CH99324A - Synchronmotor für den elektrischen Antrieb von Uhrwerken. - Google Patents

Synchronmotor für den elektrischen Antrieb von Uhrwerken.

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CH99324A
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magnet
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rotor
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poles
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Michl Robert
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Michl Robert
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Description


  Synchronmotor für den elektrischen Antrieb von Uhrwerken.    Die Erfindung bezieht sich auf den elek  trischen Antrieb von Uhrwerken mittelst  eines Wechselstromes und betrifft insbeson  dere einen dazu geeigneten Synchronmotor,  der für den Anschluss an vorhandene Wech  selstromnetze geeignet ist.  



  Gemäss den vorliegenden Merkmalen der  Erfindung umfasst der Synchronmotor min  destens einen Erregermagnet mit gleichblei  benden Polen, einen zwischen diesen Polen  mit mindestens einem Pol eingebauten Anker  magneten mit Wechselstromspule für den  Anschluss an das vorhandene Wechselstrom  netz und ferner einen Rotor mit Polwechsel  segmenten, der vor den Polen des Erreger  und des Ankermagnetes rotiert und seine  Drehung unmittelbar auf das Uhrwerk über  trägt.  



  Der Ankermagnet kann mit seinem an  dern Pol an der Indifferenzstelle des Erreger  magnetes angeschlossen sein. In besonderen  Fällen können jedoch auch beide Magnete  gegeneinander magnetisch isoliert sein. Um  dann auch den zweiten Pol des Ankermagne  tes für den Antrieb des Rotors auszunutzen,    könnte dieser Pol mit einem Polschuh ver  bunden sein, der bis in den Bereich des Ro  tors greift.    Es könnte zum Anlassen des Motors eine  Anschnellvorrichtung eingebaut sein. Diese  kann aus einem auf der Welle des Rotors  befestigten Zahnrad und einem mit diesem  zusammenarbeitenden Zahnsektor bestehen,  der mittelst eines Griffes entgegen einer Fe  der vorgezogen werden und durch plötz  liche Freigabe des Griffes zurückschnellen  kann, wodurch er den Motor anlässt.  



  Es sind bereits Dynamomaschinen be  kannt zur Stromerzeugung, bei denen fest  stehende Erreger- und Ankermagnete mit  einander abwechseln und vor deren Polen  ein Rotor mit Polenwechselsegmenten um  läuft. Dabei wird jedoch der Rotor selbst an  getrieben, auch wird in die Maschine Strom  hinein- und wieder abgeleitet. Demgegenüber  betrifft vorliegende Erfindung einen An  triebsmotor, der nur     .Strom    aufnimmt und  durch die damit erzeugte Drehung seines  Rotors ein Uhrwerk     antieibt.         Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele  der Erfindung dar.

   Fig. 1 ist ein senkrech  ter Querschnitt durch eine Ausfuhrungsform  und Fig. 2 ein senkrechter Längsschnitt nach  der Linie 2-2 in Firn 1; die Fig. 3 und 4  sind ähnliche Schnitte einer andern Ausfüh  rungsform unter Fortlassung des Uhrwerkes,  und zwar Fig. 3 nach der Linie 3-3 in  Fig. 4 und diese nach der Linie 4-4 in  Fig. 3; Fig. 5 ist ein wagrechter Schnitt nach  der Linie 5-5 in Fig. 3 und Fig. 6 eine  Oberansicht zu Fig. 4; die Fig. 7 und 8 zei  gen Querschnitte nach den Linien 7-7 und  8-8 in Fig. 4, um die verschiedene Stellung  der Polwechselsegmente des Rotors kenntlich  zu machen; Fig. 9 ist die Vorderansicht einer  andern Ausführungsform mit teilweisem  Schnitt und Fig. 10 ein senkrechter Schnitt  nach der Linie 10-10 in Fig. 9; Fig. 11 ist  ein wagrechter Schnitt nach der Linie 11-11  in Fig. 9; Fig. 12 zeigt den zugehörigen Ro  tor in Ansicht.  



  Bei dem Beispiel in Fig. 1 und 2 ist an  einem Gestell a der Erregermagnet b befe  stigt, der in diesem Falle ein permanenter  Magnet ist. Seine beiden Schenkel sind huf  eisenförmig gegeneinander gebogen und bis  in den Bereich des Rotors c geführt. Dieser  besteht aus den auf der Welle d befestigten  Scheiben c aus nicht magnetischem Material  und den Polwechselsegmenten c' aus Weich  eisen. An der Indifferenzstelle b' des Er  regermagnetes b ist der Ankermagnet e be  festigt, dessen einer Pol, e', zwischen den  beiden Polen des Erregermagnetes b in den  Bereich des Rotors c greift. Der Ankermagnet  e trägt eine Wechselstromspule f für den An  schluss an ein vorhandenes Wechselstrom  netz.  



  Im angenommenen Beispiel enthält der  Rotor sechs Segmente c'. Dementsprechend  stehen die Pole des Erregermagnetes b um  1/6 Umfang des Rotors auseinander. Wird der  Strom eingeschaltet und der Rotor c vonhand  angeschnellt, dann wird er durch die wech  selnde Intensität und die wechselnden Pole  des Ankermagnetes e entsprechend beeinflusst    und in Übereinstimmung mit der Perioden  zahl des Wechselstromes in Drehung erhal  ten. Die Drehung des Rotors wird mittelst  einer Übersetzung, also zum Beispiel wie dar  gestellt, durch Schneckengetriebe g auf das  Uhrwerk h übertragen.  



  Der Vorzug eines solchen Synchronmotors  besteht in seinem ausserordentlich geringen  Stromverbrauch, da bei gleichbleibenden Po  len des Erregermagnetes nur die Pole des  Ankermagnetes durch den Strom gewech  selt werden. Die Drehzahl des Rotors lässt  sich durch Änderung der Anzahl seiner Seg  mente, ebenso auch durch die Zahl der Er  reger- und Ankerpole beliebig wählen.  



  Bei dem Beispiel nach Fig. 3 bis 8 sind  zwei Ankermagnete e gewählt, die ebenfalls  mit ihrem einen Pol, e'', an der Indifferenz  stelle b' des Erregermagnetes b befestigt  sind. Um ähnlich wie im erstbeschriebenen  Beispiel in derselben Drehungsebene liegende  Pole des Erregermagnetes b benutzen zu kön  nen, greifen diese letztere mit Polschuhen b2  über die beiden Ankermagnete e hinweg  (Fig. 3). Die Welle d des Rotors trägt dem  entsprechend zwei Reihen von Polwechsel  segmenten c2. In diesem Falle kreisen in  einer Drehungsebene nur zwei Segmente,  welche umschichtig den magnetischen Kraft  linienfluss zwischen je einem Pol N oder S  des Erregermagnetes b und dem dazwischen  liegenden Pol e' des Ankermagnetes e schlie  ssen. Die Segmentpaare c2 sind mit Bezug auf  die Welle d um 180  versetzt. Die Wirkung  dieses Motors ist im übrigen dieselbe wie  oben beschrieben.

   Anstatt permanenter Er  regermagnete können auch Gleichstromelek  tromagnete verwendet werden. Es werden  dann auf die Schenkel des Erregermagnetes  Stromspulen f' geschoben.  



  Soll auch der zweite Pol des Anker  magnetes e ausgenutzt werden dann ist es  zweckmässig, eine Bauart zu wählen, wie in  den     Fig.    9 bis 1.2 dargestellt. Hier ist. der  Ankermagnet<I>e</I> mittelst eines Bügels<I>i</I> am  Rahmen oder Gehäuse     a    des Uhrwerkes be  festigt. Der Erregermagnet wird am Bügel i      gehalten, ist aber gegen den Ankermagneten  e durch Einschaltung magnetisch nicht lei  tender Scheiben k und Schrauben l magne  tisch isoliert. Die beiden Pole N und S des  Erregermagnetes b liegen mit dem freien Pol  e' des Ankermagnetes e in einer Radialebene.  Der Bügel i besteht aus Weicheisen und trägt  einen Polschuh e2, mit dem er ebenfalls in  derselben radialen Ebene liegt. Dementspre  chend wechseln die Pole des Erregermagnetes  b und des Ankermagnetes e in dieser Ebene  miteinander ab.

   Am Bügel i oder dem Ge  häuse a ist ferner die Welle d des Rotors  gelagert, der in diesem Falle aus einer nicht  magnetischen Scheibe c besteht, die eine An  zahl, z. B. 12, Polwechselsegmente c' trägt,  mit denen der Rotor vor den Polen der bei  den Magnete b und c umlaufen kann. Die  Drehung der Welle d wird in zweckentspre  chender Weise, z. B. ebenfalls wie oben an  gedeutet, durch Schneckengetriebe g auf das  Uhrwerk h übertragen. Um mit einer geringen  Polzahl auszukommen, greift der Erreger  magnet b mit Polschuhen b3 möglichst dicht  an die Stelle e' und e2 des Ankermagnetes  e heran.  



  Um die Ingangsetzung des Synchron  motors zu erleichtern und ihn schnell auf die  der Periodenzahl des Wechselstromes ent  sprechende Tourenzahl zu bringen, kann eine  Anschnellvorrichtung eingebaut sein. Nach  dem Beispiel in Fig. 9 bis 12 sitzt auf der  Welle d des Rotors ein Zahnrad m. In dieses  kann ein für gewöhnlich ausser Berührung mit  ihm gehaltener Sektor n eingreifen, den eine  Feder o zurückgezogen hält. Die nach aussen  geführte Welle n' des Sektors n trägt einen  Griff p. Wird dieser zurückgedrückt, dann  schwingt der Sektor n nach der mit Bezug  auf Fig. 10 entgegengesetzten Richtung aus,  unter gleichzeitiger Spannung der Feder o.  Wird der Griff p losgelassen, dann zieht die    Feder o den Sektor n zurück, der bei seinem  Vorbeigang in das Zahnrad m der Rotorwelle  d greift und dadurh den Motor anschnellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Synchronmotor für den elektrischen An trieb von Uhrwerken, gekennzeichnet durch mindestens einen Erregermagneten mit gleichbleibenden Polen, einen zwischen des sen Polen eingebauten Ankermagneten mit Wechselstromspule und einen Rotor mit Pol wechselsegmenten, der vor den Polen des Erreger- und Ankermagnetes rotiert und seine unmittelbare Drehung auf das Uhrwerk überträgt. UNTERANSPRÜCHE : 1. Synchronmotor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Anker magnet an der Indifferenzstelle des Er regermagnetes angebaut ist. 2. Synchronmotor nach Patentanspruch und Unteraspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor zwei in benachbarten Ebe nen laufende Polwechselsegmentpaare trägt, denen der Erregermagnet bis in die Drehungsebenen der Segmente greifende Polschuhe entgegenhält. 3.
    Synchronmotor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Er reger- und Ankermagnete eine magnetische Isolation (k) gelegt ist. 4. Synchronmotor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Triebrad (m) auf der Welle (d) des Rotors (c) und einen in den Bereich des Triebrades greifenden Zahnsektor<I>(n),</I> der durch einen Griff<I>(p)</I> von aussen angetrieben werden kann, um den Motor anzuschnellen.
CH99324D 1921-03-05 1922-03-04 Synchronmotor für den elektrischen Antrieb von Uhrwerken. CH99324A (de)

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CH99324D CH99324A (de) 1921-03-05 1922-03-04 Synchronmotor für den elektrischen Antrieb von Uhrwerken.

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