CH98130A - Apparat zum Erzeugen mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittelst des Spritzverfahrens. - Google Patents

Apparat zum Erzeugen mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittelst des Spritzverfahrens.

Info

Publication number
CH98130A
CH98130A CH98130DA CH98130A CH 98130 A CH98130 A CH 98130A CH 98130D A CH98130D A CH 98130DA CH 98130 A CH98130 A CH 98130A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
paint
atomizer
nozzle
sprayed
turntable
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Otto
Original Assignee
Heinrich Otto
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Otto filed Critical Heinrich Otto
Publication of CH98130A publication Critical patent/CH98130A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B13/00Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
    • B05B13/02Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work
    • B05B13/04Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work the spray heads being moved during spraying operation
    • B05B13/0426Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work the spray heads being moved during spraying operation with spray heads moved along a closed path
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B12/00Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area
    • B05B12/16Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area for controlling the spray area
    • B05B12/20Masking elements, i.e. elements defining uncoated areas on an object to be coated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B13/00Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
    • B05B13/02Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work

Landscapes

  • Spray Control Apparatus (AREA)
  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description


  Apparat zum Erzeugen mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittelst  des Spritzverfahrens.    Es ist bekannt, mehrfarbige Bilder oder  Verzierungen     mittelst    des     Farbspritzverfah-          rens    in :der Weise herzustellen,     .dass    man beim  Aufspritzen der verschiedenen Farben ver  schieden geformte Schablonen vor den zu be  spritzenden Gegenstand hält. Man hat auch  schon     Vorrichtugen    zum Bespritzen kleiner  Gegenstände, wie z. B. Knöpfe, vorgeschla  gen, bei welchen eine Schablone vor dem zu  bespritzenden Gegenstand kreiste.

   Durch .den  neuen Apparat werden mehrfarbige Bilder  oder Verzierungen vollständig hergestellt,  und zwar auf verschiedenen Stoffen, wie  Karton, Papier, Holz;     Haushaltungsgegen-          ständen.    Ausser einer Verbilligung wird auch  eine erheblich grössere Gleichmässigkeit der  hergestellten Bilder und Verzierungen erzielt.  



  Der Apparat zeichnet sich dadurch aus,  (.ass eine die mit Farbe zu     bespritzenden    Ge  genstände aufnehmende horizontale Dreh  scheibe unter horizontalen Schablonen ruht,  wobei über den Schablonen je eine     Farbzer-          stäuberdüse    kreist, welche während eines be  stimmten     Zeitintervalles    Farbe abgibt, wor  aufhin ,die     Farbzerstäuberdüsen    geschlossen,    .die Schablonen von den mit Farbe zu be  spritzenden Gegenständen abgehoben und die  Drehscheibe weitergeschaltet wird, so dass  sie die mit Farbe bespritzten Gegenstände je  unter die nächste     Farbzerstäuberdüse    führt,

    woraufhin sich die Schablonen wieder auf die  zu bespritzenden Gegenstände senken und die       Farbzerstäuberdüsen    wieder geöffnet werden,  welche Vorgänge so oft wiederholt werden,  als der Zahl der vorgesehenen     Farbzerstäu-          berdüsen    entspricht.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Apparates       Liebst    drei Varianten von Einzelheiten sind     in     den Figuren dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1     eine    Ansicht des Apparates von  vorne gesehen,       Fig.    2 eine Ansicht des Apparates nach       Fig.    1 von oben gesehen;       Fig.    3 zeigt, teilweise im     Schnitt,    eine  Variante betreffend die Art der Führung der       Farbzerstäuberdüsen;          Fig.    4     ist    eine Draufsicht auf die in     Fig.     3 verwendete Führungsbahn;

             Fig.    5 zeigt in vertikalem Schnitt eine       Yariante    zum Heben und Senken der     Farb-          zerstäuberdüsen;          Fig.    6 ist eine Draufsicht zu     Fig.    5;       Fig.    7 zeigt eine Variante zum verschie  den weiten Öffnen und gleichzeitigen Heben  und Senken der     Farbzerstäuberdüsen;          Fig.    8 ist eine Draufsicht auf     Fig.    7.  



  Es sei zunächst der Apparat gemäss     Fig.     1. und 2 hinsichtlich seiner konstruktiven Be  schaffenheit erläutert. Der Ring     a    ist ein       Sehablonenhalter,    in welchen verschiedene  Schablonen     eingespannt    sind. Unter     clem          Schablonenh.alter        a    ist als Unterlage eine  horizontale Drehscheibe<I>b</I> angeordnet.     in-    ist  eine Antriebswelle, welche von einer belie  bigen Kraftwelle unter Vermittlung der Rie  menscheibe     R    angetrieben wird. Auf der An  triebswelle<I>na</I> ist die     Nockenscheibe        rz.    befe  stigt.

   Diese     Nockenscheibe        n.    betätigt     den     Winkelhebel o,     welcher    am obern Ende     zii     einer Gabel     z@    ausgebildet ist, welche     eine     horizontal gelagerte Welle x umgreift. Auf  der Welle x ist ein Anschlag     w    befestigt. Ani  rechten Ende der Welle     x;    ist eine Schalt  klinke s angeordnet., welche in das Zahnrad t  eingreift. Das Zahnrad     t    sitzt auf der ver  tikalen Welle     ts,    auf welcher oben die Dreh  scheibe b sitzt.

   Unter -der Drehscheibe b be  findet sich ein Saugkanal i, welcher mit dem  Hauptsaugrohr 1. verbunden ist. In der Dreh  scheibe b ist eine Anzahl kleiner Löcher       a        no-e        C        'bracht,        welche        Öffnungen        zum        Sauo1-          kanal        i,    führen.  



  Am. rechten Ende .der Welle     m    ist eine       Nockenscheibe    e angeordnet, welche die Hülse       y    hebt oder senkt. Die Hülse     y    ist fest mit  dem Verbindungssteg z verbunden, von wel  chem Verbindungsstangen 1 zu dem     Scha-          blonenhalter        a    ausgehen.     I'    ist eine Feder,  welche den Steg z nach     abwärts    zu :drücken  strebt. Die horizontale Welle     7n    treibt ferner  eine vertikale Welle 4     (Fig.    2), auf welcher  oben das Hauptzahnrad 3 sitzt. Das Haupt  zahnrad 3 treibt ein horizontal angeordnete  Zahnrad 2.

   Von diesen Zahnrädern 2 ist eine  solche Anzahl     angeordnet,    als     Farbzerstäu-          ber    vorgesehen sind. Jedes Zahnrad 2 steht    mit dem Nachbarzahnrad 2 in Eingriff. 8  bezeichnet Büchsen, in weiche je eine Hohl  spindel 91 gelagert ist. Jede Büchse 8 ist mit  dem Zahnrad 2 und mit einem Halter 92 fest  verbunden und ist die Hohlspindel 91 dreh  bar. Die     Farbzerstäuber    c sind     pendelnd    in  den Zahnrädern 2 befestigt. d sind festste  liende, .an der Hohlspindel angebrachte Füh  rungen, uni welche die Farbzerstäuber c beim       Drehen    der Zahnräder 2 geführt werden.

   Da  mit die     Farbzerstäuber    c stets gegen die Füll  rungen d     gedrückt    werden, sind     zwischen     dem Schenkel 93 jedes Farbzerstäubers c und  der Büchse 8 in     Fig.    1 nicht dargestellte Fe  dern angebracht. 5 sind Farbbehälter, aus       welchen    die Farbe     ölen        Farbzersb        uberdiisen    c  durch das Rohr 84     zugeführt    wird.  



  6 ist ein Zuleitungsrohr für Pressluft. Vom  Rohr 6 wird die     Pressluft    durch die Kanäle  7 in die Hohlspindeln 91 geleitet und gelangt  von diesen durch je einen Schlauch 87 in die       Farbzerstäuberdüse        c.    Die     Farbzerstä.uber-          -düsen    c sind von bekannter Konstruktion und  daher in den Figuren     ni:

  clit    im einzelnen     dar-          gestellt.        In        der        Mitte        jeder     c ist eine bewegliche     Farbabsperrna.del     angeordnet, welche von einer Luftdüse um  geben ist, durch welche die     Pressluft    zuströmt,  welche die Farbe zerstäubt, wenn die Ab  sperrnadel der Farbdüse gehoben wird. Das  Heben und Senken der Absperrnadel wird  unter Vermittlung des an der Absperrnadel       angreifenden    Gestänges 94 unter Vermittlung  der auf der Führungsbahn d gleitenden Rolle  12     bewirkt.     



       h    sind Saugdrosseln mit Abstreichern,  welche sowohl über den in den Schablonen  halter a eingespannten Schablonen sitzen, als  auch (in     Fig.    1 nicht sichtbar) unter den  Schablonen. Die Saugdrosseln mit Abstrei  ühern sind also zu beiden Seiten der     S@clia-          blonen    angeordnet:.<I>1c</I> ist ein Saugkanal.  



  Die     Wirkungs-    und Handhabungsweise  des     Apparates    ist folgende:  Auf die Drehscheibe b werden die mit  Farbe zu bespritzenden Gegenstände in ge  eigneten Abständen derart gelegt, dass unter  jede     Farbzerstäuberdüse    c einer dieser Gegen-      stände zu liegen kommt. Die Gegenstände  werden :durch die durch die Löcher p wir  kende Saugluft auf der Drehscheibe festge  halten. Über jedem der Gegenstände wird in  den     Schablonenhalter    a eine mit geeigneten       Ausschnitten    versehene Schablone einge  spannt.  



  Dann wird der Apparat durch das An  triebsrad. R in Bewegung versetzt. Der     Scha-          blonenhaIter    a mit ,den in ihm eingespannten       Schablonen    wird auf die auf der Drehscheibe  b ,angeordneten, mit Farbe zu bespritzenden  Gegenstände gesenkt, indem die Nocken  scheibe e die Hülse     y    freigibt, so     dass    diese  unter Wirkung der Feder F nach unten sinkt       und    hierbei den Rahmen, z, 1, an welchem der       Schablonenhalter    a befestigt ist, nach unten  mitnimmt.

   Die     Farbzerstäuberdüsen    drehen  sich,     angetrieben    von den Zahnrädern 2 um  ihre     Führungshahnen    d und spritzen hierbei  die Farbe auf die zu     schmückenden,    ,auf der  Drehscheibe b angeordneten Gegenstände.  Durch die     für,die    Rolle 12 auf der Führungs  bahn d vorgesehene Bahn wird die Zeitdauer  der Öffnung der     Absperrnadel    bedingt und  nach Vollendung des Spritzvorganges wird  die Farbdüse verschlossen. Inzwischen hat  sich die     Nockenscheibe    e derart gedreht, dass  sie die Hülse p mitsamt dem Rahmen z, 1  und demgemäss den     SchaIlonenhalter    wieder  anhebt.

   Nunmehr ist die Drehscheibe für eine  Drehung (Weiterschaltung) freigegeben.  Diese Weiterschaltung erfolgt, indem die       Noekenscheibe        7a        den    Winkelhebel o betätigt,  dessen Gabel<I>v</I> die Nase<I>w</I> der Welle<I>x</I> in  der     Fig.    1 nach rechts drückt, wobei die  Schaltklinke s in die Zähne des Zahnrades t,  eingreift, so     ,dass    die Welle     u,    auf welcher die  Drehscheibe b sitzt, sich dreht.

   Diese Dre  hung erfolgt,     biss    die Drehscheibe mit dem  mit der ersten Farbe     bespritzten    Gegenstand  unter die Schablone unter dem nächsten     Farb-          zerstäuber    c gerückt ist.

   Dann gibt die     Nok-          kenscheibe        n    unter Vermittlung des Winkel  hebels o und der Gabel<I>v</I> die Nase     av    der  Welle x frei, welche unter Vermittlung der  Feder 95 in der     Fig.    1 nach links.

   schnellt  und die Schaltklinke s ausser     Eingriff    mit    dem Zahnrad t     bringt.    Nun     wiederholt    sich  das bereits beschriebene Herabsenken des       Schablonenhalters    a auf die mit Farbe zu be  spritzenden Gegenstände und es spritzen wie  der alle     Farbdüsen    c ihre Farbe, jedoch auf  einen jeweils .andern Gegenstand, der durch  das     beschriebene        Vorschalten,der    Drehscheibe  b unter sie gerückt ist. Diese Vorgänge wie  derholen sich so oft, als Farbzerstäuber an  geordnet sind.

   Während der Drehung der  Drehscheibe b werden die Schablonen     mit-          telst    der Saugdrosseln h und der an ihnen  sitzenden Abstreicher sowohl auf -der Ober  seite, als auch auf der Unterseite     gereinigt.     Die Saugdrosseln     h    über und unter den  Schablonen nehmen     @an    der Drehung der Dreh  scheibe b teil und die Abstreicher schaben bei  jeder Drehung der Drehscheibe b die an den  Schablonen haftende Farbe beiderseitig ab,  so     ,d.a,ss    ,die     .Schablone,    wenn sie sich wieder auf  den mit Farbe zu     bespritzenden    Gegenstand  senkt, sauber ist.

   Die     abgeschabte    Farbe wird  mittelst einer Saugvorrichtung durch die  Rohre<I>i, k, l</I>     abgesaugt.     



  Bei dem in     Fig.    1 und 2     beschriebenen     Beispiel sind die längs der Führungsbahnen  d geführten     Zerstäuberdüsen    c verhindert,  unter die Mitten der     Führungsbahuen    d zu  gelangen, weil die Rolle 12 gegen die Hohl  spindel 91 stossen würde.  



  Die in     Fig.    3 und 4     beispielsweise    darge  stellte Einzelheit zeigt eine Konstruktion,  durch welche der     Farbzerstäuberdüse    c eine  grössere Bewegungsfreiheit ermöglicht ist.  



  Unter dem Farbzylinder 5     ist        wieder,das     die     Farbzerstäuberdüse    c um die Führungs  bahn d bewegende Zahnrad 2     angeordnet;     welches vom Hauptzahnrad 3 der     Fig.    1 und  2 angetrieben wird. Gegenüber dem Beispiel  nach     Fig.    1 und 2 ist     folgende        Abänderung     getroffen:  Die     Farbzerstäuberdüse    c ist in einem  Schlitten 9     gelagert,    für welchen ein Bett 10  im Zahnrad 2 vorgesehen ist.

   Die Führungs  bahn d, um welche die     Farbzerstäüberdüse    c  bewegt werden soll, ist oberhalb des Zahn  rades 2 angeordnet und mit Erhöhungen f an  ihrem Rande versehen. Die Erhöhungen f      haben den Zweck, unter Vermittlung des He  bels 92 und der lose durch den Schlitten J  geführten     verstellbaren    Zugstange 11 mit  ihrer Laufrolle 12 das     Farbventil    je nach Be  darf mehr oder weniger lang zu öffnen, wo  durch Abtönungen oder deckende Flächen  gespritzt werden können. Die Haltestange g  ist fest im Schlitten 9 befestigt     nncl    trägt an  ihrem     obern    Ende die Laufrolle 13, welche  auf der     Stirnseite    der Führungsbahn     d    läuft.

    Die Zugfeder 14 zieht den Schlitten 9 mit  seiner Laufrolle 13 immer .an die Führungs  bahn     d    heran.  



  Die Farbe wird aus dem Zylinder 5 in  bekannter Weise unter Vermittlung von  Schläuchen und der Schlauchansätze 15 und  16 .der     Farbzerstäuberdüse    c zugeführt. Die  Pressluft wird durch den Schlauchansatz 17  in bekannter Weise nach einem in der Zeich  nung verdeckten Schlauchansatz unten an der       Farbzerstäuberdüse    c     zugeführt.     



  Die Wirkungsweise der in     Fig.    3 und 4  dargestellten Konstruktion der Führung     -der          Farbzerstäuberdüse    ist folgende:  Der Schlitten 9 kann aus der in Füg. 3  dargestellten, am weitesten     links    stehenden  Lage, in welcher die     Farbzerstäuberdüse    c  direkt in der Achse der Hohlspindel 91 steht,  bis an den rechts dargestellten Zahnkranz 2  bewegt werden,

   wobei die     Farbzerstäuberdüse          r    mitgenommen wird und wobei sie alle Stel  lungen von der     14litte    der     Achse    des Zahn  rades     \?        bezw.    der     Hohlspinclel    91 aus bis zum  Zahnradkranz einnehmen kann.  



  Wenn auf dem mit Farbe zu     bespritzen-          c1eii    Gegenstande lange oder breite Flächen  mit grossem Fond oder gleichmässig gedeckt       bespritzt    werden sollen, so ist es     wünschens-          jvert,    dass die Düse c mit breitem Streukegel  spritzen kann.

   Da .aber der Abstand der     Dii-          senöffnung    von .dem mit Farbe zu bespritzen  den     (-egenstancl    bei den     Konstruktionen    der       Fig.    1 bis 3 gleichbleibend ist, wird bei brei  tem     Streukegel    die Farbe unter Umständen       wieder        fortgespritzt,    da .die aus der Düse c  austretende Pressluft die bereits auf den Ge  genstand gespritzte Farbe wieder     auseinan-          dertreiben    würde.

      Um dies zu vermeiden, ist es zweckmässig,  wenn die     Farbzerstäuberdüse    c     hebbar    und  senkbar gemacht wird.  



  In     Fig.    5 ist eine derartige     Konstruktion     in     senkrechtem    Schnitt dargestellt, während       Fi    g. 6 ein Grundriss zu     Fig.    5 ist.     Fig.    5 zeigt  wieder, wie     Fig.    1, den     Schablonenhalter    a.  Die     Farbzerstäuberfüse    c ist wie in     Fig.    3  ausgebildet.  



  Die     Farbzerstäuberdüse        c    mit dem     Farb-          behälter    5 ist auf der Spindel 18 angebracht,  welche in der     Führungsbüchse    19     hebbar    und  senkbar     geführt;    ist. Am obersten Ende der  Spindel 18 ist eine Tragscheibe 20 angeord  net, unter welche der Hebel 21 greift. Der  Hebel 21 ist in dein Lager 22 drehbar gela  gert.

   Das andere     Ende    des Hebels     21    trägt  einen federnden Bolzen 23, der je nach Be  darf, durch die Scheibe     2-1    und die auf ihr       angebrachten    Ansätze 25 aufwärts und ab  wärts bewegt     wird.    Die Ansätze 25 sind  Ringe, .deren Oberfläche steigt und fällt, und  zwar so, wie es der in den     Schablonenhalter     a eingespannten, jeder     Parbzerstäuberdüse    c  zugeordneten Schablone entspricht.

   Erfordert  zum Beispiel die Schablone an einer Stelle  ein Spritzen einer gleichmässig gedeckten  breiten Fläche, so ist der Ring 25 an der ent  sprechenden Stelle derart gestaltet, dass der  Hebel 21 die     Parbzerstä.uberdüse    c auf eine  entsprechende Zeit des Umlaufs hebt und  nachher wieder senkt. Unter dem Ring 25  läuft .die im federnden Bolzen 23 oben ange  ordnete Rolle 26. Wird die Rolle 26 durch  eine Erhöhung auf dem Ringe 25 herabge  drückt, so hebt sich das um die Welle 18  greifende Ende :des Hebels 21 an und hebt  hierbei den gesamten auf der Spindel 18 an  geordneten Spritzapparat c.  



  Die Drehung der einzelnen     Parbzerstäu-          berdüsen    c wird durch die Zahnräder 2 be  wirkt, welche von dem auf der zentral gela  gerten Hauptwelle 4     befestigten    Hauptzahn  rad 3 angetrieben werden.     Dieses    Hauptzahn  rad 3 hat einen hohen Zahnkranz, damit beim  Heben und Senken der     Farbzerstäuberdüsen     e mitsamt ihren     Antriebszahnrädern    2 letz-           tere    stets in     Einsgriff    mit dem Hauptzahnrad  3 bleiben.  



  Das Heben und Senken der     Farbzerstäu-          berdüsen    c lässt sich auch derart ausführen,       dass    .gleichzeitig     mit    dem Heben und     Senken     der     Farbzerstäuberdüse    c das verschieden  weite Öffnen derselben bewirkt     wird.     



  Diese     Konstruktion    ist     in        Fig.    7 im Auf  riss und in     Fig.    8 im Grundriss     dargestellt.     Die     Führungsbahn    d ist auf einem Teller  27     .angebracht.        Führungsbahn    d und Teller  27 stehen während des Betriebes fest.

   Diese       Führungsbahn    d ist als Zylinder ausgebildet,  dessen Stirnfläche oben mit     Erhöhungen    und       Vertiefungen    versehen ist, welche den Zeit  dauern der Hebungen     und    Senkungen der       Farbzerstäuberdüse    entsprechen, so dass die  gekrümmte Oberfläche 28     (Fig.    7) die füh  rende Bahn darstellt. Die     Farbzerstäuberdüse     c ist unter Vermittlung des Gestänges 72, 29  mit der     Führungsbahn    d verbunden.

   In der  Büchse 32 des     Zahnrades    2 ist     durch    Keil 31       ein.        Mitnehmer    30 befestigt. Der     Mitnehmer     besitzt zwei gabelartig ausgebildete Arme 30       (Fig.    8). In der Höhlung dieser Gabel ruht  -der obere Teil 29 des die     Farbzerstäuberdüse          bewegenden    Gestänges, .der mit einer Gabel  71 über die Bahn d :greift. Dreht sich nun  .das Zahnrad 2, so dreht sich mit ihm der       Mitnehmer    30 und er     nimmt    die oberste  Stange 29 des Gestänges mit.

   Da .diese Stange  auf der Stirnfläche des Zylinders     geführt    ist,  hebt sie sich oder senkt sich je     nach    -dem Ver  lauf dieser Stirnfläche und hebt und senkt  hierbei unter     Vermittlung    der Stange 72 :die       Farbzerstäuberdüse    c und .führt gleichzeitig  diese Düse c um ,die     Führungsbahn    d herum.  



  Ausserdem ist auf dem Teller 27 ein zwei  ter Zylinder     33    parallel zum     Zylinder    d an  geordnet. Die Stirnfläche dieses Zylinders     33     ist mit Vertiefungen und Erhöhungen ver  sehen,     welche    -den Abstand der Düse c von  der Schablone regeln.  



  Der Mantel des Zylinders     33    ist mit seit  liehen Führungsnocken 36 besetzt, welche  die Stärke des von der Düse c zu verspritzen  den Farbstrahls regeln.    An dem in     Fig.    7 rechts liegenden Ende  der Stange 29 ist die     Stange    72 fest ange  bracht, welche die Stangen 74, 75, 92 und     die          Farbzerstäuberdüse    c trägt.

   In der     Stange    29;  welche     hohl    ist, ist ein Bolzen 37     (Fig.    8)  mit Feder 38 gelagert, welcher in der Figur  nach     links    über die Stange 29 hervorsteht  und gegen den Zylinder     33    durch die Feder  38 gedrückt     -wird.    Der Bolzen 37     trägt    am       hintern    Ende einen     Konus    73     (Fig.    7).

   Auf  den Konus 73     ,drückt    der     .gefederte    Bolzen<B>35,</B>  welcher in der     Stange    72 gelagert     ist.    Die  Feder des Bolzens 35 drückt diesen nach oben  gegen .den Konus 73. Das untere Ende des       Bolzens    35 ist mit dem im     wagrechten    Teil  der Stange 72 drehbar     gelagerten    Hebel 74  in     Berührung    und übt auf diesen     einen    Druck  nach unten aus.

   Der Hebel 74     ist    am andern  Ende     durch    einen Bolzen mit der verstellbaren  gefederten Zugstange 75 in     Verbindung,    und  diese ist mit -dem Hebel 92 verbunden. Der  Hebel 92 trägt in seiner     Mitte    .die nicht sicht  bare hohle     Farbventilnadel,    sauf     welcher    oben  das     Farbgefäss    76 angebracht ist.  



  Die Wirkungsweise     ist    folgende:  Das Zahnrad 2 dreht sich auf der     Spindel     91 und nimmt durch seine Büchse 32 mit  Keil 31 den     gabelförmigen        Mitnehmer    30  mit. Hierbei     wird    ;die Stange 29     und    -die an  ihr sitzende Stange 72 nebst     Farbzerstäuber-          düse    c mitgenommen, so dass :die     Farbzer-          stäuberdüse    c einen Weg beschreibt,     wie    ihn  die feststehende Führungsschablone d     durch     die Gestaltung ihrer Stirnfläche vorschreibt.

    Der     Mitnehmer    30     wird    sich entsprechend der  Gestalt der Stirnfläche des Zylinders     33        auf-          und        niederbewegen,    wodurch die     F.arbzer-          stäuber.düse    c mehr oder     weniger    von der  Schablone im     Sehablonenh.alter        a    gehoben  wird.

   Während der     Drehbewegung    des     Farb-          zerstäubers    c drückt der Bolzen 37 an die  Mantelfläche des     Zylinders        33,    und sobald der  Bolzen 37 über die Nocken 36 ,gleitet, wird  er in der Stange 29     zurückgeschoben,    - übt  durch seinen auf ihm festsitzenden Konus 73  einen Druck nach unten auf den Bolzen 35  aus,     bewegt    das Gestänge 74, 75 und 92, an  welch letzterem die     Farbventilnadel    des           Farbzerstäubers    c in der Mitte angebracht  ist.

   Durch fliese Bewegung wird das     Farb-          ventil    :des Farbzerstäubers c mehr oder     weni-          Pler    zwangsläufig geöffnet, wodurch ein ver  schieden starker     Farbstrahl    gespritzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi: Apparat zum Erzeugen mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittelst des Spritz- verfalirens, dadurch gekennzeichnet, dass eine die mit Farbe zu bespritzenden Gegenstände aufnehmende horizontale Drehscheibe unter horizontalen Schablonen ruht, wobei über den Schablonen je eine Farbzerstäuberdüse kreist, welche während eines 'bestimmten Zeitinter vallen Farbe abgibt, woraufhin die Parbzer- t#1.ä.uberdüsen geschlossen,
    die Schablonen von den mit Farbe zu bespritzenden Gegenständen abgehoben -und die Drehscheibe weiterge- schaltet wird, so dass sie die mit Farbe be- spritzl;
    en Gegenstände je unter die nächste Farbzerstäuberdüse führt, woraufhin sich die Seliablonen wieder auf die zu bespritzenden Gegenstände senken und die Farbzerstäuber rIiisen wieder geöffnet werden, welche -Vor <B>so</B> oft wiederholt werden, als der Zahl fier vorgesehenen Farbzerstäuberdüsen ent spricht. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeielinet, dass beiderseits der Saba: blonen Abstreicher mit Absaugvorri:chtun- men angebracht sind, welche an: der Be- wegring der Drehscheibe teilnehmen und dabei die Schablonen von der aufgespritz ten Farbe reinigen.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch melwnnzeichnet, dass die Farb7erstäiiber- rIiIsen je in einem Schlitten gelagert sind, welcher in einem in einen die kreisende Be wegung der Düse bewirkenden Triebrade angeordneten Bett verschiebbar ist wird mit einer Rolle längs einer oberhalb des Triedrades angeordneten Führungsbahn geführt wird, wobei die Führungsbahn an ihrem Umfange mit Erhöhungen versehen ist, welche derart gestaltet sind,
    dass die Farbzerstäuberdüsen bei ihrem Umlauf um die Führungsbahn an verschiedenen Stel len mehr oder weniger geöffnet werden. 3. Apparat-, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Farbzerstäu- ber.diise tragende Spindeln je an einem EnrlP eines .drehbaren Ilebels angeordnet sind, auf dessen a,ndere4 Ende Erhöhungen oder Vertiefungen der Oberfläche eines auf einer zentral gelagerten Scheibe ange ordneten Ringes Pinwirken,
    wodurcu die Farbzerstäuberrliise selbsttätig gehoben und gesenkt wird. 4.. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gel@ennzeichnet, class ein "IHauptantriebs- zahnrad, welches die Farbzerstäuberdiisen tragende Zahnräder antreibt, zentrisch an geordnet ist, und einen so hohen Zahn kranz besitzt, dass die Fa.rbzerstäuber- düsenzahnräder beim Heben und Senken .der Fa.rbzerstäliberdizsen in Eingriff mit ,
    dem Aaizptantriebsra.d verbleiben. 5. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Zerstäuber- düse auf einem feststehenden Teller zwei.
    Zylinder angeordnet sind, .deren Stirnflä chen mit Erliöliungen lind Vertiefungen versehen sind, wobei der eine Zylinder die Farbzerstäuberdiise bei ihrer kreisenden Bewegung führt, während der andere Zy linder zur Betätigung eines die Farbzer- stäuberdiisen hebenden und senkenden Ge stänges dient. 6.
    Apparat naeli Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet,<B>dass</B> .der eine Zylinder seit liche Führungsnocken ;aufweist, welche ein mehr oder weniger starkes Öffnen der Farbzerstäuberdüse bewirken.
CH98130D 1921-07-20 1921-07-20 Apparat zum Erzeugen mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittelst des Spritzverfahrens. CH98130A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH98130T 1921-07-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH98130A true CH98130A (de) 1923-03-01

Family

ID=4355920

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH98130D CH98130A (de) 1921-07-20 1921-07-20 Apparat zum Erzeugen mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittelst des Spritzverfahrens.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH98130A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2051396C3 (de) Vorrichtung zum Kühlen von in einem Formhalter lösbar befestigten Külbelformen
DE1002681B (de) Schnellaufende Etikettiermaschine fuer aufrecht stehende zylindrische Werkstuecke
DE2551616A1 (de) Druckgeraet
CH98130A (de) Apparat zum Erzeugen mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittelst des Spritzverfahrens.
DE521896C (de) Formmaschine mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem Drehtisch
DE2920224C2 (de)
AT93746B (de) Vorrichtung zum Erzeugen mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittels des Spritzverfahrens.
DE694969C (de) Glaspresse
DE678542C (de) Feuchtwerk, insbesondere fuer Rotationsflachdruckmaschinen
DE530151C (de) Vorrichtung zum Pressen von Glasplatten oder Linsen
DE349521C (de) Vorrichtung zur Erzeugung mehrfarbiger Bilder oder Verzierungen mittels des Spritzverfahrens
DE603599C (de) Erzeugung eines UEberzuges auf fortlaufend bewegten plattenfoermigen Werkstuecken mittels bewegter Duesen
DE584103C (de) Verfahren zum gleichzeitigen Bemustern mehrerer im wesentlichen als Rotationskoerper ausgebildeter Gegenstaende
DE146242C (de)
DE27396C (de) Formmaschine für Sandkerne
DE688692C (de) Vorrichtung zum Zusammenfuegen von Glasteilen, insbesondere von Halbsteinen, zur Bildung von Glasbausteinen
DE705852C (de) Farbspritzmaschine
DE361209C (de) Ruettelformmaschine mit elektromagnetischer Haltevorrichtung fuer die Modelle
DE676437C (de) Vorrichtung zum Festhalten des Formkastentragrahmens beim Absenken nach dem Verdichten des Formsandes an Formmaschinen
DE169783C (de)
DE442397C (de) Vorrichtung zum Aufspritzen von Farben, insbesondere auf Postkarten
DE912449C (de) Schablonendruckvorrichtung
DE345963C (de) Tiegeldruckpresse fuer gleichzeitigen Druck mehrerer Drucksachen in verschiedenen Farben
DE892500C (de) Vorrichtung zum Abheben der Formkastenteile von der Formmaschine und Zulegen der Form
DE721527C (de) Vorrichtung zum Anzeichnen von anzubringenden Teilen an Textilstoffgebilden in genau bemessenem Abstand