CH99059A - Sportball. - Google Patents

Sportball.

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CH99059A
CH99059A CH99059DA CH99059A CH 99059 A CH99059 A CH 99059A CH 99059D A CH99059D A CH 99059DA CH 99059 A CH99059 A CH 99059A
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sports ball
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Einstein Gutkind
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Gutkind & Einstein
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Description


  Sportball.    Die Erfindung bezweckt die Beseitigung  der bekannten Schlitzverschnürung, welche       bisher    bei den aus einer     äussern    Hülle und  einer innern Luftblase bestehenden Sport  bällen zum     Einbringen    der Luftblase in die  Hülle unbedingt erforderlich war. Der Er  findungszweck wird verwirklicht durch eine  biegsame Scheibe, welche sich bei schlaffer  Blase mitsamt dem Ventil durch ein Loch  der Hülle hineinbringen lässt, sich bei auf  gepumpter Blase jedoch gegen den Lochrand  legt und dadurch das Hüllenloch ab  schliesst.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dar  gestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen     Achsialschnitt    durch das  Ventil, sowie einen Teil von Hülle und Blase,       Fig.    2 die Aufsicht auf die innere  Ventilscheibe,       Fig.    3 die Unteransicht der innern Ventil  scheibe,       Fig.    4 die Unteransicht der obern Ventil  scheibe,         Fig.    5 den     Ventilverschluss,          Fig.    6 die     Aufsicht    auf die Scheibe.

      Das Ventil besteht aus zwei koaxial zu  einander angeordneten Scheiben 1, 2, von de  nen die innere, 1, einen Zapfen mit zentraler,  mit Muttergewinde versehener Bohrung la  und zwei einander diametral gegenüber  liegende Ansätze     1b    zum Halten eines sich  über die zentrale Bohrung legenden Gummi  bandes 3 besitzt, während die äussere, 2, mit  einem zentralen, in das     Muttergewinde    ja  passenden Gewindezapfen 2a mit einer     ach-          sialen,    ebenfalls mit     Muttergewinde        ver-          sehenen    Bohrung     2b    ausgerüstet ist.

   Auf  der den Ansätzen-     1b        abgekehrten    Fläche   der untern Scheibe 1 befinden sich Ring  nuten     1e.       Die Luftblase ist     zwischen    diesen beiden  Ventilscheiben 1, 2, welche     ineinander    ge  schraubt werden, eingeklemmt. Zwischen der  Blase der äussern Ventilscheibe 2 befindet  sich noch eine federnde Scheibe 4 aus dün  nem Stahlblech oder einem andern zweck  entsprechenden Stoff, welche einen wesent-      lieh grösseren Durchmesser besitzt als die  Ventilscheiben und um die den Gewinde  zapfen 2a der Ventilscheibe 2 durchlassende  Bohrung 4a einen Lochkranz 4b enthält.

    Dieser Lochkranz dient in Verbindung mit  den Ringnuten     1e    der     innern    Ventilscheibe 1  zur Herstellung einer sichern Verbindung  zwischen Blase und Ventil. Der Gummi der  Blase drückt sich nämlich beim Zusammen  schrauben der beiden Ventilscheiben in die  Löcher, beziehungsweise in die Ringnuten  ein.  



  Die federnde     Scheibe    4 ist ausserhalb der  Ventilscheiben durch zwei Nieten 5 mit einer  dickeren Scheibe 6 aus Leder oder einem  andern geeigneten Stoff verbunden, welche  eine mittlere Ausbauchung 6a ,enthält, de  ren     Durchmesser    dem in der Hülle 7 an  geQrdneten Loche 7a entspricht.  



  Ist die Blase nicht aufgepumpt, also  schlaff, so kann die federnde Scheibe 4,  deren Rand zwecks Vermeidung von Beschä  digungen der Blase mit Metall oder Leder       eingefasst    sein kann, zusammengebogen und  nebst Blase und Ventil durch das Loch der  Hülle hindurchgeführt werden. Nunmehr  wird in die mit Muttergewinde versehene  Bohrung 2b der äussern Ventilscheibe 2 ein  Stutzen 8 eingeschraubt und auf diesen die  Luftpumpe aufgesetzt. Das Aufpumpen der  Blase erfolgt dann in der üblichen Weise.

    Je mehr sich die Blase mit Luft füllt, desto  mehr legt sich die mit der federnden Scheibe  4 verbundene äussere Deckscheibe 6 gegen  die Innenseite der Fussballhülle an,     wobei     die Ausbauchung 6a in das Loch der Hülle  eintritt und mit ihrer Aussenfläche in glei  cher Höhe mit der Aussenfläche des Balles  liegt. Schliesslich wird der Gewindestutzen 8  aus dem Ventil herausgeschraubt.  



  Durch den Erfindungsgegenstand wird  also, wie bereits oben erwähnt wurde, die  bisherige Verschnürung der Ballhülle ver  mieden, welche einerseits umständlich und  langwierig zu bedienen ist und     anderseits     einen vollständigen Gewichtsausgleich des  Balles verhindert. Die vorliegende Erfin-         dung    ermöglicht, den Ball vollkommen rund  und ausgeglichen zu machen; er kann natur  gemäss in beliebiger Art und Weise aus  gestaltet werden, so zum Beispiel als Fuss  ball, Faustball,     Hokeyball,    Wasserball und  dergleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCH: Sportball mit äusserer Hülle und innerer, mit Füllventil versehener Luftblase, da durch gekennzeichnet, dass der Abschluss einer die schlaffe Blase mit dem Ventil. durchlassenden Hüllenöffnung beim Füllen der Blase selbsttätig durch eine biegsame, grösser als die Hüllenöffnung bemessene Scheibe erfolgt, indem dabei deren Rand durch den Füllungsdruck an den Rand der Hüllenöffnung angedrückt wird. UNTERANI SPRüCIIE 1. Sportball nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüllenöffnung derart bemessen ist, dass sie Blase und Ventil gerade durchlässt, und dass zwi schen Ventil und Blase eine federnde Scheibe eingeschaltet ist, welche grösser ist als die Hüllenöffnung. 2.
    Sportball nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in letzterem genannte Scheibe zwischen der Blase und einer äussern Scheibe des Ventils eingeschaltet ist und aus Stahlblech besteht. Sportball nach Patentanspruch und Un teranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die die Hüllenöffnung abschliessende Scheibe mit der federnden Scheibe ver bunden ist und eine mittlere, dem Loch der Hülle entsprechende Ausbauchung be sitzt. 4.
    Sportball nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blase gefasst ist zwischen zwei koaxialen Scheiben des Ventils, von denen die innere einen Zap fen mit zentraler, mit Muttergewinde ver- sehener Bohrung und zwei diametral ein ander gegenüberliegende, ein zum Ab- schliessen des Ventils dienendes Gummi- band tragende Ansätze besitzt, während die äussere Scheibe einen in das Mutter- gewinde der innern Scheibe passenden Schraubenansatz mit mittlerer Gewinde bohrung enthält.
CH99059D 1920-11-20 1921-11-11 Sportball. CH99059A (de)

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CH99059A true CH99059A (de) 1923-05-01

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CH99059D CH99059A (de) 1920-11-20 1921-11-11 Sportball.

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