DD126743B1 - Hohenversteleebarer horizontierbare ausleger fuer tagebaugrossgerate - Google Patents

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DD126743B1 DD19384176A DD19384176A DD126743B1 DD 126743 B1 DD126743 B1 DD 126743B1 DD 19384176 A DD19384176 A DD 19384176A DD 19384176 A DD19384176 A DD 19384176A DD 126743 B1 DD126743 B1 DD 126743B1
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Egen Bentzel
Manfred Meyer
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Egen Bentzel
Manfred Meyer
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Description

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Anwendungsgebiet der Erfindung
Höllenverstellbare, horizontierbare Ausleger für Tagebaugroßgeräte worden insbesondere bei Abwurfwagen angewandt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist ein Abwurfwagen, für Bandstraßen mit einem über der Bandstraße verfahrbaren Garüst, welches das Bandobertrum in einer Schleife über eine Abwurftrommel führt, entsprechend DT-AS 1 064 418, bekannt. Mittels eines nach oben und unten schwenkbaren Auslegers wird in dieser Ausführung das Fördergut in angehobener Stellung auf eine Austragvorriciitung übergeben* Die Hubeinrichtung ist auf einer Plattform an einem Portal angeordnet. Dabei ist der Ausleger soweit absenkbar, UaS die Abwurftrornmel das Fördergut auch auf den unterhalb von ihr befindlichen Teil des Bendobertruias abgeben kann. Dia Hubeinrichtung des Auslegers hat dabei nur die Funktion, den Ausleger in eine der beiden Grenslagen, entweder in die obere Grenslage - übergabe des Fördergutes euf die Austragvorrichtung- oder in die untere Grenzlage - Übergabe des Fördergutes auf das eigene Bandobertrum - zu bewegen.
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Als nachteilig ist dabei anzusehen, daß Geländeneigungen, besonders quer zur Bandstrosse, Schrägstellungen des Abwurfwagens zur Folge haben, die sich in einem schlechten Füllungsgrad und Schieflauf des Fördergurtes auswirken·
Weiterhin ist ein Bandschleifenwagen nach DT-PS 1 19Ψ 322 bekannt, dessen Ausleger starr und nicht höhenverstellbar angeordnet ist. Zum Ausgleich von Geländeunebenheiten, die zu einer Schrägstellung des Gerätes führen können, sind an den Fahrwerken Hydraulikelemente angebracht, die einen Höhenausgleich, das sogenannte Horizontieren, des Gerätes vornehmen.
Nachteilig an dieser Ausführung ist die Vielzahl der zwischen den Fahrwerken und dem Gerät benötigten Hydraulikelementen und deren komplizierte Steuerung·
Es wurde als konstruktive Lösung auch vorgeschlagen, ein Spindelhubvverk zum Heben und außerdem noch zum Horizontieren zu verwenden. Durch die beiden Grenzlagen des Auslegers ergibt eich bei Stillstand der Hubwerke, daß immer die gleichen Gewindegänge der Spindel sowie der Spindelmutter den statischen und dynamischen Kräften, einschließlich der Stoßbelastung ausgesetzt sind. Die nachteilige Folge davon ist ein starker Verschleiß dieser Gewindegänge. Außerdom bewirkt di© notwendige vollkardanische Aufhängung beider Spindeln eine labile Lage des gesamten Systems, was besonders bei Querneigungen des Gerätes zu erheblichen Funktionsstörungen führen
Ziel der Erfindung
Mit dem höhenverstellbaren, horizontierbaren Ausleger von Tagebaugroßgeräten wird an den Übergabestellen sowohl durch die Einstellung бет günstigen Übergabehöhe als auch durch das Horizontieren des Auslegers eine einwandfreie Lage des Fördergurtes errichte was eine Fördergutübergabe ohne Schieflauf
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bei gutem Füllquerschnitt des Fördergurtes ohne Überschüttung- gewährleistet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen technischen Mitteln einen höhenverstellbaren, horizontierbaren Ausleger für Tagebaugroßgeräte zu schaffen, der mit geringem Aufwand in allen Betriebsstellungen einen einwandfreien Lauf des Fördergurtes bei vollständiger Ausnutzung des Schiitcquerschnltts gewährleistet und Stillstandszeiten infolge mangelhafter Übergabe weitestgehend ausschließt.
Erfindungsgeraäß wird dies dadurch erreicht, daß der Ausleger sowohl mit seinem hinteren Ende in einem Kugelstützlager auf einer separaten Fahrwerkgruppe als auch mit seinem vorderen Ende über die beiden Fußpunkte eines Ilubportals auf einer weiteren Fahrwerl-sgruppe räumlich gelenkig gelagert ist, wobei zwischen dem Hubportal und dem Ausleger sowohl einem oberen Querträger des Auslegers als auch am Hubportal selbst zwei Einzellenker und an einem unteren Querträger des Auslegers ein als biegesteife Scheibe ausgebildeter Lenker räumlich gelenkig angeschlossen sind, während der Anschluß der beiden Gelenkpunkte des Lenkers am unteren Querträger des Hubportals nur in einer Ebene gelenkig erfolgt und zwei Unterflaschen am oberen Querträger des Hubportals mit einem bekannten Antrieb der Seilwinden in funktioneller Verbindung stehen, der entweder bei Einzelantrieb für jede der beiden Seilwinden einaeln steuerbar ausgebildet ist oder bei einem gemeinsamen Antrieb beider Seilwinden ein zusätzliches bekanntes Spillwindwerk, das in funktioneller Verbindung mit den·Seilenden der Flasciienzüge im Bereich des oberen Querträgers des Ausgers steht, vorsieht.
Dies wird auch dadurch erreicht, daß zur Betätigung der räumlichen Bewegung des Auslegers bekannte einzeln Steuerbars elektromechanisch« oder elektrohydrauliscne Mittel z\.iscnen
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dem oberen Querträger des Hubportals und den oberen Querträger des Auslegers angeordnet sind.
Der Ausleger wird von Fiaschenzügen, deren Oberflaschen am oberen Querträger des Hubportals und deren Unterflaschen am oberen Querträger des Auslegers angeschlossen sind, in der Höhe verstellt. Zur Zwangsführung für die Höhenverstellung des Auslegers dienen paarweise angeordnete Einzellenker und ein als biegesteife Scneibe ausgebildeter Lenker. Die für das Horizontieren des Auslegers benötigte Beweglichkeit wird durch die Freiheitsgrade der Anschlußgelenke vorgegeben. Die Einzellenker sind am oberen Querträger des Auslegers und der ale Scheibe ausgebildete Lenker an dem unteren Querträger des Auslegers räumlich gelenkig angeschlossen, während der Anschluß der beiden Einzellenker am Hubportal und die beiden Gelenkpunkte des scheibenförmigen Lenkers am unteren Querträger des Hubportals nur in einer Ebene gelenkig erfolgt· Zur einwandfreien übertragung der Kräfte vom Ausleger auf die hintere separate Fahrwerkgruppe wird das Kugelstützlager und für die Kräfteübertragung vom Hubportal auf die vordere Fahrwerkgruppe werden deren beide Fußpunkte mit ihren räumlich gelenkigen Lagerungen benutzt.
ZuiE Heben und Senken des Auslegers über die beiden Flaschen-Eüge ist auf der Windenplattform am Hubportal eine Seilwinde angeordnet. Die beiden Seiltrommeln müssen, um für das Horizont ieren unterschiedliche Seilbewegungen ausführen zu können, einzeln zu steuern sein. Wird ein gemeinsamer Antrieb beider Seiltrommeln verwendet, so muß zum Horizontieren des Auslegers ein zusätzliches Spillwindwerk im Bereich des oberen Querträgers vorgesehen werden, das in funktioneller Verbindung mit den Seilenden der beiden Flaschenzüge im Bereich der Unterflasche stent· Soll der Ausleger nur gehoben oder gesenkt werden9 werden beide Seiltrommeln im Gleichlauf angetrieben. Zum Ausgleichen der Querneigung des Auslegers bei ßchragctellung des Gerätes infolge von Bodenunebenheiten wird bei Einzelantrieb nur eine der beiden Seiltrommeln mit dem dazugehörigen Flaschenzug betätigt, wodurch der Ausleger wie-
der in die horizontale Lage gebracht wird. Bei einer Ausführung mit zentralem Antrieb beider Seiltrommeln wird zum Horizontieren das Spillwindwerk eingeschaltet. Dieses zieht aus dem einen Flaschenzug das Geil heraus und gibt es an den anderen ab. Dadurch wird auf der einen Seite der Flaschenzug verkürzt, die eine Seite des Auslesers also angehoben, während auf der anderen Seite die Flaschenzuglänge vergrößert und somit die andere Seite des Auslegers abgelassen wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel eines höhenverstellbaren und horizontieroaren Auslegers für Tagebaugroßgeräte näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1: eine Seitenansicht eines höhenverstellbaren und horizontierbaren Auslegers
Figur 2: den Schnitt A-A nach Figur 1.
Ein Ausleger 1 ist sowohl mit seinem hinteren Ende in einem Kugelstützlager 2 auf einer separaten Fahrwerkgruppe 3» als auch mit seinem vorderen Ende über die beiden Fußpunkte 4-eines Hubportals 5 auf einer weiteren Fahrwerkgruppe 6 räumlich gelenkig gelagert. Zwischen dem Hubportal 5 und dem Ausleger 1 sind an einem oberen Querträger 7 des Auslegers zwei Einzellenker 8 und an einem unteren Querträger 9 des Auslegers 1 ein als biegesteife Scheibe ausgebildeter Lenker 10 räumlich gelenkig angeschlossen, während der Anschluß der beiden Einzellenker 8 am Hubportal 5 und der beiden Gelenkpunkte des Lenkers 10 am unteren Querträger 11 des Hubportals 5 nur in einer Ebene gelenkig erfolgt* Zwei Unterflaschen 12 am oberen Querträger 7 des Auslegers 1 stehen über zwei Oberflaschen 13 an einem oberen Querträger 14 des llubportals 5 mit einem bekannten Antrieb der Seilwinden 15
auf einer V/indenpIattform 16 in funktioneller Verbindung. Bei einem gemeinsamen Antrieb beider Seilwinden 15 ist ein "bekanntes Spillv/indv*erk 17 vor^eseLen, das in funktioneller Verbindung mit den Seilenden der Flaschenzug im Bereich des oberen Querträgers 7 des Auslegers 1 steht· Bei einem anderen, hier nicht dargestellten Ausführ Un6-Sb ei spiel kann auf das Spillwindwerk 17 verzichtet werden, vena der Antrieb als Einzelantrieb für Jede der beiden Seilwinden 15 einzeln steuerbar ausgebildet ist.

Claims (2)

19 3341 Erf indungsanspruch:
1. Höhenverstellbarer, horizontierbarer Ausleger an Tagebaugroßgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (1) sowohl mit seinem hinteren Ende in einem Kugelstützlager (2) auf einer separaten Fahrwerkgruppe (3) als auch mit seinem vorderen Ende über die beiden Fußpunkte (4) eines Eubportals (5) auf einer weiteren Fahrwerkgruppe (6) räumlich gelenkig gelagert ist, wobei zwischen dem Hubportal (5) und dem Ausleger (1) als auch am Hubportal (5) selbst zwei Einzellenker (8) und an einem unteren Querträger (9) des Auslegers (1) ein als biegesteife Scheibe ausgebildeter Lenker (10) räumlich gelenkig angeschlossen sind, während der Anschluß der beiden Gelenkpunkte des Lenkers (10) am unteren Querträger (11) des Hubportals (5) nur in einer Ebene gelenkig erfolgt und zwei Unterflaschen (12) am oberen Querträger (7) des Auslegers (1) über zwei Oberflaschen (13) an einem oberen Querträger (1A-) des Hubportals (5) &it einem bekannten Antrieb der Seilwinden (15) in funktione11er Verbindung stehen, der entweder bei Einzelantrieb für jede der beiden Seilwinden (15) einzeln steuerbar ausgebildet ist oder bei einem gemeinsamen Antrieb beider Seilwinden (15) ein zusätzliches bekanntes ßpillwindwerk (17), das in funktioneller Verbindung mit den Seilenden der Flaschenzüge im Bereich des oberen Querträgers (7) des Auslegers (1) steht, vorsieht.
2· Ausleger nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der rüunilicnen Bewegung des Auslegers bekannte einzeln steuerbare elektromechaniscne oder elektrohydraulische iYüttel zwischen dem oberen Querträger (14) des Iiubportalo (5) und den oberen Querträger (7) des Auslegers (1) angeordnet sind·
Hierzu o^ Seifen Zeichnungen
DD19384176A 1976-07-14 1976-07-14 Hohenversteleebarer horizontierbare ausleger fuer tagebaugrossgerate DD126743B1 (de)

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DD126743A1 DD126743A1 (de) 1977-08-10
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