CH99133A - Als Erdungsdrosselspule bezw. Spannungswandler für hohe Spannungen verwendbare Induktionseinrichtung. - Google Patents

Als Erdungsdrosselspule bezw. Spannungswandler für hohe Spannungen verwendbare Induktionseinrichtung.

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CH99133A
CH99133A CH99133DA CH99133A CH 99133 A CH99133 A CH 99133A CH 99133D A CH99133D A CH 99133DA CH 99133 A CH99133 A CH 99133A
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Pfiffner Emil
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F30/00Fixed transformers not covered by group H01F19/00
    • H01F30/06Fixed transformers not covered by group H01F19/00 characterised by the structure
    • H01F30/10Single-phase transformers

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Description


  Als     Erdungsdrosselspule        bezw.        Spannungswandler    für holte Spannungen verwendbare  Induktionseinrichtung.    Zur Ableitung der sogenannten statischen  Ladungen elektrischer Leitungsnetze, welche       -durch    die Einwirkung .der atmosphärischen  Elektrizität verursacht werden und zur Ver  meidung der damit für die Isolationen der  Leitungen, Maschinen und Apparate verbun  denen Gefahren werden die Leitungen an  möglichst vielen Stellen geerdet, sei es durch  hohe     Ohmsche    Widerstände,

   sei es bei     -N#@rech-          selstromanlagen    durch Drosselspulen hoher       Selbstinduktion.    Die hohe Selbstinduktion  nimmt nur     einen    geringen wattlosen Strom  von ;der Frequenz des Betriebsstromes auf,  dagegen kann die gleichgerichtete atmosphä  rische Ladung ohne weiteres durch     .die    Wick  lung zur Erde abfliessen, so     dass    keine gleich  gerichtete     Potentialdifferenz    gegen Erde  dauernd bestehen kann.  



  Die     Konstruktion        derartiger    Drossel  spulen macht für die gebräuchlichen Hoch  spannungen keine besonderen     Schwierigkeiten     und bietet nichts bemerkenswertes. Für  Hochspannungen im Bereich von 50,000 bis  150,000 Volt und darüber; werden dagegen    durch die nachstehend beschriebene Kon  struktion wesentliche Vorteile erzielt, wo  durch verschiedene bei .diesen hohen Span  nungen bei der     bisherigen    Ausführungsform  bestehende     Isolierungsschwierigkeiten    um  gangen werden.  



  Das Prinzip ;dieser Neuerung besteht  darin, den     Eisenkern    :der Spule in mehrere       kleinere    Kerne zu unterteilen, welche von  Erde     isoliert    und an geeignete Punkte der  ebenfalls unterteilten     Wicklung    angeschlos  sen     sind,    wobei     diese    Verbindung auch durch  eine     dielektrische    Leitfähigkeit, d. h.     einen     Kondensator; bewerkstelligt werden kann.

    Hierdurch     wird,die        maxireale    Potentialdiffe  renz     zwischen        -Wichlung    und     Eisenkern    auf  einen Bruchteil der ganzen     Betriebsspämzung     reduziert. Die Schaltwelle, welche durch die       Bewicklung    fortschreitet und deren Draht  isolatoren beansprucht, entspricht nur der auf  die Teilspule entfallenden     Teilspannung,    wel  che erfahrungsgemäss zulässig ist.  



  Durch die Unterteilung des     Spännungs-          gefälles    wird eine bessere Spannungsvertei-           lung    erzielt, bei welcher die örtlichen Bean  spruchungen der Isolationen geringer werden,  Ebenso kann das Spannungsgefälle in  radialer     Richtung    durch zweckmässige An  ordnung von mit der Wicklung     verbundenen     Schirmen verbessert werden.  



       Gegebenenfalls    können die Eisenkerne  zur     \-'erme-_'dung    von Schwingungen durch       lif@'ie        Ohin'sehe    Widerstände mit der Wich  verbunden werden.  



  Die     Verbindung    zwischen Eisenkern und       Wichhing    braucht aber keine solche aus lei  tendem     Material    zu sein, sondern sie kann  auch eine     dielektrische,    aus einem Kondensa  tor bestehende, sein.  



  Als     Xondensatorbelegungen    brauchen da  bei keine Speziell     angeordneten        @@@lüchten     verwendet zu werden, sondern es kann der  Kondensator auch aus     'Wicklung        und    dem  isolierten Eisenkern bestehen.  



  Durch geeignete Einstellung des magne  tischen     Widerstandes    der Teilkerne kann die       (I.leiehmässige    Potentialverteilung auf die ein  zelnen in Reihe beschalteten Teilwicklungen  bewirkt werden.  



  Soll die     Erdungsdrosselspule    als Span  nungswandler zur     Speisung    von     Messinstru-          nienten,        Erdschlussanzeigern    und dergleichen  benützt werden, so ist eine Anordnung mög  lich, durch welche die einzelnen Kerne     mit-          einander        elektromagnetisch    gekuppelt wer  den.

   In vielen Fällen     geniigt    es aber auch,  den dem Erdpotential am nächsten kom  menden Kern mit einer Sekundärwicklung  zu verseben, wobei durch geeignete     Walil     der Wicklung und Anwendung an sich be  kannter Mittel der     Messfehler    auf ein belie  biges Minimum reduziert werden kann. Ein  derartiger     Spannungswandler        besitzt    gegen  über den bisher bekannten Ausführungen den       @'ortcil    wesentlicher Verbilligung, vor allem       ber    denjenigen grösserer Sicherheit gegen  Überschlag sowohl gegen Erde, als auch an  die Sekundärwicklung.  



       Fig.    1 der Zeichnung stellt eine Ausfüh  rungsform der Erfindung dar. Die     lamellier-          ten        Eisenkerne    sind     isoliert    be  festigt und mit den Hochspannungsteilwick-    Lungen     ?v1,        2U_,        2c:,    ZV, versehen. Das     Joc-li        i,     trägt ausserdem noch die     Sekundä        rwicklung    s.

    Eisenkerne und zugehörige Hochspannungs  wicklungen sind durch als     hocholimige    -Wi  derstände gedachte Verbindungen     r1,        r-,        2,3,        ri     miteinander verbunden.     Durch    diesen     An-          sclibuss    wird ein gleichmässiger Potential  abfall von Kern zu Kern erzwungen.  



  Die in der     Fig.    1 dargestellte     Ausfüli-          rungsforni        enthält        ausserdem    noch leitende  Schirme     ei,        c;:

  ,        e3,        durch        welche    ein     entspre-          chender    Potentialabfall ebenfalls in radialer  Richtung     erzwungen        -wird    und     demgemäss    auf  günstigste     eleki        Fische    Beanspruchung des den  Behälter     b    füllenden, flüssigen oder festen       Isoliermittels    Bedacht genommen ist.

   Die       Stromzuführung        erfol-t    durch den Deckel     .g     und den     Durelifiilirungsisolator    i durch An  scltluss an     cc.     



  Die Wirkungsweise ist ohne     -weiteres    aus  der Figur ersichtlich. Bei gleicher Einstel  lung der magnetischen     'Widerstände    der  Kerne     ,j    wird bei gleichem     Magnetisierungs-          strom    in jedem derselben derselbe     Flux    er  zeugt und somit in den Wicklungen auch die  gleiche Spannung induziert. Ebenso indu  ziert dieser     Flux    eine der Netzspannung pro  portionale Spannung in der     Sehundärwick-          lung    s.  



       Eine    weitere Verbesserung besteht in     deui     durch das erörterte Konstruktionsprinzip er  möglichten Aufbau der     Erdungsdrosselspule          bezw.    Spannungswandler aus einzelnen, in  ,je einem isolierenden Behälter untergebrach  ten Teilspulen, welche zusammen mit dem  Isolierbehälter ein Bauelement bilden.

   Durch       Aufeinandersetzen    mehrerer dieser Elemente  kann eine     Spule    für beliebig hohe Spannung  gebildet     -werden,        v-elche    äusserlich eine Axt  Kettenisolator bildet und zur Aufstellung im  Freien mit Regendächern versehen -:-erden  kann,     v7elelie    an den mit den     Wicklungsenden     verbundenen Armaturen befestigt sind.  



  Der grösste Vorteil dieser Anordnung be  steht im     'Wegfall    des     Einführungsisolators,     dessen Durchbildung bei ganz hohen Span  nungen und     insbesondere    für die Aufstellung  im Freien grosse Schwierigkeiten bildet.      Durch den Anschluss der Armaturen der ein  zelnen Elemente an die entsprechenden Wick  lungspunkte kommen dieselben auf ein ganz  bestimmtes Potential, das     Potentialgefälle          von    Armatur zu Armatur ist ein gegebenes  und das Problem der Isolierung auf die keine  Schwierigkeiten bietende Durchbildung der  Isolation der     einzelnen    Elemente reduziert.  



  Nebenbei     eriviihnt    sei die Vereinfachung       der    Fabrikation durch die     Verwendung    der  selben     Spulenelemente        zum        Aufbau    von Ap  paraten für die     vt:rscliiedensten    Spannungen,  In     Fig.    2 ist eine derartig aufgebaute  Drosselspule dargestellt.

   Die \Peilkerne und  Teilwicklungen sind in die     Behälter        b,,        b2,          b3,        b4    mit den     A.lisclilulideekeln    e,,     e.,        e3,        e4     aus     isolierendem        Material        eingebaut,    wobei  die Wicklungen     1o,,        7.i7",        w3,        704    an geeigneten  Stellen durch die Verbindungen     r,,        r.,

          r,        r4     mit .den Eisenkernen, die Wicklungsenden  dagegen mit den Armaturen     J    verbunden  sind. Die     Zwischenräume    im     Behälter        ktin.-          nen    mit flüssigem oder     festem    Isoliermate  rial gefüllt werden.  



  Im Falle der Aufstellung im Freien kann  der     Apparat    mit den     Üblichen        Regendächern     d aus leitendem oder isolierendem Material  versehen     werden.     



  Bei der Bauart; der Spulen ohne     elektro-          ma.nnetische        Kupplung-        bestellt    der Nach  teil, dass bei verschiedenen magnetischen       Widerständen    der einzelnen Kerne, ferner  durch die Rückwirkung der     Sekundärwick-          lung    in den Spulen der     verschiedenen    Kerne  auch verschiedene     Spannringen        induziert    wer  den,

   was insbesondere     auch    die     Genauigkei.i.     der durch die     Sekundürwicklung    vermittelten  Messung     beeintriiehtigt.     



  Die in     Fig.        ii        veranschaulichto    Anord  nung beseitigt diesen     11belstand    durch die  elektromagnetische Verkupplung mittelst       Ausgleichspulen,        v-elelie        einarider    entgegen  geschaltet sind und bei Ungleichheiten des  Magnetflusses in den einzelnen Kernen den  Ausgleich der Verschiedenheiten bewirken.  Es bedeuten     w,    und     ev;    die     Primiirwicklung     der beiden in Reihe     geschalteten    Elemente.

    s ist die     Sekundürwicklulig    für     Messzwecke,            %11    und     lc2    sind die     .Ausgleichswicklungen,     die einander     entgegengesehaltet    sind.  



       Die    eingezeichneten Pfeile bezeichnen die  Richtung der in einem     bestimmten    Augen  blick in den     Wicklungen    -induzier (.en Span  nungen. Ist beispielsweise der mit der Wick  lung     w,    verkettete     Flux    grösser als     derjenige     in     eo1,    so ist auch die in     v,        induzierte    Span  nung grösser als diejenige in     rc._,    es entsteht  daher ein Strom, der den     hluz    durch     ao,     schwächt und in     w_    verstärkt, wodurch der  gewünschte Ausgleich.

   bewirkt wird.  



  Da die Ausgleichswicklungen nur Diffe  renzen auszugleichen haben, so führen sie       geringe    Ströme und     bedingen    nur unbedeu  tende     Stromwärmeverluste.     



  Die in den drei Figuren veranschaulichten  Konstruktionsarten stellen Ausführungsbei  spiele     dar,    doch ist die     Ausführung    der Er  findung keineswegs auf dieselben     beschränkt,     sondern es sind beliebige andere Bauarten,  z. B.     mehrpolige        finit        I','rdpotentia.lverbinching     in der     14litte        bezw.        Sternpunkt    usw., denkbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Iilduktionseinricbtung für , sehr hohe Spannungen, welche als Erdungsdrosselspule oder als Spannungswandler allein oder für beide Zwecke gleichzeitig verwendbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass Hochspannungs wicklung und Eisenkern in mehrere Teile unterteilt sind, wobei die einzelnen Teilwick lungen in Reilie geschaltet und die Teil kerne von Erde isoliert und an geeigneten Punkten mit der Hochspannungswieklung verbunden sind. UNTERANSPRMIE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da- durch dung zwischen gekennzeichnet, Wicklung dass und die Eisenkern Verbin- durch einen hochohmigen Widerstand ge bildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dung zwischen Wicklung und Eisenkern durch einen Kondensator gebildet ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass elektrische Schirme aus leitendem Material angeord net sind, welche durch konduktive oder dielektrische Leitfähigkeiten mit der Wicklung verbunden sind, zur Zeit der Schaffung einer geeigneten Potentialver teilung in dem den Apparat umgeben- den isolierenden Raum. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die elektrischen Schirme durch hochohmige Widerstände mit der Wick lung verbunden sind, zum Zwecke der Vermeidung von elektrischen Schwingun gen. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die magneti schen Widerstände der Eisenkerne regu- l:erba-r sind, zum Zwecke der Einregu lierung der gewünschten, insbesondere gleichmässigen Potentialverteilung längs der Wicklung. 6. ,Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein oder meh rere Eisenkerne von diesen isolierte Sekundärwicklungen für die Speisung von Messinstrumenten, Erdschlussprü f- vorrichtungen und dergleichen tragen. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Teilspulen in ein Isoliergehäuse mit leitenden Fassungen eingebaut<B>und</B> die Wicklungsenden der Spule mit den voneinander isolierten Fas- ' sungen verbunden sind. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Erdungsdrossel- spulc bezw. der Spannungswandler durch den Aufeinanderbau von 'Peilspulen im Isoliergehäuse gebildet werden.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge- kennzeiclinet, dass für die Aufstellung im Freien a.n Isoliergehäusen der Teil spulen Regendächer aus leitendem oder isolierendem Material angebracht sind. 10. Ii,inric:htixng nach Patentanspruch,<B>da-</B> durch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Erzielung gleicher Potentialstufen über sämtliche Elemente diese in Reihe geschalteten Elemente durch Ausgleichs wicklungen eleki;rom.agnetisch miteinan der verkettet sind.
CH99133D 1921-01-05 1921-12-10 Als Erdungsdrosselspule bezw. Spannungswandler für hohe Spannungen verwendbare Induktionseinrichtung. CH99133A (de)

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