DD128471B1 - Zinkentraegerbefestigung fuer einen bandrechen mit keilriemen - Google Patents

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DD128471B1
DD128471B1 DD19616476A DD19616476A DD128471B1 DD 128471 B1 DD128471 B1 DD 128471B1 DD 19616476 A DD19616476 A DD 19616476A DD 19616476 A DD19616476 A DD 19616476A DD 128471 B1 DD128471 B1 DD 128471B1
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Gerd Rosenberg
Rolf Blueher
Hans-Juergen Plass
Wolfram Tittel
Richard Hopp
Original Assignee
Gerd Rosenberg
Rolf Blueher
Plass Hans Juergen
Wolfram Tittel
Richard Hopp
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Description

19 6 U
Titel der Erfindung
Zinkenträgerbefestigung für einen Bandrechen mit Keilriemen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung findet zweckmäßig bei Bandrechen mit Keilriemen Anwendung, die in der Landwirtschaft sowie bei der Säuberung von Böschungen offener Wasserlaufe, Dämmen und Dei- . chen von abgemähtem. Kalmgut eingesetzt v/erden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Pur Bandrechen mit Keilriemen sind Zinkenträgerkonstruktionen bekannt, bestehend aus Lagerbock, Zinkenkoppeln und Zinkenaufnahme, deren Lagerböcke auf den Keilriemen aufgeschraubt werden.
Nachteilig wirict sich hierbei aus, daß die Lagerböcke zur Gewährleistung einer ausreichend sicheren Befestigung mittels zweier Schraubverbindungen, die durch den Keilriemen hindurchführen, mit dem Keilriemen fest verbunden werden, wobei an den Umlenkstellen auf den Keilriemenscheiben die elastische Deformation des Keilriemens gestört wird, so daß das zwangsläufig zur kurzzeitigen Zerstörung des Keilriemens führt. Weiterhin wirkt sich eine Befestigung der Lagerbocke mittels einer Schraubverbindung nachteilig aus, da durch die Größe der zu übertragenden Kräfte und der daraus erforderlichen Verspannung, der Keilriemen verformt wird, was ebenfalls eine schnelle Zerstörung des Keilriemens zur Polge hat.
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Es ist die DE-AS 1575 245 bekannt,
in der die beschriebene Sehraubverbindung, in Form eines größeren Eohrlochdurchmessers als des Schraubendurchmessers, im Hinterteil des Lagerbockes angewandt wird, um die unterschiedlich starken Spannungen, die bei starren Schraubverbindungen keine freie elastische Deformation der Keilriemen zulassen, aufnehmen zu können.
Diese Patentschrift schließt auch die IJöglichkeit der Befestigung der Lagerböcke mittels einer Schraube ein.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine Lösung, die eine sichere Verbindung von Lagerböcken zur Zinkenbefestigung mit dem Keilriemen gewährleistet, wobei gleichzeitig eine relativ freie elastische Deformation des Keilriemens ermöglicht werden soll.
Darlegung des Wesens der Erfindung
ISs besteht die Aufgabe, die bei den bekannten Lösungen eingesetzten LIittel, die da sind starre Versehraubungen der Lagerböcke mit den Keilriemen, wobei unvermeidlich der Keilriemen zerstört wird, da er sich an den Umlenkstellen auf den Keilriemenscheiben nicht elastisch deformieren kann, durch geeignete IJittel zu ersetzen, die diese ungünstige Wirkung nicht besitzen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Zinkenträgerkonstruktion mit Lagerböcken durch zwei Schraubverbindungen auf den Keilriemen befestigt wird, wobei eine Schraubverbindung ein Pestlager und die andere ein Loslager bildet.
Die Zinkentrilgerbef estigung besteht aus einem Lagerbock mit Plansch, der zum Aufschrauben auf dem Keilriemen auf der einen Seite eine bohrung entsprechend dem Durchmesser der Befestigungsschraube besitzt, die durch den Keilriemen hindurchfuhrt und Zugkräfte zu übertragen hat, während auf der anderen Seite sich eine Bohrung befindet, durch die eine zweite Schraube, deren Schraubendurchrnesser kleiner als der Bohruii^sdurchrucsscr ist, gleichfalls durch den Keilriemen hinuurchführt und federbelastet i,ot.
196 164
Durch diese Loslagcrkonetruktion mittels Federbelastung wird erreicht, daß der Flansch auf der Geradführung des Keilrietnens an die Jieilrieinenoberseite angepaßt v/ird, während er eich andererseits auf dem Radius der Keilriemenscheibe gegen den Federdruck abheben kann, so daß sich der Keilriemen noch relativ frei verformen kann.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Auf einem Keilriemen 2 ist ein Lagerbock 1 zur Zinkenbefestigung mittels der Schrauben 3 und 4 befestigt. Auf dem geraden Teil des Keilriemens 2 liegt der Plansch des Lagerbockes 1 infolge der Spannkraft der Druckfeder 5 und der Belastung des Federzinkens 6 fest am Keilriemen 2 an.
Während der Umlenkung des Keilriemens 2 auf der Keilriemenscheibe folgt der Keilriemen 2 dem Krümmungsradius der Keilriemenscheibe. An der Schraube 3» deren Verbindung mit dem Keilriemen ein Festlager darstellt, tangiert die Planschunterseite des Lagerbockes 1 den Keilriemen 2, wobei sich an der Schraube 4 der Flansch von der Keilriemenoberfläche gegen die Spannkraft der Druckfeder 5 abgebt. Durch die Langlochausbildung im Plansch des Lagerbockes 1, wo die Schraube 4 hindurchführt, kann die Schraube 4 sich, entsprechend der Größe des Krümmungswinkels der Keilriemenscheibe, gegenüber der Schraube 3 frei, ohne behinderte Deformation des Keilriemens 2 neigen.

Claims (2)

  1. -4- 196164
    Erfindungsanspruch
    1. Zinkenträgerbefestigung für einen Bandrechen mit Keilriemen .gekennzeichnet dadurch, daß ein Lagerbock mittels zweier Schrauben, von denen an der einen ein Festlager die Verbindung des Keilriemens mit dem Lagerbock und an der anderen ein federbelastetes Loslager mit zwei Preiheitsgraden die Verbindung bildet.
  2. 2. Zinkenträgerbefestigung für einen Bandrechen mit Keilriemen nach tJPunkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß im Plansch am Loslager sich eine Bohrung befindet, die als Langloch ausgebildet ist und einen Bohrungsdurchmesser besitzt, der größer als die äußere Abmessung der hindurchführenden Schraube ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD19616476A 1976-12-07 1976-12-07 Zinkentraegerbefestigung fuer einen bandrechen mit keilriemen DD128471B1 (de)

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