CH99849A - Kondensator. - Google Patents
Kondensator.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
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Description
Kondensator. Die Wirkung eines Kondensators ist ab hängig von der Wärmedurch- oder Übergangs zahl.
Die Wärmeübergangszahl hängt von ver schiedenen Faktoren ab, sie ist am grössten im ersten Auolenblick des Zusammentreffens der zum Austausch durch Zwischenwand ge trennten Wärmeträger. Daraus ergibt sich, dass die Wärmeübertragung im Gegenstrorn besser ist als im Kreuz- oder Parallelstrom. Bei den bekannten Kondensatoren hängt die Zeit des Zusammentreffens und das Inbe- rührungbleiben der Wärmeträger vom Vakuum und von der Fliessgeschwindigkeit des Kühl wassers ab. Bei Fallrohrkondensatoren wird das Vakuum<B>je</B> nach Höhe des Falls der Tropfen verbessert und dadurch die Wirkung des Kondensators gehoben.
Mit dem vorliegenden Kondensator sollen die Vorteile eines Fallrohrkondensators un abhängig von seiner Länge erreicht werden, indem gemäss der Erfindung dem Konden sator eine Düsenplatte zur Umformung des Abdampfes in Fäden von hoher Geschwindig keit vorgeschaltet ist. Die Wärmeübergangszahl wird durch diese vielfach gesteigerte Geschwindigkeit des<B>Ab-</B> dampfes erhöht.
Durch diese gesteigerte Wärmeübergangszahl wird eine kleinere Kühl fläche erforderlich, und diese hat bei dem gleichen Druck des Kühlwassers einen kür zeren Weg des Kühlwassers im Apparat zur Folge, somit eine geringere Abkühlung des selben und eine weitere Verbesserung der Wärmeübergangszahl. Diese verbesserteWär- meübergangszahl ist massgebend mit den übrigen Erfahrungswerten für die Abmessun gen des vorliegenden Kondensators; diese er geben einen vielfach kleineren Apparat als die bekannten.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Kondensators nach vor liegender Erfindung im Schnitt dargestellt.
Im dem untern Teil<B>1</B> des Kondensator- gehäuses ist durch Strahlwirkung und durch die Pumpe ein Vakuum geschaffen. Der in <B>10</B> anfallende Abdampf hat das Bestreben, nach<B>1</B> zu gelangen; er muss aber die dem Kondensator vorgeschaltete Düsenplatte<B>9</B> passieren. Diese Düsenplatte ist aus einem die Wärme gut leitenden<B>,</B> Material, z. B. Kupfer, und mit Öffnungen als Düsen ver sehen. Anzahl und Grösse der Öffnungen richten sich nach der anfallenden Dampf menge.
Da in<B>1</B> Unterdruck herrscht, wird der Abdampf beim Durchfliessen der Düsen seine potentielle Energie in Strömungsenergie umformen, und die Fäden werden mit ganz erheblich grosser Geschwindigkeit auf<B>5</B> und <B>8</B> aufprallen.<B>5</B> und<B>8</B> sind Wärmeaufnehmer. In<B>5</B> fliesst mit grosser Geschwindigkeit Kühl wasser;<B>8</B> ist ein schwarzer Körper, der viel Wärme absorbiert und strahlend an<B>5</B> ab gibt oder an die an der Innenseite des obern Teils 2 des Gehäuses vorgesehene reflek tierende Fläche sendet, von wo dieselbe auf <B>5</B> nochmals zurückgeführt wird usw.
Das Kühlwasser tritt bei 4 ein, fliesst durch<B>7</B> und Rohre<B>5</B> (welche auch in dem schwarzen Körper<B>8</B> eingebettet sein können), und durch das Rohr<B>6</B> ab.<B>6</B> ist in geeigneter Weise. zu einem Strahlapparat ausgebaut, um mit dem ausfliessenden Kühlwasser eine Eva kuierung des untern Teils<B>1</B> und eine Be schleunigung des Kondensats vom obern Teil des Gehäuses nach dem untern Teil herbei zuführen.
Diese Beschleunigung wird dadurch er höht, dass der Teil<B>7</B> mit dem Geliäuse ver bunden ist und in dieser Verbindung Düsen angebracht sind, wodurch ein nennenswerter Druckunterschied vom obern zum untern Teil des Gehäuses gehalten wird. Unter der Düsen platte<B>9</B> ist Unterdruck - beim Aufprallen des bei<B>9</B> durgeflossenen Dampfes auf<B>5</B> herrscht Druck und findet Kondensation statt. Das sich dabei bildende Kondensat füllt die Düsen und ist bestrebt, weil es von oben unter Druck steht, in den untern Teil<B>1</B> zu ge langen, da in diesem Raum Unterdruck herrscht.
Der unter dem schwarzen Körper<B>8</B> be findliche Teil<B>7</B> ist als Hohlkörper ausgebil det und wird vom Kühlwasser so durchflos sen, dass die tiefste Kühlwassertemperatur auf der ganzen Fläche von<B>7</B> dem untern Teil des Gehäuses zugekehrt ist und eine Rückbildung des Kondensates verhindert wird zur Erhaltung eines möglichst hohen Unter druckes. Der schwarze Körper<B>8</B> kann hohl gemacht werden, so dar)<B>6</B> und<B>8</B> metallisch nicht miteinander verbunden sind.
Das Kon- densatorgehäuse leitet die Wärme schlecht, und der durch Glasur oder Spiegelbelag alK Reflektor ausgebildeten Innenfläche.des obern Teils 2 des Gehäuses wird eine für die Re- flektierung der Wärmestrahlen nach<B>5</B> und<B>8</B> günstige Form gegeben.
Der Ausfluss <B>3</B> ist mit einer Pumpe in Verbindung- diese saugt das anfallende Kon densat ab und hält ein gewünschtes Vakuum ohne besondere Luftentfernungseinrichtungen.
Claims (1)
- PATEN7TANSPRUCH: Kondensator, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kondensator eine Düsenplatte zur Um formung des Abdampfes in Fäden von hoher Geschwindigkeit vorgeschaltet ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Kondensator nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass das Xondensatorge- häuse innen als Reflektor ausgebildet ist. 2.Kondensator nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in dein reflektierenden Gehäuse ein schwarzer Körper eingebaut ist, in oder auf welchem die Kühlflüssigkeit so geführt wird, dass diese den auftreffenden Dampf fäden ausgesetzt ist, sowie auch den zu rückgeworfenen Strahlen des Reflektors und den Strahlen des schwarzen Körpers.<B>3.</B> Kondensator nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Austrittsstelle des Kühlwassers aus dem Kondensator ein Strahlapparat vorgesehen ist, um in einem untern Teil des, Kondensatorgehäuses rnter- druck zu haben. 4.Kondensator nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der schwarze Körper an seiner untern Seite derart mit Kühlflächen ver sehen ist, dass in einem untern Teil des Kondensatorgehäuses bei der Anfangstem- peratur des Kühlwassers ein hohes Vakuum ermöglicht und Dampfrückbildung nicht möglich ist. <B>5.</B> Kondensator nach Patentanspruch und -Un teransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass Verbindungsöffnungen zw-i- sehen einem untern und obern Teil des Gehäuses Düsenform haben, zur Erhöhung der Fliessgeschwindigkeit.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE99849X | 1921-01-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH99849A true CH99849A (de) | 1923-06-16 |
Family
ID=5647344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99849D CH99849A (de) | 1921-01-25 | 1921-11-14 | Kondensator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH99849A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030368B (de) * | 1952-05-23 | 1958-05-22 | Saba Gmbh | Kondensator iuer mit druckausgleichendem Hilfsgas arbeitende Absorptions-Kaeltemaschinen |
-
1921
- 1921-11-14 CH CH99849D patent/CH99849A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030368B (de) * | 1952-05-23 | 1958-05-22 | Saba Gmbh | Kondensator iuer mit druckausgleichendem Hilfsgas arbeitende Absorptions-Kaeltemaschinen |
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