CH99846A - Regelungsvorrichtung für Kraftmaschinen. - Google Patents

Regelungsvorrichtung für Kraftmaschinen.

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CH99846A
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Huber Heinrich
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D11/00Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


  Regelungsvorrichtung für     Kraftmaschinen.       Die Erfindung betrifft eine Regelungs  vorrichtung für Kraftmaschinen und be  steht darin, dass ein bewegliches, mit einer  Steuervorrichtung der Kraftmaschine ver  bundenes Umlauforgan mit zwei weiteren  Umlauforganen, deren eines von der Kraft  maschine und deren zweites unabhängig da  von mit gewollter Geschwindigkeit von einer  dritten Vorrichtung angetrieben wird, der  art zusammenarbeitet, dass bei Abweichung  von einem bestimmten Geschwindigkeitsver  hältnis zwischen den beiden letzteren Um  lauforganen eine Bewegung des     beweglichen          Iimlauforganes    und damit eine Verstellung  der Steuervorrichtung der Kraftmaschine  bewirkt wird.

   Das bewegliche, mit der Steuer  vorrichtung der Kraftmaschine verbundene  Umlauforgan kann bei gleichachsiger An  ordnung der beiden andern Organe in einem  um die gemeinsame Achse der beiden an  dern Umlauforgane drehbaren, mit der  Steuervorrichtung der Maschine verbundenen  Lagerkörper angeordnet sein. Die Verstel  lung der Steuervorrichtung durch den La  gerkörper kann mittelbar mit Hilfe eines  Servomotors, der an sich bekannt sein kann,    erfolgen. Die Übertragung der vom Lager  körper ausgeübten     Verstellkraft    kann     -mit-          telst    Reibung erfolgen.

   Um die Umlaufge  schwindigkeit der Kraftmaschine ändern zu  können, kann die von der Kraftmaschine  unabhängige     Antriebsvorrichtung    so ausge  bildet sein, dass deren Umlaufgeschwindig  keit willkürlich verändert werden kann. Die  unabhängige Antriebsvorrichtung kann da  bei aus einem Uhrwerk mit regelbarem Pen  del     bestehen.    Sie kann aber auch aus einem  Elektromotor bestehen, mit dessen Netz die  Kraftmaschine parallel geschaltet werden  soll. Endlich kann die Anordnung so getrof  fen sein, dass die     Regelungsvorrichtung    nicht  direkt die Kraftzufuhr zu der Kraft  maschine beeinflusst, sondern auf die Touren  verstellvorrichtung des Geschwindigkeits  reglers der Maschine wirkt.  



  Einige Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind auf der Zeichnung  dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt,     Fig.    2 ein in  der Pfeilrichtung gesehener     Schnitt    nach der  Linie     II-11    der     Fig.    1;     Fig.    3     zeigt    eine  besondere Verbindung der Regelungsvorrich-           tung    mit der Steuerung der Kraftmaschine,  und     Fig.    4 eine     Verstellvorrichtung    der mit  konstanter Geschwindigkeit laufenden Hilfs  maschine.  



  a ist ein von einer mit gegebener Ge  schwindigkeit umlaufenden Hilfsmaschine  angetriebenes und b ein von der Kraft  maschine im entgegengesetzten Sinn wie a  und so in Umdrehung versetztes Kegelrad,  dass es sich im Beharrungszustand der Kraft  maschine mit gleicher Geschwindigkeit wie  <I>a</I>     bewegt.   <I>d</I> ist ein drehbar um die Achse  von<I>a</I> und<I>b</I> angeordneter Lagerkörper, in  welchem ein weiteres, mit<I>a</I> und<I>b</I> im Ein  griff stehendes Kegelrad c drehbar gelagert  ist.

   Der Lagerkörper hat unter dem Einfluss  des Kegelrades c die Eigenschaft, im Behar  rungszustand der Kraftmaschine     still    zu ste  hen und sich bei Über-     bezw.    Unterschrei  tung der     Beharrungsgeschwindigkeit    der  Kraftmaschine nach vorwärts     bezw.    rück  wärts zu drehen.<I>f</I> ist ein mit einem Hebel<I>f</I>       versehener,    lose auf dem Lagerkörper ange  ordneter Ring. Bei den Bewegungen des  Lagerkörpers schlägt der Hebel, infolge der  auf den Ring wirkenden Reibung, je nach  dem Drehsinn des Lagerkörpers nach vor  wärts oder rückwärts aus. Beim Stillstand  des Lagerkörpers hat er infolge seines Eigen  gewichtes das Bestreben, in die gezeichnete  senkrechte Mittellage zurückzukehren.

   Das  untere Ende des Hebels f ist auf irgend eine       bekannte    Weise mit einer den     Kraftzufluss     zu der Kraftmaschine beeinflussenden Vor  richtung     mittelbar    oder unmittelbar so ver  bunden, dass die Vorrichtung bei einer Ge  schwindigkeitszunahme     bezw.    Abnahme der  Kraftmaschine (Belastungsänderung) eine  Verringerung     bezw.    Erhöhung des Kraft  zuflusses zu derselben bewirkt.

   Bei der in       Fig.    2 gezeigten Ausführungsform ist die  Anordnung so getroffen, dass der Hebel f je  nach der Richtung seines Ausschlages auf  einen elektrischen Kontakt<I>g</I>     bezw.   <I>h</I> trifft  und dadurch den einen oder andern von  zwei elektrischen Hilfsströmen schliesst.

   Diese  Hilfsströme wirken dann bei Über-     bezw.     Unterschreitung der Beharrungsumlaufge-         schwindigkeit    der Kraftmaschine auf die       Tourenveränderungsvorrichtung    des Ge  schwindigkeitsreglers der Kraftmaschine in  der Weise, dass die Geschwindigkeit des Ra  des<I>b</I> mit derjenigen des Rades<I>a</I> wieder in  Übereinstimmung gebracht wird, worauf  das Gehäuse d stillsteht und der Hilfsstrom,  infolge der Rückkehr des Hebels f in die  Mittellage, wieder unterbrochen wird. Auf  diese Weise ist es möglich geworden, die  Tourenzahl der Kraftmaschine stets in ein  gewolltes Verhältnis zu derjenigen der Hilfs  maschine zu bringen.

   Bei der in     Fig.    3 ge  zeigten Ausführungsform wirkt der Hebel f  mit Hilfe eines an sich bekannten hydrau  lischen Servomotors o mittelbar auf die  Regelklappe p der     Kraftmaschine.    Für die  Übertragung der Hebelbewegung f auf die  Regelvorrichtung der Kraftmaschine sind  natürlich noch andere konstruktive Möglich  keiten geboten.  



  Ist die Hilfsmaschine ein mit konstanter  Geschwindigkeit laufendes Uhrwerk, so wird  die Geschwindigkeit der Kraftmaschine trotz  veränderlicher Belastung stets     wieder    auf  dieselbe, in einem gewollten Verhältnis zu  der     Uhrwerksgeschwindigkeit    stehende Ge  schwindigkeit zurückgeführt. Ist die Hilfs  maschine ein Elektromotor, welcher von  einem elektrischen Netz     gespiesen    wird, so  kann die beschriebene Vorrichtung zum  Synchronisieren der Kraftmaschine mit dem  elektrischen Netz, also zum Vorbereiten des       Parallelschaltens    derselben mit dem Netz,  herangezogen werden.

   Wünscht man die     Be-          ha.rrungsgeschwindigkeit    der Kraftmaschine  bei Verwendung eines Uhrwerkes als Hilfs  maschine zu verändern, so kann das Uhrwerk  mit einer Vorrichtung zur Veränderung der       Uhrwerksgeschwindigkeit    versehen sein.  Diese Vorrichtung kann gemäss     Fig.    4 darin  bestehen, dass das Pendel i des Uhrwerkes  mittelst einer     Kuppelstange        k    mit einem  weiteren Pendel l verbunden ist, wobei der  Angriffspunkt n der     Kuppelstange    mit Hilfe  der Zugstange     7n    und des Hebels q willkür  lich verschoben werden kann.

   Dadurch kann  die Schwingungszeit des Pendels i     und.    in-           folgedessen    auch die Geschwindigkeit des       Uhrwerkes    und also auch die Geschwindig  keit der Kraftmaschine innerhalb gewisser  Grenzen nach Belieben verändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelungsvorrichtung für Kraftmaschi nen, dadurch gekennzeichnet, dass ein beweg liches, mit einer Steuervorrichtung der Kraft maschine verbundenes Umlauforgan mit zwei weiteren Umlauforganen, deren eines von der Kraftmaschine und deren zweites unabhän gig davon mit gewollter Geschwindigkeit von einer dritten Vorrichtung angetrieben wird, derart zusammenarbeitet, dass bei Ab weichung von einem bestimmten Geschwin digkeitsverhältnis zwischen den beiden letz teren Umlauforganen eine Bewegung des ersten Umlauforganes und damit eine Ver stellung der Steuervorrichtung der Kraft maschine bewirkt. wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Regelungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche, mit der Steuervorrichtung der Kraftmaschine verbundene Umlauforgan bei gleichachsiger Anordnung der beiden andern Umlauforgane in einem um die gemeinsame Achse der andern Umlauf organe drehbaren, mit der Steuervorrich tung der Maschine verbundenen Lager körper angeordnet ist. 2. Regelungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verstellung der Steuervorrichtung durch den Lagerkörper mittelbar mit Hilfe eines Servomotors er folgt. . Regelungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Übertragung der von dem Lagerkörper ausgeübten Verstell kraft vermittelst Reibung erfolgt.
    4. Regelungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Kraftmaschine unabhängige An triebsvorrichtung so ausgebildet ist, dass deren Umlaufgeschwindigkeit verändert werden kann, zum Zweck, damit die Um laufgeschwindigkeit der Kraftmaschine ändern zu können. 5. Regelungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die unab hängige Antriebsvorrichtung aus einem Uhrwerk mit regelbarem Pendel besteht. 6. Regelungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die.
    unabhängige Antriebsvorrichtung aus einem Elektromotor besteht, mit dessen Netz die Kraftmaschine parallel geschaltet: werden soll. 7. Regelungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelungsvorrichtung nicht direkt auf die Kraftzufuhr der Kraftmaschine wirkt, sondern die Tourenverstellvorrichtung des Reglers dieser Maschine beeinflusst.
CH99846D 1922-01-31 1922-01-31 Regelungsvorrichtung für Kraftmaschinen. CH99846A (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767140C (de) * 1936-10-09 1951-11-08 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Regelverfahren fuer Kraftmaschinen
DE767164C (de) * 1936-03-31 1951-12-06 Richard Doermann Maschinensatz
DE871657C (de) * 1941-09-14 1953-03-26 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Regeleinrichtung zur Erzwingung eines drehwinkelgleichen Laufes von Maschinen
DE961326C (de) * 1951-11-16 1957-04-04 Krauss Maffei Ag Drehzahlregelung von Kraftmaschinen
DE966517C (de) * 1953-01-27 1957-08-14 Siemens Ag Drehzahlbegrenzer fuer umlaufende Maschinen
DE1031642B (de) * 1953-11-18 1958-06-04 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Regeleinrichtung zur Erzielung eines drehzahlgleichen Laufes mehrerer Maschinen
DE1047629B (de) * 1953-02-11 1958-12-24 Harold Sinclair Differential-Regeleinrichtung

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