CH99695A - Maschine zum Verladen von Erd- und Felsmaterial, insbesondere Ausbruchmaterial in Stollen und Bergwerken. - Google Patents

Maschine zum Verladen von Erd- und Felsmaterial, insbesondere Ausbruchmaterial in Stollen und Bergwerken.

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CH99695A
CH99695A CH99695DA CH99695A CH 99695 A CH99695 A CH 99695A CH 99695D A CH99695D A CH 99695DA CH 99695 A CH99695 A CH 99695A
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CH
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shovel
cylinder
dependent
elevator
machine
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Hopfgartner Emil
Bergamo Paul
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Hopfgartner Emil
Bergamo Paul
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  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description


      Maschine    zum Verladen von     Erd-    und Felsmaterial, insbesondere     Ausbruchmaterial     in Stollen und Bergwerken.    Seit Einführung von Maschinen für die       Clesteinbohrung    ist der erzielbare     Stollenvor-          trieb    wesentlich gesteigert worden; doch hat  sieh gezeigt, dass eine weitere Steigerung der  Leistung durch die Menge des bei der Spren  gung sich ergebenden     Ausbruclunaterials    be  hindert wird.

   Man hat daher schon seit  langem und     wiederholt    versucht, beim Bau  langer Stollen sich von der zum Entfernen  des     Ausbruchmaterials    notwendigen Hand  arbeit zu befreien und das Verladen in die       I;olhvagen    maschinell durchzuführen.  



       Gegenstand    der Erfindung ist eine     Ma-          seliiue.    die in die verhältnismässig niedrigen       und        schmalen    Stollen eingebracht werden und       ungehindert    darin arbeiten kann.

   Das Wesen  dieser Maschine besteht darin, dass eine     142a-          f:erialsehaufel    in     Bodennähe    in dem Material  haufen vorwärtsgetrieben, hierauf zusammen  mit dem aufgenommenen Material bis über       clen    Materialhaufen     emporgeschwenkt    und da  bei gegen ihre anfängliche Lage nach     rück-          @viirts    geneigt, alsdann rückwärts, und zwar    schräg abwärts, bewegt, hierauf, so weit als  die     Stollenhöhe    dies zulässt, gehoben, darauf  in ein hinter der Schaufel befindliches För  derorgan, welches das Material von der Aus  bruchsteile weg nach hinten schafft,

   entleert  und schliesslich in leerem Zustande in ihre  Anfangslage in Bodennähe zurückgedreht  wird.  



  Die Zeichnungen veranschaulichen im       Ausführungsbeispiel    eine derartige Maschine,       und    zwar zeigt:       Fig.        l.clie    Draufsicht,       Fig.    2 eine Seitenansicht, und       Fig.    3 die hintere Ansicht der Maschine.

    Die Kastenschaufel     a    ist an ihrem Vor  derrande mit vorstehenden, an der Unterseite  abgerundeten Zähnen versehen, um     einleiell-          teres    Gleiten, besseres Eindringen in den       Ausbruchhaufen    zu ermöglichen und ein Ver  klemmen an der felsigen     Stollensohle    hintan  zuhalten, welch letztere vorteilhaft mit  Blechplatten belegt ist, die die Vorwärts  bewegung der Schaufel begünstigen. .

        Die Schaufel, deren     Rtirkseite    durch einen  mittelst eines unlösbaren Hakenverschlusses     b     festgehaltenen Klappdeckel abgeschlossen ist,  sitzt nach dem Ausführungsbeispiel an den  Kolbenstangen     zweier        Vortriebszylinder        Al,     A., die     schwenkbar    auf einer Querachse ge  lagert sind und durch Rohrleitung     r    aus  einem ausserhalb des Stollens angeordneten  Behälter Pressluft oder verdichtete Gase oder  Druckflüssigkeit zugeführt erhalten.

   Die  Vor- und     Rücl@w#lirtsbcwegung    der Schaufel     a     wird selbsttätig durch die mit dem Steuer  hebel i verbundene, am Hinterende des einen       Zylinders        Al    luftdicht angesetzte Steuer  büchse     na.    besteuert, die drei Bohrungen     o1,        o,          o#,    aufweist, deren mittlere,     o=,    mit dem<B>Zu-</B>  leitungsrohr     r    verbunden ist, während die  beiden andern für die Ausströmung bestimmt  sind, und zwar     o1    für die vordern,     o,    für  die hintern Zylinderseiten.

   In die Wandung  jedes     Vortriebszylinders    sind zwei Kanäle     ge-          hgt,    von denen der eine in den hintern, der  andere in den vordern Zylinderraum mündet.  Die Zuführung des Betriebsmittels nach dem  hintern Ende des Zylinders A, und seine Ab  leitung wird durch die hohle Drehachse     be-          w        erkstelligt,    deren Bohrung mit dem hintern  Zylinderende von     Al    in Verbindung     steht.          während    die beiden vordern Enden der Zy  linder     Al    und A. durch ein Rohr s verbun  den sind.

   Dieses mit Verstärkungsrippen ver  sehene Rohr s dient zugleich als Querver  bindung und     Absteifung    der beiden Zylinder       Al    und A..  



  Die Öffnungen     0l,    02e<B>03</B> sind an der  Steuerbüchse     na    in solcher Stellung ange  bracht, dass bei tiefster Lage der Schaufel  die Öffnung     o2    mit dem Steuerkanal der hin  tern Zylinderseiten und die Öffnung     o1    mit  dem Steuerkanal der vordern Zylinderseiten  sich deckt und daher der Kolben     vorwä,rts-          gesehoben    wird, wobei das Druckmittel von  den Vorderseiten durch     o1    ausströmt.

   Bei He  bung der Schaufel durch Drehung der Vor  triebszylinder um ihre gemeinsame hohle       Querachse    bleibt die Steuerbüchse na in ihrer  Lage, so dass, wenn die Schaufel die Stel  lung     cal    erreicht, der Steuerkanal der vordern         Zylinderseiten    vor die Öffnung     o"    zu liegen  kommt;

   das     Druckmittel    strömt nunmehr zur  Vorderseite der Kolben und bewirkt deren       Rückwzirtsgang.    Gleichzeitig gelangt der  Steuerkanal der hintern Zylinderseiten vor  die Ö f     fnung        o.;,    so     da.ss    das hinter den Kol  ben befindliche Druckmittel bei Rückwärts  gang der Kolben ausströmen kann. Beim  Niedergehen der Schaufel vollzieht sich der  gleiche Vorgang, jedoch im umgekehrten  Sinne. Die Vor- und Rückwärtsbewegung  der Schaufel geht somit vermittelst     dieser     Vorrichtung selbsttätig vor sich und ist ab  hängig vom Senken und Heben der Schaufel.

         I?nabhängig    von dieser selbsttätigen Steue  rung     kann    der Vor- und Rückwärtsgang der  Schaufel durch Verdrehung der Steuerbüchse       7z    mittelst des Hebels i bewirkt werden, zum  Beispiel der     Rückwärtsgang,    wenn die Schau  fel beim     Eindringen    in den Materialhaufen  auf grossen     Mliderstand    stösst, oder der Vor  wärtsgang, wenn vor Erreichung der tiefsten  Schaufelstellung ein     herabrollender    Block  unter die Schaufel zu liegen kommt, so dass  diese nicht bis auf die     Stollensohle    herab  gelangen kann.  



  Zum Heben und Senken der Schaufel  dienen nach dem gewählten Ausführungsbei  spiel gleichfalls zwei Kraftzylinder, das  heisst Aufzugzylinder     B1,        B..    deren Kolben  bei ihrem     Rückwärtsgange    die Schaufel samt  den Zylindern     Al,    A= drehend emporziehen,  bis .die Schaufel die Lage     a,        (Fig.    2) ein  nimmt. In diesem Augenblick werden die die  Schaufel tragenden Kolben selbsttätig um  gesteuert, so     d.ass    die Schaufel in die Lage     a-,     gelangt.

   Alsdann geht, da. die Kolben der  Aufzugzylinder     B1    und     B..    ihren     Rückwärts-          gang    noch nicht beendet haben, die Schaufel  noch weiter aufwärts, bis sie die Lage     n.;     einnimmt. Dadurch, dass die Schaufel nach  ihrer ersten     Emporschwenkung    zurückgeht,  wird der geringen Höhe des Stollens Rech  nung getragen.

   Die Steuerung der Aufzug  kolben erfolgt mittelst des Handhebels     h.,    der  bei seiner Bewegung einen Schieber im Steue  rungsgehäuse     g    verstellt, dessen Spiegel drei  Kanäle 1, 2, 3 enthält, von denen der als      Auspuff dienende mittlere Kanal 2 nach un  ten     erweitert    ist, um den     Ausströmwiderstand     zu mildern. Rohrleitungen<I>p</I> und     q    verbin  den das     Steuerungsgehäuse    g mit den beiden  Enden des Aufzugzylinders     B,.,    die mit den  Enden des andern Zylinders     B2    durch Rohre  verbunden sind.  



  Die Widerstände, die bei Hebung der  Schaufel zu überwinden sind, sind äusserst       scliv-anliend.    Solange die Schaufel in den       Na.terialhaufen        eingepresst    ist, ist die Kraft,  mit der sie gehoben werden muss,     bedeutend     grösser, als wenn die Schaufel, zwar gefüllt,  aber bereits aus .dem Haufen herausgehoben  ist. Daher würde bei Anwendung eines gas  förmigen Betriebsmittels allein die Schaufel,  wenn dieser Widerstand plötzlich wesentlich  verringert     -wird,    mit grosser Geschwindigkeit  in die Höhe geschleudert werden; abgesehen       davon    würde auch die Bewegung der Schau  fel ungleichmässig sein.

   In die Leitung p  ist deshalb ein mit 01 oder einer andern  Flüssigkeit gefüllter Behälter f eingeschal  tet, um eine ruhige und gleichmässige He  bung und Senkung der Schaufel zu erreichen.  In der einen Stellung verbindet der     Steuer-          sehic:ber    die Kanäle 2 und 3, so dass die Luft       aus    den Zylindern     B"        B,    vor den Kolben  -strömen kann; gleichzeitig tritt Pressluft       durch    Kanal 1 und Rohr<I>p</I> in den Behälter<I>f</I>  und drückt das<B>01</B> hinten in die Zylinder,  wodurch die Kolben vorwärtsgetrieben wer  den.

   Bei Umstellung des Schiebers wird der       Kan.z.l    2 mit dem Kanal 1 verbunden; die  Pressluft tritt in die Zylinder     B1,        B,    vorne  ein und treibt die Kolben nach rückwärts,  das<B>01</B> wird dadurch in den Behälter f     zu-          riiel@gedrückt    und die in letzterem befind  liche Luft kann durch Rohr p und die mit  diesem verbundene     Ausströmöffnung    2 ent  weichen. Der Durchgangsquerschnitt für das       ()l.    an den Aufzugzylindern ist so eng be  messen, dass das Ein- und Austreten des     71s     nur in dem Masse möglich ist, als es das  langsame Bewegen der Schaufel erfordert.

    Dieser Durchgangsquerschnitt kann ausser  dem durch ein einstellbares Ventil bestimmt  und dadurch die Geschwindigkeit der Auf-         zugbewegung    nach Belieben eingeregelt wer  den. Wenn daher beim Heben der Schaufel  der Widerstand an derselben plötzlich ver  mindert wird, so kann doch keine raschere Be  wegung als erwünscht eintreten, weil nicht  mehr<B>01</B> aus dem Zylinder austritt, als die  kleine,     durch    das Regulierventil eingestellte       Offnung    zulässt.  



  Die     Kolbenstangen    der Aufzugzylinder       B1,        B@    sind mit den     Vortriebzylindern   <I>A,</I>     Aj,     durch eine biegsame Verbindung, beispiels  vveise ein     Drahtseilstück    z     (Fig.    1 und 2),,  verhängt, um zu ermöglichen, dass für den  Fall, als die Schaufel beim Senken auf einen       herabgerollten    Stein oder dergleichen liegen  bleibt, eine weitere Bewegung der Aufzug  kolben möglich ist, ohne dass ein Bruch in  der Maschine eintritt oder diese gehoben wird.

    Diese     biegsame    Verbindung kann so beschaf  fen sein, dass sie eine beliebige Einstellung  des Abstandes zwischen der Schaufel und  einer Einrichtung zur     L'bertragung    der Be  wegung auf die Fördervorrichtung gestattet,  welch letztere einen längs einer nach hinten  ansteigenden Bahn emporfahrenden     Förder-          wagen    c besitzt.

   Diese     Übertragungseinrich-          tung    besteht aus zwei mit der Drehachse der       Vortriebszylinder    drehbaren, mit den Kolben  stangen der Aufzugkolben gelenkig verbun  denen Zahnbögen x, die Zahntriebe     J    betäti  gen, welche auf den Achsen einer Trommel  stecken, auf der ein mit dem Förderwagen  verbundenes     Seilt    befestigt ist. Dieser Wa  gen läuft auf einem aus Winkeleisen gebil  deten Gleis, welches nächst den     vordern    En  den .der     Vortriebzylinder    A1,     A@    seinen An  fang nimmt und, nach hinten ansteigend, bis  hinter die Maschine sich erstreckt.

   Unmittel  bar bevor die Schaufel an dem höchsten  Punkt ihrer Aufzugbahn     inkommt,    trifft der  Förderwagen in seiner tiefsten Stellung ein  und öffnet durch Anstossen an eine     Kna.gge     den     Hakenverschluss    b, so     .dass    die Rückwand  der Kastenschaufel     a    infolge ihres Eigen  gewichtes und unter dem Drucke des ein  gefüllten Materials aufklappt und das Ma  terial sich in den Förderwagen entleert. Mit  telst -eines an der     Schaufelrückwand    befesti-           ten    Hebels kann man diese von Hand noch  weiter     öffnen,    falls die Entleerung nicht voll  ständig erfolgt sein sollte.  



  Während nach Umstellung des Hebels     li,     die Schaufel aus der Stellung a." in     a4        herab-          bewegt        wird,    geht die     Aufwärtsbewegung    des       Förderwagens    c vor sich. Der Förderwagen  besitzt auf der Wagenaussenseite einen ver  schiebbaren, mit Anschlagbolzen e versehenen  Boden d, welcher unter der Einwirkung  fester, mit der Fahrbahn verbundener An  s-hläge bei Erreichung der     hintern    Hoch  stellung oberhalb des darunter befindlichen  Rollwagens selbsttätig geöffnet und bei Er  reichung der vordern Tiefstellung selbsttätig  geschlossen wird.

   Infolgedessen wird das im  Förderwagen befindliche     Ausbruchmaterial     .bei der Hochstellung .des Wagens in den dar  unter stehenden     Roll-,Ä,a.gen        abgegeben.    Die       zum        Festhalten     e für das  Schliessen und Offnen des Kastens dienenden  Fangvorrichtungen sind gefedert an der Fahr  bahn befestigt; der Widerstand der Feder  der Auffangvorrichtung ist grösser als die  zum Bewegen des Bodens erforderliche Kraft.  



  Der     Förderwagen    kann gegebenenfalls       i        -i        .ueh        (furch        ein        Förderband        ersetzt        werden"     (las auf ähnliche Weise, wie im Vorstehen  den beschrieben, eine zeitweise Hin- und Her  bewegung oder eine fortlaufende Bewegung  Erhält.    Die Maschine ist auf ein fahrbares Ge  stell gesetzt und wird     na.cli    Einfahren in den  Stollen bis auf den Materialhaufen heran  gebracht und an dem Rollbahngleis fest ver  ankert.

   Zu diesem Zwecke     werden    die beiden       Zangenbackenpaare    1     Tig.    2 und     .3,)    mittelst  des Stellhebels 7c an .die Fahrschiene     ange-          presst.    Während der Fahrt werden, nachdem  vorher der unten     rohrförmig    ausgebildete He  bel Ir herausgezogen wurde, die Bachen     l        um     die Scharniere     jia        emporgeklappt,        iim    nicht  durch Anstossen an Laschen oder     _NVeichen    der  Fahrt hinderlich zu sein.  



  Die Abmessungen der     Maschine    lassen  sich beispielsweise auf 1,30 m Breite und  1,75 m Höhe     beschränken,    so (lass sie selbst    in Stollen von     kleinem        Querschnitt    befriedi  gend zu     arbeiten    vermag.  



  Statt zweier Vortriebs- und zweier Auf  zugszylinder, sowie     zweier        Zahnbögen    kann  auch ein einzelner     Vortriebs-    oder ein ein  zelner     Aufzugszylinder    und ein einzelner  Zahnbogen     angewendet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Verladen von Erd- und Felsmaterial, insbesondere Ausbruchmaterial in Stollen und Bergwerken, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Materialschaufel in Boden nähe in den Materialhaufen vorwärtsgetrie- ben, hierauf zusammen mit dem aufgenom menem Material bis über den Materialhaufen emporgeschwenkt und dabei gegen ihre an fängliche Marie nach rückwärts geneigt, als dann rückwärts, und zwar schräg abwärts, bewegt, hierauf so weit,
    als die Stollenhöhe dies zulässt, gehoben, in ein hinter der Schau fel befindliches Förderorgan, welches (las Ma terial von der Ausbrucbstelle weg nach hin ten schafft, entleert und schliesslich in leerem Zustand in ihre Anfangslage in Bodennähe zurückgedreht wird. TJNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Pateiitauspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorwärtstreiben und das Rückwä rtsbewegen der Schaufel in Abhängigkeit von ihrer Emporsch-wenk- und Zurückdrelibewegung selbsttätig ge steuert wird. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialschaufel an den Kolbenstangen von schwenkbar auf einer Drehachse gelagerten Vortriebs zylindern sitzt. 3. Maschine nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1 und 2, gekenn zeichnet durch eine auf der Drehachse der Vortriebszylinder sitzende, die Dreh- bewegung der Zylinder nicht mitmachende Steuerbüchse mit drei Steueröffnungen, die mit zwei nach den beiden Kolbenseiten der Vortriebszylinder führenden Steuer-.
    kanälen derart zusammenwirken, dass in der tiefsten Stellung der Schaufel das Kraftmittel den hintern Zylinderseiten zu- und von den vordern Seiten abströmt und beim Heben der Schaufel in einer mittleren Hubstellung umgekehrt. 4. i#,Iascliine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerbüchse mit einem Handhebel verbunden ist, durch den die Steuerbüchse verdreht und dadurch das Vor- und Zurücktreiben der Kolben bei gewünschten Stellungen der Schaufel be- lvirkt werden kann.
    5. hla.schine nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch Crekennzeichnet, dass die hintern Enden der Vortriebszylinder durch ihre hohle Drehachse und ihre vordern Enden durch ein Rohr verbunden sind, so dass durch, eine einzige Büchse auf jeder Seite die beiden Zylinder gleichzeitig gesteuert werden. 6. 14hischine nach Patentanspruch und nach den Unteransprüehen 1 und 2, dadurch f;
    finit ekennzeichnet, der Kolbenstange dass die je Vortriebszylinder eines Aufzug- zy linders verbunden sind.
    ,". liascliine nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1, 2 und 6, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Vorder- und ebenso die beiden Hinter seiten der Aufzugzylinder miteinander verbunden sind und ihre gemeinschaft liche Steuervorriehtung von Hand bewegt wird.
    B. llasehine nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1, 2 und 6, da durch gekennzeichnet, dass bei Verwen dung eines gasförmigen Betriebsmittels für die Aufzugzylinder das Vortreiben ihrer Kolben unter Zwischenschaltung einer Flüssigkeit erfolgt, die beim Vor- und Zurücktreiben der Kolben durch einen engen Querschnitt zu strömen ge zwungen wird und infolgedessen bei plötzlichen Widerstandsänderungen als Bremse wirkt. 9.
    Maschine nach. Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1, 2, 6 und $, ge kennzeichnet durch ein den Durchgangs querschnitt für die Bremsflüssigkeit be stimmendes einstellbares Ventil. <B>10.</B> Maschine nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1, 2 und 6, da durch gekennzeichnet, dass die Bewegung des das M,aterial von der Ausbruchstelle nach hinten schaffenden Förderorganes von der Bewegung der Aufzugkolben ab geleitet ist.
    11.111Iaschine nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1, 2, 6 und 1.0, ge kennzeichnet durch einen zusammen mit der Drehachse der Vortriebszylinder dreh baren Zahnbogen, der mit den Kolben stangen der schwenkbar gelagerten Auf zugzylinder gelenkig verbunden ist und einen Zahntrieb betätigt, welcher eine Trommel trägt, von der aus ein auf das Förderorgan einwirkendes Antriebsorgan in Bewegung gesetzt wird. .12. Maschine nach Patentanspruch und nach den.
    Unteransprüchen 1, 2, 6, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzug zylinder mit den Vortriebszylindern nach giebig verbunden sind und somit ihren Vorwärtsgang fortsetzen können, auch wenn die Schaufel im weiteren Abwärts gang verhindert ist.
    13.1Vlaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufel mit einer aufklappbaren Rückwand und das Förderorgan mit Anschlägen zum Öffnen, dieser Rückwand versehen ist, so dass die Schrtufel sich nur dann selbsttätig ent leert, wenn das Förderorgan sich, zur Auf nahme des Materials bereit, in seiner Stellung unterhalb der Schaufel befindet. 14.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderorgan als ein hinter der Schaufel auf einer schrä gen Bahn emporfahrender Wagen aus gebildet ist, der einen auf der Wagen aussenseite geführten verschiebbaren Bo- den besitzt, weicher durch fest mit der Fahrbahn verbundene Anschläge bei der hintern Hochstellung des Wagens ober halb eines darunter befindlichen Roll- wagens selbsttätig geöffnet und bei Er- reichunder vordern Tiefstellung des Wa gens selbsttätig geschlossen wird.
CH99695D 1920-12-02 1921-12-01 Maschine zum Verladen von Erd- und Felsmaterial, insbesondere Ausbruchmaterial in Stollen und Bergwerken. CH99695A (de)

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