CH98446A - Gas- und wasserdichtes elektrisches Läutewerk. - Google Patents

Gas- und wasserdichtes elektrisches Läutewerk.

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CH98446A
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CH
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gas
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Magerle Edmund
Steiner Ges M B H Josef
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Magerle Edmund
Steiner Ges M B H Josef
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means

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Description


  Gas- und wasserdichtes elektrisches     Läutewerk.       Die     Erfindung    betrifft ein elektrisches  Läutewerk mit einem den beweglichen Kern  eines     Solenoides    bildenden Klöppel, bei wel  chem der Stromunterbrecher von aussen voll  ständig gedichtet und auch     wasserdicht    abge  schlossen ist und daher die Glocke überall  dort ohne jede Gefahr verwendet werden  kann, wo :der offen ;auftretende Unterbre  chungsfunke eine Explosion zur Folge haben  könnte.  



  Zur Erzielung eines     vollständig    herme  tischen Abschlusses des Stromunterbrechers  ist nun die Einrichtung derart getroffen, dass  der Stromunterbrecher von einem mit dem       Klöppelkern,    aber gesondert von diesem sich  bewegenden Hilfskern,     beeinflusst        wird,    der  mit den     Unterbrecherkontakten    und dem       Solenoid    in einem vollständig gas- und was  serdicht gegen aussen und den     Klöppelkern     abgeschlossenen Raum untergebracht ist.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand beispielsweise veranschaulicht,       und    zwar zeigt     Fig.    1 das Läutewerk im  Durchschnitt,     Fig.    2 dasselbe von unten ge  sehen mit freigelegtem Stromunterbrecher,         Fig:

      3 und 4 die etwas abgeänderte     Solenoid-          spule    im Längs-     bezw.        ()verschnitt,        Fig.    5       eine    andere Ausführungsform des     Strom-          unteibrechers,        und        Fig.    6     und    7 zwei     weitere     Ausführungsformen .des Läutewerkes.  



       Bei        ,dem    Läutewerk     nach        Fig.    1     ist    die  im Querschnitt     kreisrunde    oder nach     Fig.    3  und 4 an zwei Seiten abgeschnittene     Spule    1  des     Solenoides    2 mit zwei parallelen Durch  bohrungen 3, 4 versehen, in welchen Hülsen  5, 6 eingesetzt     sind.    Die Hülse 6 besitzt  einen Boden und ist an ihrem obern offenen  Ende an einem Gehäuse 7 gasdicht befestigt.

    Das Gehäuse 7 ist mit seinem     flanschförmi-          gen    Rand 8 unter Zwischenlage eines Dich  tungsringes 9 an der Grundplatte 10 des       Läutewerkes        gas-    und     wasserdicht        befestigt.     In den     Hülsen    5, 6 sind Eisenkerne 11, 12  beweglich untergebracht, die, wie es die Um  stände erfordern, von gleichem oder un  gleichem     Durchmesser    sind.

   Der Kern 12  trägt an einer Stange 13 den auf die Glocken  schale 14     wirkenden    Schlagkopf. 15 und ist  durch die Hülse 6 von dem Kern 11, Sole  noid 2 und Stromunterbrecher     ic    hermetisch      abgeschlossen.     Die,    Stange 18     ragt    durch  einen ,dichten     Abschluss    16 aus der Hülse 6  beweglich heraus. Die Hülse 6 kann aber  auch, ohne den gas- und wasserdichten Ab  schluss des Stromunterbrechers     ii.   <I>zu</I> beein  trächtigen, beiderseits offen sein     (Fig.    7). In  einem solchen Falle geht die Hülse     ti    auch  durch die untere Wand des Gehäuses 7 hin  durch.

   Der Kern 11 beeinflusst den Strom  unterbrecher     ar,    der     verschiedenartig    ausge  bildet sein kann. Nach     Fig.    1 und 2 besteht  er aus zwei     Runddrahtfedern    1.7, 1.8, von  welchen die Feder 18 in eine Querbohrung  19 des Kernes 11 eingreift, wogegen die Fe  der 17 eine Kugel 20 trägt, an welcher sich  der Kern 11 abstützt. Diese Kontaktfedern  17, 18 sind isoliert voneinander an den fin  den einer     Querschiene    21 des     Solenoidl;r.i-          gers    22 befestigt. Der Stromleiter 1.8 ist so  weich und dünn, dass er der Bewegung des       Solenoidkernes    11 keinen merklichen Wider  stand entgegensetzt.

   Der Strom geht im Au  genblick des Stromschlusses von der An  schlussklemme     2i-)    durch die     Solenoidwick-          lung,    Kontaktfeder 18, den Kern 11, die       Nugel    20, Kontaktfeder 17 und hierauf zur  zweiten, in der Zeichnung nicht ersichtlichen       Anschlussklemme    zurück.

   Hierbei werden die  beiden Kerne 11, 12 durch das erregte Sole  noid 2 gleichzeitig     emporgeschleudert,    wo  bei der Schlagkopf 15 an die     Clocke    14       schlägt.    Während dieser Bewegung wird der  Kern 11 von der Kugel 20, die ihm eine       kurze    Strecke folgt,     abgehoben    und dadurch  der Stromkreis geöffnet, -vorauf beide  Kerne, nachdem sie sich durch die     lebendige     Kraft noch eine Strecke     -weiterbewegen,    in  die Ruhestellung zurückfallen, um dann das       Spiel    von neuem zu beginnen.  



  Der Stromunterbrecher wird zweckmässig  bei Verwendung     einer    leitenden Spule mit  nur einer Kontaktfeder ausgeführt. In einem  solchen Falle kann die Einrichtung so ge  troffen sein, dass die Kontaktfeder 25 an       einem    Quersteg zwei Kugeln 26     (Fig.    5) trägt,  an     -welchen    der Kern 11 mit seinem spitzen       .E,ude    in der Ruhestellung aufsitzt.     Durcb     die Kugeln 26 und Spitze 11' des Kernes 11.

      wind der Kern ;gezwungen, sich beim     Auffall     .auf die     Kugeln    26     sofort    schräg zu stellen,  so dass er unbedingt die stromführende Spule  berührt,     bezw.    den     Stroinschluss    herstellt.  



  Mit 2 7 ist eine     Feder    bezeichnet,     dureh     welche die Wirkung der Federn 1.7, 18 auf  den Kern 11 in bezug auf den Kern 12 aus  geglichen werden soll. Dieser Zweck     kann     auch     durch        entsprechende        Wahl,des    Gewich  tes der beiden Kerne erzielt werden.  



       Fig.    6 zeigt     eine    Ausführungsform der  Einrichtung, bei welcher jeder Kern 11, 1\?  von     eineue.        besondern        Solenoid    28, 29     be-          einflusst    wird. Hierbei sind die     Solenoide     28, 29     hintereinandergeschaltet,    wobei der       Stromverlauf    der gleiche ist wie bei dem  Läutewerk nach     Fig.    1 und 2.

   Bei vorliegen  dem Läutewerk ist das Schlagwerk, insbe  sondere der Stromunterbrecher und daher  auch der     Unterbreclierfunke    vollständig gas  dicht von aussen abgeschlossen, so dass die  Glocke auch in Räumen, die     explosives    Gas  enthalten, ohne jede Gefahr gebraucht wer  den kann.  



  In     Fig.    7 ist die     Erfindung"    an einer       Zweiklangglocke    angewendet. Hierbei geht  die Hülse 6 durch das Gehäuse 7 ganz und  gasdicht hindurch, und der Kern 12 trägt an  beiden Enden einen Schlagkopf 15     bezw.    15',  wobei der obere Schlagkopf 15 auf die äu  ssere Glockenschale 14 und der untere Schlag  kopf 15' auf die innere     Glockenschale    1-1'  wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gas- und -wasserdichtes elektrisches Läute werk mit beweglichem Solenoidkernklöppel, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom unterbrecher von einem mit dem Klöppel kern, aber gesondert von diesem sich bewe genden Hilfskern gesteuert wird, der mit dem Stromunterbrecher und dem Solenoid in einem vollständig gas- und wasserdicht nach aussen und dem Klöppelkern abgeschlosse nen Raum untergebracht ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Läutewerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem den Strom- unterhrecher mit Hilfskern und Solenoid nach aussen gas- und wasserdicht ab- schliessenden Gehäuse eine durch die Sole noidspule hindurchgehende Hülse einge setzt ist, deren Kanal, in welchem sich der Klöppelkern führt, von dem Gehäuse raum gasdicht abgeschlossen ist. ?. Läutewerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Solenoidspule mit zwei parallelen Längsbohrungen zur Füh rung der beiden Kerne versehen ist.
    3. Läutewerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Kern ein Solenoid vorgesehen ist und diese Sole noide hintereinander geschaltet sind. 4. Läutewerk nach Patentanspruch und En teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Hülse durch da,s Gehiiuse hin durchgeht und sich in ihr ein an beiden Enden je einen Schlagkopf tragender Kern führt, der abwechselnd an je eine Glok- kenschale schlägt.
CH98446D 1920-09-16 1921-09-03 Gas- und wasserdichtes elektrisches Läutewerk. CH98446A (de)

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