CH99546A - Hochspannungsanzeiger. - Google Patents

Hochspannungsanzeiger.

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CH99546A
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needle
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Inventor
Aktiengesellschaft Hartm Braun
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Hartmann & Braun Ag
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  Hochspannungsanzeiger.    Die Erfindung bezieht sich auf einen       Hochspannutigsanzeiger,    bei welchem das  längs eines unter Spannung stehenden Isola  tors herrschende Potentialgefälle dazu benutzt  wird, eine metallische Nadel aus ihrer Ruhe  lage zu bringen, so     dass    die Stellung der  Nadel den Spannungszustand am Isolator  erkennen     lässt.     



  Der Erfindungsgegenstand ist in der  beigegebenen Zeichnung in Beispielen dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> die Wirkungsweise in schematischer  Darstellung, und       Fig.    2 eine praktische Ausführungsform.  Legt man an die Enden eines Stabes,  Rohres oder     dergl.    aus Material von geringer  Leitfähigkeit (Isoliermaterial, z. B. Porzellan)  von beispielsweise<B>50</B> cm Länge (in     Fig.   <B>1</B>  mit r bezeichnet), eine Spannung von bei  spielsweise<B>50</B> Kilovolt, so beträgt das  Spannungsgefälle längs des Stabes etwa  <B>1</B> Kilovolt pro cm. Zwischen den Punkten  20 cm und<B>30</B> cm besteht demnach eine  Potentialdifferenz von etwa<B>10</B> Kilovolt.

      Bringt man nahe an den Stab bei Punkt  <B>25</B> Kilovolt eine drehbar gelagerte Nadel  aus Metall, wie dies in     Fig.   <B>1</B> schematisch       darge"tellt    ist, und zwar derart,     dass    sie in  ihrer Ruhelage die links gezeichnete Stellung  quer zur     Stabachse    einnimmt, so wird sie  sich auf ein mittleres Potential von<B>25</B> Kilo  volt aufladen. Zwischen dem untern Ende  der Nadel- und dem benachbarten Punkt 20  des Stabes besteht also eine Potentialdifferenz  von<B>5</B> Kilovolt. Die gleiche Potentialdifferenz  besteht zwischen dem obern Ende     derNadel     und dem benachbarten Punkt<B>30</B> des Stabes.

    Diese     PotentialdiffereDzeii    haben     ponder-          motorische    Kräfte zur Folge, die sich in der  durch Pfeile, angegebenen Weise zu einem  Drehmoment zusammensetzen und die Nadel  in die rechts gezeichnete Stellung bringen,  <B>d.</B> h. Nadel parallel zur     Stabachse.    Die  Stellung der Nadel     lässt    also deutlich erken  nen, ob der Stab unter Spannung steht oder  nicht.  



  Der Hochspannungsanzeiger gemäss Er  findung besitzt eine grosse Einfachheit und  Sicherheit.           Fig.    2 zeigt den Hochspannungsanzeiger  in einer praktischen Ausführungsform, rechts  in der Stellung links in der Stellung       "ein".    r ist wieder das Isolierrohr, auf wel  ches ein Streifen<I>s</I> von kontrastreicher Farbe  aufgemalt ist und der dieselbe Breite besitzt  wie die Nadel n. Hierdurch entsteht als  weithin sichtbares Schaubild bei der Stellung  "aus"     (Fig.    2 links) eine unterbrochene Linie,  bei Stellung "ein"     (Fig.    2 rechts) eine durch  gehende, helle Linie auf dunklem Grunde,  oder auch eine dunkle Linie auf hellem  Grunde.

   Der Hochspannungsanzeiger a     mt     also die     gebräucbliche    schematische Darstel  lung für einen "aus"- oder "ein"<B>-</B> geschalteten  Leiter nach, so     dass    bei dem Apparat keine       Missverständnisse    eintreten können.  



  Um die Nullstellung der Nadel n genau  kontrollieren zu können, ist auf dem     Achsen-          halter    a ein Zeiger<B>7.</B> festgeschraubt, und  zwar so,     dass    eine auf die Nadel n aufge  malte Nullmarke im spannungslosen Zustande  genau auf den Zeiger z einspielt.  



  Um die empfindliche Nadel vor Berührung  zu schützen, ist sie in ein Gehäuse eingebaut,  das zweckmässig und am einfachsten aus  einem zu dem Isolierrohr r konzentrischen       Rolir   <B>g</B> von     durchsiehtigein,        schlechtleiten-          dem    Material besteht und durch Isolierscheiben  <B>c</B> mit Schellen<B>b</B> auf dem Isolierrohr r fest  geklemmt ist.  



  <B>A</B> und 12 sind Hochspannungsleitungen,  deren Spannungszustand, angezeigt werden  soll. Die beiden untern Enden der Apparate  sind mit einer bei e geerdeten Leitung ver  bunden. In dieser Schaltung zeigt der rechte  Apparat an,     dass    die Leitung     1.,    eingeschaltet  ist, der linke Apparat dagegen zeigt an,       dass    die Leitung keine Spannung gegen  Erde führt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochspannungsauzeiger, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Nähe eines langgestreck- ten Isolierkörpers für hohes Potentialgefälle eine Aletallriadel derart drehbar gelagert ist, dass durch dieses Potentialgefälle die Nadel aus ihrer Ruhelage kommt und somit dureh ihre Lageänderung den Spannurigszustand des Isolierkörpers erkennen lässt. UNTERANSPRVCHE:
    <B>1.</B> Hochspannungsanzeiger nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet. dass längs des Isolierkörpers ein Farbstreifen aufge bracht ist und dadurch die Nadel bei ihrer Bewegung zusammen mit dem Farb- streifen das übliche schematische Schau bild "aus" und "ein" nachahmt. 2. Hochspannungsanzeiger nach Patentan spruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Achshalter für die Nadel ein Zeiger aufgebracht ist, auf welchem im ausgeschalteten Zustand eine auf die Nadel aufgemalte Nullmarke einspielt, zu dein Zwecke die Nullstellung genau kontrollieren zu können.
    <B>3.</B> Hochspannungsanzeiger nach Patentan spruch und Unteransprücheii <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als ()'rehäuse ein zu dem Isolierkörper konzentrisches Rohr aus durchsichtigem Isolierinaterial unter Vermittlung von Scheiben und Schellen auf dem Isolierkörper befestigt ist.
CH99546D 1921-02-17 1922-01-11 Hochspannungsanzeiger. CH99546A (de)

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CH99546A true CH99546A (de) 1923-06-01

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