CH98929A - Kommutator für elektrisch betriebene Signalapparate. - Google Patents

Kommutator für elektrisch betriebene Signalapparate.

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CH98929A
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Meier-Maendli Karl
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Meier Maendli Karl
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/24Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane
    • G08B5/26Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane with reset means necessitating a separate operation to return the indicator element

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Description


      Kommutator    für elektrisch betriebene Signalapparate.    Bei elektrisch betriebenen Signalappara  ten mit einem durch aufeinanderfolgendes  Schalten in verschiedene Lagen einstellbaren       Anzeigeorgan,    wie solche Apparate zum Bei..  spiel im Scheibenstand von Schiessanlagen  aufgestellt werden, um eine gewisse     Ver-          ständigung    zwischen dem hier tätigen Zei  ger und dem Schützen im Schiessstand zu  ermöglichen, benutzt man zum Schalten des       Anzeigeorganes    einen Drücker (Druckknopf),  durch welchen der elektrische Stromkreis des  Signalapparates geschlossen werden kann:  im erwähnten Falle befindet sich der Drücker  im Schiessstand.

   Es ist nun klar, dass die     Be.          dienung    des Drückers, namentlich bei wech  selvollem Geräusch, wie dies in einem Schiess  stand zutrifft, grosse Aufmerksamkeit erfor  dert, um     Irrtümer    und hieraus resultierende  Missverständnisse zu vermeiden.  



  Vorliegende Erfindung hat nun einen       Kommutator    für elektrisch betriebene Signal  apparate zum Gegenstand, durch welchen die  gewünschte Einstellung des     Anzeigeorganes     in einfacher Weise, nämlich durch Bewe  gung eines Steuerorganes, bewerkstelligt  werden kann, das einen     Kontakthebel    hat,    welcher dabei vorübergehend mit an die elek  trische Stromleitung des Signalapparates an  geschlossenen Kontakten in Berührung ge  bracht wird; damit dem     Anzeigeorgan    so  viele     Schaltbewegungen    erteilt werden, dass  dasselbe die gewünschte Einstellung erhält;

    bei entgegengesetzter Bewegung des     Steuer-          organes    tritt ein Isolierteil des Kontakt  hebels mit den erwähnten Kontakten in Be  rührung, so dass hierbei kein     Stromschluss     erfolgt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt denselben in Oberansicht in  Verbindung mit einem Signalapparat, von  welchem jedoch nur einige Hauptteile dar  gestellt sind;       Fig.    2 zeigt einen Vertikalschnitt durch  den     Kommutator;          Fig.    3 ist ein Horizontalschnitt nach     I-I     der     Fig.    2; \ \       Fig.    4 zeigt als     Einzelheit    das Steuer  organ in Unteransicht.  



  Der zur Darstellung gebrachte     Kommü-          tator    besitzt ein stromleitendes Gehäuse 1,      das eine     zylindrische    Umfangswand hat und  zum Beispiel aus     Aluminiumguss        besteht.     Innen ist dieses Gehäuse mit fünf Kontakt  rippen 2, 3, 4, 5, 6 versehen und     aussen    mit  drei     Lappen    7,     welch    letztere zur Befesti  gung des Gehäuses auf einer Unterlage  dienen.

   Das Gehäuse 1 weist einen in einem       Isolierstück:    8     angebrachten    zentralen Bolzen  9 auf, auf welchem das scheibenförmige  Steuerorgan 10, .das eine längliche Nabe 11  hat, drehbar gelagert ist. Auf die Nabe 11  ist eine     Torsionsfeder    12 aufgeschoben,     wel-          ehe    mit dem einen Ende am Isolierstück 8       festgele@.;t    ist und mit dem andern Ende am  Steuerorgan 10 angreift.

   Diese     Feder    ist be  strebt:, das Steuerorgan 10 in     Ruhestellung     zu halten,     d.        h.    einen am Steuerorgan 10 vor  gesehenen Griff 1.3, an welchem eine     Isolier-          brücke    1.4 befestigt ist, gegen einen Anschlag  bolzen 15 anzudrücken.

   Das Steuerorgan<B>10</B>  hat auf     d < är        d-m    Innern des Gehäuses 1 zu  gekehrten Seite einen Kontakthebel 16, wel  eher auf der Schraube 17 gelagert ist und  durch zwei Federarme 18 für gewöhnlich  elastisch in Normalstellung gehalten     jird.     Die beiden Federarme 18 sind Teile ein und  desselben     Sta.hlblechstückes,    das mittelst  eines umgebogenen Lappens und Schrauben  19 am Steuerorgan 10     befestigt    ist. Der       Iiontahtllebel    16 besitzt einen Isolierteil 20.

    Auf dem     obern    Rand des     Gehl        usemantels    ist  ein Isolierring 21 fixiert.     welcher    mit den       Markierungen    5, 10, 00, T,     t1I    versehen ist       (I        ig.        1.).    Bei diesen     Markierungen    ist je eine  Vertikalbohrung 22 vorhanden, welche zur  Aufnahme eines Steckstiftes 23 bestimmt  ist. Der Steckstift 23 ist durch ein Kettchen  24 an einer vom Gehäuse 1 isolierten     Ose    25  festgelegt und dient zur Begrenzung der       Drehbeweglzng    des Steuerorganes.  



  Der mit 26 bezeichnete Signalapparat ist  zur     Aufstellung    im Scheibenstand einer       Schiessanlage        bestimmt.    Er besitzt eine  Seheibe 27 mit den nämlichen Markierungen.  wie sie der Isolierring 21 des     Kommutators          aufweist.    Ein vor der Scheibe 27 befind  licher Zeiger 28 kann durch     aufeinanderfol-          -endes        Erregen    eines     Elektromagnetes    29,    wodurch     eine    den Zeiger bewegende Schalt  vorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, nach  einander auf die einzelnen Markierungen der  Scheibe 27 eingestellt werden.

   Der Elektro  magnet 29 ist an die beiden Drähte 30, 31  angeschlossen, die mit einer (nicht gezeich  neten) Batterie verbunden sind. Der Draht  30 ist am Boden des Gehäuses 1     mit    diesem  stromleitend verbunden, während der Draht  31 an den Bolzen 9 angeschlossen ist und  dadurch     reit    dem Kontakthebel. 16 leitende       'Verbindung    hat.  



  Die Handhabung und Wirkungsweise des       Kommutators    ist folgende:  Angenommen, es soll der Zeiger 28 des  Signalapparates auf die     Markierung    5 der  Scheibe 27 eingestellt werden, dann setzt man  vorerst den Steckstift 23 des     Kommutators     in die bei der Markierung 5 seines Ringes 21  vorgesehene Bohrung 22.

   Nach Einlegen  eines Fingers in den entsprechend gestalteten  Griff 1.3 dreht man das Steuerorgan 10 im       Uhrzei-ersinne,    bis der Griff 13 am Steck  stift 23     anschlägt.    Bei dieser Drehbewegung  schleift der Kontakthebel 16 mit seinem  stromleitenden Teil über die eine Kontakt  rippe     \_'    hinweg, durch welche Berührung der  Stromkreis des Elektromagnetes 29 vorüber  gehend einmal geschlossen worden ist. Da  durch hat der Zeiger 28 eine Schaltung er  fahren, so dass er nunmehr auf die Markie  rung 5 der Scheibe 27     zeigt,    sich also in  Übereinstimmung befindet mit der Stellung,  in welche das     Steuerogan    10 bewegt wurde.

    Soll der Zeiger 28 aus der Nullstellung zum  Beispiel auf die zweite Markierung 10 der  Scheibe 27 eingestellt werden, dann setzt  man den Steckstift 23 des     Kommutators    in  die bei der Markierung 10 des Ringes 21 an  gebrachte Bohrung 22. Dann dreht man das       Steuerorgan    10, bis der Griff 13 auf den  Steckstift. 23 auftrifft. Hierbei hat der     Kon-          tahtliebel    16 durch sukzessives Berühren der  beiden Kontaktrippen 2, 3 den Stromkreis  des Elektromagnetes 29 zweimal nacheinander  geschlossen, so dass der Zeiger 28 zweimal       geschalten    worden ist und nun auf die Mar  kierung 1.0 der Scheibe 27 eingestellt ist.

   In      analoger     weise    kann der Zeiger 28 auf die  weiteren Markierungen der Scheibe 27 einge  stellt werden, da für jede dieser Markierungen  am     Kommutator    eine Kontaktrippe vorhan  den ist.  



  Nach erfolgter Bewegung des     Steuer-          organes    10 gibt man den Griff 13, nachdem  er den Steckstift 23 erreicht hat, frei, worauf  das     Steuerorgan    unter dem Einfluss der Fe  der 12 von selbst     in    die Ruhestellung zurück  kehrt. Bei dieser Drehrichtung des     Steuer-          organes    berührt der Kontakthebel 16 die       Gehäusekontaktrippen,    über die er hinweg  schleift, mit dem     Isolierteil    20, so dass hier  bei kein     Stromschluss    erfolgt.

   Der Zeiger 28  kann durch Betätigung eines aussen am Sig  nalapparat vorgesehenen Hebels aus jeder  Einstellage direkt in     die    Nullstellung zu  rückbewegt werden.  



  Beim gegebenen Beispiel beziehen sich die  drei ersten Markierungen 5, 10, 00 der  Scheibe 2 7 des Signalapparates und des       Kommutatorringes    21 auf die für die Bewer  tung der Schüsse in Betracht kommende  Kreisteilung (1 bis 5     bezw.    1 bis 10, 1 bis  100) der     Schiessseheibe,        wükrend    durch Ein  stellung des Zeigers 28 auf die Markierung Z'  kundgemacht wird, dass Serienfeuer folgt  und die Anzahl der Treffer anzuzeigen ist.  Durch Einstellen des Zeigers 28 auf die Mar  kierung N wird     bekannt    gegeben, dass eine  vom Scheibenstand aus gemachte Meldung  über Treffpunkt oder Trefferanzahl nachge  prüft und das     Ergebnis    nochmals angezeigt  werden soll.  



  Der erläuterte     Kommutator    zeichnet sich  durch seine Einfachheit aus,     verbunden    mit  zuverlässiger     Wirkungsweise.    Den empfind  lichen Teilen des     Kommutators    ist durch  Anordnung derselben im Gehäuse 1 Schutz  gegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kommutator für elektrisch betriebene Signalapparate, welche ein durch aufeinan- derfolgendes Schalten in verschiedene Lagen einstellbares Anzeigeorgan besitzen, gekenn zeichnet durch ein Steuerorgan mit elastisch in Normalstellung gehaltenem Kontakthebel, welcher bei Bewegung des Steuerorganes im einen Sinne vorübergehend mit an die elektri sche Stromleitung des Signalapparates ange schlossenen Kontakten in Berührung gebracht werden kann zwecks aufeinanderfolgender Schliessung des Stromkreises dieser Leitung und entsprechender Schaltung des erwähnten Anzeigeorganes,
    während bei entgegengesetz ter Bewegung des Steuerorganes ein Isolier- teil des Kontakthebels mit genannten Kon takten in Berührung tritt, so dass hierbei kein Stromschluss erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Kommutator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Steuer organ drehbeweglich<B>an</B> einem strom leitenden Gehäuse angeordnet ist, welches an die elektrische Stromleitung des Signal apparates angeschlossen ist und innen mit Kontaktrippen versehen ist, mit welchen der Kontaktbebel in Berührung gebracht werden kann, zwecks Veranlassung der Schaltung des Anzeigeorganes des Signal apparates.
    2. Kommutator nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Stellkörper vorgesehen ist, welcher ermöglicht, die Bewegung des Steuerorganes entsprechend der mit diesem jeweils gerade auszufüh renden Drehbewegung zu begrenzen und dass das Steuerorgan nach Loslassen von selbst in die Ruhestellung zurückkehrt. 3. Kommuta,tor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kontakt hebel .durch seitlich an denselben anlie gende Federarme in Normalstellung ge halten wird.
CH98929D 1922-02-28 1922-02-28 Kommutator für elektrisch betriebene Signalapparate. CH98929A (de)

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