CH99627A - Automatschloss. - Google Patents

Automatschloss.

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CH99627A
CH99627A CH99627DA CH99627A CH 99627 A CH99627 A CH 99627A CH 99627D A CH99627D A CH 99627DA CH 99627 A CH99627 A CH 99627A
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CH
Switzerland
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automatic lock
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Zerkiebel Emil
Zerkiebel Karl
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Zerkiebel Emil
Zerkiebel Karl
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/14Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for fastenings for doors; for turnstiles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


      Automatschloss.       Die meisten bei     Telephonzellen,        Closets          etc.    gebräuchlichen, von Hand zu     betätigen-          den        Automatschlösser    sind so eingerichtet,  dass sie nach Einwurf einer Münze geöffnet  werden können. Es kann nun vorkommen,  dass die zu erhebende Taxe keiner der be  stehenden Münzeinheiten entspricht,     sodass     mehr als eine Münze eingeworfen werden muss.  



  Hierfür dient der Gegenstand vorliegender  Erfindung, ein     Automatschloss    mit von Hand  zu betätigendem Drücker, bei welchem durch  den Einwurf von mindestens zwei vorge  schriebenen Münzen die Wirkungsverbindung  eines die     Drückerbewegung    auf die Falle  übertragenden Organes mit letzterer herge  stellt wird.  



       Zweckmässigerweise    besteht hierbei das  den Drücker mit der Falle verbindende Organ  aus einem unter     Federrückhaltung    stehenden  Auslöser, der mit einem Schenkel frei in einer  Öffnung eines an der Falle angebrachten       Fortsatzes    der     Einwurfsrinne    gleiten kann  und nur bei eingeworfener zweiter Münze  mit der Falle in Wirkungsverbindung kommt.  Ebenso kann der Einwurf von noch mehr  Münzen vorgesehen sein, ehe eine Öffnung    des Schlosses möglich ist.

   Für die Münzen  kann zum Sammeln derselben eine von der  Stirnseite des Schlosses aus zu öffnende Schub  lade vorgesehen sein, und die Anordnung  wird hierbei     zweckmässigerweise    derart ge  troffen, dass die herabfallenden Münzen vor  her auf einen Schalthebel eines Zählwerkes  fallen, welches deren Anzahl registriert.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes ist in beiliegender  Zeichnung dargestellt, und zwar ist;       Fig.    1 eine Ansicht des Schlosses mit  weggenommenem Deckblech.  



       Fig.    2 ist ein senkrechter Schnitt des  selben nach 1--I in     Fig.    1, gegen die Stirn  seite hin gesehen.  



       Fig.    3 ist ein wagerechter Schnitt nach       II-II    in     Fig.    1, und     Fig.    4 ist eine Detail  ansicht eines Zählwerkes.  



  Der' gesamte     Schlossmechanismus    ist in  dem üblichen, aus Grundblech 1, Deckblech 2,  Stirnblech 3 und Seitenblechen 4 gebildeten  Kasten untergebracht. Oben auf dem     Schlosse     mündet die     Einwurfsrinne    5 ein, welche mit  ihrem obern Ende bis an einen Einwurfs  schlitz heranreicht, während sich an ihr unteres      Ende ein auf die Falle 6 aufgeschraubter       Rinnenfortsatz    7 anschliesst.

   Die Falle 6 ist  in dein     Schlosskasten    querbeweglich gelagert  und mit einem auf der Innenseite der Türe       herausragenden    Knopf versehen. -Unterhalb  der Falle ist der     Drücker    9 angeordnet, auf  welchem der nach oben ragende Auslöser 10  sitzt, der am freien Ende mit     einem    einseitig  herausragenden, dem Drehungskreise um die       Drückeraxe    nach gebogenen     Schenkel    11 und  etwas unterhalb diesem mit einem nach der  andern Seite herausragenden     Fortsatz    12 ver  sehen ist, an welchem die in der gezeichneten  Ruhelage kaum gespannte Schliessfeder 13  angreift, welche ihrerseits an dem am Grund  blech 1 sitzenden Auge 14 festgemacht ist.

    Der Auslöser liegt gegen den an der Falle 6  befestigten Stift     611    an und stösst mit einem  unteren     Fortsatz    10a an einen     hübbegrenzen-          den        Anschlagsstift.    Eine dem Querschnitt  des     Auslöserschenkels    11 entsprechende Öff  nung 15 ist zum Teil in der Rinne 5, zum  Teil im Ansatz 7 ausgespart.

   Unterhalb der  Falle 6 ist auf dem Grundblech eine kleine  Konsole 16 befestigt, deren eines Ende bis  unter die     Einwurfsrinne    5     bezw.    deren Ver  längerung reicht, während bündig mit dem  andern Ende der Konsole unter dieser ein  senkrechtes     Führungsstück    17 angebracht ist,  das mit dem gegenüberliegenden     Führungs-          stück    18 zusammen eine     Rinne    19 bildet.  Senkrecht unterhalb dieser Rinne liegt das  herausragende Ende des Schalthebels 21  des an die Stirnseite des     Schlosskastens     angebauten     Zählerwerkes    20.

   Es ist ein  Zählwerk üblicher Bauart mit einem Schalt  rad, welches entgegen der     Wirkung    einer       Sperrklinke    durch eine am Schalthebel 21  aasgelenkte     Schaltklinke    betätigt wird, wo  bei die Zählurig durch drei oder mehr Zähl  räder, deren Zahlen an der     Öffnung    22  des     Stirnbleches    3 sichtbar sind, registriert  wird. Durch eine am Grundblech 1 mittelst  Auslegers befestigte Schraubenfeder 23 wird  der Schalthebel 21 in der Ruhelage gehalten,  sein Hub ist durch Anschlagstifte     begrenzt.     Das     Zählerwerk    ist vollständig eingekapselt,  um eine unbefugte Rückstellung zu verhindern.

      Im untern Teile des     Schlosskastens    befin  det sich die Geldschublade, welche sich nach  der     Söhlossstirnseite    hin öffnen lässt und mit  tels eines Schlosses 25 verschlossen ist. Zur  Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen ist noch  ein durch eine Feder 26 niedergedrückter,  über die hintere Schubladenwand greifender  Riegel 27 im     Schlosskasten    vorgesehen, wel  cher mittels eines bei 28 einzusteckenden       Schlüssels    angehoben werden kann. Durch  diesen Riegel ist stets ein Verschluss der  Schublade gewährleistet, selbst darin, wenn  vergessen wird, das Sehlob 25 zu schliessen.  



  Die     Wirkungsweise    des Schlosses ist nun  folgende  In dem in der Zeichnung dargestellten       Ruhezustande    des Schlosses, bei geschlossener  Tür, gleitet beim Niederdrücken des Drückers 9  von aussen der     Auslöserschenkel    11 frei in  der     Öffnung    15, ohne die Falle 6 mitzube  wegen. Wirft man nun die zwei oder mehr  vorgeschriebenen Münzen nacheinander in den  Einwurf, so ragt die oberste (s.     Fig.    2) in  die Öffnung 15 hinein, der     Auslöserschenkel    11  kommt beim Niederdrücken des Drückers  zum     Aufsitzen    auf dieselbe und bewegt die  Falle zurück, wobei die untere     Münze    auf  der Konsole 16 gleitet.

   Die Tür kann nun       geöffnet    werden. Inzwischen ist die untere  Münze bei     Ankunft    der Falle vom äussersten  Punkt der Bewegung letzterer durch die  Rinne 19 nach unten gefallen, und beim Los  lassen des Drückers, wobei der Auslöser  schenkel die zweite Münze freigibt, verharrt  die Falle zunächst noch einen     Augenblick     im Stillstand,     sodass    auch die zweite und  eventuell noch nächstfolgenden Münzen durch  die Rinne 19 nach unten fallen können, ehe  der durch die Feder 13 zurückgezogene Aus  löser 11 auf den Stift 6     a    auftrifft und so die  Falle 6 in die Schliesslage zurückzieht.

       Um     die Türe von inneu zu öffnen, genügt es, die  Falle 6 am     Knopfe    zurückzuziehen. Die nach  unten fallenden Münzen gelangen nacheinander  auf den Schalthebel 21 des Zählwerkes 20  und werden von diesem registriert, ehe sie  in die Schublade fallen.      Dank der     vorbeschriebenen    Einrichtung  des Schlosses kann jede beliebige Tage ein  kassiert werden, und die durch. das Zählwerk  gegebene Kontrolle ermöglicht, durch das  Personal beim Sammeln der Münzen begangene  Unterschlagungen festzustellen, was bei allen  gebräuchlichen Schlössern nicht möglich ist.  



  Nach der beschriebenen Anordnung ge  schieht die Betätigung des Zählwerkes durch  die von der Konsole 16 herabfallenden Mün  zen. Die Anordnung kann aber auch, be  sonders wenn sehr leichte Münzen in Betracht  kommen, eine solche sein, dass die Münze  während ihrer     (äleitbewegung    auf der Kon  sole 16 auf ein Hebelwerk einwirkt, welches       zwangläufig    das Schaltrad des Zählwerkes  betätigt, wodurch sich ein     zuverlässigeres     Funktionieren des Zählwerkes als bei der  oben beschriebenen Anordnung ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFf Automatschloss mit von Hand zu betätigen- dem Drücker, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Einwurf von mindestens zwei vor geschriebenen Münzen die Wirkungsverbin dung eines die Drückerbewegung auf die Falle übertragenden Organes mit letzterer hergestellt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Automatschloss gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Drücker- bewegung auf die Falle übertragende Orgän aus einem unter Federrückhaltung stehen den Auslöser besteht, der mit einem Schenkel frei in einer Öffnung eines auf der Falle angebrachten Fortsatzes der Ein ' wurfsrinne gleitet und nur bei eingewor fener zweiter Münze die Falle beim Be tätigen des Drückers einwärtsstösst, d. h. das Schloss öffnet.
    2. Automatschloss gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet dass während der Öffnungsbewegung der Falle die eingewor fenen Münzen durch eine im Schlosskasten angeordnete Konsole in ihrer Lage in der Einwurfsrinne festgehalten werden. 3. Automatschloss gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die herabfallen den Münzen den Schalthebel eines Zähl werkes betätigen, welches dieselben regi striert.
    4. Automatschloss gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine zum Sam meln der Münzen dienende Geldschublade durch einen unter Federwirkung stehenden Riegelverschluss gegen unbefugtes Öffnen geschützt ist.
CH99627D 1921-12-13 1921-12-13 Automatschloss. CH99627A (de)

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CH99627T 1921-12-13

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CH99627A true CH99627A (de) 1923-06-01

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ID=4357603

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CH99627D CH99627A (de) 1921-12-13 1921-12-13 Automatschloss.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005294B (de) * 1953-10-28 1957-03-28 Otto Schirrmeister Selbstkassierende Verschliessvorrichtung fuer Aufbewahrungseinrichtungen, z. B. Mietfecher

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005294B (de) * 1953-10-28 1957-03-28 Otto Schirrmeister Selbstkassierende Verschliessvorrichtung fuer Aufbewahrungseinrichtungen, z. B. Mietfecher

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