CH98986A - Türschloss mit Hebefalle. - Google Patents
Türschloss mit Hebefalle.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C3/00—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively
- E05C3/12—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action
- E05C3/14—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with operating handle or equivalent member rigid with the latch
- E05C3/145—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with operating handle or equivalent member rigid with the latch pivoting about an axis perpendicular to the wing
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Description
Türschloss mit Hebefalle. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Türschloss mit Hebefalle. Bei demselben ist gemäss Erfindung die Hebefalle mittelst eines an derselben angeordneten Zapfens gelagert, besitzt ein Loch für einen Schlossstift und liegt auf der dem Zapfen gegenüberliegenden Seite an einer zum Zapfen gleichachsig an geordneten Büchse an, um welche herum eine zum Niederhalten .der Falle dienende Feder gewunden ist.
Auf der Zeichnung, die ein Ausführungs- Beispiel des Erfindungsgegenstandes dar stellt, ist Fig. 1 eine Ansicht eines Teils des Tür schlosses bei abgenommener Deckplatte des Schlosskastens, und Fig. 2 ein Horizontalschnitt durch den Schlosskasten nach der Linie II-11 der Fig. 1.
Der Schlosskasten 1 besitzt eine Deck platte 2. In letzterer ist die Falle 3 mit einem Zapfen 4 drehbar gelagert und in einem ver tikalen Schlitz des Schlossstulpes 1' geführt. Die Falle weist ein viereckiges Loch 5 auf, das zur Aufnahme eines Schlossstiftes des Drückers dient, mittelst welchem eine Dreh- Bewegung auf die Falle übertragen werden kann. Auf der dem Zapfen 4 entgegengesetz ten Seite liegt die Falle an einer zum Zap fen 4 koachsial angeordneten Büchse 6 an, welche vermittelst eines Anpasses 7 i.m Schlosskasten drehbar gehalten ist.
Um die Büchse 6 herum ist eine Feder 8 mit zwei gleichlangen Schenkeln gewunden, deren eines Ende 9 in eine zur Drehachse der Falle parallele Bohrung 10 der letzteren in deren Mittelebene durch die Drehachse greift, und deren anderes Ende 11 an der obern Wand 12 des Schlosskastens von unten an liegt. Die Feder 8 hat in der Bohrung 10 etwas Spiel und drückt die Falle 3 stets nach unten in die Schliessstellung. Diese Anord nung der Feder 8 an der Falle 3 hat den Vorteil, dass beim Drehen derselben, zwecks Öffnens und Schliessens des Schlosses, der Hebelarm, mit welchem die Feder an der Falle angreift, in jeder Stellung gleichgross ist.
Die von der Feder auf die Falle aus- geübteKraft -wirkt senkrecht zu ihrem Hebel arm, weshalb keine Kraftkomponenten auf treten können, durch welche die Wirkung der Federkraft beeinträchtigt würde. 'Ferner ist das Kratzen der Feder auf der Falle vermie den, weil sich der Angriffspunkt an derselben nicht verschieben, und demzufolge keine glei tende Reibung zwischen Feder und Falle auf treten kann.
Die Anordnung eines Zapfens an der Falle; der mit ihr aus einem Stück gepresst ist, und einer Büchse haben gegenüber bekannten Schlössern mit Hebefallen, die nur am Schlossstift gehalten sind, den Vorteil, dass das Schloss ohne den Schlossstift zusammen gesetzt werden kann und somit gewisser massen von demselben unabhängig ist. Ferner kann die Falle auf dem Schlossstift sich nicht in der Längsrichtung derselben ver schieben, wie dies bei jenen bekannten Schlössern vorkommen kann und dann zu Klemmungen Anlass gibt.
Dadurch, dass der Zapfen mit der Falle aus einem Stück ge presst ist, wird eine erhebliche Vereinfachung in der Herstellung der Falle erzielt, indem jede Dreharbeit fortfällt. Ausserdem kann die Falle leicht aus Flusseisen hergestellt wer den, wodurch gegenüber den bisher üblichen Begossenen oder geschweissten Fallen eine bedeutende Verbilligung erzielt wird.
Natürlich; könnte die Falle statt im Deckblech in der Schlosskastenwand gelagert und die Büchse 6 statt in der Schlosskasten- wand im Deckblech angeordnet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Türschloss mit Hebefalle, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hebefalle mittelst eines an derselben angeordneten Zapfens gelagert ist, ein Loch für einen Schlossstift aufweist und auf der dem Zapfen gegenüberliegenden Seite an einer zum Zapfen gleichachsig an geordneten Büchse anliegt, um welche herum eine zum Niederhalten der Falle dienende Fe der gewunden ist. UNTERANSPRtrCHE 1.Türschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder mit ihrem einen Ende an einer -Wand des Schloss- kastens anliegt und mit ihrem andern Ende an der Falle in der Mittelebene durch die Drebachse der Falle angreift. 2. Türschloss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder in eine zur Drehachse der Falle parallele Boh rung derselben greift. 3. Türschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerzapfen der Falle mit derselben aus einem Stück ge presst ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH98986T | 1922-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH98986A true CH98986A (de) | 1923-05-01 |
Family
ID=4356875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH98986D CH98986A (de) | 1922-01-11 | 1922-01-11 | Türschloss mit Hebefalle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH98986A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2971280A1 (fr) * | 2011-02-08 | 2012-08-10 | Plansouple | Dispositif d'ouverture et de fermeture d'un panneau mobile |
-
1922
- 1922-01-11 CH CH98986D patent/CH98986A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2971280A1 (fr) * | 2011-02-08 | 2012-08-10 | Plansouple | Dispositif d'ouverture et de fermeture d'un panneau mobile |
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