Verfuhren und Vorrichtung zur Gewinnung von -V#Tarlliluft. Mit Rücksicht auf den grossen Bedarf an Warmluft, insbesondere bei der Industrie lür Trocken- und Dörrzwecke, ist bereits vor geschlagen worden, zwecks möglichster Aus- liut:zuilg der Brennstoffe, die aus der Ver brennung von festen Stoffen, wie Kohle.
Koks oder dergleichen, gewonnenen Feuer gase rauch-, russ- und aschefrei zu gestalten und. sie alsdann mittelst Exhaustors mit I risehluft zu vermischen und zur Ver brauchsstelle zu leiten.
Solche Anlagen haben iin Hinhliek auf den erforderlichen Verbren nungsraum, sowie auf die Niederschlagsein richtungen für Asche und dergleichen gro ssen Raumbedarf, erfordern längere Zeit zum Anheizen und liefern zuin.eist @'i'armluft, welche gesundheitsschädliche Beimengungen in Form von Kohlenoxyden -enthält.
Um eine für Atmung geeignete Warm luft zii erhalten, die zur Beheizung von menschlichen Aufenthaltsräumen verwendbar ist, wird erfindungsgemäss ein gasförmiger Brennstoff, zuln Beispiel Leuchtgas, zur Erzeugung der Feuergase benutzt, so dass diese Feuergase zum vornherein rauch-, russ und aschefrei sind;
damit die Gase aber auch sonst von jeglichen gesundheitsschädlichen Beimengungen frei sind, wird nach dem neuen Verfahren eine vollständige Verbren nung durchgeführt, indem die gasförmigen Brennstoffe infolge der durch die Saug wirkung des Exhaustors erhöhten Gasaus strömungsgeschwindigkeit in feinen, lang ausgezogenen, .von Verbrennungsluft all seitig bestrichenen Stichflammen, die fast keinen Innenkern besitzen, einer vollständi gen Verbrennung unterzogen ,verden. So er hält man Feuergase, die einerseits nur aus Kohlensäure und' 'Wasserdampf bestellen,
anderseits infolge ihrer hohen Temperatur (bis 1000 ) einen Zusatz his zum 400fachen des Feuergasvolumens an Frischluft vertra gen, so dass in der endgültigen Warmluft die Kohlensäure in so kleinen Mengen verdünnt auftritt, dass eine Beeintrü.clitigung der menschlichen Atmungsorgane dadurch aus geschlossen ist.
Die zur Ausübung des geschilderten Ver fahrens dienende Vorrichtung, welche die vollständige Verbrennung des. Brenngases durch Erhöhung der Gasausströmungs- geschwindigkeit und Schaffung feiner, lang- gezogener, von Verbrennungsluft allseitig bestrichener Stichflammen herbeiführt, be- #sitzt:
eine Verbrennungshaube, in deren In neres feinlockige Brenner hineinverlegt sind und welche oberwärts eine unter der Saug- ,virkung des darübersitzenden E%llaustors stehende Abzugsöffnung, sowie am Boden Löcher besitzt, welche den Lufteintritt auf die zur vollständigen Verbrennung des Ga ses erforderliche Menge beschränken.
Fig. 1 der Zeichnung stellt eine ein fache beispielsweise Ausführungsform der neuen Vorrichtung im senkrechten Schnitt, teilweise auch in Ansieht, dar; die rig. bis 5 zeigen eine andere Ausführungsform, und zwar Fig. \? und 3 in zwei senkrechten, um 90 versetzten Schnitten; Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie 4-I der F i-% 3;
F i--. 5 zeigt eine Variante der Einriclitun- für die I,-uifizufulir; FiS. 6 und 7 sind wag rechte Schnitte durch die Steuerorgane eines Thermostaten; F ig. 8 zeigt die gleichen <B>S</B> t:etie#i-or,-ane nebst zusätzlichem Sperrhebel in Draufsicht, und Fig. 9 hauptsächlich einen Sperrhebel in Seitenansicht.
Gemäss Fig. 1 besteht der Brenner aus eineiit mit feinen Löchern versebenen Rohr 10, welches innerhalb einer nach oben über- dachten. nach uili-pn der Luft Zutritt ge- w ihrepden<B>1.1</B> eingebaut ist.
Aii der .i höchsten Stelle des I4aubendaches ist ein Saugrohr 1? ange,sclflossen, welches zum Exhaustor 13 führt.
@@Tenn die in die Haube <B>11111</B> Boden einirei.ende Luftinen5e auf das zur Vorhrennung des Gases erforderliche Quantum durch entspreeliende Bemessung der EintrittaP5clier beschränkt ist, bildet sich auf Grund der Eahaustorwirkung über dem Brennur ein Vakuum,
in welchem die Flam- inen 71i. langen, fast kernlosen Zungen aus- "(,zogen werden;
diese Zungcii werden von der ebenfalls unter der Saugwirkung des haustors, und zwar im schnelleren Zuge, durchströmenden, durch die Bodenlöcher ein tretenden Frischluft allseitig bestrichen und gewährleisten so eine v ollstä.ndi@e Verbren nung des Clases. In das Saugrohr wird ober- halb der Raube über Schlitze 14,
die durch
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Verdrehung <SEP> eines <SEP> Fensterringes <SEP> 15 <SEP> mehr <SEP> oder
<tb> weniger <SEP> geöffnet <SEP> bezw. <SEP> geschlossen <SEP> werden
<tb> können, <SEP> die <SEP> den <SEP> Verbrennungsgasen <SEP> beizu mischende <SEP> Frischhift <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Freien <SEP> oder
<tb> aus <SEP> dem <SEP> Aufstellungsraum <SEP> der <SEP> Vorrichtung
<tb> eingesaugt.
<SEP> Zwecks <SEP> Vorwärmung <SEP> dieser <SEP> Luft
<tb> ist <SEP> sowohl <SEP> um <SEP> die <SEP> Raube <SEP> 11 <SEP> ein <SEP> Mantel <SEP> 16,
<tb> als <SEP> auch <SEP> um <SEP> das <SEP> Ansau#rohr <SEP> 1? <SEP> ein <SEP> hletn telrolir <SEP> <B>17</B> <SEP> ail#cordiiet, <SEP> so <SEP> dass <SEP> die <SEP> Luft <SEP> -e zwungen <SEP> ist, <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Wege <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Fen sterring <SEP> 1.5 <SEP> all <SEP> heissen <SEP> Wänden <SEP> entlang <SEP> zit
<tb> streichen <SEP> und <SEP> sich <SEP> zu <SEP> erwärmen, <SEP> während
<tb> gleiclizeil.ig <SEP> Wä.rlncverlusten <SEP> infolge <SEP> Mis strahlung <SEP> vorgebeugt <SEP> ist.
<SEP> Je <SEP> nach <SEP> Menge
<tb> und <SEP> @@'ärmegrad <SEP> der <SEP> so <SEP> dem <SEP> Exhaustor <SEP> 1
<tb> zugeführten <SEP> Frischluft <SEP> erhält <SEP> man <SEP> bei <SEP> einer
<tb> konstanten <SEP> Förderung <SEP> von <SEP> Feuergasen <SEP> das
<tb> im <SEP> Exhaustor <SEP> (Ittr(@liein < inder5ewirbelte <SEP> und
<tb> durch <SEP> den <SEP> Drilckstulzen <SEP> 18 <SEP> und <SEP> Rohr <SEP> 19
<tb> zur <SEP> Verbracelisstelle <SEP> weitergeleitete <SEP> Warm luft-einisch, <SEP> von <SEP> veränderlichem, <SEP> aber <SEP> genau
<tb> einstellbarem <SEP> Wärnte5ehalt.
<tb>
In <SEP> den <SEP> FiS. <SEP> ? <SEP> bis <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> gegenüber <SEP> der
<tb> Ausführung <SEP> Fig. <SEP> 1. <SEP> ein <SEP> Ofen <SEP> dargestellt, <SEP> bei
<tb> (lein <SEP> der <SEP> Ezlia.ustor <SEP> 13 <SEP> (licht <SEP> über <SEP> der <SEP> V <SEP> er brennun-sha.ube <SEP> eingebaut <SEP> ist.
<tb>
In <SEP> die <SEP> Verbrennungshaube <SEP> 11, <SEP> welelle
<tb> der <SEP> Frischluftmantel <SEP> 16 <SEP> überdeckt, <SEP> sind <SEP> ein
<tb> oder <SEP> inehrerc <SEP> Gasrobre <SEP> 11) <SEP> geleitet. <SEP> Der
<tb> Zutritt <SEP> der <SEP> V <SEP> erbrennungsluft <SEP> zu <SEP> den
<tb> Gasflammen <SEP> e <SEP> rf'nlgl, <SEP> von <SEP> unten <SEP> durch
<tb> seitliche, <SEP> mittelst <SEP> Schiebers <SEP> ?1 <SEP> rebelbare
<tb> 0ffnungen <SEP> lt' <SEP> und <SEP> wird <SEP> durch <SEP> den <SEP> Boden
<tb> der <SEP> Verbrenmingshaube <SEP> allschliessende, <SEP> be krÜnimte <SEP> Leitbleche <SEP> ?? <SEP> aufwärts <SEP> auf <SEP> die
<tb> Flamme <SEP> zu <SEP> geleitet.
<SEP> Dabei <SEP> führt <SEP> die <SEP> zu tretende <SEP> Terbrennungsluft <SEP> die <SEP> abwärts strahlende <SEP> Wärine <SEP> ab <SEP> und <SEP> wird <SEP> dadurch
<tb> selbst <SEP> vorgewärmt. <SEP> Das <SEP> ExhaustorgehNuse
<tb> ?0 <SEP> ist <SEP> in <SEP> den <SEP> Frisehluftmantel <SEP> 16 <SEP> unmiltel ba-r <SEP> über <SEP> der <SEP> Verbrennungshaube <SEP> 11 <SEP> ein-e baut. <SEP> Die <SEP> Welle <SEP> 13' <SEP> des <SEP> Exhaustors <SEP> 13 <SEP> ist
<tb> in <SEP> den <SEP> Wänden <SEP> des <SEP> Frischluftinantels <SEP> 16
<tb> bei <SEP> 16' <SEP> gelagert.
<SEP> Der <SEP> Mantel <SEP> umschliesst <SEP> Glas
<tb> Exhaustorbehäuse <SEP> ?il, <SEP> leisst <SEP> aber <SEP> unten <SEP> eine
<tb> nötigenfalls <SEP> regelbare <SEP> Eintrittsöffnung <SEP> für
<tb> l#'rischluft <SEP> frei, <SEP> ebenso <SEP> am <SEP> obern <SEP> Ende <SEP> eine
<tb> Eintrittsöffnung <SEP> 22 <SEP> für <SEP> Raumluft. <SEP> Doch kann auch an dieser Stelle Aussenluft durch einen umschaltbaren Anschlussstutzen 23' eingesogen werden. Zwei das Exhaustor- gehäuse 20 einschliessende Seitenwände der Verbrennungshaube 11 sind als Klappen 24 gestaltet, die sich von aussen durch ein Ge stänge gleichzeitig einstellen lassen.
Um den unmittelbaren Zutritt der heissen Verbrennungsluft aus der Haube 11 zum Exhaustorgehäuse 20 zu verhüten, zieht quer durch die Verbrennungshaube 22 ein Leit- bleeli 25 und bildet oberhalb einen Kanal, der entweder auf beiden Seiten Luft aus dein Mantel 16 aufnimmt, oder aber aus dem Aufstellungsraum, und dann auch den Man iel 16 durchbricht, wie in Fig. 3 links und rechts unterschiedlich dargestellt.
Zur Re gelung der zuströmenden Luftmenge können Klappen 26 im Mantel 16 dienen. Die aus der Haube 11 kommenden heissen Abgase vermischen sich, während sie an den Klap- 1>en 24 sowohl innen durch die Haube 11, wie aussen durch den Frischmantel 16 entlang- streichen, mit grossen Mengen Frischluft, bevor sie zum Exhaustor 13 treten.
Um die Berührung der nach aussen in die Mantel- -andung verlegten Lager 16<B>'</B> mit heissen Wirbelströmen zu verhüten, sind zwischen ihnen und der Saugöffnung des Exhaustors 13 besondere Leitbleche 27 eingebaut, die der in den Frischluftmantel 16 von unten und oben durch die Halsöffnung 23 zutre- lenden Frischluft einen bestimmten Weg Zvorscl)reiben und sie zwingen,
an den La gern 16' vorbeizustreichen.
Zwecks Erzielung höherer Wärmegrade und Erhöhung der Ausströmungsgeschwin- digkeit des Gases aus dem Brenner führt. eine Rohrleitung 28 aus dem Druckstutzen 18 des Exhaustors heisse Pressluft durch Dü sen 29 in die beiden Brennerrohre 10 ein. Die Druckluft tritt in die den Brennerrohren 11) vorgebaute Kammer 30 von innen ein.
Durch einen Thermostaten 31 wird ein Abschluss der Gasleitung 32 bewirkt, wenn die Flammen erloschen sind oder infolge verminderten Gasdruclzes die Wärmeabgabe unzulässig abnimmt. Der Frischluftmantel 16 ist in Höhe des Thermostaten 31 durch einen Rahmen 33 verstärkt.
Für Zimmerheizung kann der Reissluft erzeuger in den zu beheizenden Raum un-. mittelbar aufgestellt sein und die vorzu wärmende Luft fortlaufend aus diesem Raum entnehmen. Der Mantel 66 ist dann, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, unten offen. Durch das Eintreten der Zimmerluft in die heissen Abgase über den Brennern 10 tritt zugleich eine ununterbrochene Entkeimung ein. Für Trocknungszwecke, namentlich in kalter Jahreszeit, ist es zweckmässiger, den Mantel 16 nach dem Beispiel in Fig. 5 an einem mit der Aussenluft Verbindung hal tenden Kanal 34 anzuschliessen.
Wenngleich die angesaugte Aussenluft eine tiefe Tempe ratur hat, so ist sie infolge des geringen Feuchtigkeitsgehaltes (bei etwa 10 Kälte nur 17 gr pro Kilogramm Luft) schneller anwä rmba.r als wasserdampfhaltige Luft. Durch Klappen 35 lässt sich eine Umschal tung der Ansaugung auf Raum und Aussen luft bewirken.
Der in Fig. 6 bis 9 dargestellte Thermo-' stat besitzt als Ausdehnungskörper eine Stange 31, welche über dem Brennrohr 10 verläuft und an einem Ende (in der Zeich nung rechts) fest abgestützt ist. Die Stange 31 ist an dem nicht abgestützten Ende durch einen nichtleitenden Stöpsel 36 abgeschlos sen, damit die weiteren Steuerungsteile von der "'ärme unbeeinflusst bleiben. An .den Stöpsel 36 ist eine Muffe 37 angesetzt mit einem Loch 38. Auf diese ist eine Hülse 39 aufgeschraubt, aus welcher der Bolzen 40 herausragt.
Dieser besitzt innerhalb der Hülse einen kegelförmig abgeschrägten Bund 41, sowie einen Gewindestift 42, auf dein eine Platte 43 mit Mutteransatz 43' ver schraubt ist; sie wird in ihrer Einstellung durch die Gegenmutter -14 festgehalten. Zwi schen ihr und der Muffe 37 ist eine Feder 45 eingespannt, die den Bund 41 gegen den Boden der Hülse 39 zu pressen strebt.
Gegen die Platte 43 legt sich auf der der Feder ab gewandten Seite ein Bolzen 46 an, der durch eine im Gehäuse 47 eingeschlossene, gegen die mit dem Stift -16 fest verbundene Platte 48 drückende Feder 49 in der gezeichnetem Stellung gehalten wird. Der Bolzen 41_I lehnt sieh gegen eine Nachstellschraube 10, wel che in dem Riegelhebel 51 sitzt.
Dieser schwingt um den feststehenden Zapfen 5? und ist mittelst Feder 39' mit der Hülse 39 verbunden. Dem Hebel 51. stellt der Ventil liebel 53 gegenüber, welcher mittelst der Augen 54 um einen andern feststellenden Zapfen schwingbar ist. An einem Auge 55 des Hebels 53 greift eine zum nicht be- zeichneten Gasventil führende Stange an.
Zwischen Riegelhebel 51 und V entilliebel 53 befindet sieh ein fester Anschlag 56 zur Be- grenzung des Vorschubs des Hebels 51.
Wird die Flamme unter einer der Ther- mostatenstangen 31 entzündet, so verlängert diese sich und verschiebt ihren Kopf mit der Hülse 39. Dabei wird der Riegelhebel 51 so lange um :
einen Zapfen 5? geschwenkt, bis er gegen dein Anschlag 56 stösst und sein schneideartig abgeschrägtes Ende 51' unter einen Vorsprung 53' des Ventilhebels 53 greift. Dieser muss voll Hand so lange an- gelioberi werden, bis der Riegelhebel 51 un ter ihn wandert.
Verlängert. sich nunmehr das Rohr 31 weiter (Fig. 7), so wandert die Hülse 39 mit, während der Bolzen 40 unter Zusammendrückurrb der Feder 45 immer weiter in sie eintritt.
Damit wird aber auch der Bund 41 in die Kappe 39 hineingedrückt, so dass er zunächst mittelst seiner Abschrägurrg den Bolzen 46 gegen den Druck der Feder -19 nach aussen schiebt, bis dieser über den Bund 41 liinwebgleitet und, wie aus Fig. 7 ersichtlich, hinter den Bund einschnappt. Durch Verstellung der Schraube .i0, sowie der Platte 43 wird erreicht,
dass der Zeitpunkt des Einsehnapperrs des Bol- zen. .16 finit der grössten Ausdehnung der Stan@-c 31 zusammenfällt. CTeht nun bei diesem Zustand die Flamme all., so zieht sich das Rohr 31 zusammen und nimmt die Hülse 39 nebst dem mittelst des Sperrbolzens 46 verklinkten Bolzen 40 mit,
gleichzeitig aber mittelst der immer noch gespannten Feder 39' den Riegelhebel 51, so dass letzterer unter
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dein <SEP> Veirlilliebel <SEP> 53 <SEP> weggezogen <SEP> wird, <SEP> der
<tb> nach <SEP> untern <SEP> selinellt <SEP> und <SEP> das <SEP> Gasventil
<tb> schliesst. <SEP> Diese <SEP> . <SEP> @@"irhung <SEP> tritt <SEP> augenblick lich <SEP> ein. <SEP> Zweck:
<SEP> Einstellung <SEP> der <SEP> Vorrichtung
<tb> für <SEP> die <SEP> folgende <SEP> Gasabsperrung <SEP> braucht <SEP> nur
<tb> der <SEP> Sperrbolzen <SEP> <B>16</B> <SEP> mittelst <SEP> seines <SEP> Kopfes
<tb> herausgezogen. <SEP> zu <SEP> werden. <SEP> Die <SEP> Feder <SEP> 45
<tb> bringt <SEP> dann <SEP> die <SEP> Platte <SEP> 43 <SEP> wieder <SEP> zur <SEP> Anlage
<tb> niit <SEP> dein <SEP> Sperrbolzen <SEP> 16.
<tb>
Um <SEP> den <SEP> Ventilhebel <SEP> 53 <SEP> nicht <SEP> von <SEP> Hand
<tb> #o <SEP> lange <SEP> in <SEP> der <SEP> C)fferistellung <SEP> halten <SEP> z.i <SEP> müs <B>seil, <SEP> bis</B> <SEP> unter <SEP> <B>.einen <SEP> Vorsprung <SEP> 53' <SEP> die</B>
<tb> Schneide <SEP> 51.' <SEP> am <SEP> Riegelhebel <SEP> 51 <SEP> greift, <SEP> kann
<tb> die <SEP> Abstellvorrielrtung <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 9 <SEP> und <SEP> $
<tb> so <SEP> einsgerichtet <SEP> sein, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> Inbetriebsetzung
<tb> die <SEP> Verriegelung <SEP> zwischen <SEP> Vorsprung <SEP> 53
<tb> und <SEP> Schneide <SEP> I1.' <SEP> bereit.. <SEP> z@van;
släufig <SEP> lier Oestellt <SEP> Dies <SEP> gesehielit <SEP> mittelst <SEP> einer
<tb> Sperrklinke <SEP> für <SEP> den <SEP> Riegelhebel <SEP> 51, <SEP> die <SEP> ihn
<tb> aber <SEP> mit <SEP> zunehmender <SEP> Erwärmung <SEP> des <SEP> Tlrer rnostaten <SEP> wieder <SEP> freigibt <SEP> und <SEP> so <SEP> der <SEP> selbst tätigen <SEP> Ausschaltvorrichtung <SEP> selbsttätio, <SEP> un t <SEP> erst <SEP> eilt.
<SEP> I>enr@@enlüss <SEP> wird <SEP> an <SEP> einem <SEP> L <SEP> fest .stehenden <SEP> (@relenk <SEP> eine <SEP> Stützklinke <SEP> 58 <SEP> an die <SEP> unter <SEP> Verspannung <SEP> der <SEP> Feder
<tb> 39' <SEP> die <SEP> Nase <SEP> 51' <SEP> des <SEP> Riegelhebels <SEP> 51 <SEP> ein <SEP> we nig <SEP> unter <SEP> die <SEP> Eiase <SEP> 53' <SEP> des <SEP> Ventilhebels <SEP> .>
<tb> eingestellt <SEP> hält, <SEP> tvährend <SEP> die <SEP> Anschlag schraube <SEP> 50 <SEP> des <SEP> Rie\-,elliebels <SEP> 51 <SEP> ausser <SEP> Be r-ühr1111g <SEP> rnit <SEP> dem <SEP> Schubbolzen <SEP> 40 <SEP> des <SEP> Aus dehnungskörpers <SEP> 31. <SEP> ist.
<SEP> Kommen <SEP> alsdann
<tb> nach <SEP> einer <SEP> @-ewissen <SEP> Er@viirniunbszeit <SEP> \ii sehlag'selrraube <SEP> 511 <SEP> und <SEP> Selrubbolzen <SEP> -kt <SEP> in
<tb> Iaerührunlo@ <SEP> und <SEP> wird <SEP> so <SEP> durch <SEP> den <SEP> unter <SEP> dem
<tb> Einfluss <SEP> der <SEP> F <SEP> laniin <SEP> t@irlvärnie <SEP> stellenden <SEP> Aus delinungskörper <SEP> :11. <SEP> die <SEP> Sperrung <SEP> 53', <SEP> 51' <SEP> in
<tb> (1e11 <SEP> ricliti@-,en <SEP> Eingriff <SEP> gebracht, <SEP> so <SEP> hätte <SEP> die
<tb> Stützklinke <SEP> 58, <SEP> falls <SEP> sie <SEP> dauernd <SEP> ihre <SEP> Stel lun- <SEP> beibehielte, <SEP> deal <SEP> Nachteil, <SEP> dass <SEP> die <SEP> an gestrebte <SEP> schnelle <SEP> Eirtriegelung <SEP> nach <SEP> dein
<tb> Verlöschen <SEP> der <SEP> Flamme <SEP> durch <SEP> die <SEP> Reibungs arbeit:
<SEP> des <SEP> Riegelhebels <SEP> 51 <SEP> beim <SEP> Gleiten <SEP> auf
<tb> der <SEP> Stützklinke <SEP> 58 <SEP> beeinträelrtigt <SEP> werden
<tb> würde. <SEP> Aus <SEP> diesem <SEP> Grunde <SEP> erlr < ilt <SEP> die <SEP> Klinke
<tb> 58 <SEP> lall <SEP> dein. <SEP> den <SEP> Riegelhebel <SEP> <B>51</B> <SEP> abstützenden
<tb> Ende <SEP> einen <SEP> T#,'insc,liniit, <SEP> -%velclier <SEP> durch <SEP> einen
<tb> liligeren <SEP> untern <SEP> <I>Lahn</I> <SEP> 59 <SEP> und <SEP> einen <SEP> kürzeren
<tb> obern <SEP> Zahn <SEP> <B>0</B> <SEP> begrenzt <SEP> ist. <SEP> Wie <SEP> aus <SEP> Fi-. <SEP> 9 ersichtlich, kann in der Anfangsstellung bei Inbetriebsetzung der Vorrichtung die Klinke 58 so lange ihre Stellung nicht verändern, wie noch der Riegelhebel 51 unter den Vor sprung 5\3'' greift.
Verschiebt sich aber der Riegelhebel 51 unter dem Einfluss des Aus dehnungskörpers in Richtung des Pfeils x Tig. 9), wobei der untere Zahn 59 ihm als Gleitbahn dient, bis der obere Zahn 60 auf den Riegelhebel 51 nicht mehr aufliegt, so wird die Stützklinke 58 frei und schwenkt unter dem Einfluss ihres Gewichtes um das Auge 57 am Ausdehnungskörper in Rich tung des Bogenpfeils y herum. Dadurch ist die weitere Wirkungsweise der Verriege lung für die Betriebszeit gewährleistet, wäh rend für die Inbetriebsetzung durch die An wendung der Stützklinke 58 die Bedienung vereinfacht wird.
Durch Veränderung der den Feuergasen zuzumischenden Frischluft menge oder Veränderung der Feuergas menge mittelst Gashahnverstellung oder A bschluss einzelner Brennerrohre, wenn die Apparatur aus dünnen Metallwänden zusam mengesetzt ist, welche keine übermässigen Wärmeeinheiten zur eigenen Anwärmung benötigen, ergibt sich als weiterer Vorteil die sofortige Warmluftlieferung nach In betriebsetzung.