Schwingungsdämpfer für Spannrollen von Riemen- und Seiltrieben. Die Erfindung bezieht siel-i auf Einric'h- tungen, die dazu bestimmt sind, schädliche Schwingungen einer in einem Riemen- oder Seiltrieb eingeschalteten Spannrolle mittelst eines nachgiebigen Widerstandes abzu dämpfen.
Bei den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art, den sogenannten Sel-lwingungs- dämpfern, mit einem zwischengeschalteten Breins- oder Dämpfungsmittel, wurde bisher im allgemeinen ein mit<B>01</B> oder auch anderer Bremsflüssigkeit gefüllter Zylinder verwen det, in dem sich ein Kolb'en bewegte, der durch Gestänge und Hebel mit der Dreliwelle oder dem Tragarm der Spannrolle derart in Verbindung stand, dass der* bei der Bewegung erzeugte Widerstand auf die Spannrolle übertragen und so das Schwingen der Rolle (re <B>,
</B> dämpft wurde, wobei an Stelle des Brems zylinders gegebenenfalls auch Federn treten können. Eine derartige Ausbildung des Seltwingungsdämpfers erforderte eine beson ders kostspielige Fundamentierung des Brems zylinders und verteuerte die Einrichtung auch durch die notwendigen Hebel und Ge- stänge. Weiterhin erfordern die bekannten Schwingungsdämpfer auch -viel Raum und erschweren die Entwurfsarbeit und später die Montage der Anlage. Alle diese Nach teile sollen durch einen Schwingungsdämpfer nach der Erfindung beseitigt werden.
Das Wesen eines Schwingungsdämpfers nach der Erfindung liegt darin, dass er zwei. relativ gegeneinander um die Schwingungs achse der Spaniarolle verdrehbare Teile be sitzt, zwischen denen das Brems- oder Dämp- fungsmittel geschaltet ist, so dass die gesamte Uämpfungseinrielitung unmittelbar auf der Schwingungswelle -der SpanfiTolle angeordnet ist und zum Beispiel von der Scliwingungs- welle selbst oder einem Lager der Schwin gungswelle getragen wird.
Auf der Zeichnung sind zwei beispiels weise Ausführungsformen von mit Brems flüssigkeit arbeitenden Schwingungsdämpfern entsprechend der Erfindung dargestellt, und zwar geben die Fig. <B>1</B> bis 4 die eine Aus- führungsforrn und die Fig. <B>5</B> bis<B>7</B> die an dere Ausführungsform wieder.
Fig. <B>1</B> zeigt eine Seitenansicht auf eine Spannrolle mit einem Schwingungsdämpfer t5 nach der Erfindung, während Fig. 2 einen Grundriss zu Fig. <B>1</B> dar stellt;
Fio-. 3 zeigt einen Schnitt nach 111-111 der Fig. 4, und Fig. 4 einen Schnitt nach IV--IV der Fio-. <B>3;</B> ZD Fig. <B>5</B> gibt einen Grundriss der zweiten Ausführungsform, und Fi-. <B>6</B> einen Schnitt nach VI-VI der Fig. <B>7</B> wieder, während Fig. <B>7</B> einen Schnitt nach VII-VII der Fig. <B>5</B> darstellt.
Bei dem in den Fio-. <B>1</B> bis 4 dargestell ten Ausführunc"sbeispiel wird die Spann rolle a, von einem Arm<B>b</B> getragen, der um die von dem Laoerboel" c gehaltene Achse (7 n verdrehbar ist. Auf das Ende der Achse (1 ist ein mit zwei Armen e versehener Dreh körper<B>f</B> aufgekeilf, der von einem Gehäuse<B>g</B> umgeben ist, das gegenüber der Welle<B>d</B> tn en drehbar ist, und mit dem Arm<B>b</B> der Spann rolle ein Stück bildet.
An das Gehäuse<B>g</B> areift auch das Gegengewicht<B>q</B> der Spann- n ZD rolle an. Mit dem Gehäuse<B>g</B> ist ein deckel- förmiger Gusskörper li, unverdrehbar verbun den, der zwei Arme i besitzt, die in das Gehäuse hineintreten und entsprechend Fig. 4 zwischen den Armen e zu lieo#en kommen. Sowohl die Arme e, als auch die Arme i sind dichtend in dem Gehäuse<B>g</B> gehalten.
Die Arme i besitzen<B>je</B> einen Durehtrifts- kanal <B>k</B> geringen Durchmessers, dessen Durehfrittsweite durch<B>je</B> ein Hahnkücken <B>1</B> einstellbar ist. Das canze Gehäuse ist dann sehliesslich noch emit <B>01</B> als Bremsflüssigheit. gefüllt.
Treten nun Schwingungen der Spann rolle a auf und schwingt die Spannrolle in Richtung des Pfeils in, so dreht sieh das Ge häuse<B>g</B> mit dem Deckel li und den Armen i ebenfalls in Richtung des Pfeils in um die SeUwingungsachse <B>d.</B> Hierdurch werden die Räume n zwischen den Armen i und den Armen e verkleinert, und die in diesen Räu men n vorhandene Bremsflüssigkeit ist ge zwungen, durch die kleinen Kanäle ID in die Räume o des Gehauses <B>g</B> überzutreten, wodurch die SeInvingung der Spannrolle a in Richtung des I."feils in gedämpft wird.
In entsprechender Weise findet auch eine Dämpfung der in entgegen-- (resetzter Eiehtung statt, bei denen die Brems- flüssiegkeit aus den Räumen o in die Räume it übertritt.
Bei dem in den Fig. <B>5</B> bis<B>7</B> gezeichne ten Ausführungsbeispiel wird die Spann rolle a. von zwei Armen<B><I>b. b'</I></B> getragen, die fest auf der DrPhwelle d' sitzen, an die aucb d,#ls Gegetigewieht q' angreift.
Auf das Ende der Welle<B>d'</B> ist. wieder ein zweiarmi-er Drehkörper<B>i'</B> mit den beiden Armen<I>e, e'</I> aufgekeilt. Der Drehkörper ist ebenfalls -v#,ieder von einem Gehäuse 91 -umgeben, das jedoch bei dieser Ausführungsform von dem einen Liagerboek c' unverrückbar gehalten wird, und durch dessen zylindrischen An satz<B>p</B> die Welle<B>d'</B> hindurelitritt. Mit dem Gebäuse <B>g'</B> ist ebenfalls wieder ein Deckel h' verbunden,
der zwei Fliirrelarme i' träut, die mit Durchbohrunuen <B>k'</B> versehen sind und in denen Hahnenhücken <B>l'</B> -ela-,ert sind.
Bei einer Scb.wingung, der Spannrolle a, in Richtung des Pfeils in' wird sich dann bei diesem Ausführitig"beispiel die Welle d' mit den Armen e <B>in</B> Richtung des Pfeils ni# innerlialb des feststehend bleibenden Gehäu <I>ses</I><B>g'</B> verdrehen,
wobei die BremsflÜssigkeit aus den Räumen J in die _M qurne ein- treten muss und liierdureh die Dämpfung der Schwin(run(, erzielt wird.
Unter Umständen ist es zwechmässig, dass die Dämpfuno, der der Spannrolle nur in einer Drehriehtung er folgt. während in der andern Drebriehtun-- eine unbehinderte Bewegung stattfinden darf.
Dies kann bei der vorliegenden N-eue- run#c dadurch erreicht werden, dass an Stelle oder neben der einfachen Drosselvorriehtiinr, <B>1</B> bezw. <B>l'</B> eines der bekannten Ventile 1-e- setzt wird, welche dem Durehtritt der Brems- flüssi",izeit nur in einer Rielltuno, Widerstand erlt(,#e-ensetz(-n.
An Stelle der Verwendung einer Brems flüssigkeit bei einem Sehwingungsdämpfer nach der Erfindung könnten als Bremsmittel auch gegeneinander gepresste und -unter Reibung gegeneinander verdrelibare Flachen oder auch Federn dienen, die zwischen den sich gegeneinander verdrehenden Körpern eingeschaltet sind. An Stelle zweier Flügel- arme am Geh. äuse resp. am Drelikörper könnte auch<B>je</B> nur ein Arm angeordnet sein.
Vibration damper for tensioning pulleys of belt and cable drives. The invention relates to devices which are intended to dampen harmful vibrations of a tensioning pulley switched on in a belt or cable drive by means of a flexible resistance.
In the previously known devices of this type, the so-called self-oscillation dampers, with an interposed breaking or damping means, a cylinder filled with 01 or other brake fluid has generally been used in which there is moved a piston, which was connected to the drive shaft or the support arm of the tensioning pulley by means of rods and levers in such a way that the resistance generated during the movement was transferred to the tensioning pulley and thus the swinging of the pulley (right <B>,
</B> was damped, whereby springs can also be used instead of the brake cylinder. Such a design of the vibration damper required a particularly expensive foundation of the brake cylinder and made the device more expensive due to the necessary levers and linkages. Furthermore, the known vibration dampers also require a lot of space and complicate the design work and later the assembly of the system. All these parts after should be eliminated by a vibration damper according to the invention.
The essence of a vibration damper according to the invention is that it has two. Parts that can be rotated relative to one another around the oscillation axis of the Spani roll have, between which the braking or damping means is connected, so that the entire Uämpfungseinrielitung is arranged directly on the vibration wave -der SpanfiTolle and for example from the vibration wave itself or a Vibration shaft bearing is worn.
In the drawing, two exemplary embodiments of vibration dampers operating with brake fluid according to the invention are shown, namely FIGS. 1 to 4 show one embodiment and FIG. 5 B> to <B> 7 </B> the other embodiment again.
FIG. 1 shows a side view of a tensioning pulley with a vibration damper t5 according to the invention, while FIG. 2 shows a plan view of FIG. 1;
Fio-. 3 shows a section according to 111-111 of FIG. 4, and FIG. 4 shows a section according to IV - IV of FIG. <B> 3; </B> ZD. <B> 5 </B> gives a plan view of the second embodiment, and FIG. <B> 6 </B> shows a section according to VI-VI of FIG. 7 again, while FIG. 7 shows a section according to VII-VII of FIG. <B> 5 represents.
The one in the Fio. 1 to 4 illustrated embodiment example, the tensioning roller a is carried by an arm b, which can be rotated about the axis (7 n held by the Laoerboel "c). A rotating body <B> f </B> which is provided with two arms e and which is surrounded by a housing <B> g </B> which is opposite the shaft <B> d < / B> tn en is rotatable, and forms one piece with the arm <B> b </B> of the tensioning roller.
The counterweight <B> q </B> of the tensioning roller is also attached to the housing <B> g </B>. A cover-shaped cast body li, non-rotatable, is connected to the housing and has two arms i which enter the housing and come to lie between the arms e according to FIG. 4. Both the arms e and the arms i are held sealingly in the housing <B> g </B>.
The arms i have <B> each </B> a drift channel <B> k </B> of small diameter, the width of which can be adjusted by <B> each </B> a cock <B> 1 </B> . The canze housing is then finally still with <B> 01 </B> as brake fluid. filled.
If the tension roller a now vibrates and the tension roller swings in the direction of the arrow in, the housing <B> g </B> with the cover li and the arms i also rotates in the direction of the arrow in around the vibration axis < B> d. </B> As a result, the spaces n between the arms i and the arms e are reduced, and the brake fluid present in these spaces n is forced through the small channels ID into the spaces o of the housing <B> g </B>, whereby the seInving of the tensioning pulley a is dampened in the direction of the I. "
In a corresponding manner, there is also a damping of the opposite direction, in which the brake fluid passes from the spaces o into the spaces it.
In the embodiment shown in FIGS. 5 to 7, the tensioning roller is a. of two arms <B> <I> b. b '</I> </B>, which sit firmly on the DrPhwelle d', attacked by aucb d, # ls Gegetigewicht q '.
At the end of the wave <B> d '</B> is. Another two-armed rotating body <B> i '</B> wedged on with the two arms <I> e, e' </I>. The rotating body is also surrounded by a housing 91, which, however, in this embodiment is held immovably by the one Liagerboek c ', and the shaft <B> by its cylindrical attachment <B> p </B> d '</B> hindu ride. A cover h 'is also connected to the housing <B> g' </B>,
which has two flirrel arms i 'which are provided with piercings <B> k' </B> and in which cocktails <B> l '</B> -ela-, are.
If the tension roller a vibrates in the direction of the arrow in ', in this embodiment, for example, the shaft d' with the arms e in the direction of the arrow ni # inside the stationary housing <I>ses</I> <B> g '</B> twist,
whereby the brake fluid from the spaces J must enter the _M qurne and thereby the damping of the Schwin (run (, is achieved.
Under certain circumstances, it is appropriate that the damping that the tensioning pulley only follows in one direction of rotation. while in the other turning direction - unimpeded movement is allowed to take place.
In the present case, this can be achieved in that instead of or in addition to the simple throttle device, <B> 1 </B> or. <B> l '</B> one of the well-known valves 1-e- is set, which the passage of the brake fluid only gets resistance in a belt tuno (, # e-ensetz (-n.
Instead of using a brake fluid in a visual vibration damper according to the invention, surfaces that are pressed against one another and rotatable against one another under friction or springs that are switched on between the bodies that rotate against one another could also serve as braking means. Instead of two wing arms on the walk. äuse resp. Only one arm could also be arranged on the torso body.