CH99551A - Sprechmaschine mit umsteuerbaren Auf- und Abwickelspulen für einen Sprechdrabt. - Google Patents

Sprechmaschine mit umsteuerbaren Auf- und Abwickelspulen für einen Sprechdrabt.

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CH99551A
CH99551A CH99551DA CH99551A CH 99551 A CH99551 A CH 99551A CH 99551D A CH99551D A CH 99551DA CH 99551 A CH99551 A CH 99551A
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CH
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Inventor
Maschinen-Aktiengesellscha Vox
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Vox Maschinen Aktiengesellscha
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/44Speed-changing arrangements; Reversing arrangements; Drive transfer means therefor

Landscapes

  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


  Sprechmaschine mit umsteuerbaren     Auf-    und     Abwickelspulen    für einen Sprechdraht.    Die Erfindung betrifft eine Sprechma  schine, bei der nach dem bekannten     Poulsen-          Prinzip    ein auf- und     .abwickelbarer    dünner  Stahldraht als Träger für die Laute und  Töne benutzt wird. Die Lautstärke und Rein  heit der Wiedergabe ist dabei in hohem Masse  von der     Geschwindigkeit    des Stahldrahtes ab  hängig; je grösser die     Geschwindigkeit,    desto  besser die Wiedergabe, was aus :dem Prinzip  der magnetischen Fixierung folgt.

   Die Ge  schwindigkeit, mit der der Stahldraht bewegt  wird, darf aber auch nicht zu gross sein.     Prak-          tisch.kann    man nach den bisherigen     Erf        ah-          rungen    unter eine Drahtgeschwindigkeit von  3 m pro Sekunde nicht     heruntergehen.    Für  manche Zwecke wird eine lange Gesprächs  dauer, etwa von einer halben oder einer gan  zen Stunde, verlangt, so dass -der Stahldraht  eines solchen Apparates ca. 10000 m lang und  mehrere Kilogramm schwer ist.

   Es ist klar,  dass die Steuerung einer solchen Masse bei der  grossen Drahtgeschwindigkeit auf grosse       Schwierigkeiten    stösst, wobei als sehr er  schwerende Bedingung hinzukommt, dass der  Apparat in seiner     Hauptverwendungsart    als  Büro- und Diktierapparat von technisch un  geschulten Personen bedient werden     muss.       Die     Erfahrung    hat     gezeigt,    dass die Steue  rung einer Drahtmasse, wie sie für einen Ap  parat mit     praktisch    brauchbarer Gesprächs  dauer notwendig ist, bei der grossen Drahtge  schwindigkeit oft zu Lagerstössen führt,

   wel  che bei dem bisher üblichen     Spulendurch-          messer    von etwa 10 cm und der zur Erzie  lung der notwendigen Drahtgeschwindigkeit  hohen Umdrehungszahl so häufig aufeinander  folgen, dass sie in den Bereich der hörbaren  Töne fallen und infolgedessen zu Nebenge  räuschen Anlass geben, welche die störungs  freie und genaue Aufnahme und Wiedergabe  der     Sprechschwingungen    erschweren.  



  Weiterhin bietet aber auch der geringe       Spulendurchmesser    Schwierigkeiten in bezug  auf eine einfache und     betriebsichere    Anord  nung der Kupplung, durch welche der     Vor-          und    Rücklauf des Apparates und die schnelle       Stillsetzung    desselben beim Übergang von  .der Aufnahme zur Wiedergabe herbeigeführt  wird.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Einrichtug,    durch welche die erläu  terten Übelstände vermieden werden sollen.  



  Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass zwischen zwei gleichachsig angeordneten      und für sich freidrehbaren     Spulenrädern,     deren     Spulendurchmesser    so gross gewählt ist,  dass mit höchstens 4 sekundlichen Umdrehun  gen die erforderliche Drehgeschwindigkeit  von etwa 3 m pro Sekunde erzielt wird,. eine  Triebscheibe mit geringem     aohsialen    Spiel  und stets gleichem Umlaufsinn :derart ange  ordnet ist, dass bei Verschieben der Trieb  scheibe nach links das linke     Spulenrad,    bei  Verschieben der Triebscheibe nach rechts  das rechte     Spulenrad    auf Drehung mit ihr  gekuppelt wird.

   Durch die Vergrösserung  des     Spulendurchmessers    wird die Um  laufzahl herabgesetzt und dadurch auch  die Zahl der sekundlichen, durch das Lager  spiel hervorgerufenen Stösse vermindert, so  dass diese Stösse nicht mehr als tönendes Ge  räusch die Aufnahmen und Wiedergaben stö  ren können. Gleichzeitig ermöglicht die Ver  grösserung des     Spulendurchmessers    eine über  aus einfache Anordnung des     Antriebes    und  der Kupplung, indem die Triebscheibe zwi  schen den     Spulenrädern    gelagert und die  Kupplungsorgane in den     Spulenrädern    selbst       angeordnet    werden können.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform in       Fig.    1 in Ansicht, in       Fig.    2 im Querschnitt in derjenigen Stel  lung :der Antriebsscheibe, in welcher die hin  tere Spule mit dem Antrieb gekuppelt ist,  dargestellt, während       Fig.    3 einen     Querschnitt    durch :die Vor  richtung in mittlerer Stellung der Antriebs  scheibe veranschaulicht.  



  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist eine  feste Achse oder Welle einseitig oder doppel  seitig in Lagerböcken gelagert. Auf dieser  Achse sind frei drehbar die beiden gleich oder  verschieden grossen     Spulenräder,    gegebenen  falls mit abnehmbaren     Spulenkränzen    1, 2, an  geordnet. Der Durchmesser der     Spulenräder     ist so gross gewählt,     @dass    mit höchstens vier  sekundlichen Umdrehungen die erforderliche  Drehgeschwindigkeit von etwa 3 m pro Se  kunde erzielt wird. Zwischen den     Spulenrä-          dern    liegt die Antriebsscheibe 3, die ganz    oder teilweise aus Eisen besteht und mit dem  Antriebsmotor zum Beispiel durch Riemen  verbunden ist.

   Die Drehrichtung dieser     A.n-          triebssclieibe    ist stets die gleiche. Die     Spulen-          rüder    1, 2 sitzen auf ihrer Welle in Längs  richtung derselben     unverschiebbar,    während  die Antriebsscheibe 3 mit geringem Spiel  (wenige Millimeter) auf der Welle längsver  schoben     -werden    kann.  



  Die Kupplung zwischen der Antriebs  scheibe 3 und den     Spulenrädern    1, 2 erfolgt  zweckmässig elektromagnetisch. Es tragen  nämlich die beiden     Spulenräder    1, 2 mehrere  symmetrisch verteilte     Elektromagnte    4     bezw.     5, deren Achsen auf der Ebene der Spulen  räder senkrecht stehen und deren freie Pole  nach der Triebscheibe 3 gerichtet sind. Es  empfiehlt sich, die beiden abgewendeten Pole  durch Eisenringe zu schliessen.

   Die Strom  zuführung zu den Elektromagneten erfolgt  ,durch     Schleiffedern.    Ferner besitzt ,jedes       Spulenrad    mehrere Bremspuffer 6     bezw.    7,  welche     zweokmä.ss.ig    zwischen den Elektro  magneten in Kreisen angeordnet sind und  deren Stirnflächen durch     Druckfedern    gegen  die Triebscheibe 3 gepresst     Zi=erden,    so dass in  der Mittelstellung der Triebscheibe die  Bremspuffer beider     Spulenräder    1, 2 gegen  die Triebscheibe 3     drücken,    die unter Rei  bung     zrc@ischen    ihnen sich dreht.  



  Werden nun die Elektromagnete des ei  nen     Spulenrades    (zum Beispiel 2,     Fig.    2) er  regt, so ziehen sie die eiserne Triebscheibe an  unter Überwindung der Gegenpuffer, so dass  das     Spulenrad    2 mit der     Triebscheibe    -3 ge  kuppelt ist und mit dieser so umläuft,     da.ss    der  Sprechdraht auf das Rad 2 aufgewickelt wird,  während das freigegebene     Spulenrad    1 durch  den Zug des ablaufenden Endes des Sprech  drahtes im Gegensinne sieh dreht.  



  Werden dagegen die Elektromagnete des       Spulenra.des    1 erregt, so erfolgt Umschaltung,  und der Sprechdraht wird im entgegengesetz  ten Sinne auf-     bezw.    abgewickelt.  



  Damit nun dieses Auf- und Abwickeln,  Lage neben Lage, in gleichmässigem Abstand  und ohne Zerrung des Drahtes erfolgt, ist  eine Führungsvorrichtung vorgesehen, die      eine Führungsrolle 10 aufweist, deren Rillen  Iurchmesser, um welchen der Sprechdraht 8  geführt ist, dem     Abstande    der     Spulenräder     1, 2     voneinander    entspricht. Diese Führungs  rolle ist in :der Richtung. des ab-     bezw.    zulau  fenden     Spulenr.ades    federnd gelagert, um  Überdehnungen im Draht zu verhüten.

    Gleichzeitig wird die Führungsrolle 10 durch  eine auf einer Welle 12 angeordnete, vom An  triebsmotor aus durch Übersetzung 1.4     ge-          ,teuerte    Herzscheibe 13 in langsame pen  delnde Seitenbewegungen versetzt,     w < Ls    da  durch ermöglicht ist, dass die Spule 10 auf  einer um ein Horizontalgelenk schwingenden  Säule 11 gelagert ist, gegen welche die     Herz-          Scheibe    anliegt.  



  Daraus ergibt sich, dass das Auf- und Ab  spulen des Stahldrahtes 8 durch Erregen der  Elektromagnete 4, 5 des einen     bezw.    andern       Spulenrades    erfolgt, wobei jedesmal das zie  hende Rad, auf welches der Draht aufgespult  wird, mit dem Triebrad gekuppelt ist, wäh  rend das abspulende Rad frei läuft. Leich  teste Bedienung, geringer     Engeriebedarf,    Ge  räuschlosigkeit des Ganges und Schonung des  Sprechdrahtes sind     die    Folge dieser     Anord-          aung.     



  Dadurch, dass die Elektromagnete auf den  umlaufenden     Spulenscheiben    sitzen, entfällt  der sonst bei feststehenden Elektromagneten  notwendige Kupplungsdraht von aussen und       Jie    hierdurch bedingte verlustreiche Reibung.  Eine solche ist bei der Kupplung, wie     be-          uchrieben,    ausgeschlossen.  



  Zur sofortigen Stillsetzung des Apparates  genügt die Ausschaltung der jeweils erregten  Elektromagnete. Hierbei schieben die Puffer       nies    jeweils angetriebenen     Spulenrades    durch  ihre Federkraft die Triebscheibe von den  Magneten weg, bis die Triebscheibe 3 mit  gleichem Druck gegen die Puffer des andern       Spulenrades    gedrückt wird, so dass in diesem  Augenblick beide Räder mit der Triebscheibe  gekuppelt sind. Da bis zu diesem Augenblick  die Umlaufrichtungen der Triebräder entge  gengesetzte waren, so heben sich ihre Massen   Momente mehr oder weniger auf, so dass    sofortiger     Stillstand    eintritt.

   Die federnde La  gerung der Führungsrolle 10 in der Längs  richtung des     Spi echdrahtes    ist deshalb vor  teilhaft, weil hierdurch der Sprechdraht stets  straff gezogen     wird    und keine Schleife bilden  kann, so dass er vor allem durch das Magnet  system 9 ungestört hindurchläuft.

   Gleichzei  tig wirkt die Führungsrolle 10 bei     Still-          @etzung    des Apparates durch die     Spannung     des Drahtes bremsend auf die     Spulenräder.     Diese Wirkung kann noch erhöht werden, in  dem man von der Führungsrolle 10 aus eine       lfebelvorrichtung    steuert zum Anlegen von  Bremsen an die     Spulenräder    bei Stillsetzung,  etwa derart, dass bei geringer     Drahtspannung     und Verschiebung ,der Führungsrolle von den       Spulenrädern        weg,die    Bremsen angezogen,     im          entgegengesetzten    Falle dagegen gelöst wer  den.

    



  Bei der in der Zeichnung dargestellten       beispielsweisen    Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes ist angenommen, dass die  Elektromagnete auf den     Spulenrädern    ange  ordnet sind, wobei dann die     Triebscheibe     ganz oder teilweise aus Eisen besteht. Die  Einrichtung kann auch so getroffen werden,  dass die Elektromagnete an der Triebscheibe  sitzen und mit dieser umlaufen, in welchem  Falle dann :die     Spulenräder        ganz    oder teil  weise aus Eisen bestehen. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sprechmaschine mit umsteuerbaren Auf- und Abwickelspulen für einen Sprechdraht, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei ,gleichachsig angeordneten und für sich frei drehbaren Spulenrädern, deren Spulendurch- messer so gross gewählt ist, dass mit höchstens vier sekundlichen Umdrehungen die erforder liche Drehgeschwindigkeit von etwa 3 m pro Sekunde erzielt wird, eine Triebscheibe mit geringem achsialen Spiel und stets gleichem Umlaufsinne derart angeordnet ist,
    dass bei Verschiebung der Triebscheibe nach links das linke Spulenrad, bei Verschiebung der Trieb scheibe nach rechts das rechte Spulenrad auf Drehung mit ihr gekuppelt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Sprechmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass in der Mittel stellung der Triebscheibe zwischen den Spulenrädern beide Spulenräder mit ihr kraftschlüssig gekuppelt sind. 2.
    Sprechmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Triebscheibe ganz oder teilweise aus Eisen besteht und von einem oder mehreren auf den Spulen rädern angeordneten und mit diesen um laufenden Elektromagneten angezogen und in 1-Cupplungsstellung gebracht werden kann. d.
    Sprechmaschine nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass die Spulenräder ganz oder teilweise aus Eisen bestehen und an der Triebscheibe, mit dieser umlaufend, Elektromagnete angeordnet sind, durch welche die Triebscheibe nach dem linken oder. rechten Spulenrade zu verschoben wird. 4. Sprechmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Triebscheibe Bremspuffer sitzen, durch welche in der Mittelstellung der Trieb scheibe diese mit beiden Spulenrädern ge kuppelt ist. 5.
    Sprechmaschine nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass der Sprechdraht über eine in der Zu- und Ablaufrichtung des Drahtes federnd gelagerte, die Span nung bewirkende Rolle geführt ist, deren Träger zwecks Führung des Sprechdrahtes beim Aufwickeln durch eine umlaufende Flerzscheibe, eine pendelnde Seitenbewe gung erfährt.
CH99551D 1922-03-22 1922-03-22 Sprechmaschine mit umsteuerbaren Auf- und Abwickelspulen für einen Sprechdrabt. CH99551A (de)

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