CH98777A - Einlegesohle mit elastischem, als Blasebalg ausgebildeten Fersenteil, und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents
Einlegesohle mit elastischem, als Blasebalg ausgebildeten Fersenteil, und Verfahren zur Herstellung derselben.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B17/00—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
- A43B17/08—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined ventilated
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Description
Einlegesohle mit elastischem, als Blasebalg ausgebildeten Fersenteil, und Verfahren zur Herstellung derselben. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einlegesohle mit elastischem, als Blasebalg ausgebildeten Fersenteil. Dieselbe besitzt zwei aufeinandergepresste und mitein ander verklebte Platten, zwischen denen von dem als Blasebalg ausgebildeten Fersenteil ausgehende Luftkanäle vorgesehen sind, die nach der Sohlenspitze führen. Weiterhin ist die Sohle so beschaffen, dass beim Schreiten abwechselnd Luft angesaugt und alsdann diese Luft, durch die Luftkanäle, nach der Sohlenspitze gedrängt werden kann, so dass eine fortgesetzte Luftzirkulation im Schuh werk erfolgt.
Des ferneren erstreckt sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung dieser Sohle, welches darin besteht, dass die Luft kanüle mit einer vor dem Pressen zwischen die beiden Sohlenplatten gebrachten Draht einlage hergestellt werden, welche erst nach Vollendung des Press- und Klebeprozesses zwischen den Sohlenplatten hervorgezogen wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neu- artigen Einlegesohle zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht der Einlegesohle mit einer zwischen die beiden Sohlenplatten eingebrachten Drahteinlage, Fig. 2 eine weitere Draufsicht, bei auf gebogener oberer Sohlenplatte, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie -.-B der Fig. 1.
Die Einlegesohle besitzt zwei aufein- andergepresste und miteinander verklebte Platten a, <I>b.</I> Die obere Platte<I>a</I> weist einen Biegefalz c auf, durch welchen die mit ihr aus einem einzigen Stück bestehende Fersen platte d beweglich gemacht ist. Unter der Fersenplatte sind Blattfedern e (von denen in der Zeichnung nur eine dargestellt ist) oder andere federnde Mittel angeordnet, wel- c 'he gegen die Fersenplatte drücken und die selbe hochhalten.
Der Fersenteil der Sohle ist am Umfang mit einem Stoffbalg h be kleidet; auch ist der übrige Umfangsrand der Sohle zweckmässigerweise mit einem (nicht gezeichneten) Stoffstreifen eingefasst. Zwi schen den beiden Sohlenplatten a, b sind vom Fersenteil nach der Sohlenspitze füh rende Kanäle g vorgesehen, während die Fersenplatte <I>d</I> mit Luftlöchern<I>d'</I> versehen ist. Durch diese wird während des Gehens, beim Heben des Fusses, Luft angesaugt, wel che beim Niedertreten durch die Kanäle g nach der Sohlenspitze gepresst und den Zehen zugeführt wird. Auf diese Weise erfolgt wäh rend des Gehens eine fortgesetzte Luftzirku lation im Schuhwerk.
Bei der Herstellung dieser Sohle werden die beiden Sohlenplatten a, b auf den ein ander zuzukehrenden Seiten mit Ausnahme des Fersenteils mit Klebstoff bestrichen und hierauf aufeinandergepresst. Vor dem Pres sen bringt man zwischen die beiden Sohlen platten<I>a, b</I> eine Drahteinlage<I>f</I> ein, durch -welche die Luftkanäle g in die Sohlenplatten eingepresst werden. Die Drahteinlage f bleibt -während des Pressens zwischen den beiden Sohlenplatten, zwischen denen sie erst her vorgezogen wird, wenn dieselben fest mitein ander verklebt sind.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Einlegesohle mit elastischem, als Blase balg ausgebildeten Fersenteil, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei auf -einandergepressten und miteinander ver klebten Platten Luftkanäle vorgesehen sind, -welche von dem als Blasebalg aus gebildeten Fersenteil nach der Sohlen spitze führen, das Ganze so, dass beim Schreiten abwechselnd Luft angesaugt werden und alsdann diese Luft durch die Kanäle nach der Sohlenspitze ge drängt werden kann, so dass eine fort gesetzte Luftzirkulation im Schuhwerk stattfindet.II. Verfahren zur Herstellung von Einlege sohlen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkanäle mit einer vor der Pressung zwischen die bei den Sohlenplatten gebrachten Drahtein lage hergestellt werden, welche erst nach Vollendung des Press- und Klebe prozesses zwischen den Sohlenplatten hervorgezogen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH98777T | 1921-11-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH98777A true CH98777A (de) | 1923-04-16 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH98777D CH98777A (de) | 1921-11-26 | 1921-11-26 | Einlegesohle mit elastischem, als Blasebalg ausgebildeten Fersenteil, und Verfahren zur Herstellung derselben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH98777A (de) |
-
1921
- 1921-11-26 CH CH98777D patent/CH98777A/de unknown
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