CH99821A - Reibungskupplung. - Google Patents

Reibungskupplung.

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CH99821A
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CH
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ring
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friction
spring
friction clutch
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B11/00Click devices; Stop clicks; Clutches
    • G04B11/001Clutch mechanism between two rotating members with transfer of movement in both directions, possibly with limitation on the transfer of power
    • G04B11/003Clutch mechanism between two rotating members with transfer of movement in both directions, possibly with limitation on the transfer of power with friction member, e.g. with spring action

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Reibungskupplung.    Die Erfindung betrifft eine Reibungs  kupplung, bei der das eine Reibungselement  von einem Ringe, das andere von einem zum  Beispiel von innen gegen diesen Ring ge  pressten zweiten aufgeschlitzten Ring gebil  det wird. Der erforderliche     Anpressungsdruck     dieses zweiten Ringes an den ersten wird mit  Hilfe einer Feder geschaffen, die beispiels  weise auf die     beiden    Enden des aufgeschlitz  ten Ringes so wirkt, dass sie dessen Durch  messer zu vergrössern sucht. Die Kraftüber  tragung     erfolgt    dabei etwa von dem äussern  Ring auf den innern, wobei bei Überschrei  tung des Reibungswiderstandes ein Gleiten  beider Ringe gegeneinander eintritt.  



  Derartige     Reibungskupplungen    sind viel  fach bekannt und werden besonders zum Bei  spiel im     Eisenbahnsicherungswesen    zur Über  tragung der     Stellkraft    auf eine Weiche oder  ein Signal oder dergleichen benutzt.  



  Eine derartige Reibungskupplung bekann  ter Ausführung ist in der     Fig.    1 schematisch  dargestellt. 1 ist darin der äussere Ring, 2    der     innere"von    innen gegen den äussern an  liegende Ring. Dieser ist aufgeschlitzt und  steht unter     Spannung    der Feder 3, die unter  Vermittlung der um 4 drehbaren Hebel 5 und 6  den Ring 2 gegen den     äussern    presst. Die  Kraftübertragung erfolgt bei     diesen    bekann  ten Reibungskupplungen in der Weise, dass  beispielsweise die zu übertragende Kraft an  den Ring 1 abgegeben     wird    und durch ein un  mittelbar mit dem Ringe. 2 starr verbundenes  Glied abgenommen und weitergegeben wird.

    Dieses Glied ist in     Fig.    1 mit 7 bezeichnet.  Man hat sich also unter 7 beispielsweise einen  Ansatz vorzustellen, der an einer auf der an  zutreibenden Welle sitzenden Scheibe be  festigt ist.  



  Reibungskupplungen derartiger Bauart  haben den Nachteil, dass ihre Wirksamkeit  sehr stark von dem jeweilig zwischen den bei  den Ringen herrschenden Reibungskoeffizien  ten abhängig ist. Dies macht sich besonders  störend bemerkbar, wenn, wie es zum Bei  spiel bei Weichen- oder Signalantrieben der  Fall ist, bei Auftreten einer bestimmten Ge-           genkraft    ein Gleiten     der        Ueibungskupplung     eintreten soll.  



  Gemäss der Erfindung wird dieser Übel  stand nun dadurch beseitigt, dass die Feder,  welche den zweiten Ring gegen den ersten  presst, zugleich als Übertragungsglied für die  zu übertragende Kraft benützt wird. Eine  derartige Einrichtung ist beispielsweise in       Fig.    2 dargestellt. 1 ist wieder der treibende,  2 der aufgeschlitzte angetriebene Ring der  Reibungskupplung. 3 ist die Spannfeder, die  über die Hebel 5 und 6 die Spannung des  innern Ringes herbeiführt.

   Zwei anzutrei  bende Glieder 7 sind nach dieser Ausführung  so angebracht, dass je nach der Bewegungs  richtung der Hebel 5 oder der Hebel 6 die  Kraft unter     Einfügung    der Feder 3 auf das  Glied 8 oder auf das Glied 7     überträgt.     Wird also der äussere Ring 1 zum Beispiel  im Sinne des Pfeils angetrieben, so wird der  innere Ring 2 von der Reibung mitgenommen  und überträgt seine Bewegung auf den Hebel  6 und dieser die Bewegung unter Einfügung  der Spannfeder 3 auf den Ansatz 7. Die  Spannfeder 3 ist bei dieser Ausführung na  turgemäss stärker ausgebildet als in der Aus  führung nach     Fig.    1, da sie ausser der  Spannkraft, wirkend auf den Ring 2, noch  die von der Kupplung zu übertragende Kraft  aufzubringen hat.  



  Die Vorteile der Ausführung der Kupp  lung gemäss     Fig.    2 liegen darin, dass die von  der Reibungskupplung im Höchstfalle über  tragbare Kraft sich bei Änderung des Rei  bungskoeffizienten zwischen den Ringen 1  und 2 in viel geringeren Grenzen ändert,  als dies bei der Einrichtung nach     Fig.    1  der Fall ist. Dies wird durch folgende Über  legung klar:  In der Ausführung nach     Fig.    1 übt die  Spannfeder 3 einen unabhängig von der  Grösse der Kraftübertragung     gleichbleibenden     Druck auf den Ring 2 aus. Die von 1 auf 7  übertragbare Kraft ist also einzig und allein  von der Grösse des Reibungskoeffizienten ab  hängig. Sie wird also zum Beispiel doppelt  so gross bei doppelt so grossem Reibungs  koeffizienten.

      In der Einrichtung gemäss     Fig.    2 hin  gegen liegen die Verhältnisse anders. Steigert  sich bei dieser Ausführung die Grösse des  Reibungskoeffizienten beispielsweise auf das  Doppelte, so wäre an sich ebenfalls die Über  tragung einer doppelt so grossen Kraft  möglich. Hierbei wird jedoch, da die Spann  feder 3 mit als Übertragungsglied wirkt,  infolge der Gegenkraft des     angetriebenen     Gliedes 7     bezw.    8 die Spannkraft dieser Fe  der verringert, also der Ring 2 bis zu einem  gewissen Grade entlastet. Die Vergrösserung  des Reibungskoeffizienten wird infolgedessen  durch eine Verringerung der Spannkraft der  Feder 3 ausgeglichen, so dass die Grösse der  möglichen Kraftübertragung trotz Vergrösse  rung des Reibungskoeffizienten wenig wächst.

    Durch geschickte     Abgleichung    der Feder 3  kann man es sogar erreichen, dass die     Grüsst:     der übertragbaren Kraft selbst bei Änderun  gen des Reibungskoeffizienten innerhalb er  heblicher Grenzen beinahe oder ganz gleich  bleibt oder sogar geringer wird.  



  Ein weiterer Vorteil der Kupplung ge  mäss     Fig.    2 liegt darin, dass Stösse, die im  Getriebe auftreten, durch die Feder 3 gemil  dert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reibungskupplung, bei der das eine Reibungselement von einem Ring, das andere von einem durch eine Feder gegen diesen Ring gepressten zweiten aufgeschlitzten Ring gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder zugleich als Übertragungsglied für die zu übertragende Kraft benutzt wird. UNTERANSPRUCH: Reibungskupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder so in die Kraftübertragungsglieder eingeschaltet ist, dass bei Übertragung der Kraft eine Ver ringerung der Reibungskraft zwischen den beiden Ringen eintritt.
CH99821D 1921-02-15 1921-10-19 Reibungskupplung. CH99821A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE99821X 1921-02-15

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CH99821A true CH99821A (de) 1923-06-16

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ID=5647334

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CH99821D CH99821A (de) 1921-02-15 1921-10-19 Reibungskupplung.

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