CH98867A - Zahnrädergetriebe. - Google Patents

Zahnrädergetriebe.

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CH98867A
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flanks
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toothing
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Aktiengesellscha Zahnradfabrik
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Aktiengesellscha Zahnradfabrik
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B13/00—Gearwork
    • G04B13/02—Wheels; Pinions; Spindles; Pivots
    • G04B13/027—Wheels; Pinions; Spindles; Pivots planar toothing: shape and design

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  • Gear Transmission (AREA)

Description


      Zahnr        ädergetriebe.       An Geräuschen, die von     Zahnrädergetrie-          ben    ausgehen, sind drei zu unterscheiden  1. Das Rattern und Poltern, 2. das Heulen  und 3. das musikalische Tönen     (Singen).     



  Das erste Geräusch ist auf Teilungsfehler,  das zweite auf grobe     Zahnflankenfehler,    d. b.  auf falsche und ungleiche Eingriffswinkel,  zurückzuführen. Diese beiden Fehler werden  den jetzt für die Herstellung von     Präzisions-          zahnrädergetrieben    üblichen Verfahren     weit-          gehendst    beseitigt, so dass gegebenenfalls  noch durch     Einlaufenlassen    der Getriebe,  unter Verwendung von Schmirgel, es sich  immer erreichen lässt, dass das Heulen und  Poltern verschwindet.

   Das Tönen entsteht  bei     Zahnrädergetrieben    mit doppelseitigem       Eingriff,    deren Zahnformen in bezug auf Tei  lung, Zahnkurve und Eingriffswinkel ein  wandfrei sind und eine glatte Flankenober  fläche     besitzen.    Bei jeder Umkehr der     Gleit-          richtung    an den Zahnflanken und bei den  Übergängen von Reibung der Bewegung in  Reibung der Ruhe und umgekehrt entstehen  bei jedem Zahneingriff Stösse. Diese Stösse    erzeugen in. ihrer Aufeinanderfolge einen  musikalischen Ton, dessen Tonhöhe den pro  Zeiteinheit erfolgenden Zahneingriffen ent  spricht. Die Tonstärke wächst mit zunehmen  der Belastung und dabei wachsenden Rei  bungskräften.  



  Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  nun ein     Zahnrädergetriebe,    bei welchem trotz  hoher     Umlaufszahl    und     Kraftübertragung     durch das Getriebe dieses Tönen vermieden  wird.  



  Beim     Zahnrädergetriebe    gemäss der Erfin  dung sind die aktiven Zahnflanken des einen  Rades innerhalb des Teilkreises verlegt, so  dass ein einseitiger Eingriff entsteht.  



  Verzahnungen mit einseitigem Eingriff  sind schon bekannt geworden durch die sog.       ,.Geradflankenverzahnung11    und die sog.       "Triebstockverzahnung"    (beides Spezialfälle  der     Zykloidenverzahnung).    Sie sind jedoch  wegen ihrer ungünstigen Abnützungsverhält  nisse (Punktverzahnung) im Maschinenbau  für schnellaufende     Zahnrädergetriebe    nicht  verwendbar, dagegen kommen sie in ver-           schiedenen    Formen in der Uhrmacherei zur  Verwendung.  



  Obwohl die     Zahnrädergetriebe    gemäss der  Erfindung     ebensowohl        Evolventen-    als auch       Zykloidenverzahnung,    sowie Verzahnungen  mit beliebiger Form des     Eingriffes    aufweisen  können, so ist doch bei der Auswahl der  Verzahnung auf günstige Abnützungsverhält  nisse Rücksicht zu nehmen, denn es ist na  turgemäss bei der einseitigen Verzahnung die  Eingriffsdauer erheblich kürzer als bei nor  maler Verzahnung und die Zähne nützen  sich unter Beibehaltung gleicher Zahnbreite  entsprechend schneller ab.  



  Nun verhält sich von allen Flankenkurven  die     Zykloide    bezüglich der Abnützung am  günstigsten, da die     Abnützung    je über die  ganze Länge der Kopfflanke wie der Fuss  flanke hinweg konstant ist, wobei freilich die  Abnützung bei Kopf- und Fussflanken ver  schieden gross sind. Benützt man nun weiter  auch bei einer solchen     Zykloidenverzahnung     nur je den Kopf am einen Rad und den Fuss  am andern Rad, so bekommt man völlig  konstante     Abnützungscharakteristiken.    Es  wäre also wünschenswert, die einseitige Ver  zahnung als     Zykloidenverzahnung    herzu  stellen.

   Leider scheitert dies daran, dass die       Zykloide        fabrikatoriseh    auf den allein in  Frage kommenden     Abwälzautomaten    nicht       herstellbar    ist. Dies gilt     insbesondere    für den       hy        pozykloidalen    Teil der Zahnflanke, also den  Zahnfuss.  



  Dieser     hypozykloidale    Teil kommt bei  den Zahnverhältnissen, wie sie in der Praxis  vorkommen, einer Geraden sehr nahe. Zweck  mässigerweise werden daher bei dem Zahn  rädergetriebe der     Hypozykloidenteil    der Zahn=  flanken je durch eine gerade Linie und die  zu diesem ermittelten     epizykloidenähnlichen     Gegenflanken durch     Evolventenflanken    er  setzt, wodurch annähernd die gleich gün  stigen Verzahnungsverhältnisse erhalten wer  den wie bei der     Zykloidenverzahnung.     



  Es ist ferner vorteilhaft bei diesen Zahn  rädergetrieben den Mittelpunkt des Grund  kreises der     Evolvente    jedes     Evolventenzahnes     nicht mit dem Radmittelpunkt zusammen-    fallen zu lassen, sondern exzentrisch zu die  sem zu wählen.  



  Beispielsweise     Ausführungsformen    des Er  findungsgegenstandes sind auf beiliegender  Zeichnung dargestellt, und zwar ist in:       Fig.    1 und 2 die Entstehung eines Zahn  rädergetriebes nach der Erfindung mit ein  seitiger Verzahnung aus einem Zahnräder  getriebe mit bekannter Verzahnung gezeigt;       Fig.    3 zeigt eine abgeänderte Ausfüh  rungsform mit einer Verzahnung, bei der der       Hypozykloiderlteil    der Zahnflanke je durch  eine gerade Linie und die zu diesen ermit  telten     epizykloidenähnlichen    Gegenflanken  durch     Evolventenflanken    ersetzt sind.  



  Die beiden     zusammenarbeidenden    Räder  des bekannten und des abweichenden Zahn  rädergetriebes sind in     Fig.    1 und 2 je mit  1 und 2 bezeichnet. Die beiden Teilkreise  sind mit     a1    und     a     bezeichnet, die Kopf  kreise der zweiten Verzahnung mit     b1    und b   und die Fusskreise mit     cl    und     c2.    Während  nach     Fig.    1 der Kopf des Zahnes erheblich  über den Teilkreis     a.1    hinausragt,

   sind nach  der     Fig.    2 der Kopfkreis     b1    und dadurch  auch die     Zahnflanken    innerhalb des Teil  kreises     a1    verlegt. In der     Fig.    2 ist das aus       Fig.    1 entstandene     Zahnrädergetriebe    nach  der Erfindung für sich allein dargestellt;       Fig.    3 zeigt ein     Viahnrädergetriebe    mit  von einer     Zykloidenverzahnung        abweichender     Verzahnung.  



  Die beiden zusammenarbeitenden Räder  sind mit 3 und 4 bezeichnet. Das Rad 3  besitzt     Geradflanken        cr..    Die Gegenflanken     b     des Rades 4 gehören zu     Evolventenzähnen,     und zwar fällt der Mittelpunkt     1111    des Grund  kreises der     Evolvente    jedes Zahnes nicht mit  dem Radmittelpunkt     111    zusammen, sondern  liegt exzentrisch zu diesem.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zahnrädergetriebe mit hoher Umdrehungs zahl für Kraftübertragung, dadurch gekenn zeichnet, dass zwecks Vermeidung von Tönen die aktiven Zahnflanken des einen Rades innerhalb des Teilkreises verlegt sind, so dass ein einseitiger Eingriff entsteht. UNTERANSPRüCHE 1. Zahnrädergetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahn flanken des einen Rades Geradflanken und die zu diesen ermittelten Gegenflanken des andern Rades nach Evo.lventen ge bildet sind.
    2. Zahnrädergetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Mittelpunkt des Grund kreises der Evolvente jedes Evolventen- zahnes nicht mit dem Radmittelpunkt zu sammenfällt, sondern exzentrisch zu diesem liegt.
CH98867D 1921-04-06 1921-07-26 Zahnrädergetriebe. CH98867A (de)

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DE300621X 1921-06-30

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