Einrichtung zum Einstellen von umlaufenden Elektrizitätszählern nach einem Normalzähler. In Fig. 1 des Patentes Nr. 72397 ist ein Verfahren zum Einstellen vor umlaufen den Elektrizitätszählern nach einem Normal zähler angegeben, bei dem die am Umfang der Zählerscheibe des einen der zu ver gleichenden Zähler in gleichmässigen Abstän den angebrachten Zeichen durch im umlaufen den Teile des andern Zählers angebrachte. gleichmässig angeordnete Öffnungen betrach tet werden, wobei die Gleichläufigkeit der beiden Zähler sich dadurch kenntlich macht, dass die im Gesichtsfelde erscheinenden Zei chen still zu stehen erscheinen.
Bei den zur Ausführung des Verfahrens im Patent Nr. 72397 angegebenen Einrichtungen ist die Stelle des Auges der den Zähler einstellen den Person festgelegt, wobei eine Abgrenzung des Gesichtsfeldes nötig ist, so dass die die Einstellung bewirkende Person während der Beobachtung des Bildfeldes nicht gleichzeitig die einzustellenden Teile des Zählers sehen kann.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile, so dass während der Einstel- lung sowohl die beiden Augen, als die bei den Hände der einzustellenden Person voll ständig frei- sind, wodurch die Einstellung bedeutend bequemer, schneller und sicherer erfolgen kann.
Die neue Einrichtung weicht von den in dem Patente Nr.<B>72397</B> angegebenen Ein richtungen darin ab, dass die -am Normal zähler angebrachte umlaufende Blende in dem Wege eines den Zeichenkranz der um laufenden Scheibe des einzustellenden Zäh lers beleuchtenden Lichtstrahlenbündel ein geschaltet ist.
Besonders zweckmässig', ist die Anordnunn, gemäss welcher in dem durch die umlaufende Blende hindurchtretenden Lichtstrahlenbün del, zwischen dieser Blende und der Scheibe des einzustellenden Zählers eine Sammel linse eingeschaltet ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele der neuen Einrichtung schematisch dargestellt.
In den Figuren ist A der Normalzähler und A' der mit diesem zu vergleichende, ein- zustellende Zähler. Der an der ScheibeS der einzustellenden Zähler angebrachte Zei chenkranz besteht am zweckmässigsten in der im Unteranspruch 4 des Patentes Nr. 72397 angegebenen Weise aus Durchbrechungen. Die Scheibe S des Normalzählers ist gleich falls mit einem Loehkranze c versehen. An einer Stelle des Lochkranzes, oberhalb des selben, befindet sich eine Lichtquelle 1, zum Beispiel eine elektrische Glühlampe, die einen Strahlenbündel durch die Durchbre chungen c der Scheibe s des Normalzählers wirft. Der zu vergleichende Zähler A' ist in bezug auf den Normalzähler A derart angeordnet, dass der Strahlenbiindel die Scheibe des einzustellenden Zählers an einer den Lochkranz c enthaltenden Stelle trifft.
Bei Beobachtung der Scheibe S' des einzu stellenden Zählers wird demnach auf der Scheibe des einzustellenden Zählers ein heller, kreisbogenförmiger Fleck f ersieht lieh sein (Fig. 3), von dem sich die Öff nungen c als dunkle Punkte scharf abheben. Gemäss Fig. 1 lieben die beiden Zählerschei ben gleichachsig, und oberhalb des Lockran- zes c des Normalzählers befindet sieh eine feststehende Blende b, die einige Durchbre chungen c' enthält, die zum Beispiel die glei che Grösse besitzen und in gleichen Abstän den angeordnet sind wie de Durchbrechungen c des Normalzählers.
Sind die beiden Zähler nicht gleichläufig, so werden die Punkte c im feststeherden hellen Lichtfleck f in der einen oder andern Richtung wandern, je nach dem der einzustellende Zähler in bezug auf den Normalzähler eilt oder zurückbleibt. Es wird demnach die Einstellung so lande ge ändert, bis die Punkte c im bellen Licht fleck f zum Stillstand gebraeht werden.
Gemäss Fig. 2 ist die Blende b fortgelas sen, dagegen im Wege des Lichtstrahles hin ter der Scheibe S des Normalzählers eine Sammellinse g angeordnet, wodurch ein ausserst heller und scharfer Lichtfleck auf der Scheibe des einzustellenden Zählers er- zielt wird, so dass das Einstellen auch in einem hellen Arbeitsraume leicht ausgeführt werden kann. Bei der in Fig. 2 dargestell ten Anordnung sind die Achsen der beiden Zählerscheiben gegeneinander um die Summe der Radien r, r' der beiden Lochkränze c und c gegeneinander parallel verschoben, damit die durch die Linse g umbekehrte Pro jektion der Lochreihe c im gleichen Sinne ge krümmt sei wie die Lochreihe c'.
Wie also ersichtlich, kann man bei der neuen Anordnung von einer jeden beliebigen Stelle des Raumes ohne Abgrenzung des Sehfeldes, also mit ganz freien Augen, den Lichtfleck f auf der Scheibe des einzustellen den Zählers beobachten und bleichzeitig auch die Einstellteile des Zählers sehen, so dass die Einstellung bequem und sicher in kürzester Zeit ausgefürt werden kann.
Device for setting rotating electricity meters based on a normal meter. In Fig. 1 of the patent no. 72397 a method for setting before circulating the electricity meters after a normal counter is specified, in which the on the circumference of the counter disc of one of the counter to be compared in equal Abstän the characters attached by the circulating parts of the attached to the other meter. Evenly arranged openings can be viewed, the synchronism of the two counters being indicated by the fact that the characters appearing in the field of vision appear to be stationary.
In the devices specified for carrying out the method in patent no. 72397, the position of the eye of the person setting the counter is determined, whereby a delimitation of the field of view is necessary so that the person making the setting does not simultaneously observe the person who is to be set while observing the field of view Parts of the meter can see.
The present invention avoids these disadvantages, so that both the two eyes and the hands of the person to be adjusted are completely free during the adjustment, so that the adjustment can be carried out significantly more conveniently, faster and more safely.
The new device differs from the devices specified in the patent no. <B> 72397 </B> in that the peripheral aperture attached to the normal counter in the way of a light beam illuminating the character ring of the rotating disc of the counter to be set is switched on.
Particularly expedient is the arrangement according to which a collecting lens is switched on in the Lichtstrahlbün del passing through the circumferential diaphragm, between this diaphragm and the disk of the counter to be set.
In the drawing, two execution examples of the new device are shown schematically.
In the figures, A is the normal counter and A 'is the counter to be compared and set. The ring of characters attached to the counter to be set is most useful in the manner specified in dependent claim 4 of patent no. 72397 from perforations. The disk S of the normal meter is also provided with a ring collar c. At one point of the perforated ring, above the same, there is a light source 1, for example an electric incandescent lamp, which throws a beam of rays through the openings c of the disk s of the standard meter. The counter A 'to be compared is arranged in relation to the normal counter A in such a way that the bundle of rays hits the disk of the counter to be set at a point containing the perforated ring c.
When observing the disk S 'of the counter to be set, a bright, circular arc-shaped spot f will be seen on the disk of the counter to be set (Fig. 3), from which the openings c stand out sharply as dark points. According to FIG. 1, the two counter discs are coaxial, and above the lock ring c of the normal counter there is a fixed diaphragm b which contains some perforations c 'which, for example, have the same size and are arranged at the same spacing like de breakthroughs c of the normal counter.
If the two counters are not in the same direction, the points c in the fixed bright light spot f will move in one direction or the other, depending on whether the counter to be set rushes or lags behind the normal counter. Accordingly, the setting is changed until the points c in the bright light spot f are brought to a standstill.
According to FIG. 2, the diaphragm b is omitted, but a converging lens g is arranged by way of the light beam behind the disk S of the standard counter, whereby an extremely bright and sharp light spot is achieved on the disk of the counter to be set, so that the setting can also be carried out easily in a bright work room. In the arrangement dargestell th in Fig. 2, the axes of the two counter disks are shifted against each other by the sum of the radii r, r 'of the two hole rings c and c against each other in parallel, so that the reversed projection of the row of holes c by the lens g in the same sense be curved like the row of holes c '.
As can be seen, with the new arrangement, one can observe the light spot f on the disk of the meter to be set from any point in the room without delimiting the field of view, i.e. with completely free eyes, and at the same time see the setting parts of the meter so that the setting can be carried out conveniently and safely in the shortest possible time.