DD129264B1 - Anlaufschaltung fuer gesteuerte stromrichter - Google Patents

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DD129264B1 DD19673876A DD19673876A DD129264B1 DD 129264 B1 DD129264 B1 DD 129264B1 DD 19673876 A DD19673876 A DD 19673876A DD 19673876 A DD19673876 A DD 19673876A DD 129264 B1 DD129264 B1 DD 129264B1
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Gerhard Kaiser
Lothar Neumann
Alfred Tonn
Rainer Saffert
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Gerhard Kaiser
Lothar Neumann
Alfred Tonn
Rainer Saffert
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Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Sicherung öinea störungsfreien AnIaufVerhaltens von ge- ©teuerten Stromrichtern.
Charakteristik der bekannten technioehen Lösungen
Für die Inbetriebnahme von gesteuerten Stromrichtern ist es erforderlich, daß die Cfeaamtscfaaltung, wozu auch die entsprechenden informationsverarbeitenden Schaltungsstufen gehören, einen Ausgangszustand einnimmt· Darunter ist zu verstehen, daß ζ·Β. Regler ihre Arbeitspunkte einnehmen müssen und daß beispielsweise Kippschaltungen oder stabilisierte Quellen in der Informationsverarbeitung, wie sie beispielsweise für einen Soll-Iat-Wert-Yergleich erforderlich sind, jenen Zustand einzunehmen haben, der als der normale Betriebszustand ausgewiesen ist* Solange das noch nicht der Fall ist, &*h. dies Aasteuereinrichtung noch nicht in einer Weise arbeitet, daß sie ihren normalen Betriebszyklus erreicht hat und über das AnIaufverhaltsn bereits hinaus ist, solange kann nicht davon ausgegangen werden, daß die ausgegebenen Zündimpulae in ihrer zeitlichen Folge ein ordnungsgemäßes Arbeiten des Stromrichters gewährleisten oder
ermöglichen· Um eventuell dadurch bedingte Störungen des Stroinrichters zu vermeiden» wird die Impulsbiluung in der Zuschaltphase für wenige Millisekunden unterdrückt am sicher zu sein» daß nach dieser Pause die Binsrchwingvorgänge o.dgl. abgeschlossen sind·
In den bekannten Aal auf stuf en werden hierzu aufwendige Logikschaltungen eingesetzt, die den tatsächlichen und momentanen Betriebszustand festzustellen haben, um dann den weiteren Arbeitsablauf sowohl der informationsverarbeitenden Schaltungen als auch der Stromrichter einleiten zu können· Nachteilig bei den bekannten Anlaufstufen ist der recht hohe Aufwand an Bauteilen·
Es wurde außerdem bereit« vorgeschlagen, unter Verwendung einer zeit- und spannungsabhängigen Schaltung eine Storsicherheit beim Betrieb von Stromrichtern zu erreichen, indem dort bei Vorhandeneein von Störungen eine Zündwinkelverschiebung eingeleitet oder erzeugt wird, die den Stromrichterausgang zu Null werden läßt um nachgoschaltete Geräte zu schützen· Für eine Anlaufstufe, deren grundsätzliche Aufgabe in einer Unterscheidung zwischen Störung, wie z.B. sehr schnelle dynamische Vor-gänge im Bereich der Betriebsspannung und tatsächliche Bin- oder Zuschaltungen zu sehen ist, ist diese Schaltung nicht geeignet.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dar Auslösungen von Zündimpulsen im Ansteuergerät, die durch Undefinierte Spannungspegel insbesondere in der informationsverarbeiten&en Schaltung hervorgerufen werden können.
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!Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Schaltungsanordnung zur Sicherung ѳіпез störungsfreien AnIaufverhaltens von gesteuerten Stromrichtern durch eine Beeinflussung der Steuerspannung zur Verschiebung des Zündwinkela nach Os. max, &„h. die Ausgangsgröße des Stromrichters ist Null, unter Vermeidung der Verwendung einer LiOgikschaltung zu schaffen.
Merkmale der Erfindung
Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird erfindungsgemäß in der Weise gelöst, daß an die Kathode einer mit ihrer Anode an den Vorbindungspunkt (erster Yerbindungspunkt) eines Kondensators mit dem der positiven Betriebsspannung verbundenen Widerstand angeßchlosseneri Diode der Emitter eines pnp-Iransistors, dessen Kollektor über einen Widerstand mit der negativen Betriebsspannung und dessen Basis an den Verbindungspunkt (zweiter Verbindungspunkt) eines mit der negativen Betriebsspannung verbundenen Widerstandes und der Kathode einer weiteren, mit ihrer Anode an Massepotential geschal toten Diode verbunden ist, angeschaltet ist, wobei das, dem ersten Verbindungspunkt abgöwandte Ende des Kondensators über eine Parallelschaltuns: einea Widerstandes und einer in Sperrrichtung gepolten Diode mit dar negativen Betriebsspannung verbunden ist und der erste Verbindungspunkt an die Basis einea ersten npn-Transistors, dessen Kollektor mit Massepotential und dessen Emitter Über einen Widerstand an die gleichzeitig über einen Widerstand mit der positiven Betriebsspannung beaufschlagten Baais einen zweiten npn-Transistors, dessen
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Kollektor über einen Widerstand an die positive Betriebsspannung angeschaltet und dessen Emitter mit Massepotent^al verbunden ist, geführt ist und daß zwischen Ma3sepotential und der negativen Betriebsspannung ein aus zwei Widerständen und eines zwischen diesen beiden Widerstanden angeordneten einstellbaren Widerstandes bestehender Spannungsteiler angeordnet ist» wobei der Verbindung3punkt (dritter Verbindungspunkt) des einen Widerstandes des Spannungsteilers, der mit Massepotential verbunden ist und dem einstellbaren Widerstand auf den Emitter d©3 ©raten npn-Sransistors geführt ist und der veränderbare Widerstand zur Auskopplung einer Spannung angeordnet ist.
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand der Pig· 1 in einem Ausfuhr ungsbeispiel näher erläutert· Mit dem Einschalten liegen die positive Betriebsspannung + U0 und die negative Betriebsspannung - U0 an der Schaltung en. Dabei liegt die Differenz zwischen + U0 und - U0 en dem Шѳііѳэг bestehend aus der Parallelschaltung des Widerstandes R 3 und der Diode V 3» die im Moment des Einachaltens unwirksam ist, in Reihe mit dem Kondensator C und dem Widerstand R 7# Bs fließt ein Ladestrom, der den Kondensator C auflädt· Damit wird das Potential am Verbindungspunkt des Kondensators C mit dem Wideretand R 7 ansteigen, und zwar wird sich zunächst ein Wert einstellen, der durch das Spannungsteiler-Verhältnis der beiden Widerstände R 3; R 7 vorgegeben ist· Mit der weiteren Aufladung des Kondensators C steigt dia Spannung an diesem Verbindungspunkt weiter an· Gleichzeitig wird über den Transistor.. V 5 die Spannung am Emitter des Transietors ¥ 5 und damit auch an dem, dan Massepotantial abgewandten Ende des Wider stände о R 5 ßiit der Spannung am Yerbindunge-
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punkt A geführt· Die Spannung nähert sich mit der weiteren Aufladung des Kondensators C vom negativen her .immer mehr dem Massepotential Mp, Wenn die Spannung am Verbindungspunkt A noch sehr negativ ist, d*h0 zu einem Zeitpunkt, wo der Kondensator nur wenig Ladung aufweist, ist das Potential am Emitter des Transistors V 5 ebenfalls noch relativ negativ· Über den Spannungsteiler R S; R 8 wird die Bas is vor spannung für den !transistor Y 6, der zur Signalisierung des Zustandes dor Anlaufstufβ dient, gebildet, wobei der Emitter des Transistors V б auf Massepotential· liegt· Solange die Basis dieses Transistors Y б negativ ist, d.h. solange auch das Potential am Verbindungspunkt A negativ ist, ist dieser Transistor gesperrt« Am Kollektor des Transistors V б liegt eine positive Spannung U^ an, die, solange der Transistor V 6 keinen Strom führt, mit der positive! Betriebsspannung + ÜQ gleich ist· Wenn die Spannung am Verbindungspunkt A nach Massepotential geht, wird auch dia Basis des Transistors V 6 über die Spannung am Widerstand R б positiv. Es fließt alao ein Basis3trom im Transistor V б und die Spannung ü 3 wird in die Nähe dee Massepotentials abgesenkt. Damit ist ein Signal gewonnen, welches den Zustand der AnIaufstufe kennzeichnet.
Bin der Anlaufstufe nachgeschalteter Stromregler wird über den durch die Spannung U^ dargestellten Befehl auf 0^ ^^ gasteilt und iat sofort in der Lage, dia Führung der Impulse zu übernahmen* Die Vorteile, die sich mit der erfiadungagemäßen Schaltung ergeben sind darin zu sehen, daß mit relativ einfachen Mitteln eine sichere Unterscheidung zwischen Störungen in der Versorgungsspannung, /.B. HP-Störungen und einer echten J^schsltving getroffen wird·
Außerdem wird der Stromregler mit dem Ansprechen der Anlaufstufe von vornherein auf O^ arbeitspunktmäßig verschoben, so daß nicht wie bisher die Impulse mit der AnIauf stufe an einem willkürlich eingenommenen Arbeitspunkt des Stromreglers herangeführt werden müssen. Die Schaltung arbeitet störsicher, verfügt über eine kurze Aktivierungszeit und ermöglicht durch die aktive Einbeziehung der Signalisierung des Betriebeziistandes in den AnIaufVorgang eine erhebliche Reduzierung der Anlaufzeiten·

Claims (1)

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    Erfindungsanspruch
    Schaltungsanordnung zur Sicherung eines störungsfreien AnIaufverhaltens von gesteuerten Stromrichtern unter Ausnutzung der durch eine Reihenschaltung von Widerstand und Kondensator zeitlich beeinflußbaren Spannungsvorgabe, dadurch gekennzeichnet, daß an die Katode einer mit ihrer Anode an den Yerbindungspunkt (A) (erster Verbindungspunkt) des Kondensators (C) mit dem der positiven Betriebsspannung (+U0) verbundenen Wideretand (R 7) angeschlossenen Diode (V 2) der. Emitter eines pnp-Transistors (V 4) dessen Kollektor liber einen Widerstand. (R 2) mit der negativen Betriebsspannung C-U0) und dessen Basis an den Verbindungspunkt (B) (zweiter Verbindungspunkt) einea mit der negativen Betriebsspannung (-U) verbundenen Wideretandes (R 1) und der Katode einer weiteren, mit ihrer Anode an Massepotential (MP) geschalteten Diode (V 1) verbunden ist, angeschaltet ist, wobei das, dem ersten Verbindunrspunkt (A) abgewandte Ende des Kondensators (C) über eine Parallelschaltung eines Widerstandes (R 3) und einar in Sperrichtung gepolten Diode (V 3) ßiit der negativen Betriebsspannung (-U0) verbunden ist und der erste Verbindungspunkt (A) an die Basis eines ersten npn-Transistors (V 5)» dessen Kollektor mit Masaepotential (MP) und dessen Emitter über einen Widerstand (R 6) an dia gleichzeitig über einen \7iderstand (R 8) mit dor positiven Betriebsspannung (+U0) beaufschlagten Basis eines zweiten npn-Transistors (V 6), dessen Kollektor liber einen
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    Widerstand (R 9) an die positive Betriebsspannung (+U0) angeschaltet und dessen Emitter mit Massepotential (MP) verbunden ist» geführt ist und daß zwischen Massepotential (MP) und der negativen Betriebsspannung (-U0) ein aus den Widerständen (R 4; R 5) und eines zwischen diesen beiden Widerständen angeordneten einstellbaren Widerstandes (R 10) bestehender Spannungsteiler angeordet ist, wobei der Yerbindungspunki (D) (dritter Verbindungspunkt) dea Widerstandes (R 5)» der mit Massepotential (ЫР) verbunden ist mit dom einstellbaren Widerstand (R 10) auf den Emitter des ersten npn-Transistors (V 5) geführt ist und der veränderbare Widerstand (R 10) zur Auskopplung einer Spannung (U 2) angeordnet ist und daß eine am Kollektor des zweiten npn-Transiators (V 6) auftretende Spannung (U 3) zur Signalisierung des Betriebszustandes vorgesehen ist·
    Hierzu öl/ Seiten Zeichnungen
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