DD126494B1 - Anordnung zur lagebestimmung von federnd verspannten einbauteilen - Google Patents

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DD126494B1
DD126494B1 DD19356376A DD19356376A DD126494B1 DD 126494 B1 DD126494 B1 DD 126494B1 DD 19356376 A DD19356376 A DD 19356376A DD 19356376 A DD19356376 A DD 19356376A DD 126494 B1 DD126494 B1 DD 126494B1
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Joachim Lesche
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Joachim Lesche
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  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

Anordnung zur Lagebestimmung von federnd verspannten Einbau-, teilen
Anwendungsgebiet der -brfindun.g
Die Erfindung bezient sich auf eine Anordnung zur Lagt-Destimzuung
von federnd verspannten Einbauteilen, wie Pederringe- oder -scheiben, an der Wandung jdicht verschlossener Gehäuse, insbesondere ferroEtagnetischen Mi'tallgehäusen, wie sie z. B. im Kondensatorenbau zur Pixierung von Wickeln üblicherweise verwendet werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Ss sind Verfahren bekannt, mit denen es möglich ist, die Lage von Einbauteilen inimetallischen Gehäusen im fertigmontierten Zustand zu bestimmein. Ein einfaches Verfahren ist das Durchleuchten der Gehausie mittels .Röntgenstrahlen, wobei auf einem Bildschirm die Lage! des Einbauteiles deutlich sichtbar ist
Dieses Verfahren erfordert aber einen hohen technischen Aufwand und ist auch aus Gründen des Arbeitsschutzes unter den Bedingungen der IJassenproduktion nicht anwendbar.
Sin weiteres Verfahren, das zur· Peststellung der Lege von federnden Einbauteilen in fertigraontierten Gehäusen angewendet werden kann, ist z.' B. in der Di-IrPS 761 975 beschrieben.
Dabei wird das zu untersuchende Gehäuse mittels Ultraschallwellen durchs challxj, wobei dann die Änderung der Schallgeschwindigkeit bzw. die Art der Reflexionen bei falsch liegenden Federscheibe^ gegenüber der Kormallage ineßbar ist. Aufgrund der verhältnismäßig geringen Abmessung der Kondensatorgehäuse ist dejr Weg, den der Schall durch den Heßkörper
j
zurücklegt, sehr kliein. Eine Veränderung der Lage der Einbau -
teile hat somit auch nur eine geringe Änderung der Schallgeschwindigkeit bzw. !der Reflexionen zur Folge. Um dennoch ein brauchbares Meßergebnis zu erzielen, muß ein sehr hoher technischer Aufwand betrieben werden. Darüber hinaus liegt der Meßfehler unzulässig hoch, da materialbedingte Toleranzen in großem Maße in das jMeßergebnis eingehen·
Sofern das federnde Einbauteil aus einem ferromagnetischon Werkstoff besteht,j kann man durch Aufsetzen des Metallgehäuse s mit dem ferromagnetischen federnden Einbauteil auf den geeignet dimensionierten Luftspalt einer Spule infolge der Veränderung des magnetischen Flusses deren Induktivität verändern, die wiederum einen in seiner Resonanzfrequenz schwingenden Schwingkreis; verstimmt. Durch Ausnutzung der Flankensteilheit der Resonanzkurve ist eine verhältnismäßig große Spannungsdifferenzanzeige auch bei kleinen Induktivitäts-
I ' änderungen durch die Lage des ferromagnetischen Einbauteiles möglich. Jedoch verfälschen die Toleranzen eines ferromagnetischen Gehäusebodjens und des ferromagnetischen federnden Einbauteiles, sowie deren Anfangspermeabilität und die ToIe-
ranz der Ließfrequenz das Meßergebnis derart, daß der resultierende Fehler des Meßergebnisses unzulässig groß ist und daher die eindeutige Lagebestimpung des Einbauteiles im ferromagnetischen Gehäuse nicht gestattet»
Darüber hinaus istj dieses Meßverfahren nur bei ferromagnetischen federnden Einbauteilen, nicht jedoch bei Federbronze u. a. anw endbar·
Ziel der Erfindung
Bei Anwendung der Erfindung ist es möglich, mit einem nur geringen technische^: Aufwand unter den Bedingungen der·Massenproduktion die Lage von, federnden Einbauteilen in ferromagnetischen Gehäusen eindeutig zu bestimmen, wobei das für das federnde Einbauteil verwendete Material für die Messung unerheblich ist·
Dr.rlc/run,^ des Won eng· do.r Erfindung
ι Der Erfindung liegt! die Aufgabe augrunde, eine Anordnung zu finden, die geeignejt ist, die richtige Lage von federnd verspannten Einbauteil'en an der Wandung dicht verschlossener Gehäuse zu bestimmen·
Erfindungsgemäß wird das dadurch gelöst,
daß der Wandungsteil des Gehäuses mit einem System zur Schwingungserzeugung verbunden ist, das aus einem durchstimabaren Frequenzgenerator vfnd einem konzentrischen Permanentmagneten mit einer Erregerspule, dessen Durchmesser kleiner als die anzuregende V/an dungs fläche ist, besteht und in bekannter V/eise zeit einem akustischen Sensor, Verstärker und Anzeige- bzw· Registriergerät gekoppelt ist.
Ausführunffsbeispiei.
I In einem Ausführungbeispiel soll die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert v/erden.
In Pig. 1 ist die richtige Einbaulage der Federscheibe 1 im
ι '
ferromagnetischen Kondensatorgehäuse 2 dargestellt. Dabei hat die Federscheibe Ij.äie Aufgabe, als federndes Kontaktteil zwischen dem Boden des Kondensatorgehäuses 2 und der Stirnseite des Wikkels 3 zu wirken. Durch den beim Zusammenbau des Kondensators funktionsbedingt erforderlichen mechanischen Druck auf die
Einbauteile, also a-uch auf die Federscheibe 1, der im allgemeinen durch eine Bprdelung 4 des oberen Gehüuserandes erreicht wird, ergibt sich eine mechanische Verformung bzw. Verspannung der Federscheibe 1. Im Fall der.richtigen Lage nach Fig. 1 wird die Druckkraft auf den Gehäuseboden in dessen Randbereich wirksam, dagegen bei falsch liegender
Federscheibe in Bodjenmitte nach Fig. 2 bzw. bei fehlender Federscheibe nach Fig. 3» drückt der aus Aluminiumfolie und organischem Dielektrikum bestehende Wickel 3 mit seiner Stirnseite auf den Boden) ίdes Kondensatorgehäuses 2. Dadurch werden unterschiedliche Elastizitätszustände am Gehäuseboden verursacht.
Ein derartiger Kondensator, an dem die richtige Lage der Federscheibe 1 best'immt werden soll, wird auf ein Magnetsystem nach Fig. 4 gestellt, das aus einem konzentrischen Permanentmagneten 5 ordnet ist, so daß
!besteht, in dem eine Erregerspule 6 angeder Boden des Kondensatorgehäuses 2 analog
der Membran eines lelefonhörers wirkt. Die Erregerspule 6 des
J Magnetsystems wird jnach Fig. 5 durch einen durchstimmbaren Frequenzgenerator 7jimit einer Wechselspannung gespeist, deren Frequenz der Resonanzfrequenz des Gehäusebodens des Konden-
i'
sators entspricht. |Zur Vermeidung des durch die Exemplarstreuungen bedingten ständigen Nachstimmens der Generatorfrequenz wird diese zweckmäßig durch einen geeigneten Wobbeizusatz frequenzmoduliert, so daß dadurch der bei den jeweiligen au prüfenden Exemplaren auftretende Resonanzfrequenzbereich sicher überstrichen wird. Die mechanischen Schwingungen des elektromagnetisch angeregten Gehäusebodens werden durch einen in unmittelbarer Nähe des biagnetsystems angebrachten geeigneten Sensor 8, z. B. eia
Kristallmikrofön, erfaßt und wieder in
elektrische Schwingungen umgewandelt, die über einen Ver-
stärker 9 mit Frequenzfilter zur Unterdrückung störender Raumgeräusche verstärkt werden. Am Verstärkerausgang wird die Schallintensität und. damit das Schv.lngungsverhalten des Prüflings durch ein Anzeigegerät 10, z. B. Rölirenvoltmeter, angezeigt· Im Falle des richtigen Einbaues der Federscheibe nach Pig» 1 ergibt sich eine bestimmte Höhe der Resonanzspannung, die bei falschem Einbau nach Pig» 2 erheblich gedämpft bzw. nach Fig» 3 infolge per noch stärkeren Dämpfung kaum mehr nachzuweisen ist. Neben der dämpfenden Wirkung falsch eingebauter Einbauteile, können ebenfalls Verunreinigungen an der
i,
Innenseite des Gehäukebodens, z. B. durch Vergußmassen'oder Imprägniermittel, festgestellt werden, die die Punktion des Kondensators beeinträchtigen.

Claims (1)

  1. Anordnung zur Lagebestimmung von federnd verspannten Einbau-
    j ι
    teilen an der Wandung dicht verschlossener Gehäuse, insbe-
    j
    sondere ferroraagnetischen Ketallgehäusen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandungsteil mit einem System zur Schwingungserzeugung verbunden ist, das aus einem durchstimmbaren Frequenzgenerator (7) und einem konzentrischen Permanentmagneten (5) mit Erregerspule (6), dessen Durchmesser kleiner
    als die anzuregende! Wandungsfläche ist, besteht und in bekannter Weise mit einem akustischen Sensor, Verstärker und Anzeige- bzw. Registriergerät1 gekoppelt ist.
    ifiierzu 1 Seite Zeichnungen
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DD126494A1 DD126494A1 (de) 1977-07-20
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