CH98377A - Federnde Drehkraftausgleichvorrichtung. - Google Patents

Federnde Drehkraftausgleichvorrichtung.

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CH98377A
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CH
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driving
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driven
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Scott Walter Wilfrid
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Scott Walter Wilfrid
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/02Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions
    • F16D3/12Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions specially adapted for accumulation of energy to absorb shocks or vibration

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Federnde Drehkraftausgleichvorrichtung.    Vorliegende Erfindung betrifft eine fe  dernde Drehkraftausgleichvorrichtung zwi  schen einem treibenden und einem, getriebenen  sich drehenden Teil, welche zum Beispiel  in Antriebsmechanismen eingebaut werden  kann, um den Kraftüberschuss über einen  normalen konstanten Wert hinaus aufzu  nehmen und diesen Kraftüberschuss später an  den getriebenen Teil wieder abzugeben.  



  Bei vorliegender Erfindung ist die An  ordnung getroffen, dass von dem treibenden  und dem getriebenen Teil der eine mit Innen  gewinde und der andere mit Aussengewinde  versehen, und der mit Aussengewinde ver  sehene Teil mit Zwischenraum in den andern  Teil hineingeführt ist, wobei die genannten  Gewinde je in ein entsprechendes Gewinde  eines im Zwischenraum zwischen den beiden  sich drehenden Teilen angeordneten     Gleit-          organes    eingreifen, welches durch beidseitigen.  Federdruck bei Übertragung gleichförmiger  Kraft vom treibenden zum getriebenen Teil  in ausgeglichener Stellung ohne achsiale Ver  schiebung gehalten wird.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung  dargestellt. Es ist:    Fig. 1 ein vertikaler Querschnitt durch  die Vorrichtung, während  Fig. 2 die Vorrichtung zeigt, wie sie zum  Beispiel für die Kraftübertragung bei einem  Automobilfahrzeug verwendet wird.  



  Bei der dargestellten Anordnung besitzt    die treibende Welle 1 am freien Ende einen  muffenförmigen, mit flachem, steilem Innen  gewinde 8 versehenen Ansatz 2, dessen Ge  winde die gleiche Steigung hat wie das Au  ssengewinde 4 auf der in die Muffe mit Zwi  schenraum Hineinragenden Verlängerang 5  der getriebenen Welle 6. Es wird aber hier  bei ausdrücklich bemerkt, dass die Welle 6  auch die treibende Welle und die Welle 1  die getriebene Welle sein kann.  



  Ein zylindrisches, achsial durchbohrtes  Organ 8, welches innen und aussen mit  Schraubenflächen versehen ist, greift mit die  sen Schraubenflächen gleichzeitig in das In  nengewinde der Muffe 2 und in das Aussen  gewinde der Wellenverlängerung 5 ein. Bei  derseits des Organes 8 ist je eine Druckfeder  9 bezw. 10 angeordnet, welche zwei Federn  je an einem Anschlag der Welle, bezw. der  Muffe     abgestützt    sind und das Oran 8 in  der normalen Stellung erhalten, in' welcher      die Belastung der beiden Federn 9, 10  gleich ist.  



  Hieraus geht hervor, dass, wenn von der  Welle 1 auf die Welle 6 eine bleichförmige  Kraft übertragen wird, das Organ 8 eine  Stellung einnimmt, bei welcher die Belastung  der Federn 9, 10 eine konstante ist und das  Organ 8 sich in achsialer Richtung nicht be  wegt. Sobald aber die Drehkraft zwischen  den Wellen 1 und 6 sich ändert, entweder in  positivem oder in negativem Sinne in bezug  auf den normalen Wert, so gleitet das Organ  8 entweder gegen die Feder 9 oder die Feder  10, und die überschüssige Energie in der trei  benden oder betriebenen Welle wird von  einer dieser Federn aufgenommen, um später,  d. h. bei normaler Drehkraft, wieder abge  geben zu werden.  



  Bei dem in Fig. 2 dargestellten Anwen  dungsbeispiel ist eine derartige Stossfänger  vorrichtung in 11 angedeutet, indem dieselbe  in den Antrieb zwischen dem Motor 12 und  der Transmissionswelle 13 eingebaut ist. Auf  diese Weise wird die von der Maschine ab  gegebene Antriebskraft ausgeblichen, bevor  dieselbe an das betriebene Organ, wie zum  Beispiel ein Kegelrad 14, gelangt.  



  Die Erfindung ist beispielsweise in ihrer  Anwendung bei dem Antrieb einer Welle  durch eine zweite Welle veranschaulicht, wo  bei die beiden Wellen die gleiche Achse be  sitzen. Es ist klar, dass der Antrieb auch  bei andern Einrichtungen angewendet wer  den kann, so z. B. zwischen der Radnabe und  der Triebachse eines Motorrades.  



  Die Steigung des Gewindes auf der innern  Welle und desjenigen auf der äussern Muffe  ist zweckmässigerweise, aber nicht notwen  digerweise, die gleiche. Ferner kann man  Mittel vorsehen, um die Federkraft zu regu  lieren, wenn die Vorrichtung still steht, oder  solches durch einen hin- und herbewegbaren  Mechanismus bewirken wenn die Vorrich  tung unter Belastung funktioniert.  



  Zweckmässigerweise werden die Federn an  dem einen Ende mit näher zueinander an  geordneten Windungen als am andern Ende  versehen, oder die Feder erhält einen klei-    neren Querschnitt an dem einen Ende als  am andern, oder sie wird als Kegelfeder     au-          bebildet,    so dass sowohl leichte als kräftige  Stösse aufgenommen werden.  



  Eine weitere Variante besteht darin, dass  die äussere Muffe ein gleichgerichtetes Ge  winde erhalten kann, wie die Welle 6, wäh  rend ein in das Gewinde der Welle eingrei  fender Teil eines zweiteiligen Gleitorganes  im Innern des andern, in das Muffengewinde  eingreifenden Teils dieses Gleitorganes ange  ordnet ist und mit diesem zusammenarbeitet,  indem die beiden Teile des Gleitorganes     mit-          telst    eines groben, zu den Gewinden am trei  benden und betriebenen Maschinenteile ent  gegengesetzten Gewindes ineinandergreifen.  Ein Stoss würde daher verursachen, dass die  zwischen der treibenden und der betriebenen  Welle mit Gewinde versehenen Gleitorgane  in entgegengesetzten Richtungen sich be  wegen.  



  Gemäss einer andern Abänderung der Er  findung kann die Verdrehung einer Welle  gegenüber der andern unter einem grösseren  als dem im Voraus bestimmten Winkel die  gänzliche Loslösung der treibenden Welle  von der getriebenen Welle bewirken.  



  Diese Anordnung eignet sich ganz beson  ders für den Antrieb von Maschinen, wie  Drehbänke, Textilmaschinen oder andern, von  einer Hauptwelle einzeln angetriebenen Ma  schineneinheiten, bei welchen die Maschinen  Schaden erleiden könnten, wenn der Antrieb  ein gänzlich starrer wäre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federnde Drehkraftausgleichvorrichtung zwischen einem treibenden und einem getrie benen sich drehenden Teil, dadurch gekenn zeichnet, dass von dem treibenden und dem getriebenen Teil der eine mit Innengewinde und der andere mit Aussengewinde versehen, und der mit Aussengewinde versehene Teil mit Zwischenraum in den andern Teil hinein geführt ist, wobei die genannten Gewinde je in ein entsprechendes Gewinde eines im Zwi- sehenraurn zwischen den beiden sich drehen den Teilen angeordneten Gleitorganes ein- greifen, welches durch beidseitigen Feder druck bei Übertragung gleichförmiger Kraft vom treibenden zum getriebenen Teil in aus geglichener Stellung ohne achsiale Verschie bung gehalten wird.
    UNTERANSPRUCH: Federnde Drehkraftausgleichvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Steigung des Innen- und des Aussengewindes die gleiche ist.
CH98377D 1921-08-24 1921-08-24 Federnde Drehkraftausgleichvorrichtung. CH98377A (de)

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