffnet seine Kontakte<B>5, 6,</B> so       dass    der Stromkreis der     Sühreibdose    B     unter-          broehen    wird. Von nun an arbeitet allein die  zweite,     Apparatliälfte.     



  Die     beseliriebene    Walze,<B>A</B> kann     nun        aus-          Olewechselt    und der Schlitten<B>C</B> in die     An-          f    an       gsstellung    zurück- bewegt     werflen.    Dabei  schliesst sich der Kontakt<B>3,</B> während der  Kontakt 4 sich öffnet, über den das Relais  <B>31'</B> und der Motor     L'    anfangs Strom erhalten  hatten.

   Beim Ansprechen des Relais     II'        -war     aber dessen Kontakt<B>5</B> geschlossen worden  so     dass    nunmehr über ihn<B>-</B> statt über den  Kontakt 4<B>-</B> der Strom fliesst.  



       )#Tie    aus dem     Cresagt-en    und aus dem       Sehaltung,sschema,    ersichtlich ist. macht es  nichts aus, welche der beiden     Apparathälften          zunachst    in Betrieb     renommen    -wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Einriellt,un.o, an TeleP'bonographen, Dik tierphonographen und ähnlichen Apparaten mit zwei. Walzen, zum selbsttätigen Überlei ten des Gespräches von einer Walze auf die andere, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Dosensühlitten am.
    Ende seines Arbeitsweces nacheinander auf zwei Kontakte einWirkt, von denen der erste, zum Schliessen des Strom kreises eines Motors für die andere Walze und zum Einschalten von deren Sehreibdose, dagegen der zweite,. zum Unterbrechen des Stromkreises eines eigenen Motors und zum Absch,#iltün der ei-enen Sehreibdose dient.
    UINTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einriehtung nach Patentanspruch, dadurch 01 gekennzeichnet, dass jeder Walze ein Re- lais mit zwei Kontakten zugeordnet ist, von denen der eine im Stromkreis der ei,renen Sellreibdose liegt und der andere einen von Hand betätigbaren, der eigenen Walze zugeordneten Schalter, sowie den von dem DosenscUlitten der andern Walze zuerst bewegten Kontakt überbrückt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un- teransprueli <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Wichlung jedes Relais sowohl über den Kontakt des zugehörigen Handschal ters, als auel-i über den von dem Dosen schliffen der andern Walze zuerst beweg ten Kontakt Strom erhalten kann.
CH97986D 1920-08-24 1921-06-27 Einrichtung an Telephonographen, Diktierphonographen und ähnlichen Apparaten mit zwei Walzen, zum selbsttätigen Überleiten des Gespräches von einer Walze auf die andere. CH97986A (de)

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CH97986D CH97986A (de) 1920-08-24 1921-06-27 Einrichtung an Telephonographen, Diktierphonographen und ähnlichen Apparaten mit zwei Walzen, zum selbsttätigen Überleiten des Gespräches von einer Walze auf die andere.

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