CH98881A - Hochspannungszündeinrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Hochspannungszündeinrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
Hochspannungszündeinrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. Bei Hochspannungszündeinriohtungen be nutzt man bekanntlich,die Wirkung der Un terbrechung eines Primärstromkreises auf einen Sekundärstromkreis, um die für idie Erzeugung des Zündfunkens erforderliche hohe Spannung hervorzubringen.
Der Zeit punkt, in dem die Zündung erfolgt, muss ver- änderli.eh gemacht werden, :damit der Gang des Motors den verschiedenen Betriebszustän den, den ungleichartigen Betriebsstoffen usw. angepasst werden kann und die grösst mögliche Wirtschaftlichkeit erzielt wird. Das Bestreben beim Zündmaschinenbau geht da hin, diese Vorstellbarkeit möglichst ,gross zu machen.
Für Zündeinrichtungen, bei denen der Primärstrom durch einen in einem Mag netfeld sich drehenden Anker erzeugt wird, ist man insofern in dem Vorstellungsbereich beschränkt, als das Schliessen des Stromes in einer Zeit geschehen muss, in der der Erreger fluss im Anker einen genügend hohen Wert hat. Bisher sind die Hochspannungszündein- richtungen so ausgebildet worden, dass bei einer Verstellung des Zündzeitpunktes, d. h. also bei Verstellung .das Öffnungspunktes des Primärstromkreises, gleichzeitig auch .der Schliessungspunkt dieses Stromes in gleicher Richtung verstellt wird.
Dies bedingt mit hin, dass man bei Einstellung des Zündzeit- punktes auf den Wiederschluss des Primär stromes Rücksicht nehmen muss. Dieser Nach teil wird nach der Erfindung dadurch beho ben, dass der Abstand des Schliessungspunktes veränderlich gemacht ist. Dies bezweckt, die Schliessung .des Primärstromes bei jeder Ein stellung ,des Üffnungspunktes in gütiger Ankerstellung zu bewirken.
Die Ausführung der Erfindung geschieht in verschiedener Weise entsprechend den ver schiedenen Bauarten der Hochspannungsein richtungen. Beispielsweise kann man zwei voneinander unabhängige Vorrichtungen -an ordnen, von denen die eine den Primärstrom kreis öffnet, während: die andere ihn wieder schliesst.
Die Vorrichtung zum Schliessen des Stromkreises ist dabei unvorstellbar, während .die Einstellung der Vorrichtung zum Unter brechen des Stromkreises veränderlich ist. Bei Unterbrechervorrichtungen, die durch Nooken oder dergleichen gesteuert werden, kann man die Anordnung treffen, dass die wirluame N ockenflächo veränderlich .gemacht wird, ent weder durch Änderung der Länge eines Nok- kens oder dureh zwei parallelliegende Kok ken,
die gegeneinander verstellt werden, oder auch durch Verstellung des mit den Nocken zusammenwirkenden Teils.
Eine andere Ausführungsform der Erfin- dung besteht darin, @d.ass an den Primärstrom kreis in einem bestimmten Zeitpunkt eine Kurzschlussvorrichtung vor den Unterbrecher kontakten angelegt wird, die von der Vorrich- tun.b zum Öffnen des Primärstromkreises un abhängig ist.
Auf der Zeichnung sind schematisch einige Ausführungsformen der Erfindung in ihren verschiedenen Stellungen wiedergege- ben.
Bei der in Fig. 1 angedeuteten Ausfüh- run.gsform besteht der Noehen, auf den Uer Unterbrecherhebel 1, von dem nur der wü-h- same Teil bezeigt ist, aufläuft, aus zwei Tr=i- len 2 und 3, von denen der eine, 2, fest, der andere, 3, einstellbar ist. Der unverstellbare Teil des Nockens bestimmt die Beendigun:
- der Unterbrechungsdauer, während der ver stellbare Teil zur C>ffnung des Primärstromes dient. Die Anordnung ist derart bedacht, class rlie beiden Nockenteile nebeneinander liegen und das Schleifklötzchen 1 so breit ist, dass es über beide Teile ' und 3 reicht.
Die in Fig. 2 angegebene Ansführuny zeigt zwei nebeneinander angeordnete. Unter brechervorrichtungen, die in ParalleIsehal- tunb liegen. Für ,jede Unterbrechervorrich- tuny sind Nocken vorgesehen.
Der eine Un terbrecher, mit dem Steuerungsteil 4, ist un- v ersfellbar und dient im Zusa.minen-#virken mit den Nocken 5 zum Schliessen des Primär stromkreises, während die Kochen 6 des zwei ten Unterbrechers 7 zur Einstellung des Zündzeitpunktes, d. h. zur Offnunb des Pri- niärstromes verstellt werden können.
Tst die Zündeinrichtung auf Frühzündun (.-1) eingestellt, so nehmen die verstellbaren Nacken 6 die gleiche, mit gesiriehelten Linien angegebene Stellung (in wie die unverstell- baren Nocken 5. Es werden dann die beiden Unterbrecherhebel 4 und 7 zu bleicher Zeit auf die Nocken .auflaufen und die Offnunb des Stromes bewirken.
Sein Schliessen ge schieht beim Ablauf der Hebel von den Kok ken, was bei beiden Unterbrechern im glei chen Zehrpunkt (B) geschieht. Sobald die Zündeinrichtung a.uf Spiitzündung (C) ver stellt wird, verschiebt sich der Nocken 6 ge gen den Nocken 5 (ausgezogene Stellung).
Es wird nun beim TTmlauf der Unterbrecherhebel in .der Richtung der Pfeile zunächst der He bel 4 auf seinen Nocken 5 auflaufen: dies bleibt jedoch für den Primärstromkreis ohne Wirkung, da dieser norli über den andern Unterbrecher beschlossen ist. Erst wenn der Hebel 7 seinerseits auf den Nocken 6 aufläuft und den Strom unterbrivlit, tritt die für die Bildung des Ziin.;lsironies erforderliche voll- tIindibe Unterbrechung des Primärstromes ein.
Das 'riederschliessen erfolgt ,jedoch, so- bald der Unterbrecher 4 von seinem Nocken :r wieder abläuft. Da" Offenh.alten des En- terbrechers 7 bleibt wirkungslos.
Fig. 3 und 1 zeigen eine dritte Ausfüh- rungsform der Unterbrecher. Sie ist dadurch ,ekennzeichnet, dass die Verstelleinriehtung für den UnterbrecherhebPl 1 um den Betra;'- e exzentrisch zur Anise des Unterbrechers 5e labert ist.
Es wird dadurch erreicht, dass bei der Einstelluni; auf Friihzündunb (Fig. 3) die Berührunbsclauer des Nockens und d:a,mit -die Unterbrechung des Primärstromes dem Bogen a und bei der Einstellung auf Spä.tzünclung (Fig. 4) nur dem Bogen h ent- 5prieht.
Tn den Fib. 5 bis 9 ist schematisch eine andere Ausführungsform .der Erfin:lunb in verschiedenen Stellungen wierlerbebebr,n, bei der das Schliessen des Sti onies durch eine hurzs:clilussvorrichtun- der Enterbrecherl:on- takte stets im bleichen Zeitpunkt erfolgt.
Diese Vorrichtung besteht aus einem an Masse # an',eschlossenen X-Onfakt <B>8.</B> der über 9e- #z1 mente 9, die mit dem Unterbrecher umlaufen. mit .dem Anschlusskontakt 10 des Primär- stromkreises in Verbindung .gebracht werden kann. Dieser Kontakt 10 wird bei der Ein stellung .des Zündzeitpunktes mit verstellt.
Fig. 5 zeigt die Stellung der. , einzelnen Teile zueinander zu Beginn der Unterbre chung bei Einstellung ,auf Frühzündung. Mit dem Unterbrechernocken 11 laufen die Seg mente 9 um. Der Unterbrecherhebel 1 wird gleichzeitig mit dem Kontakt 10 verstellt. Im Zeitpunkt der Unterbrechung am Unter brecherhebel 1 steht Glas Segment 9 noch vor dem Kontakt 10.
Bei der Drehung der Nok- kenscheibe in Richtung des Pfeils gleitet der Kontakthebel 1 über den Nocken 11 und gleichzeitig das Segment 9 über :den Kontakt 10. Wenn dieses jedoch den Kontakt 8 er reicht (Fig. 6), schliesst auch der Unterbre- cherhebel 1 infolge Ablaufs von,dem Nocken 11 den Stromkreis wieder.
Ist die Einrichtung auf Spätzündung ein gestellt (Fig. 7, 8), so stehen die beiden Kon takte 8 und 1.0 nebeneinander. Der Primär strom wird geöffnet, wenn der Unterbrecher hebel 1 auf den Nocken 11 aufläuft (Fig. 7). Nach kurzer weiterer Drehung trifft das Seg ment 9 auf beide Kontakte 8 und 10, wodurch der Primärstrom unter Umgehung,der ITnter- brecherkontakte wieder geschlossen wird und geschlossen bleibt, bis in,clie Stellung, die in Fig. 8 wiedergegeben ist,
beider der Unter- brecherhebel 1 nun seinerseits den Primär strom wieder schliesst.
Die Zahl der Segmente 9, sowie die An ordnung der Kontakte 8 und 10 hängt von der Bauart ,der Maschine ab. Man kann bei spielsweise .die Segmente an dem Verteiler rad anordnen, das dann zweckmässig aus Iso liermaterial besteht. -
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochspannungszüncleinrichtung für Ver- brennun.gskraftmaschinen, dadurch gekenn zeichnet, d.a.ss der Abstand des Schliessungs punktes !des Primärstromes von dem Off- nun,gspunkt veränderbar ist, zum Zweck, das Schliessen des Primärstromes bei jeder Ein stellung des Öffnungspunktes in .günstiger. Ankerstellung zu bewirken. UNTERANSPRr1CHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, mit zwei voneinander unabhängigen Vorrich tungen, von denen die eine zum Öffnen und die andere zum Schliessen des Primär stromes dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Schliessen des Stromes stets zur gleichen Zeit zur Wir kung kommt, während die Vorrichtung zum Öffnen des Stromes verstellt werden kann. . 2. Einrichtung nach Patentanspruch mit durch Nocken oder dergleichen bewegtem Unterbrecher, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Nockenlä.nge veränderbar ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verstellhebel für den Unterbre- cherhebel exzentrisch gelagert ist, so dass bei seiner Verstellung gleichzeitig die Ent fernung des Unterbrecherhebels von dem Mittelpunkt der Noekenscheibe und damit ,die Dauer der Berührung zwischen Nok- ken und Unterbrecherhebel geändert wird. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet .durch einen Nocken aus zwei Teilen, von denen cler eine feststeht, während der andere in der Laufrichtung oder gegen diese verstellt werden kann. 5.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprifchen 1 und<B>2,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zum Schlie ssen des Stromes aus einer Xurzschlussvor- richtung der Unterbrecherkontakte mit unverstellbarem Schliesszeitpunkt besteht und zur Herstellung des Kurzschlusses für den Primärstromkreis ein beim Ein stellen des Zündzeitpunktes verstellbarer Kontakt (10) und ein mit ,dem Unterbre cher umlaufendes Kontaktstück (9) ange ordnet ist. 6.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 5, d.adureh ge kennzeichnet, dass die umlaufenden Kon- taktstücke an einem aus Isoliermaterial bestehenden Vorderteil angeordnet sind und die Verbindung zwischen dem fest stehenden Kurzschlusskontakt (8) und dem verstellbaren Änschlusskontakt (10) des Primärstromkreises herstellen.
Applications Claiming Priority (1)
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