CH99605A - Verfahren zur Abgleichung von Selbstinduktions-Spulenpaaren für die Belastung von Fernsprech-Viererleitungen. - Google Patents

Verfahren zur Abgleichung von Selbstinduktions-Spulenpaaren für die Belastung von Fernsprech-Viererleitungen.

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CH99605A
CH99605A CH99605DA CH99605A CH 99605 A CH99605 A CH 99605A CH 99605D A CH99605D A CH 99605DA CH 99605 A CH99605 A CH 99605A
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CH
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induction
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induction coil
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Inventor
Actien-Gesellschaft Carlswerk
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Felten & Guilleaume Carlswerk
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/04Fixed inductances of the signal type with magnetic core
    • H01F17/06Fixed inductances of the signal type with magnetic core with core substantially closed in itself, e.g. toroid
    • H01F17/08Loading coils for telecommunication circuits

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Description


  Verfahren zur     Abgleichung    von     Selbstinduktions-Spulenpaaren    für<B>die</B> Belastung  von     Fernsprech-Viererleitungen.       In dem Deutschen Reichspatent     Nr.    329481  ist ein     Selbstinduktionsspulenpaar    zur Be  lastung     duplizierbarer        Fernsprech-Vierer-          leitungen    nach dem     Pupinsystem        besehrieben,

       bei dem innerhalb eines     Indtiktions-Sehutz-          rahniens        ans    unterteiltem Eisen zwei Spulen  beiderseits einer ringförmigen Scheibe ange  ordnet und an den Polstellen durch eiserne       Ste(ye    mit dieser Scheibe magnetisch     verbun-          zn          den    sind.

   Die beiden Spulen belasten     als          Staininspulen,    jede für sieh, eine der beiden       Stamiuleitungen,    wie auch     als        Daplexspulen     durch     das    bei dieser Schaltung durch beide  Spulen     g-cmeinsam    fliessende magnetische Feld  die Duplexleitung.

   Ihre Wicklung ist daher  bestimmend sowohl für den     Selbstinduktions-          betrag,    den das     Spulenpaar    für die     Stamin-          leitungen'    als     aueli    für denjenigen, den. es für  n  die     Duplexleitang    liefert.  



  Es ist bekannt,     dass    zur Vermeidung des       Nebenspreellens    zwischen den drei Strom  kreisen ausser andern Bedingungen auch die  jenige erfüllt sein     muss,        dass    auf     Hin-    und    Rückleitung der belasteten Stromkreise glei  che     Selbstinduktionsbetrdge    entfallen.

   Das       Spulenpaar        iiii-.iss    daher so abgeglichen. wer  den,     dass    nicht nur die Hälften jeder Stamm  spule, sondern auch die Stammspulen als  Hälften des     Spulenpaares    in     Duplexsellaltung     <B>je</B> -unter sich genau     gleitlie        Selbstinduktions-          beträge    liefern.  



  Bei     den        Stimnispulenhläften    ist dies durch  entsprechende-     Abgleicliung    der     Windungs-          zahlen    leicht erreichbar. Schwierigkeiten ent  stehen aber, wenn die Spulen zugleich auch  auf gleiche Beträge ihrer     Selbstinduhtion    als  Duplexspulen     abgegliehen    werden sollen.  Eine     Abgleichung    durch     Inderung    der     Win-          dungszahlen    ist hier ohne weiteres nicht mehr.

    möglich, weil sonst entweder die     Abgleichung     der     Stammliälftei#    oder (bei Änderung beider  Hälften uni gleiche     Windungszahlen)    die     Ge-          samt-Stamminduktivität    der Spulen wieder  geändert würde. Die     Abgleieliung    könnte nur  in der Weise geschehen,     dass    die Enden  der Wicklungshälften der     abzugleidhenden              Stainnispule    gemeinsam um solche Teile des       Spulenpaares    gewickelt würden,     dass    sie nur  das Duplexfeld umfassen.

   Hierfür kämen in  erster Linie die die Spulen verbindenden Siege  in Betracht.. Die Ausführung einer derartigen       Abgleichung    an den zusammengesetzten     Spu-          lenpaaren    ist aber äusserst     müllsam    und zeit  raubend.  



  Die Erfindung gibt ein anderes Mittel für  diese     Abgleiehung,    das, wie sich in Folgen  dem zeigt, erheblich einfacher und sicherer  ist.  



       'XVie    eingangs erwähnt, befindet     das        Sp-a-          lenpaar    sieh im Innern eines das Paar um  schliessenden eisernen     Induktionsschutzrah-          mens.    In der Figur ist das     Spulenpaar    mit  dem     um-ebenden    Rahmen in zwei Ansichten  dargestellt. In dieser Figur bedeuten<B>1</B> und 2  die beiden Stammspulen des Paares, Z die  mittlere     Schutzscheibe,    s die verbindenden  eisernen Stege und<B>B</B> den äussern Schutz  rahmen.

   Die Schutzwirkung des Rahmens<B>be-</B>  steht darin,<B>da-</B> er die infolge der Duplex  ströme an den     Stegstellen    der Spulen aus  tretenden äussern Streufelder in sich aufnimmt,  und so an ihrer weiteren     Verbreitun--    nach  aussen verhindert.  



  Diese Streufelder nun bilden einen     Izlei-          nen    Beitrag zu der     Duplexselbstinduktion     jeder Spule, also zu den Hälften der     resam-          ten        Duplexselbstinduktion.    Es ist ersichtlich,       dass    durch eine Verschiebung des     Spulen-          paares    innerhalb des     Eahmens,   <B>so,</B>     dass    es sich  der einen oder andern     Rahmenlängenseite     mehr oder weniger nähert,

   die durch den Rah  men fliessenden Streufelder und damit die  kleinen Beiträge     züi    den Hälften der     Duplex-          selbstinduktion    verstärkt     bezw.    geschwächt    werden können. Denn     dureh    die Verschiebung  ändern sich die Luftabstände zwischen den       Spulenpolen    und dein Rahmen und damit die  magnetischen Widerstände der     Streuf        elder    o     uf     jeder Seite des Paares in entgegengesetztem  Sinne.  



  Nach der Erfindung -wird deshalb bei der       Abgleieliung    der Hälften der     Duplexselbst-          induktion    des     Spulenpaares    in der Weise vor  fahren,     dass    das Paar innerhalb des     Pulffirnens     nach einer von dessen     Längsseiten    hin,<B>da-,</B>  heisst in Richtung der     Spulenaxe,    so verscho  ben wird,     dass    die auf die beiden Spulen ent  fallenden     Teilbetriige    der     Duplexselbstinduk-          Von    einander gleich werden.

       Die    Gleichheit  wird dabei in gleicher Weise durch Messung  festgestellt (zum Beispiel in einer Brücken  schaltung) wie bei der     Abgleiehung,    der       Stammspulenhälften.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verrahren zur Abgleichung von Selbst- induktionsspulenpaaren zur Belastung dupli- zierbarer Fernspreeh-Viererleitungen nach dem Pupinsystem, welch erstere aus zwei innerhalb eines Induktionschutzrahmens bei derseits einer ringförmilgen Scheibe angeord neten und an ihren Polstellen mit dieser Scheibe durch eiserne Stece verbundenen Spu- Ion bestehen,
    dadareh gekennzeichnet dass die Spulenpaare innerhalb des Rahmens nach einer von dessen Liiii-o'sseiten hin so versaho- ben werden, dass die auf die beiden Spulen entfallenden Teilbeträge der Duplexselbst- induktion der Paare einander gleich sind.
CH99605D 1921-10-22 1922-04-01 Verfahren zur Abgleichung von Selbstinduktions-Spulenpaaren für die Belastung von Fernsprech-Viererleitungen. CH99605A (de)

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