DD130194B1 - Schaltungsanordnung zur kontaktentprellung - Google Patents

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DD130194B1
DD130194B1 DD19741477A DD19741477A DD130194B1 DD 130194 B1 DD130194 B1 DD 130194B1 DD 19741477 A DD19741477 A DD 19741477A DD 19741477 A DD19741477 A DD 19741477A DD 130194 B1 DD130194 B1 DD 130194B1
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Hans-Joachim Lettke
Manfred Prescher
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Lettke Hans Joachim
Manfred Prescher
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Description

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Λ —
Schaltungsanordnung zur Kontaktentprellung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Diese Schaltungsanordnung zur Kontaktentprellung findet überall dort Anwendung, wo Ausführungen mit mechanischen Schaltelementen und elektronischen Schaltungen zusammenarbeiten. So z· B. in der Datenverarbeitung an Eingabegeräten und Datensichtgeräten·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen In der "Elektronik" 3/72, Seite 99 und "Elektronik" 12/75, Seite 73 sind Schaltungsanordnungen zur Kontaktentprellung aufgezeichnet.
In der "Elektronik" 3/72 .hat die britische Firma Plessey Switching Controls eine Schaltungsanordnung dazu entwickelt. Ein siebenstelliger Dualzähler wird durch einen Taktgenerator mit meist einer Taktfrequenz yon 500 kHz angesteuert, um somit ständig den siebenstelligen Dualzähler durchzählen zu lassen, so daß alle für die 7-bit-Worte in Präge kommenden Bitmuster an seinen зіеЬеп Ausgängen in schneller Folge periodisch wiederholt werden. Nach einem Tastendruck ist eine leitende Verbindung zwischen einem der Decodierausgänge und einem der MuItipiexeingänge hergestellt, so daß am Ausgang des Multiplexers nur bei einem.bestimmten Bitmuster das Signal "L" auftritt und bei allen anderen Kombinationen kommt kein Signal durch. Um den Taktgenerator und
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damit auch den Dualzähler zu stoppen, so daß auf den sieben Ausgangsleitungen des Dualzählers das der gedrückten Taste entsprechende 7-bit-Wort stehenbleibt, sind sieben UND-Gatter den Parallelausgängen zugeführt. Das Auftasten der UND-Gatter übernimmt das Ausgangssignal des Multiplexers.
Des weiteren ist aus der "Elektronik" 12/75, Seite 73 ein Tastaturcodierer mit Kontaktentprellung bekannt, Zur Erzeugung codierter Signale ist eine Zehnertastatur mit einem BCD-Ausgang dargestellt. Die Ausgänge des Dezimalzählers (BCD-Code) werden von einem Decodierer in einem "1 aus 10" -Code umgewandelt. Ist die gewünschte Ziffer mit einer der Tasten von 0 bis 9 gewählt, wird es in einem Speicher übernommen. Dabei spielt ein Zweiphasentaktgeber eine bedeutende Rolle zur Erzeugung von zwei Planken, wobei die zweite Planke den Dezimalzähler triggert. Ist ein Schalter geschlossen, wiederholen sich die Impulse nach jeweils zehn Takten, solange der Schalter geschlossen X3t. Durch die Signallaufzeit im Decodierer kommt eine zeitliche Verschiebung gegenüber dem Takt zustande. Durch endliche Anstiegszeiten im Dezimalzähler sind Nadelimpulse eine Polge. Eine Zeitkonetante L .j muß во lang sein, daß sie mit Sicherheit das Kontaktprellen überdeckt. Werden innerhalb von f. mehrere Tasten gedrückt, so wird nur die erste gedrückte Taste berücksichtigt.
Die Offenlegungsschrift 2409345, ANT: 27.2.74, Titel: "Von Schalterprellen freier Schaltkreis" nimmt die im Oberbegriff des Anspruches der Erfindungsbeschreibung "Schaltungsanordnung zur Kontaktentprellung" erwähnte Tatsache vorweg, daß ein mechanisches Schaltelement, über Schaltwiderstand und Negator an den Eingang eines Univibrators geführt, zur Entprellung benutzt wird. Der kennzeichnende Teil des Erfindungsanspruches der "Schaltungsanordnung zur Kontaktent-
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prellung" geht im erfinderischen Gedanken und der daraus resultierenden Schaltungsanordnung weit über die Offenbarung obengenannter OS hinaus und stellt eine neue unabhängige Lösung dar·
Ziel der Erfindung
Diese Schaltungsanordnung zur Kontaktentprellung hat das Ziel, daß gegenüber dem Stand der Technik ein bedeutend sparsamer Bauelementeverbrauch und ein schnelleres Schaltverhalten erreicht wird·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist bekannt, daß mechanische Schalter stark prellen· Die Folge davon ist, daß in schnellen elektronischen Schaltungen mehrere Vorgänge durch solch einen mechanischen Schalter ausgelöst werden können, obwohl die Forderung besteht, nur einen Vorgang auslösen zu lassen· Deshalb sollen die dem Stand der Technik entsprechend großen Zeitkonstanten aufgehoben und ein überlagern der Codes verhindert werden, wenn eine zweite Taste dss mechanischen Schalters gedruckt wird·
Die Aufgabe dieser Schaltungsanordnung ist es, daß ein stark prellender Schalter nur ein einziges Signal abgibt, wobei mit dem ersten Signalhub, den der Schalter abgibt, mit geringster Zeitverzögerung ein Ausgangssignal zur Verfügung steht und daß das Ausgangssignal erst dann abgeschaltet ist, wenn die Ausschaltprellungen des Schalters abgeklungen sind«
Erfindungsgemäß wird das dadurch gelöst, daß bei der Schaltungsanordnung zur Kontaktentprellung direkt nach einem mechanischen Schaltelement mit dem Schaltwiderstand ein Eingang an einen weiteren Univibrator angeordnet ist· Der Ausgang des ersteren Univibrators ist als Eingang des zweiten Univibrators und der Ausgang des zweiten Univibrators ist an dem ersten Univibrator rückgekoppelt· Des weiteren ist der Ausgang des ersteren Univibrators als Rückstelleingang und
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der Ausgang des zweiten Univibrators als ein Eingang an ein flankengesteuertes D-Flip-Flop, welches ohne Stelleingang angeordnet ist, geschaltet·
Ausführungsbeispiel
Voraussetzung für die einzelnen Schalteigenschaften sind, daß im Ruhezustand am Ausgang 7; 11 der beiden Univibratoren 6;10 das Potential H (High) liegt· Beim Schalten der Univibratoren 6;10 werden die Ausgänge 7;11 der beiden Univibratoren 6; 10 für die Haltezeit 1Xf der Univibratoren 6; 10 zum L-Potential (Low)· An den beiden Eingängen der jeweiligen Univibratoren 6;10, die eine Konjunktion bilden, muß ein Potential H (High) liegen, damit der Univibrator 6 bzw· 10 ausgelöst werden kann· Y/ährend der Haltezeit f nehmen die Univibratoren 6; 10 kein Signal an. Das flankengesteuerte D-Flip-Flop 14 ist mit einem Stell- und Rückstelleingang 12 ausgerüstet, wobei nur der Rückstelleingang 12 verwendet wird· Mit der positiven Schaltflanke am Eingang 13 wird der an D anliegende Wert auf den Ausgang 15 Тдиа geschaltet· Der Schaltzustand mit dem L-Potential an dem Rückstelleingang 12 setzt den Ausgang 15 Тдиа auf den Schaltzustand H·
Wird das mechanische Schaltelement 1, z. B. eine Taste oder ein Schalter, geschlossen, so wird, bedingt durch den Negator 3, kurzzeitig an dem Eingang 4 des Univibrators 6 da3 Η-Potential gelegt. Der Eingang 5 des Univibrators 6 liegt schon in Ruhe auf dem H-Potentiali Damit wird sofort der Univibrator 6 ausgelöst und der Ausgang 7 des Univibrators 6 geht auf das L-Potential· Mit dem L-Potential an dem Eingang 9 des Univibrators 10 wird verhindert, daß, bedingt durch das Prellen des Schalters 1, auch der Univibrator 10 ausgelöst wird· Die Haltezeit f., vom Univibrator wird so lange eingestellt, daß die bekannte Prellzeit des Schalters 1 überbrückt wird·
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Mit dem L-Potentiai am Rückstelleingang 12 des D-Flip-Flops 14 wird der Ausgang 15 Τ»,,« des D-Flip-Flops 14 auf das H-Potential geschaltet. Nach Ablauf der Haltezeit O-i geht der Ausgang 7 des Univibrators 6 wieder auf das Η-Potential und damit liegt am Eingang 8 des Univibtators 10 ebenfalls das Η-Potential· Nach dem Öffnen des mechanischen Schaltelementes 1 wird über dem Schaltwiderstand 2 das Potential am Eingang 4 des Univibrators 6 vom Univibrator 10 auf das Η-Potential gezogen, während an dem Eingang 4 des Univibrators 6, bedingt durch den Negator 3, ein L-Potential gelegt wird· Der Univibrator 10 wird somit sofort ausgelöst und das dadurch entstehende L-Potential am Ausgang 11 des Univibrators 10 sperrt über den Eingang 5 des Univibrators 6 den Univibrator 6 selbst, so daß der Univibrator 6 durch nachfolgende Preller des mechanischen Schaltelementes 1 nicht ausgelöst werden kann. Nach Ablauf der Haltezeit ^2 des Univibrators 10 springt das Potential am Ausgang 11 von L nach H· Diese posis ive Schaltflanke schaltet das an D des D-Flip-Flops 14 gelegte L-Potential nach dem Ausgang 15 T. durch, wodurch aueh T. das L-Potential bekommt« Damit ist der Schaltzyklus beendet und alle Schaltelemente dieser Schaltungsanordnung befinden sich wieder in ihrem Ruhezustand·

Claims (2)

  1. -6- 197414
    Erfindungsanspruch
    1· Schaltungsanordnung zur Kontaktentprellung, wobei ein mechanisches Schaltelement (1) mit einem Schaltwiderstand (2) über einen Negator (3) an den Eingang (4) eines Univibrators (6), der ein flankengesteuertes D-Flip-Flop (14) ansteuert, geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß direkt nach dem mechanischen Schaltelement (1) mit dem Schaltwiderstand (2) ein Eingang (9) an einen weiteren Univibrator (10) angeordnet, daß jeweils ein Ausgang (7) des Univibrators (6) als Eingang (8) des Univibrators (10) und
    ein Ausgang (11) des Univibrators (10) als Eingang (5) an den Univibrator (6) rückgekoppelt und daß der Ausgang (7) des Univibrators (6) ebenfalls als Rückstelleingang (12)
    und der Ausgang (11).des Univibrators (10) als ein Eingang (13) an ein flankengesteuertes D-Flip-Flop (14) geschaltet ist·
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das flankengesteuerte D-Flip-Flop (14) ohne Stelleingang angeordnet ist·
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD19741477A 1977-02-16 1977-02-16 Schaltungsanordnung zur kontaktentprellung DD130194B1 (de)

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DD130194A1 DD130194A1 (de) 1978-03-08
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