DD128205B1 - Spannvorrichtung fuer kettentriebe an landmaschinen - Google Patents

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DD128205B1
DD128205B1 DD19542676A DD19542676A DD128205B1 DD 128205 B1 DD128205 B1 DD 128205B1 DD 19542676 A DD19542676 A DD 19542676A DD 19542676 A DD19542676 A DD 19542676A DD 128205 B1 DD128205 B1 DD 128205B1
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DD
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chain
clamping
clamping device
chain drive
agricultural machines
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Gerhard Wilhelm
Heinrich Schacht
Volker Pudenz
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Gerhard Wilhelm
Heinrich Schacht
Volker Pudenz
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Description

Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für Kettentriebe, insbesondere Mehrfachrollenkettentriebe in vorzugsweise horizontaler Anordnung für Landmaschinen·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Bekannt sind Spannvorrichtungen für Rollenkettentriebe,bei denen die für den ruhigen Lauf der Kette notwendige Spannung mittels Drehmomentenbegrenzung eingestellt wird· Der Mangel dieser Spannvorrichtungen besteht darin, daß zur Binsteilung eine Spezialvorrichtung erforderlich ist, die beim Einsatz der Maschinen in der Praxis in aen seltensten Fällen zur Verfügung steht, so daß lediglich eine gefühlsmäßige Einstellung vorgenommen werden kann· Ferner sind Spannvorrichtungen für Kettentriebe an Landmaschinen bekannt geworden, die frei liegen, d.h., sie sind lediglich durch Schutzbleche abgedeckt. Von Mangel dieser Spannvorrichtungen ist, daß sie verschmutzen, dadurch zwangsläufig einem hohen Verschleiß unterliegen und sich nur schwer nachstellen lassen·
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist es, die vorgenannten Mängel zu beseitigen und eine Spannvorrichtung für Kettentriebe an
Landmaschinen zu schaffen, mittels der der Kettentrieb ohne erforderliche Spezialvorricntungen gespannt v/erden kann und vor Verschmutzungen geschützt isto
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß an Spannblechen entsprechende Spannelemente, beispielsweise Schraube und Mutter unsymmetrisch angeordnet sind, so daß sich bei einer zunehmenden Spannung der Schraubenschaft verformt und somit ein überspannen des Kettentriebes ausgeschlossen wird· Im Kettenschutzkasten angeordnete Langlöcher ermöglichen die Verschiebung einer Spannwelle. Ein Montageloch am Kettenraddurchmesser gestattet das Schließen der Kette. Von Vorteil ist, daß die Spannbleche keinerlei Spann- und Kontagelöcher aufweisen, v/odurch es möglich ist, die vorgenannten Öffnungen im Kettenschutzkasten mit den Spannblechen gegen das Eindringen von Fremdkörpern sicher zu verschließen. Zweckmäßigerweise wird der Kettenschutzkasten in einem tragenden Rahmenverband eingeordnet. Schottwände erlauben den Anschluß von äußeren Rahmenteilen, v/obei eine geschlossene Schottwand den Kettenschutzkasten abschließt und dieser als Schmiermittelbehälter verwendbar wird, während durchbrochene Schottwände den Durchlauf der Kette gewährleisten. Angeordnete Schleifschienen, die schmaler als die Rollen der Kette sind und an der Unterseite des Kettenschutzkastens in Kettenflucht lagern, verhindern ein Schleifen der Kette am Kasten und an den Schottwänden.
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden:
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig. 1: eine Draufsicht der Spannvorrichtung, Fig. 2: eine Seitenansicht der Spannvorrichtung, Pig. 3: eine Teilansicht der Schleifschienen.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem Kettenschutzkasten 1, in dem innerhalb eine mittels Lager 2; 3 versehene Spannwelle 4 gelagert ist· Auf der Spannwelle 4 lagert ein Kettenrad 5» das mit einer Rollenkette 6 in Verbindung steht· Spannbleche 7; 8 sind mit Spannelementen, vorzugsweise Muttern 9; 1o versehen, in denen Spannschrauben 11; 12 angebracht sind· über ein Montageloch 13 wird das Schließen der Rollenkette б vorgenommen, während über sich im Kettenschutzkasten 1 befindliche Langlöcher 14; 15 ein Verschieben der Spannwelle 4 durchführbar ist» Durch das gleichmäßige Anziehen der Spannschrauben 11; 12 wird die Rollenkette б gespannt, bis sich die Spannschrauben 11; 12 infolge ihrer unsymmetrischen Anordnung soweit verformt haben, daß sie sich nicht wehr drehen lassen. Mittels der Befestigungsschrauben 16; 17; 18 und 19 wird die Spannwelle 4 im Kettenschutzkasten 1 gehalten. Eine geschlossene Schottwand 2o verschließt den Kettenschutzkasten 1 so dicht, daß entsprechende Schmiermittel einfüllbar sind. Durch die offenen Schotiwände 21; 22 wird die Rollenkette 6 durchgeführt, wobei angeordnete Schleifschienen 23 verhindern, daß die Rollenkette б an den offenen Schottwänden 21; 22 sowie am Kettenschutzkasten 1 schleift und diesen zerstört. Der Kettenschutzkasten 1 ist zweckmässigerweise in Streben des Rahmenverbandes 24 eingeordnet·

Claims (2)

  1. Patentanspruch:
    1· Spannvorrichtung für Kettentriebe an Landmaschinen, die in einem vorwiegend geschlossenen Kasten lagert und deren Spannwelle zusätzliche Spannbleche besitzt, gekennzeichnet dadurch, daß an den Spannblechen (7; 8) Spannelemente, vorzugsweise Muttern (9; 1o) unsymmetrisch angeordnet sind und daß der Kettenschutzkasten (1) ein Montageloch (13) und langlöcher (14; 15) aufweist, in denen eine Spannwelle (4) verschiebbar angeordnet ist.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Kettenschutzkasten (1) in einem tragenden Rahmenverband (24) eingeordnet ist, der Rollenkette (6) angepaßte Schleifschienen (23) besitzt und mit ein oder mehreren geschlossenen sowie offenen Schottwänden (2o; 21; 22) versehen ist.
    Hierzu Jl Seiten Zeichnungen
DD19542676A 1976-10-25 1976-10-25 Spannvorrichtung fuer kettentriebe an landmaschinen DD128205B1 (de)

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DD128205A1 DD128205A1 (de) 1977-11-02
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