CH98762A - Verfahren zur Herstellung von dünnen Folien. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von dünnen Folien.

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CH98762A
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Anilin-Fabrikation Actien Fuer
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Anilin Fabrikation Ag
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  Verfahren zur Herstellung von dünnen Folien.    Es ist bekannt, dünne Häute durch Auf  giessen von Lösungen oder durch Auftragen  derselben mittelst eines Pinsels auf glatte  Unterlagen herzustellen.     Auell    ist versucht  worden, durch     Aufquetsellen    einer Masse auf  die Unterlagen und     nachlieriges    Verreiben  mit Bürsten zum Ziele zu- gelangen. Diese  Zn  Verfahren hatten jedoch grosse Nachteile.

   Sie  lieferten keine Folien von gleichmässiger  Dicke und wenn man eine solche durch ver  reibende Bürsten herzustellen suchte, so  fehlte den Folien die mechanische     Festio--          keit.    Diese Verfahren haben sieh     deswecen          ZD     nicht in die Technik einführen können.  



  Nach einem andern Vorschlag sollen  dünne     metallpulverhaltige    Folien durch<B>Auf-</B>  spritzen einer     metallpulverhaltigen    Lösung  auf die Unterlage hergestellt werden. Bei  diesem Spritzverfahren kann man jedoch     mir     leicht flüssige,<B>d.</B>     li.    sehr verdünnte Lösun  gen, z.

   B. von     Azetylzellulose,    verwenden,  was infolge des grossen     Verbra-aches    an Lö  sungsmitteln den Herstellungspreis sehr     er-          höllt,    Ausserdem ist die Ausführung des    Verfahrens recht heikel-, geringe Druck  schwankungen der     Zerstäubungsluft    veranlas  sen erhebliche Schwankungen der     Folien-          dicke,    ja sogar Unterbrechungen im Bande.  Ferner bilden sich durch Verdunsten des  Lösungsmittels an der Düsenmündung leicht  Häutchen, was Fehler in der Haut und     Stö-          run,gen    des Betriebes     veranlasst.     



  Es wurde nun gefunden,     dass    man zu  Folien und Bändern von der grössten Fein  heit aus konzentrierten, ja     pastenähnlichen     Lösungen gelangen kann,- wenn man sie auf  einmal maschinell auf eine     glaiie    Unterlage  in dünner Schicht aufstreicht und sie ohne  weitere Behandlung darauf trocknen     lässt.     Diese Unterlage kann als endloses Band oder  als rotierende Walze oder Trommel ausge  bildet sein, so     dass    die Herstellung der Fo  lien in ununterbrochenem Betriebe vor sieh  gellen kann.

   Die     Auffragevorrichtung    kann       zweckmässig        so        beschaffen   <B>7</B>     sein,        dass        zunächst     ein     Überschuss    von, Lösung auf die Unterlage       zz     aufgebracht und dann bis     -auf    einen dünnen  Hauch abgestrichen -wird.

   Dazu kann man      sieh verschiedener Vorrichtungen bedienen,       l#     beispielsweise eines Kastens in     Fcrm    eines  Giessers, der wegen der leichter) Flüchtigkeit  der     Lösum,smittel    bis     auf    einen Zulauf     ge-          ZD     schlossen ist und der mit einer     Offnung    -am  Boden auf der     Unterla.ge    schleift, so     dass    beim  Verschieben der Unterlage in     bez        ug        auf    den  Kasten auf ihr ein ganz dünner Überzag der  Lösung entsteht,.

   Die     Absfreichvorrichtung     kann auch in Form eines     Streichmes.#,ers    oder  einer Streichwalze zur Anwendung kommen;  der abstreichende Teil kann sowohl starr, wie  biegsam sein,<B>d.</B> h. beispielsweise aus Gummi  bestehen.  



  Das neue Verfahren gestattet., in einfacher  Weise durch einmaligen maschinellen Auf  strich     Häntchen    herzustellen, die äusserst  dünn, gleichmässig und fest sind. was nach  den bekannten Verfahren     iiielit    möglich ist,  selbst wenn man die auf die     17nIerla-en    ge  brachten Lösungen mit Bürsten verstreicht  oder beim Spritzverfahren das Aufspritzen  wiederholt.  



  Es war nicht ohne weiteres vorauszu  sehen,     dass    nach dem neuen Verfahren eine  homogene. zusammenhängende Folie zu er  halten sein würde. Man     musste    vielmehr an  nehmen,     dass    besonders bei Lösungen mit  festen Teilchen, wie Metallpulver und Pig  menten, durch Abstreichen Streifen und  blanke Stellen auf     dün        Unterlaoen        und    damit       fehler-        und        hIekenhafte,    Blätter entstehen  würden.

   Überraschenderweise ist, aber in  folge der     -#Tiskosität    der Lösung der Druck  beim Abstreichen nicht, imstande, die dünne  Schicht     züi    durchbrechen, so     dass    hier ein       Ähnlichem        Vorgang        vorliegt,        wie        beim          Sehmierprozess,    wo gleichfalls, um die     tra-          rr     "ende dünne Schicht zu     erzeuo#en,    auf der  die bewegten Teile gleiten,

   die Viskosität des       Sehmiermittels    im geeigneten Verhältnis zum       Druch    der gleitenden Flachen stehen     muss.     



  Nach vorliegendem Verfahren ist es     ma.-          lieh,    ganz so stetig und sicher, wie beim       ZD       Giessen der Films, auch sehr konzentrierte  Lösungen zu verarbeiten. Ganz besonders  eignet sieh     das    neue -Verfahren     zur        ilerstel-          lun-    dünnster,     metallpulverhaltiger,    glänzen  der Folien,

   die     als        Blaltmetallersatz    dienen  und unter anderem in     de-r        Zicrarettenindu-          strie    bei der     HersIelliing   <B>-</B> der     CToldm-iind-          stücke    Verwendung, finden. Die Dicke der  artiger     Goldfilnie    beträgt etwa<B>0,003</B> bis  <B>0,01,</B> mm. Das Verfahren gestattet die Ver  arbeitung von Lösung     ii,    die das Mehrfache       e     vom Gewicht des     Kolloids,    z.

   B. der     Azetyl-          zellulo3e,    an     Afetallpulver        aufgeschlemmt    ent  halten. Die     auf#gesehlemmten,    festen Teilchen  können auch aus einem Pigment gebildet. sein.

Claims (1)

  1. <B>PATE-</B> NLTA.'#-SPRUCH: Verfahren zür Herstellung von dünnen Folien aus Lösungen, dadurch gL-keiliizeieli- net, dass man die Lösungen durch einmaligen maschinellen Aufstrich auf -glatte Unterlagen in dünner Schicht aufbringt und sie ohne weitere Behandhing dort troeknen lässt. UNTERANSPRMHE:
    _rriieh, dadurch <B>1.</B> Verfahren gemäss Patentans dass die zur Anwendun- gelangenden Lösungen feste Teilchen ent halten. 2.
    Verfahren gem-,*iss Patenfansprueli und Un teranspruch<B>1.</B> dadurch gekennzeichnet, dass die festen Teilchen aus Mefallpulver gebildet sind. nveeks Erzielang von d-iin- nen Folien, die alis BlatImetallersatz für die Herstellun-. von ken verwendbar sind.
    <B>3.</B> Verfahren gem:Iss P,-tltiii-au.-,prueh und T311- anspruch <B>1,</B> d"idiirch -,c-Izenpzeich-iiet, dass die festen Teilehen aus einem Pigment ge bildet sind.
CH98762D 1921-06-20 1922-05-02 Verfahren zur Herstellung von dünnen Folien. CH98762A (de)

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