CH99095A - Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Warmluft. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Warmluft.

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CH99095A
CH99095A CH99095DA CH99095A CH 99095 A CH99095 A CH 99095A CH 99095D A CH99095D A CH 99095DA CH 99095 A CH99095 A CH 99095A
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sep
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air
exhaustor
fresh air
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Scherhag Andreas
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Scherhag Andreas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/001Air generating units, e.g. movable or independent of drying enclosure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description


      Verfuhren    und     Vorrichtung    zur     Gewinnung    von     -V#Tarlliluft.       Mit Rücksicht auf den grossen Bedarf  an     Warmluft,    insbesondere bei der     Industrie          lür    Trocken-     und    Dörrzwecke, ist bereits vor  geschlagen worden, zwecks     möglichster        Aus-          liut:zuilg    der Brennstoffe, die aus der Ver  brennung von festen Stoffen, wie Kohle.

         Koks    oder dergleichen, gewonnenen Feuer  gase rauch-, russ- und     aschefrei    zu gestalten       und.    sie alsdann mittelst     Exhaustors    mit  I     risehluft    zu vermischen und zur Ver  brauchsstelle zu leiten.

   Solche Anlagen haben       iin        Hinhliek    auf den erforderlichen Verbren  nungsraum, sowie auf die Niederschlagsein  richtungen für Asche und dergleichen gro  ssen     Raumbedarf,    erfordern längere Zeit zum       Anheizen    und liefern     zuin.eist        @'i'armluft,          welche        gesundheitsschädliche    Beimengungen  in Form von Kohlenoxyden -enthält.  



  Um eine für Atmung geeignete Warm  luft     zii    erhalten, die zur     Beheizung    von       menschlichen        Aufenthaltsräumen    verwendbar  ist, wird     erfindungsgemäss    ein gasförmiger  Brennstoff,     zuln    Beispiel Leuchtgas, zur  Erzeugung der Feuergase     benutzt,    so dass  diese Feuergase zum vornherein rauch-, russ  und     aschefrei    sind;

   damit die Gase aber auch    sonst von jeglichen     gesundheitsschädlichen     Beimengungen frei sind, wird nach dem  neuen Verfahren eine     vollständige    Verbren  nung durchgeführt, indem die gasförmigen  Brennstoffe infolge der durch die Saug  wirkung des     Exhaustors    erhöhten Gasaus  strömungsgeschwindigkeit in feinen, lang  ausgezogenen, .von Verbrennungsluft all  seitig     bestrichenen    Stichflammen, die fast  keinen Innenkern besitzen,     einer    vollständi  gen Verbrennung unterzogen     ,verden.    So er  hält man Feuergase, die einerseits nur aus  Kohlensäure und'     'Wasserdampf        bestellen,

       anderseits infolge ihrer hohen Temperatur  (bis 1000  ) einen Zusatz his zum     400fachen     des     Feuergasvolumens    an Frischluft vertra  gen, so dass in der endgültigen     Warmluft    die  Kohlensäure in so     kleinen    Mengen verdünnt  auftritt, dass eine     Beeintrü.clitigung    der  menschlichen     Atmungsorgane    dadurch aus  geschlossen ist.  



  Die zur     Ausübung    des geschilderten Ver  fahrens dienende Vorrichtung, welche die       vollständige        Verbrennung    des.     Brenngases     durch Erhöhung der     Gasausströmungs-          geschwindigkeit    und Schaffung feiner, lang-      gezogener, von     Verbrennungsluft    allseitig  bestrichener Stichflammen herbeiführt,     be-          #sitzt:

      eine     Verbrennungshaube,    in deren In  neres feinlockige Brenner     hineinverlegt    sind  und welche     oberwärts    eine unter der     Saug-          ,virkung    des     darübersitzenden        E%llaustors     stehende     Abzugsöffnung,    sowie am     Boden     Löcher besitzt, welche den Lufteintritt auf  die zur vollständigen     Verbrennung    des Ga  ses erforderliche Menge     beschränken.     



       Fig.    1 der Zeichnung stellt eine ein  fache beispielsweise     Ausführungsform    der       neuen        Vorrichtung    im     senkrechten    Schnitt,  teilweise auch in Ansieht, dar; die     rig.     bis 5 zeigen eine     andere        Ausführungsform,     und zwar     Fig.        \?    und 3 in zwei senkrechten,  um 90   versetzten     Schnitten;        Fig.    4 ist ein  Querschnitt nach der Linie     4-I    der F     i-%    3;

    F i--. 5 zeigt eine Variante der     Einriclitun-          für    die     I,-uifizufulir;        FiS.    6 und 7     sind    wag  rechte Schnitte durch die     Steuerorgane    eines  Thermostaten; F     ig.    8     zeigt    die gleichen  <B>S</B>     t:etie#i-or,-ane    nebst     zusätzlichem        Sperrhebel     in Draufsicht, und     Fig.    9     hauptsächlich    einen       Sperrhebel    in     Seitenansicht.     



       Gemäss        Fig.    1 besteht der     Brenner    aus       eineiit    mit feinen     Löchern        versebenen    Rohr  10, welches innerhalb einer nach oben     über-          dachten.    nach     uili-pn    der Luft Zutritt     ge-          w    ihrepden<B>1.1</B> eingebaut ist.

       Aii    der  .i       höchsten    Stelle des     I4aubendaches    ist ein       Saugrohr    1?     ange,sclflossen,    welches zum       Exhaustor    13 führt.

       @@Tenn    die in die     Haube     <B>11111</B> Boden     einirei.ende        Luftinen5e    auf das  zur     Vorhrennung    des     Gases    erforderliche       Quantum    durch     entspreeliende        Bemessung     der     EintrittaP5clier        beschränkt    ist, bildet sich  auf Grund der     Eahaustorwirkung    über dem       Brennur    ein     Vakuum,

      in     welchem    die     Flam-          inen        71i.    langen, fast     kernlosen        Zungen        aus-          "(,zogen    werden;

   diese     Zungcii    werden von  der     ebenfalls    unter der     Saugwirkung    des       haustors,    und zwar im schnelleren Zuge,       durchströmenden,    durch die Bodenlöcher ein  tretenden Frischluft allseitig     bestrichen    und       gewährleisten    so eine v     ollstä.ndi@e    Verbren  nung des     Clases.    In das     Saugrohr    wird     ober-          halb    der Raube über Schlitze 14,

   die durch  
EMI0002.0095     
  
    Verdrehung <SEP> eines <SEP> Fensterringes <SEP> 15 <SEP> mehr <SEP> oder
<tb>  weniger <SEP> geöffnet <SEP> bezw. <SEP> geschlossen <SEP> werden
<tb>  können, <SEP> die <SEP> den <SEP> Verbrennungsgasen <SEP> beizu  mischende <SEP> Frischhift <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Freien <SEP> oder
<tb>  aus <SEP> dem <SEP> Aufstellungsraum <SEP> der <SEP> Vorrichtung
<tb>  eingesaugt.

   <SEP> Zwecks <SEP> Vorwärmung <SEP> dieser <SEP> Luft
<tb>  ist <SEP> sowohl <SEP> um <SEP> die <SEP> Raube <SEP> 11 <SEP> ein <SEP> Mantel <SEP> 16,
<tb>  als <SEP> auch <SEP> um <SEP> das <SEP> Ansau#rohr <SEP> 1? <SEP> ein <SEP> hletn  telrolir <SEP> <B>17</B> <SEP> ail#cordiiet, <SEP> so <SEP> dass <SEP> die <SEP> Luft <SEP> -e  zwungen <SEP> ist, <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Wege <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Fen  sterring <SEP> 1.5 <SEP> all <SEP> heissen <SEP> Wänden <SEP> entlang <SEP> zit
<tb>  streichen <SEP> und <SEP> sich <SEP> zu <SEP> erwärmen, <SEP> während
<tb>  gleiclizeil.ig <SEP> Wä.rlncverlusten <SEP> infolge <SEP> Mis  strahlung <SEP> vorgebeugt <SEP> ist.

   <SEP> Je <SEP> nach <SEP> Menge
<tb>  und <SEP> @@'ärmegrad <SEP> der <SEP> so <SEP> dem <SEP> Exhaustor <SEP> 1
<tb>  zugeführten <SEP> Frischluft <SEP> erhält <SEP> man <SEP> bei <SEP> einer
<tb>  konstanten <SEP> Förderung <SEP> von <SEP> Feuergasen <SEP> das
<tb>  im <SEP> Exhaustor <SEP> (Ittr(@liein < inder5ewirbelte <SEP> und
<tb>  durch <SEP> den <SEP> Drilckstulzen <SEP> 18 <SEP> und <SEP> Rohr <SEP> 19
<tb>  zur <SEP> Verbracelisstelle <SEP> weitergeleitete <SEP> Warm  luft-einisch, <SEP> von <SEP> veränderlichem, <SEP> aber <SEP> genau
<tb>  einstellbarem <SEP> Wärnte5ehalt.
<tb>  



  In <SEP> den <SEP> FiS. <SEP> ? <SEP> bis <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> gegenüber <SEP> der
<tb>  Ausführung <SEP> Fig. <SEP> 1. <SEP> ein <SEP> Ofen <SEP> dargestellt, <SEP> bei
<tb>  (lein <SEP> der <SEP> Ezlia.ustor <SEP> 13 <SEP> (licht <SEP> über <SEP> der <SEP> V <SEP> er  brennun-sha.ube <SEP> eingebaut <SEP> ist.
<tb>  



  In <SEP> die <SEP> Verbrennungshaube <SEP> 11, <SEP> welelle
<tb>  der <SEP> Frischluftmantel <SEP> 16 <SEP> überdeckt, <SEP> sind <SEP> ein
<tb>  oder <SEP> inehrerc <SEP> Gasrobre <SEP> 11) <SEP> geleitet. <SEP> Der
<tb>  Zutritt <SEP> der <SEP> V <SEP> erbrennungsluft <SEP> zu <SEP> den
<tb>  Gasflammen <SEP> e <SEP> rf'nlgl, <SEP> von <SEP> unten <SEP> durch
<tb>  seitliche, <SEP> mittelst <SEP> Schiebers <SEP> ?1 <SEP> rebelbare
<tb>  0ffnungen <SEP> lt' <SEP> und <SEP> wird <SEP> durch <SEP> den <SEP> Boden
<tb>  der <SEP> Verbrenmingshaube <SEP> allschliessende, <SEP> be  krÜnimte <SEP> Leitbleche <SEP> ?? <SEP> aufwärts <SEP> auf <SEP> die
<tb>  Flamme <SEP> zu <SEP> geleitet.

   <SEP> Dabei <SEP> führt <SEP> die <SEP> zu  tretende <SEP> Terbrennungsluft <SEP> die <SEP> abwärts  strahlende <SEP> Wärine <SEP> ab <SEP> und <SEP> wird <SEP> dadurch
<tb>  selbst <SEP> vorgewärmt. <SEP> Das <SEP> ExhaustorgehNuse
<tb>  ?0 <SEP> ist <SEP> in <SEP> den <SEP> Frisehluftmantel <SEP> 16 <SEP> unmiltel  ba-r <SEP> über <SEP> der <SEP> Verbrennungshaube <SEP> 11 <SEP> ein-e  baut. <SEP> Die <SEP> Welle <SEP> 13' <SEP> des <SEP> Exhaustors <SEP> 13 <SEP> ist
<tb>  in <SEP> den <SEP> Wänden <SEP> des <SEP> Frischluftinantels <SEP> 16
<tb>  bei <SEP> 16' <SEP> gelagert.

   <SEP> Der <SEP> Mantel <SEP> umschliesst <SEP> Glas
<tb>  Exhaustorbehäuse <SEP> ?il, <SEP> leisst <SEP> aber <SEP> unten <SEP> eine
<tb>  nötigenfalls <SEP> regelbare <SEP> Eintrittsöffnung <SEP> für
<tb>  l#'rischluft <SEP> frei, <SEP> ebenso <SEP> am <SEP> obern <SEP> Ende <SEP> eine
<tb>  Eintrittsöffnung <SEP> 22 <SEP> für <SEP> Raumluft. <SEP> Doch         kann auch an dieser Stelle Aussenluft durch  einen umschaltbaren     Anschlussstutzen    23'       eingesogen    werden. Zwei das     Exhaustor-          gehäuse    20 einschliessende Seitenwände der  Verbrennungshaube 11 sind als Klappen 24  gestaltet, die sich von aussen durch ein Ge  stänge gleichzeitig einstellen lassen.  



  Um den unmittelbaren Zutritt der heissen       Verbrennungsluft    aus der Haube 11 zum       Exhaustorgehäuse    20 zu verhüten, zieht quer       durch    die Verbrennungshaube 22 ein     Leit-          bleeli    25 und bildet oberhalb einen Kanal,  der     entweder    auf     beiden    Seiten Luft aus       dein    Mantel 16 aufnimmt, oder aber aus dem       Aufstellungsraum,    und dann auch den Man  iel 16 durchbricht, wie in     Fig.    3 links und       rechts    unterschiedlich dargestellt.

   Zur Re  gelung der zuströmenden Luftmenge können  Klappen 26 im Mantel 16 dienen. Die aus  der Haube 11 kommenden heissen Abgase  vermischen sich, während sie an den     Klap-          1>en    24 sowohl innen durch die Haube 11, wie       aussen    durch den Frischmantel 16     entlang-          streichen,    mit grossen Mengen Frischluft,       bevor    sie zum Exhaustor 13 treten.

   Um die       Berührung    der nach aussen in die     Mantel-           -andung    verlegten Lager 16<B>'</B> mit heissen       Wirbelströmen    zu verhüten, sind zwischen  ihnen und der Saugöffnung des     Exhaustors     13 besondere     Leitbleche    27 eingebaut, die       der    in den     Frischluftmantel    16 von unten  und oben     durch    die Halsöffnung 23     zutre-          lenden    Frischluft einen bestimmten Weg       Zvorscl)reiben    und sie     zwingen,

      an den La  gern 16'     vorbeizustreichen.     



  Zwecks Erzielung höherer Wärmegrade  und Erhöhung der     Ausströmungsgeschwin-          digkeit    des Gases aus dem Brenner führt.       eine    Rohrleitung 28 aus dem Druckstutzen  18 des     Exhaustors    heisse Pressluft durch Dü  sen 29 in die beiden     Brennerrohre    10 ein.  Die Druckluft tritt in die den     Brennerrohren     11) vorgebaute Kammer 30 von innen ein.  



  Durch einen Thermostaten 31 wird ein       Abschluss    der Gasleitung 32     bewirkt,    wenn       die    Flammen erloschen sind oder infolge  verminderten     Gasdruclzes    die Wärmeabgabe  unzulässig abnimmt. Der     Frischluftmantel       16 ist in Höhe des Thermostaten 31 durch  einen Rahmen 33 verstärkt.  



  Für Zimmerheizung kann der Reissluft  erzeuger in den zu beheizenden Raum     un-.     mittelbar aufgestellt sein und die vorzu  wärmende Luft fortlaufend aus diesem  Raum entnehmen. Der Mantel 66 ist dann,  wie in     Fig.    2 und 3 dargestellt, unten offen.  Durch das Eintreten der Zimmerluft in die  heissen Abgase über den Brennern 10 tritt  zugleich eine ununterbrochene Entkeimung  ein. Für     Trocknungszwecke,    namentlich in  kalter Jahreszeit, ist es zweckmässiger, den  Mantel 16 nach dem Beispiel in     Fig.    5 an  einem mit der Aussenluft Verbindung hal  tenden Kanal 34 anzuschliessen.

   Wenngleich  die     angesaugte    Aussenluft eine tiefe Tempe  ratur hat, so ist sie infolge des geringen  Feuchtigkeitsgehaltes (bei etwa 10   Kälte  nur 17     gr    pro Kilogramm Luft) schneller       anwä        rmba.r    als     wasserdampfhaltige    Luft.  Durch Klappen 35 lässt sich eine Umschal  tung der     Ansaugung    auf Raum und Aussen  luft bewirken.  



  Der in     Fig.    6 bis 9 dargestellte     Thermo-'          stat    besitzt als Ausdehnungskörper eine  Stange 31, welche über dem     Brennrohr    10  verläuft und an einem Ende (in der Zeich  nung rechts) fest     abgestützt    ist. Die Stange  31 ist an dem nicht abgestützten Ende durch  einen nichtleitenden Stöpsel 36 abgeschlos  sen, damit die weiteren Steuerungsteile von  der     "'ärme    unbeeinflusst bleiben. An     .den     Stöpsel 36 ist eine Muffe 37     angesetzt    mit  einem Loch 38. Auf diese ist eine Hülse 39       aufgeschraubt,    aus welcher der Bolzen 40  herausragt.

   Dieser besitzt innerhalb der  Hülse einen kegelförmig abgeschrägten  Bund 41, sowie einen Gewindestift 42, auf  dein eine Platte 43 mit Mutteransatz 43' ver  schraubt ist; sie wird in ihrer Einstellung  durch die Gegenmutter     -14    festgehalten. Zwi  schen ihr und der Muffe 37 ist eine Feder  45 eingespannt, die den Bund 41 gegen den  Boden der Hülse 39 zu pressen strebt.

   Gegen  die Platte 43 legt sich auf der der Feder ab  gewandten Seite ein Bolzen 46 an, der durch  eine im Gehäuse 47 eingeschlossene, gegen      die mit dem Stift     -16        fest        verbundene    Platte       48        drückende    Feder 49 in der     gezeichnetem          Stellung    gehalten wird. Der Bolzen     41_I    lehnt  sieh     gegen    eine     Nachstellschraube        10,    wel  che in dem     Riegelhebel    51 sitzt.

   Dieser  schwingt um den feststehenden Zapfen 5?  und ist mittelst Feder 39' mit der Hülse 39       verbunden.    Dem Hebel 51. stellt der Ventil  liebel 53     gegenüber,    welcher     mittelst    der       Augen    54 um einen andern feststellenden       Zapfen        schwingbar    ist. An einem Auge 55  des Hebels 53 greift eine zum nicht     be-          zeichneten    Gasventil führende     Stange    an.

    Zwischen     Riegelhebel    51 und V     entilliebel    53  befindet sieh ein fester Anschlag 56 zur     Be-          grenzung    des     Vorschubs    des Hebels 51.  



  Wird die Flamme unter einer der     Ther-          mostatenstangen    31 entzündet, so     verlängert     diese sich und verschiebt ihren Kopf mit  der Hülse 39.     Dabei    wird der     Riegelhebel     51 so lange um :

  einen Zapfen 5?     geschwenkt,     bis er     gegen        dein        Anschlag    56 stösst und sein       schneideartig        abgeschrägtes    Ende 51' unter       einen    Vorsprung 53'     des    Ventilhebels 53       greift.    Dieser muss     voll    Hand so lange     an-          gelioberi    werden, bis der     Riegelhebel    51 un  ter ihn wandert.

       Verlängert.    sich nunmehr       das    Rohr 31 weiter     (Fig.    7), so     wandert     die Hülse 39 mit, während der Bolzen 40  unter     Zusammendrückurrb    der Feder     45     immer weiter in sie eintritt.

   Damit wird  aber auch der Bund 41 in die Kappe 39       hineingedrückt,    so dass er zunächst     mittelst     seiner     Abschrägurrg    den     Bolzen    46     gegen    den       Druck    der Feder     -19    nach aussen schiebt, bis  dieser über     den        Bund    41     liinwebgleitet    und,  wie aus     Fig.    7 ersichtlich, hinter den Bund       einschnappt.    Durch Verstellung der     Schraube          .i0,    sowie der Platte 43 wird erreicht,

       dass     der     Zeitpunkt    des     Einsehnapperrs    des     Bol-          zen.        .16    finit der     grössten        Ausdehnung    der       Stan@-c    31     zusammenfällt.        CTeht    nun bei       diesem    Zustand die Flamme     all.,    so zieht sich       das    Rohr 31 zusammen und nimmt die Hülse  39 nebst dem mittelst des     Sperrbolzens    46       verklinkten    Bolzen 40 mit,

       gleichzeitig        aber          mittelst    der immer     noch    gespannten Feder 39'       den        Riegelhebel    51, so     dass    letzterer unter  
EMI0004.0088     
  
    dein <SEP> Veirlilliebel <SEP> 53 <SEP> weggezogen <SEP> wird, <SEP> der
<tb>  nach <SEP> untern <SEP> selinellt <SEP> und <SEP> das <SEP> Gasventil
<tb>  schliesst. <SEP> Diese <SEP> . <SEP> @@"irhung <SEP> tritt <SEP> augenblick  lich <SEP> ein. <SEP> Zweck:

   <SEP> Einstellung <SEP> der <SEP> Vorrichtung
<tb>  für <SEP> die <SEP> folgende <SEP> Gasabsperrung <SEP> braucht <SEP> nur
<tb>  der <SEP> Sperrbolzen <SEP> <B>16</B> <SEP> mittelst <SEP> seines <SEP> Kopfes
<tb>  herausgezogen. <SEP> zu <SEP> werden. <SEP> Die <SEP> Feder <SEP> 45
<tb>  bringt <SEP> dann <SEP> die <SEP> Platte <SEP> 43 <SEP> wieder <SEP> zur <SEP> Anlage
<tb>  niit <SEP> dein <SEP> Sperrbolzen <SEP> 16.
<tb>  



  Um <SEP> den <SEP> Ventilhebel <SEP> 53 <SEP> nicht <SEP> von <SEP> Hand
<tb>  #o <SEP> lange <SEP> in <SEP> der <SEP> C)fferistellung <SEP> halten <SEP> z.i <SEP> müs  <B>seil, <SEP> bis</B> <SEP> unter <SEP> <B>.einen <SEP> Vorsprung <SEP> 53' <SEP> die</B>
<tb>  Schneide <SEP> 51.' <SEP> am <SEP> Riegelhebel <SEP> 51 <SEP> greift, <SEP> kann
<tb>  die <SEP> Abstellvorrielrtung <SEP> nach <SEP> Fig. <SEP> 9 <SEP> und <SEP> $
<tb>  so <SEP> einsgerichtet <SEP> sein, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> Inbetriebsetzung
<tb>  die <SEP> Verriegelung <SEP> zwischen <SEP> Vorsprung <SEP> 53
<tb>  und <SEP> Schneide <SEP> I1.' <SEP> bereit.. <SEP> z@van;

  släufig <SEP> lier  Oestellt <SEP> Dies <SEP> gesehielit <SEP> mittelst <SEP> einer
<tb>  Sperrklinke <SEP> für <SEP> den <SEP> Riegelhebel <SEP> 51, <SEP> die <SEP> ihn
<tb>  aber <SEP> mit <SEP> zunehmender <SEP> Erwärmung <SEP> des <SEP> Tlrer  rnostaten <SEP> wieder <SEP> freigibt <SEP> und <SEP> so <SEP> der <SEP> selbst  tätigen <SEP> Ausschaltvorrichtung <SEP> selbsttätio, <SEP> un  t <SEP> erst <SEP> eilt.

   <SEP> I>enr@@enlüss <SEP> wird <SEP> an <SEP> einem <SEP> L <SEP> fest  .stehenden <SEP> (@relenk <SEP> eine <SEP> Stützklinke <SEP> 58 <SEP> an  die <SEP> unter <SEP> Verspannung <SEP> der <SEP> Feder
<tb>  39' <SEP> die <SEP> Nase <SEP> 51' <SEP> des <SEP> Riegelhebels <SEP> 51 <SEP> ein <SEP> we  nig <SEP> unter <SEP> die <SEP> Eiase <SEP> 53' <SEP> des <SEP> Ventilhebels <SEP> .>
<tb>  eingestellt <SEP> hält, <SEP> tvährend <SEP> die <SEP> Anschlag  schraube <SEP> 50 <SEP> des <SEP> Rie\-,elliebels <SEP> 51 <SEP> ausser <SEP> Be  r-ühr1111g <SEP> rnit <SEP> dem <SEP> Schubbolzen <SEP> 40 <SEP> des <SEP> Aus  dehnungskörpers <SEP> 31. <SEP> ist.

   <SEP> Kommen <SEP> alsdann
<tb>  nach <SEP> einer <SEP> @-ewissen <SEP> Er@viirniunbszeit <SEP> \ii  sehlag'selrraube <SEP> 511 <SEP> und <SEP> Selrubbolzen <SEP> -kt <SEP> in
<tb>  Iaerührunlo@ <SEP> und <SEP> wird <SEP> so <SEP> durch <SEP> den <SEP> unter <SEP> dem
<tb>  Einfluss <SEP> der <SEP> F <SEP> laniin <SEP> t@irlvärnie <SEP> stellenden <SEP> Aus  delinungskörper <SEP> :11. <SEP> die <SEP> Sperrung <SEP> 53', <SEP> 51' <SEP> in
<tb>  (1e11 <SEP> ricliti@-,en <SEP> Eingriff <SEP> gebracht, <SEP> so <SEP> hätte <SEP> die
<tb>  Stützklinke <SEP> 58, <SEP> falls <SEP> sie <SEP> dauernd <SEP> ihre <SEP> Stel  lun- <SEP> beibehielte, <SEP> deal <SEP> Nachteil, <SEP> dass <SEP> die <SEP> an  gestrebte <SEP> schnelle <SEP> Eirtriegelung <SEP> nach <SEP> dein
<tb>  Verlöschen <SEP> der <SEP> Flamme <SEP> durch <SEP> die <SEP> Reibungs  arbeit:

   <SEP> des <SEP> Riegelhebels <SEP> 51 <SEP> beim <SEP> Gleiten <SEP> auf
<tb>  der <SEP> Stützklinke <SEP> 58 <SEP> beeinträelrtigt <SEP> werden
<tb>  würde. <SEP> Aus <SEP> diesem <SEP> Grunde <SEP> erlr < ilt <SEP> die <SEP> Klinke
<tb>  58 <SEP> lall <SEP> dein. <SEP> den <SEP> Riegelhebel <SEP> <B>51</B> <SEP> abstützenden
<tb>  Ende <SEP> einen <SEP> T#,'insc,liniit, <SEP> -%velclier <SEP> durch <SEP> einen
<tb>  liligeren <SEP> untern <SEP> <I>Lahn</I> <SEP> 59 <SEP> und <SEP> einen <SEP> kürzeren
<tb>  obern <SEP> Zahn <SEP> <B>0</B> <SEP> begrenzt <SEP> ist. <SEP> Wie <SEP> aus <SEP> Fi-. <SEP> 9         ersichtlich, kann in der Anfangsstellung bei  Inbetriebsetzung der Vorrichtung die Klinke  58 so lange ihre Stellung nicht verändern,  wie noch der Riegelhebel 51 unter den Vor  sprung     5\3''    greift.

   Verschiebt sich aber der  Riegelhebel 51 unter dem Einfluss des Aus  dehnungskörpers in Richtung des Pfeils x       Tig.    9), wobei der untere Zahn 59 ihm als  Gleitbahn dient, bis der obere Zahn 60 auf  den Riegelhebel 51 nicht mehr aufliegt, so  wird die Stützklinke 58 frei und schwenkt  unter dem Einfluss ihres Gewichtes um das  Auge 57 am     Ausdehnungskörper    in Rich  tung des     Bogenpfeils    y herum. Dadurch  ist die weitere Wirkungsweise der Verriege  lung für die Betriebszeit gewährleistet, wäh  rend für die Inbetriebsetzung durch die An  wendung der Stützklinke 58 die Bedienung  vereinfacht wird.

   Durch Veränderung der  den Feuergasen     zuzumischenden    Frischluft  menge oder Veränderung der Feuergas  menge mittelst     Gashahnverstellung    oder  A     bschluss    einzelner     Brennerrohre,    wenn die  Apparatur aus dünnen Metallwänden zusam  mengesetzt ist, welche keine übermässigen  Wärmeeinheiten zur eigenen     Anwärmung          benötigen,    ergibt sich als weiterer Vorteil  die sofortige     Warmluftlieferung    nach In  betriebsetzung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCFE I. Verfahren zur Gewinnung von Warm luft, wobei mittelst eines Exhaustors Verbrennungsgase mit gleichzeitig auf anderem Wege angesaugter Frischluft vermischt und der Verwendungsstelle zugeblasen werden, dadurch gekenn zeichnet, dass zwecks Erzeugung nicht nur tische- und russfreier, sondern auch gesundheitlich einwandfreier Warmluft gasförmige Brennstoffe durch vollstän dige Verbrennung in ausschliesslich aus Kohlensäure und Wasserdampf be stehende Feuergase übergeführt wer den,
    indem das Brenngas infolge Er höhung seiner Ausströmungsgeschwin- digkeit durch die Saugwirkung des Exhaustors in langausgezogenen, von Verbrennungsluft allseitig bestrichenen Stichflammen verbrannt wird, und dann diesen sehr heissen Feuergasen grosse Mengen von Frischluft zugesetzt werden, welche den Kohlensäuregehalt auf belanglose Spuren herabmindert.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch eine- feinlockige Brenner enthaltende Verbrennungshaube, welche oberwärts eine unter der Saug wirkung des darüber sitzenden Exhaus- tors stehende Abzugsöffnung, sowie am Boden Löcher besitzt, welche den Luft eintritt auf die zur vollständigen Ver brennung des Gases erforderliche Menge beschränken. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein die Verbren nungshaube allseitig im Abstand um gebendes, nach unten zu offenes Ge häuse zur Zufuhr der Frischluft nach dem Exhaustor. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1; da durch gekennzeichnet, dass der dicht über der Verbrennungshaube angeord nete Exhaustor in den Wandungen des äussern Gehäuses für Frischluftzufuhr gelagert ist, während in der Abzugs öffnung der Verbrennungshaube ein Leitblech zum Schutze des Exhaustor gehäuses vor unmittelbarer Berührung mit den sehr heissen Feuergasen ange ordnet ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, enthaltend eine selbsttätige Abstellvor- richtung für den gasförmigen Brenn stoff beim Verlöschen der Flamme, ge kennzeichnet durch einen über dem Brenner liegenden Ausdehnungskörper.
    welcher bei seiner Längenänderung mit einem das Gasventil in der Offen stellung verriegelnden Hebel derart zu sammenwirkt, dass ein in einer Hülse am freien Ende des Ausdehnungskör pers verschiebbarer, mittelst Bolzens gegen den Phegelhebel anliegender Bund. sobald der Riegelhebel an einen An schlag stösst, gegen den Druck einer Feder in die Hülse hineingedrückt wird und dabei hinter einen Sperrstift ge langt, welcher bei Zusammenziehung des Ausdehnungskörpers unter Vermitt lung der Hülse den Riegelhebel aus sei ner wirksamen Stellung vom Gasventil gestänge wegzieht.
CH99095D 1921-08-08 1921-08-08 Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Warmluft. CH99095A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2410800A1 (fr) * 1977-12-01 1979-06-29 Whiteley Ltd E Gordon Perfectionnements aux appareils de sechage de toiles
EP0971191A3 (de) * 1998-07-09 2001-12-12 H. Krantz Textiltechnik Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Gütern mittels eines erwärmten Gases

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2410800A1 (fr) * 1977-12-01 1979-06-29 Whiteley Ltd E Gordon Perfectionnements aux appareils de sechage de toiles
EP0971191A3 (de) * 1998-07-09 2001-12-12 H. Krantz Textiltechnik Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Gütern mittels eines erwärmten Gases

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