CH99090A - Verfahren zum Imprägnieren von Holz. - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren von Holz.

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CH99090A
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zinc oxide
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zinc
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weight loss
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Weiler-Ter-Meer Chemische Vorm
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Chem Fab Vorm Weiler Ter Meer
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  Verfahren zum Imprägnieren von     lfolz.       Mischungen von organischen     Nitrover-          bindungen,    vornehmlich     Dinitrophenolen    und  ihren Salzen, mit anorganischen Salzen fin  den bekanntlich wegen ihrer ausserordentlich       stark.en    pilztötenden Wirkung ausgedehnte  Verwendung zum Schutze des Holzes gegen.  Pilzbefall. Sie haben aber den Nachteil,     dass     ihre Lösungen das Eisen der zum Imprägnie  ren unter Druck gebrauchten Kessel biswei  len stark angreifen, ein     Missstand,    dem durch  die bisher bekannten Mittel nicht unter allen  Umständen mit Sicherheit abgeholfen wer  den kann.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    durch Zu  satz von Verbindungen der zweiwertigen Me  talle der     Schwefelammoniumgruppe,    wie  Zink, Mangan, Nickel, die schädliche     Wir-          hung    solcher Lösungen auf Eisen zum Ver  schwinden gebracht werden kann.  



  Es können zum Beispiel geringe Mengen  unlöslicher basischer Verbindungen dieser  Metalle oder auch lösliche, basische, und  selbst neutrale Salze der erwähnten Metalle,  sofern letztere     uuedler    als Eisen sind, zum    genannten Zwecke verwendet werden. Die  Wirkung der neutralen Salze steht zwar  hinter derjenigen der Oxyde,     bezw.        Karbo-          na,te    etwas zurück, ist aber in vielen Fällen  hinreichend, um den Eisenangriff auf einen  völlig unschädlichen Betrag herabzusetzen.  



  Dieses     Verlialten    war in keiner Weise  vorauszusehen, denn eine schützende Wir  kung der genannten Verbindungen auf Eisen  war nicht bekannt und tritt gegenüber den  gewöhnlichen Bedingungen des     Rostens    auch  nicht in Erscheinung.  



  <I>Beispiel<B>1:</B></I>  Man imprägniert Holz mit einer Lösung  von 1,2<B>kg</B>     Dinitrophenol    und<B>7</B> kg     Fluor-          natrium    in<B>1</B>     cbm    Wasser, der man<B>1 kg</B> fein  verteiltes Zinkoxyd zugesetzt hat.

   Während  durch die nicht mit Zinkoxyd versetzte Lö  sung Eisen stark angefressen wird und bei  spielsweise ein Stück Kesselblech von     be#          stimmter    Grösse bei<B>60'</B> in 20 Stunden einen       Gewielitsverlust    von<B>286</B> mg erleidet, bleibt  in Gegenwart des Zinkoxydes die Oberfläche      des Eisens glatt und eine gleichartige     Blech-          prabe    erfährt unter denselben Bedingungen  nur einen     Gewielitsverl-List    von<B>30</B> m-.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Die Imprägnierflüssigkeit; besteht aus einer  Lösung von 1,4 ho,     Dinitrophenolnatrium    und  <B>5,6</B>     k--        Fluornatri    um in<B>1</B>     cbm    Wasser, in  der<B>1 kg</B> Zinkoxyd verteilt ist.

   Die wie im  Beispiel<B>1</B>     au-e-ebene    Probe     er--ibt    in<B>Ab-</B>  wesenheit des Zinkoxydes<B>170</B>     nig,        in    Gegen  wart desselben     nur    20 in-     Gewiehtsverlust.     <I>Beispiel<B>3:

  </B></I>  Ersetzt man in Beispiel 2 das     Fluor-          natrium    durch<B>17,0 kg</B> kristallisiertes Natrium  sulfat und das Zinkoxyd durch<B>13</B>     ko,    Zink  karbonat, so zeigt ein -wie in Beispiel     1.        ge-          präftes    Stück Kesselblech ohne     Zii#.it7   <B>203</B>     m-          Gewichtsabnahme,    in Gegenwart des     Zink-          karbonates    nur<B>1</B>     cbm        Lösuno,        di(-,eo,en    nur       r,

     <B>n</B>  <B>29</B> mg Gewichtsabnahme.    <I>Beispiel 4:</I>  <B>1,5 kg</B>     Dinitrochlorbenzol    und     8,5        k11--          Fluornatrium    in<B>1</B>     cbm    Wasser     (yreifen    Eisen  stark an. Durch die Gegenwart von<B>1</B>     k-          Zink,oxyd    wird die     Gewielitsabnahmo    einer  Probe der oben bezeichneten     -A,.rt    unter den  eichen     Bedinounuen    von 184     auf   <B>18</B>     m-          herabgesetzt.     



  <I>Beispiel<B>5:</B></I>  Man verwendet eine     Li3s-uin",    von     1,3        kc          Dinitro-o-kresol    und<B>10</B> k-     kristallisiertern          Chlorma-nesium.    in<B>1</B> cbm     )Vasser    und setzt  <B>1</B> kg     Zinlzo-xyrl    zu.

   Angriff, wie oben ermit  telt, ohne     Zinko--s:yd   <B>267,</B> mit     Zinkoxyd        20        mg.       <I>Beispiel<B>6:</B></I>  Einer wie nach Beispiel<B>1</B>     zusammenge-          ,setzten        Lösun-    wurden statt des dort genann  ten Zinkoxydes 2<B>kg,</B>     Nichelkarbonat    zuge  setzt.     Gewichtsabnahme    einer Probe nur  4 mg.  



  <I>Beispiel</I>     i':     Eine Lösung     von   <B>9</B>     1±,o,;        Dasilit    (Gemisch  von     Dinitrophenolanilin    und     Fluornatrium)     in<B>1</B>     cbm    Wasser.

   -mit<B>1</B>     ko,        Zinkoxyd        ver-          setzt,    zeigt auf     Eis(!ii    überhaupt Leinen er  kennbaren     An-riff.    Eine in der     an-eaebenen          NV    eise geprüfte Kesselprobe     ble-ibt    auf we  niger als<B>1</B>     mo,    gewichtskonstant.

      <I>Beispiel</I>     8:       Man ersetzt in Beispiel<B>7</B> das Zinkoxyd  durch<B>5</B> kg     Ziiilz-vitriol.    Der Erfolg ist der  gleiche.     Zum        Ver-leich    se;     ali-eiiilirt,        dass     dieselben Blechproben<U>bei</U> der Behandlung mit  reinem destilliertem Wasser unter den     clei-          chen    Bedingungen regelmässig     --13        nig    an Ge  wicht verlieren, und zwar sowohl in Gegen  wart, wie in Abwesenheit von Zinkoxyd  oder den     indern    genannten Verbindungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zum Imprägnieren von Holz mit Lösungen organischer Nitroverbindlinyeu <B>n</B> tD n ini Gemisch mit anorganischen Salzen in ei sernen Behältern, darin bestehend, dass den Imprii,c.,nierlösuilgen Verbindungen der zwei- -,vertigen -'L#lei.ille der Schwefelannonium- e, Ilruppe zugesetzt we-rden.
CH99090D 1921-03-26 1922-02-22 Verfahren zum Imprägnieren von Holz. CH99090A (de)

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