CH98881A - Hochspannungszündeinrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Hochspannungszündeinrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

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CH98881A
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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      Hochspannungszündeinrichtung    für     Verbrennungskraftmaschinen.       Bei     Hochspannungszündeinriohtungen    be  nutzt man     bekanntlich,die    Wirkung der Un  terbrechung eines Primärstromkreises auf  einen Sekundärstromkreis, um die für     idie     Erzeugung des Zündfunkens erforderliche  hohe Spannung hervorzubringen.

   Der Zeit  punkt, in dem die Zündung erfolgt, muss     ver-          änderli.eh    gemacht werden, :damit der Gang  des Motors den verschiedenen Betriebszustän  den, den ungleichartigen Betriebsstoffen  usw. angepasst werden kann und die grösst  mögliche     Wirtschaftlichkeit    erzielt wird.     Das     Bestreben beim     Zündmaschinenbau    geht da  hin, diese Vorstellbarkeit möglichst ,gross zu  machen.

   Für Zündeinrichtungen, bei denen  der Primärstrom durch einen in einem Mag  netfeld sich drehenden Anker erzeugt wird,  ist man insofern in dem Vorstellungsbereich       beschränkt,    als das Schliessen des Stromes in  einer Zeit geschehen muss, in der der Erreger  fluss im Anker einen genügend hohen Wert  hat. Bisher sind die     Hochspannungszündein-          richtungen    so ausgebildet worden, dass bei  einer Verstellung des Zündzeitpunktes, d. h.  also bei Verstellung .das Öffnungspunktes des    Primärstromkreises,     gleichzeitig    auch .der  Schliessungspunkt dieses Stromes in gleicher  Richtung verstellt wird.

   Dies bedingt mit  hin, dass man bei Einstellung des     Zündzeit-          punktes    auf den     Wiederschluss    des Primär  stromes Rücksicht nehmen muss. Dieser Nach  teil wird nach der Erfindung dadurch beho  ben, dass der Abstand des     Schliessungspunktes     veränderlich     gemacht        ist.    Dies bezweckt, die  Schliessung .des     Primärstromes    bei jeder Ein  stellung ,des     Üffnungspunktes    in gütiger  Ankerstellung zu bewirken.  



  Die Ausführung der Erfindung     geschieht     in verschiedener Weise     entsprechend    den ver  schiedenen     Bauarten    der Hochspannungsein  richtungen. Beispielsweise kann man zwei  voneinander unabhängige     Vorrichtungen    -an  ordnen, von denen die eine den Primärstrom  kreis öffnet,     während:    die andere     ihn    wieder  schliesst.

   Die     Vorrichtung    zum Schliessen des  Stromkreises ist dabei unvorstellbar, während  .die Einstellung der Vorrichtung zum Unter  brechen des Stromkreises veränderlich     ist.    Bei       Unterbrechervorrichtungen,    die durch     Nooken     oder dergleichen gesteuert werden, kann man      die     Anordnung    treffen, dass die     wirluame     N     ockenflächo    veränderlich     .gemacht    wird, ent  weder durch Änderung der Länge eines     Nok-          kens    oder     dureh    zwei parallelliegende Kok  ken,

   die     gegeneinander        verstellt    werden, oder  auch durch Verstellung des mit den Nocken       zusammenwirkenden    Teils.  



  Eine andere Ausführungsform der     Erfin-          dung    besteht darin,     @d.ass    an den Primärstrom  kreis in     einem    bestimmten     Zeitpunkt    eine       Kurzschlussvorrichtung    vor den Unterbrecher  kontakten     angelegt    wird, die von der     Vorrich-          tun.b    zum Öffnen des Primärstromkreises un  abhängig     ist.     



  Auf der Zeichnung sind schematisch  einige Ausführungsformen der     Erfindung    in  ihren verschiedenen Stellungen     wiedergege-          ben.     



  Bei der in     Fig.    1 angedeuteten     Ausfüh-          run.gsform    besteht der     Noehen,    auf den     Uer          Unterbrecherhebel    1, von dem nur der     wü-h-          same    Teil     bezeigt    ist,     aufläuft,    aus zwei     Tr=i-          len    2 und 3, von denen der eine, 2, fest, der  andere, 3, einstellbar     ist.    Der     unverstellbare     Teil des Nockens bestimmt die     Beendigun:

  -          der        Unterbrechungsdauer,    während der ver  stellbare Teil zur     C>ffnung    des     Primärstromes     dient. Die     Anordnung    ist derart     bedacht,        class          rlie    beiden     Nockenteile    nebeneinander liegen  und das     Schleifklötzchen    1 so breit ist, dass  es über beide Teile ' und 3 reicht.  



  Die in     Fig.    2     angegebene        Ansführuny     zeigt zwei nebeneinander     angeordnete.    Unter  brechervorrichtungen, die in     ParalleIsehal-          tunb    liegen. Für ,jede     Unterbrechervorrich-          tuny    sind Nocken vorgesehen.

   Der eine Un  terbrecher, mit dem     Steuerungsteil    4, ist     un-          v        ersfellbar    und dient im     Zusa.minen-#virken     mit den Nocken 5 zum Schliessen des Primär  stromkreises, während die     Kochen    6 des zwei  ten Unterbrechers 7 zur Einstellung des       Zündzeitpunktes,        d.    h. zur     Offnunb    des     Pri-          niärstromes    verstellt werden können.  



       Tst    die     Zündeinrichtung    auf     Frühzündun          (.-1)    eingestellt, so nehmen die verstellbaren  Nacken 6 die gleiche, mit     gesiriehelten    Linien         angegebene    Stellung (in wie die     unverstell-          baren    Nocken 5. Es werden dann die beiden       Unterbrecherhebel    4 und 7 zu bleicher Zeit  auf die Nocken .auflaufen und die     Offnunb     des Stromes bewirken.

   Sein Schliessen ge  schieht beim Ablauf der Hebel von den Kok  ken, was bei beiden     Unterbrechern    im glei  chen     Zehrpunkt    (B) geschieht. Sobald die       Zündeinrichtung        a.uf        Spiitzündung    (C) ver  stellt wird,     verschiebt    sich der Nocken 6 ge  gen den Nocken 5 (ausgezogene Stellung).

   Es  wird nun beim     TTmlauf    der     Unterbrecherhebel     in .der Richtung der Pfeile zunächst der He  bel 4 auf seinen Nocken 5 auflaufen: dies  bleibt jedoch für den Primärstromkreis ohne       Wirkung,    da dieser     norli    über den andern  Unterbrecher     beschlossen    ist. Erst wenn der  Hebel 7     seinerseits    auf den Nocken 6 aufläuft  und den Strom     unterbrivlit,    tritt die für die       Bildung    des     Ziin.;lsironies    erforderliche     voll-          tIindibe        Unterbrechung    des Primärstromes  ein.

   Das     'riederschliessen        erfolgt        ,jedoch,        so-          bald    der Unterbrecher 4 von seinem Nocken  :r wieder     abläuft.        Da"        Offenh.alten    des     En-          terbrechers    7     bleibt    wirkungslos.  



       Fig.    3 und 1     zeigen    eine dritte     Ausfüh-          rungsform    der Unterbrecher. Sie ist dadurch       ,ekennzeichnet,        dass    die     Verstelleinriehtung     für den     UnterbrecherhebPl    1 um den     Betra;'-          e        exzentrisch    zur     Anise    des     Unterbrechers          5e        labert    ist.

   Es wird     dadurch    erreicht, dass  bei der     Einstelluni;    auf     Friihzündunb        (Fig.     3) die     Berührunbsclauer    des Nockens und       d:a,mit        -die        Unterbrechung    des Primärstromes  dem Bogen     a        und    bei der     Einstellung    auf       Spä.tzünclung        (Fig.    4) nur dem Bogen     h        ent-          5prieht.     



       Tn    den     Fib.    5 bis 9 ist     schematisch    eine  andere     Ausführungsform    .der     Erfin:lunb    in  verschiedenen Stellungen     wierlerbebebr,n,    bei  der das Schliessen des     Sti onies    durch eine       hurzs:clilussvorrichtun-    der     Enterbrecherl:on-          takte    stets im bleichen Zeitpunkt erfolgt.

    Diese Vorrichtung besteht aus einem an     Masse          #        an',eschlossenen        X-Onfakt   <B>8.</B> der über     9e-          #z1          mente    9, die mit dem Unterbrecher     umlaufen.     mit .dem     Anschlusskontakt    10 des Primär-           stromkreises    in Verbindung .gebracht     werden     kann. Dieser Kontakt 10 wird bei der Ein  stellung .des Zündzeitpunktes mit verstellt.  



       Fig.    5 zeigt die Stellung der. , einzelnen  Teile zueinander zu Beginn der Unterbre  chung bei Einstellung ,auf Frühzündung. Mit  dem     Unterbrechernocken    11 laufen die Seg  mente 9 um. Der     Unterbrecherhebel    1 wird  gleichzeitig mit dem Kontakt 10 verstellt.  Im Zeitpunkt der Unterbrechung am Unter  brecherhebel 1 steht Glas Segment 9 noch vor  dem Kontakt 10.

   Bei der Drehung der     Nok-          kenscheibe    in Richtung des Pfeils gleitet der  Kontakthebel 1 über     den    Nocken 11 und  gleichzeitig das Segment 9 über :den Kontakt  10.     Wenn    dieses jedoch den Kontakt 8 er  reicht     (Fig.    6), schliesst auch der     Unterbre-          cherhebel    1 infolge Ablaufs     von,dem    Nocken  11 den Stromkreis wieder.  



  Ist die Einrichtung auf Spätzündung ein  gestellt     (Fig.    7, 8), so stehen die beiden Kon  takte 8 und 1.0 nebeneinander. Der Primär  strom wird geöffnet, wenn der Unterbrecher  hebel 1 auf den Nocken 11 aufläuft     (Fig.    7).  Nach kurzer weiterer Drehung trifft das Seg  ment 9 auf beide Kontakte 8 und 10, wodurch  der Primärstrom unter     Umgehung,der        ITnter-          brecherkontakte    wieder geschlossen wird und  geschlossen bleibt,     bis        in,clie    Stellung, die in       Fig.    8     wiedergegeben    ist,

   beider der     Unter-          brecherhebel    1 nun seinerseits den Primär  strom wieder schliesst.  



  Die Zahl der Segmente 9,     sowie    die An  ordnung der Kontakte 8 und 10     hängt    von  der Bauart ,der Maschine ab. Man kann bei  spielsweise .die Segmente an dem Verteiler  rad anordnen, das dann zweckmässig aus Iso  liermaterial besteht. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochspannungszüncleinrichtung für Ver- brennun.gskraftmaschinen, dadurch gekenn zeichnet, d.a.ss der Abstand des Schliessungs punktes !des Primärstromes von dem Off- nun,gspunkt veränderbar ist, zum Zweck, das Schliessen des Primärstromes bei jeder Ein stellung des Öffnungspunktes in .günstiger. Ankerstellung zu bewirken. UNTERANSPRr1CHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, mit zwei voneinander unabhängigen Vorrich tungen, von denen die eine zum Öffnen und die andere zum Schliessen des Primär stromes dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Schliessen des Stromes stets zur gleichen Zeit zur Wir kung kommt, während die Vorrichtung zum Öffnen des Stromes verstellt werden kann. . 2. Einrichtung nach Patentanspruch mit durch Nocken oder dergleichen bewegtem Unterbrecher, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Nockenlä.nge veränderbar ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verstellhebel für den Unterbre- cherhebel exzentrisch gelagert ist, so dass bei seiner Verstellung gleichzeitig die Ent fernung des Unterbrecherhebels von dem Mittelpunkt der Noekenscheibe und damit ,die Dauer der Berührung zwischen Nok- ken und Unterbrecherhebel geändert wird. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet .durch einen Nocken aus zwei Teilen, von denen cler eine feststeht, während der andere in der Laufrichtung oder gegen diese verstellt werden kann. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprifchen 1 und<B>2,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zum Schlie ssen des Stromes aus einer Xurzschlussvor- richtung der Unterbrecherkontakte mit unverstellbarem Schliesszeitpunkt besteht und zur Herstellung des Kurzschlusses für den Primärstromkreis ein beim Ein stellen des Zündzeitpunktes verstellbarer Kontakt (10) und ein mit ,dem Unterbre cher umlaufendes Kontaktstück (9) ange ordnet ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 5, d.adureh ge kennzeichnet, dass die umlaufenden Kon- taktstücke an einem aus Isoliermaterial bestehenden Vorderteil angeordnet sind und die Verbindung zwischen dem fest stehenden Kurzschlusskontakt (8) und dem verstellbaren Änschlusskontakt (10) des Primärstromkreises herstellen.
CH98881D 1920-10-23 1921-10-11 Hochspannungszündeinrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. CH98881A (de)

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AT91449B (de) 1923-02-26

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